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bory
Ich denke, ich bin nicht unbedingt der Richtige um hier zu raten. Ich war vor meiner Erkrankung sehr kontakfreudig und bin es wieder geworden. In der Hochzeit meiner Angststörung war ich kurz davor nicht mehr aus dem Haus zu gehen und zuhause konnte ich nur noch meine Frau ertragen.

Ich habe dann ein kleines Netz von Kontakten aufgebaut. Ich grüße jeden aus der Nachbarschaft mit ein paar Worten, spreche mit jedem Verkäufer ein paar Wörter als nur "Danke" "Bitte". Ich gebe zuerst etwas von mir. Erwarte keine Antwort.

Mittlerweile bin ich wieder auf dem alten Stand, meine Angststörung größtenteils bewältigt und sie hat neue Möglichkeiten eröffnet.

• #21


RainmanX
Ich war früher mal (als ich noch viel jünger war) auch ein sehr "umgänglicher" Mensch, hab jeden freundlich gegrüßt, war in Firmen (damals noch unselbständig) sehr beliebt, weil sehr freundlich, höflich und "pflegeleicht", gebracht hat es mir NIE irgendetwas (außer dass ich halt niemand über mich beschwert hat..), ich war trotzdem meistens schrecklich einsam und allein,..heute pfeife ich auf jede gestellte und maskenhafte "Zweckfreundlichkeit" und Pseudohöflichkeit, ich grüße grundsätzlich niemand nur aus reiner "Etikette", den ich gar nicht grüßen will, wozu auch? Ich will schließlich authentisch sein (ist das ein Fehler?). Und Small-Talks sind für mich fast schon psychische Folter (bin ich Masochist?). Meine Quintessenz: Man kann sich nicht unter die Schafe mischen, wenn man ein Wolf ist, so sehr man es auch versucht, man wird gnadenlos erkannt und ausgegrenzt..

Warum ich das hier schreibe? Keine Ahnung, war mir nur grad danach (auch wegen des vorletzten Beitrages)..

• #22






Dr. Reinhard Pichler
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