Ich dachte, deine Tochter muss es vermutlich selber wollen, merken....dass es ihr nicht gut tut.
Bei dem xten Schlag innerlich oder äußerlich merken, ich MUSS die Reißleine ziehen.
Von außen kannst du vielleicht nur signalisieren du bist da. Ohne zu belehren.
Ist nicht einfach auszuhalten vermutlich, wenn sich jemand destruktiv verhält.
Vermutlich als hätte man ein suchtkrankes Kind....was in destruktiven Mustern hängt.
Auch da kann man nur mit Abstand da sein, loslassen....aber dasein wenns nötig ist.
Und die Betroffene selbst....entweder will sie weg und kann nicht (da übermächtiger Täter) oder sie will gar nicht weg, da sich eine Abhängigkeit etabliert hat....da muss sie Schritte gehen ähnlich eines Entzugs....dass sie von ihrem "Mittel" was dann der Narzisst ist, wieder unabhängig wird und sich selber fühlen und selber leben lernt.
Zitat von thokrifu: atsächlich ist es aber häufig bei toxischen Beziehungen so, dass Täter ihre Opfer in eine emotionale Abhängigkeit "erziehen". Manchmal sogar auf mehreren Ebenen.
hmm meinst du bewusst, strategisch, also wirklich Täter....oder dass sich zwei so einspielen..kompatibel im negativen....der eine aktiv, der andere passiv, und die beiden wachsen dann auf destruktive Art iwie?
Wenn das krankhaft ist und nicht frei gewählt, find ich das Sch. Wenn man sowas frei wählt, bewusst, bewusst vereinbart, gibt ja auch da so Spielarten, ok müssen die Leute selber wissen, dann ist es aber nicht das ganze Leben beherrschend, die ganzen Emotionen und es gibt sehr gesunde Teile die das abgrenzen.
🤔 Aber Narzissmus ist ja eher ne Persönlichkeitsstörung....unwahrscheinlich dass da "fairplay" stattfindet mit einem freien Gegenüber....zumindest später...anfangs ja ggf. lovebombing...sich einlassen auf en schöne Verpackung...ja sagen zu was tollem was sich nach und nach als Gift und Mist entpuppt....Es ist aber alles auch nur Möglichkeit....jeder ist anders, jede Konstellation ist eigen..
@Elenie
Sorry ich bin grad viel zu müde und kraftlos um von meinen Sachen zu erzählen. Ich weiß auch nicht inwieweit das deiner Tochter überhaupt helfen sollte. Sie ist nicht hier und das geschriebene nicht verarbeiten von Betroffenen.
Außerdem hat sie ihre ganz eigene Sache, ich weiß nicht inwiefern viele fremde Geschichten da helfen...aus meiner Sicht nicht so.
Sie muss selber auf den Trichter kommen, Antworten zu suchen oder die Hand nach anderen auszustrecken, glaub ich.
Vielleicht gibts auch Angehörigengruppen vor Ort? (für dich, weil du mitleidest?)
Co Abhängigkeit ist z B ein Thema bei 12 Schritte Gruppen, wobei es vor Ort meistens auf Angehörige von Alk. bezogen ist (Al Anon).
Kann sein, dass es in Großstädten auch differenziertere Angebote gibt oder die Gemeinde vor Ort da was etabliert hat. Die Gesundheitsämter haben oft psychosoziale Beratungsführer der Stadt oder Ort/Ortsteile.