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Sharko
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Hallo!
Ich nehme seit gut einem Jahr Brupropion. Anfangs 150mg, dann 300mg. Zuvor habe ich jahrelang Citalopram genommen. Gewechselt habe ich auf Anraten meiner Neurologin. Durch das Citalopram habe ich leider zugenommen.
Kurz nachdem ich anfing Bupropion zu nehmen, habe ich meinen Teilzeitjob gekündigt. Die Überlegung war schon lange da, ich hab mich schon zwingen müssen und mir eingeredet es würde besser werden. Ich bekam die Diagnose Burnout/Depression. Die Depressionsdiagnose habe ich schon seit Jahren.
Mir fällt seit Monaten auf, das ich nicht zur Ruhe komme. Ich fühle mich permanent angespannt und gestresst. Ganz besonders schlimm ist es an Sonn- und Feiertagen. Wenn sich dann irgendjemand nicht an die Ruheregelung hält, ist das richtig schlimm für mich. An anderen Tagen stören mich die Geräusche nicht. An Sonn- und Feiertagen warte ich schon regelrecht darauf, das wieder was kommt. Ich bilde mir dann auch ein, was zu hören. Wenn ich dann aber 'kontrolliere' (Fenster auf) ist dann meist nichts. Das ist natürlich sehr belastend.
Nachdem es gestern wieder so war, hat mein Mann gefragt ob es auch an dem Bupropion liegen kann. Vieles davon wird als Nebenwirkung aufgeführt. Ich wollte mir nächste Woche sowieso einen Termin beim Hausarzt holen, weil ich seit Monaten Durch- und Einschlafprobleme habe. Zu meiner Neurologin gehe ich nicht mehr. Sie gab mir immer das Gefühl, nicht zuzuhören. Jedes Mal habe ich die gleichen Fragen beantwortet.
Meine Überlegung ist jetzt, erstmal beim Hausarzt aufzuschlagen und ihm die Symptome zu erzählen. Er weiß über alle Erkrankungen und Medikamente Bescheid.
Generell klammere ich mich nicht am Bupropion fest. Ein Wechsel zu Citalopram zurück wäre in Ordnung. Falls es Nebenwirkungen sein sollten.
Wie wahrscheinlich ist das? Und wären die Nebenwirkungen bei 150mg geringer? Sollte ich es dann (nach Absprache natürlich) reduzieren und abwarten? Oder lieber gleich wechseln?
Die Anspannung, die innere Unruhe, die Schlafprobleme, der Stress. Das schlaucht ganz schön.
Arbeitsmäßig mache ich aktuell gar nichts. Ich war von September 2025 bis April 2026 krank geschrieben. Dann meinte meine Neurologin meine Krankenkasse würde schon nachfragen warum das so lange dauert. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht. Finanziell gesehen sind wir nicht auf mein Einkommen angewiesen. Mein Mann verdient ziemlich gut und Altersvorsorge ist geregelt.
Ui, ziemlich langer Text. Ich danke schon mal fürs Durchlesen.
Ich nehme seit gut einem Jahr Brupropion. Anfangs 150mg, dann 300mg. Zuvor habe ich jahrelang Citalopram genommen. Gewechselt habe ich auf Anraten meiner Neurologin. Durch das Citalopram habe ich leider zugenommen.
Kurz nachdem ich anfing Bupropion zu nehmen, habe ich meinen Teilzeitjob gekündigt. Die Überlegung war schon lange da, ich hab mich schon zwingen müssen und mir eingeredet es würde besser werden. Ich bekam die Diagnose Burnout/Depression. Die Depressionsdiagnose habe ich schon seit Jahren.
Mir fällt seit Monaten auf, das ich nicht zur Ruhe komme. Ich fühle mich permanent angespannt und gestresst. Ganz besonders schlimm ist es an Sonn- und Feiertagen. Wenn sich dann irgendjemand nicht an die Ruheregelung hält, ist das richtig schlimm für mich. An anderen Tagen stören mich die Geräusche nicht. An Sonn- und Feiertagen warte ich schon regelrecht darauf, das wieder was kommt. Ich bilde mir dann auch ein, was zu hören. Wenn ich dann aber 'kontrolliere' (Fenster auf) ist dann meist nichts. Das ist natürlich sehr belastend.
Nachdem es gestern wieder so war, hat mein Mann gefragt ob es auch an dem Bupropion liegen kann. Vieles davon wird als Nebenwirkung aufgeführt. Ich wollte mir nächste Woche sowieso einen Termin beim Hausarzt holen, weil ich seit Monaten Durch- und Einschlafprobleme habe. Zu meiner Neurologin gehe ich nicht mehr. Sie gab mir immer das Gefühl, nicht zuzuhören. Jedes Mal habe ich die gleichen Fragen beantwortet.
Meine Überlegung ist jetzt, erstmal beim Hausarzt aufzuschlagen und ihm die Symptome zu erzählen. Er weiß über alle Erkrankungen und Medikamente Bescheid.
Generell klammere ich mich nicht am Bupropion fest. Ein Wechsel zu Citalopram zurück wäre in Ordnung. Falls es Nebenwirkungen sein sollten.
Wie wahrscheinlich ist das? Und wären die Nebenwirkungen bei 150mg geringer? Sollte ich es dann (nach Absprache natürlich) reduzieren und abwarten? Oder lieber gleich wechseln?
Die Anspannung, die innere Unruhe, die Schlafprobleme, der Stress. Das schlaucht ganz schön.
Arbeitsmäßig mache ich aktuell gar nichts. Ich war von September 2025 bis April 2026 krank geschrieben. Dann meinte meine Neurologin meine Krankenkasse würde schon nachfragen warum das so lange dauert. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht. Finanziell gesehen sind wir nicht auf mein Einkommen angewiesen. Mein Mann verdient ziemlich gut und Altersvorsorge ist geregelt.
Ui, ziemlich langer Text. Ich danke schon mal fürs Durchlesen.
• • 01.11.2026 x 1 #1
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