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Tagesablauf (gemischt aus verschiedenen Kliniken):
Ich versuche mal, den Tagesablauf in Phasen einzuteilen:
1. vor dem Frühstück/ Frühstück/ vor den ersten Therapien:
In vielen Kliniken fängt der Tag schon vor dem Frühstück an:
In einigen Kliniken gibt man seine Medikamente ab und beginnt dann den Tag damit, seine Medikamente für den Tag abzuholen und danach zum Frühstück zu gehen.
Manchmal hat man auch schon so etwas wie Frühsport oder medizinische Untersuchungen (Blutentnahme, Blutdruckmessen o.ä.).
Frühstück ist dann meistens so ca. zwischen 7.00 und 8.30, je nach Klinik.
Dann gibt es noch den Zeitraum zwischen Frühstück und den ersten Therapien:
Manche Kliniken haben noch eine Art von Morgenrunde, wo man mit seinen Mitpatienten zusammenkommt und gemeinsam in den Tag startet, manchmal begleitet von Therapeuten und Ärzten, manchmal auch nur die Patienten unter sich. Es gibt aber auch Kliniken, die keine Morgenrunde oder morgendliche Visite haben.
2. erster Therapieblock
Dann fangen meistens so ab ca. 8.30/9.00 die ersten Therapien an. In den meisten Kliniken bekommt man für jeden Tag einen neuen Therapieplan, wie eine Art Stundenplan, der sich täglich ändert. Zu den einzelnen Therapien schreibe ich später noch mehr.
Man geht dann also zu seinen Terminen. Meistens hat man anfangs noch viele Pausen im Plan, von Woche zu Woche werden es dann oft zunehmend mehr Termine.
Hat man keine Termine, kann man die Zeit für sich nutzen: Einkaufen gehen, Wäsche waschen, Spazierengehen, Hausaufgaben machen, sich Gedanken über Themen für Einzel- und Gruppentherapien machen, einen Kaffee trinken (viele Kliniken haben Cafés), Tagebuch schreiben, im Aufenthaltsraum sitzen und sich unterhalten, vielleicht hat man auch Gesprächsbedarf bei einem Therapeuten oder Arzt....
3. Mittagessen
Beim Mittagessen gibt es verschiedene Varianten: entweder Buffet oder Tischservice, entweder freie Platzwahl oder feste Sitzplätze, entweder feste Termine oder "Gleitzeit".
Bei freier Platzwahl überlegt man sich täglich neu, ob man alleine oder mit Mitpatienten essen möchte, da variiert die persönliche Stimmung ja von Tag zu Tag. Beides hat Vor- und Nachteile, je nachdem, wie es einem gerade geht und was für Therapien man am Tag hat (vor oder nach Einzeln will man vielleicht seine Ruhe haben).
4. zweiter Therapieblock
siehe erster Therapieblock
Es variiert von Klinik zu Klinik, bis wann die Therapien gehen und wann die Therapeuten nach Hause gehen. Meistens enden die Therapien zwischen 16.00 und 18.00.
Normalerweise gehen dann die meisten Therapeuten nach Hause und es bleibt nur ein Notdienst als Ansprechpartner in der Klinik (Probleme sollte man am besten vor diesem Zeitpunkt angesprochen haben). Pflegepersonal ist aber meistens immer da, genauso wie ein Notdienst-Arzt/Therapeut, entweder direkt auf Station oder an einer zentralen Stelle.
5. Abendbrot/ Freizeit
So ganz grob zwischen 17.30 und 19.00 ist dann meisten Abendbrot, die Zeit danach steht zur freien Verfügung.
Wie diese Zeit genutzt werden kann, variiert stark von Klinik zu Klinik, da ist das Angebot überall anders.
Viele Patienten verbringen dann noch Zeit miteinander (oder halt alleine) und/oder erledigen Dinge, die so anstehen (oder ruhen sich einfach aus, so ein Therapietag kann lang und anstrengend sein).
Man kann auch Besuch bekommen, wobei viele Kliniken Besucher nur in öffentlichen Bereichen erlauben, damit die einzelnen Stationen geschützte Bereiche bleiben.
6. Nachtruhe/ Türen werden geschlossen
Ab einer gewissen Uhrzeit schließen die meisten Kliniken ihre Außentüren ab (so zwischen 22.00 und 23.00), da muss man dann wieder da sein, falls man das Klinikgelände verlassen hat.
Oftmals kann man danach noch in der Klinik herumlaufen, aber ab einer bestimmten Zeit ist dann Zimmer- und Nachtruhe.
Zu den Ansprechpartnern/ Therapeuten/ Ärzten schreibe ich gleich mehr.