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Somatom
Also ich glaube fest daran dass es eine funktionierende Beziehung braucht um von den Problemen zu heilen. Jemand der mit dir den Weg geht und dir alle Zeit der Welt lässt. Ist alles machbar!

#21


Micha2
Zitat von Somatom:
Also ich glaube fest daran dass es eine funktionierende Beziehung braucht um von den Problemen zu heilen. Jemand der mit dir den Weg geht und dir ...

Die Frage ist die, ob das alle Beteiligten durchhalten bis es gut ist.

Weil das ist wie gesagt eine riesen Belastung.

Selbstwert steigern hilft auch ungemein.

Auf kurz oder lang muss da ne lösung gefunden sein sonst zerbricht das auch wenns keiner will, aber das ist dann eher ein "Schutz".

Das Klammern und co. tut auf langer sich halt nicht gut, in keiner Beziehung.

x 1 #22


A


Bindungsängste/Verlustangst

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R
Zitat von Somatom:
Also ich glaube fest daran dass es eine funktionierende Beziehung braucht um von den Problemen zu heilen. Jemand der mit dir den Weg geht und dir alle Zeit der Welt lässt. Ist alles machbar!

Das glaube ich nicht, dass es einen Partner braucht, um psychisch zu gesunden. Sicher, begleiteter Alltag klingt gut, klingt nach Fürsorge, jedoch ist ein Partner kein ABW. Meine Erfahrung ist, dass es als Single besser geht, die psychische Erkrankung zu heilen. Habe mehr Leidensdruck im Alleinsein und werde kreativ, kümmere mich um den Alltag und kann Dinge erleben, genau so, wie ich sie brauche, ohne auf einen Partner Rücksicht nehmen zu müssen. Ich finde, das heilt die Seele besser und beständiger, denn was ist, wenn die Beziehung auseinandergeht? Wenn die psychische Störung gut geheilt und die Seele stabilisiert ist, dann kann das Experiment „partnerschaftliche Beziehung“ gelingen.

#23


Somatom
@realo ich meine damit, wie willst du an Verlustängsten arbeiten wenn du keine Partnerschaft hast. Klar gehts dir als Single besser.

#24


S
@Somatom genau ohne die Partnerschaft ist die Problematik nicht Präsent, weswegen daran zu Arbeiten schwierig ist.

x 1 #25


R
Es gäbe viele Möglichkeiten, um Bindung zu erleben und den Verlust zu trainieren. Das fängt bei geliebten Gegenständen an, geht über Gewohnheiten und endet beim Haustier. Die Liebesbeziehung zum Partner ist eine Bindung davon, aber nicht die einzige. Das Bewältigen von Verlustängsten lässt sich an vielen Situationen üben.

#26






Dr. Reinhard Pichler
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