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Hat jemand Erfahrungen mit einem BEM Verfahren und wie ist es für Euch ausgegangen?
Danke für Eure Erfahrungen
• • 20.03.2026#1
24 Antworten ↓
Schlaflose Mitglied
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Zitat von Rimski:
Hat jemand Erfahrungen mit einem BEM Verfahren und wie ist es für Euch ausgegangen?
Ich selbst habe keine Erfahrung, aber ich habe bei uns über viele BEM-Verfahren gehört. Die sind immer gut ausgegangen, d.h. es wurde immer wunschgemäß gehandelt. Von der Tochter meiner Freundin weiß ich es auch im Detail. Nachdem sie aufgrund der Psyche mehrere Monate krank geschrieben war und auch einen 10- wöchigen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik gemacht hatte, wurde sie auf ihren Wunsch in eine andere Abteilung versetzt und hat dort 2 Monate lang eine stufenweise Wiedereingliederung gemacht. Das war allerdings alles im Öffentlichen Dienst. Wie es in anderen Branchen läuft, kann ich nicht sagen.
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#2
A
BEM- Erfahrungen
x 3
Torina Mitglied
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@Rimski Ich hatte ein BEM-Gespräch nach meiner Tagesklinik. Die Firma ist verpflichtet das anzubieten bei über sechs Wochen Krankheit (zusammenhängend oder innerhalb eines Jahres) und für den Arbeitnehmer ist es optional, es anzunehmen. Es sollte jedoch bestenfalls geführt werden, da man sonst bei einer Kündigung seitens des Arbeitgebers schlechter dasteht. Es kann auch dazu dienen, deinen Arbeitsplatz passender für dich zu gestalten um weiterem krankheitsbedingten Ausfall entgegenzuwirken. Meins war chillig und hatte keine Auswirkungen auf meine Arbeit oder Arbeitsverhältnis. Steht bei dir eins an? Machst du dir Sorgen und falls ja, worüber?
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#3
Burn Mitglied
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Das kann ganz unterschiedlich sein und hat natürlich auch damit zu tun , wie dein Arbeitsverhältnis generell ist.
Es sollte immer wohlwollend und für den MA sein. Aber man muss natürlich auch für sich realistisch reflektieren. Es wird angesprochen:
-wie können wir als AG etwas für dich tun?
-hat es etwas mit deinem direkten Arbeitsplatz zu tun und welche Möglichkeiten könnten helfen, dass du nicht mehr krank wirst?
-gibt es andere Optionen ( Arbeitszeiten andere Tätigkeit etc)
Wenn der Arbeitgeber hier Möglichkeiten hat und die auch anbieten möchte, ist es etwas positives.
Also überleg für dich selbst gut was du brauchst und was deine Vorschläge sein können die realistisch sind.
Meines war nicht positiv auch das kann passieren. Aber erst einmal soll es helfen!
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#4
Rimski Mitglied
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Zunächst vielen Danke für die Antworten.
Ich gebe hier noch etwas Kontext. 44 Jahre alt.
Ich bin sein ca. 3,5 Jahren im öffentlichen Dienst in der IT. Mein Einstieg war damals nicht einfach (fehlende Einarbeitung, Konflikte) aber ich habe Leistung auf die Straße gebracht und die Projekte mit etwas zerbrochenen Glass beendet.
Seit Dezember habe ich mehrere Krankmeldungen im Rhythmus 1-2 Wochen (ohne das das Projekt darunter gelitten hat). Außerdem musst im Dezember der Krankenwagen wegen mir zum Betrieb kommen. In Summe vielleicht 30 Tage.
Mein Vorgesetzter und sein Vorgesetzter haben jetzt 2 Einzelgespräch mit mir geführt. Ich war sehr offen und Transparent darüber wie es mir aktuell geht.
Mich beschleicht aber das Gefühl und das habe ich auch gesagt "Wollt Ihr mir Helfen, oder mir auf den Zahn fühlen?"
Ich vertraue der ganzen Sache nicht ganz, obwohl gute Worte gesprochen worden sind. (Wir sind bemüht um deine Gesundheit etc.).
Ehrlich gesagt, habe Sorgen das die mich kicken wollen - weil schwieriger Mitarbeiter?!
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#5
Torina Mitglied
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Zitat von Rimski:
Ehrlich gesagt, habe Sorgen das die mich kicken wollen - weil schwieriger Mitarbeiter?!
kann sein. Ein BEM muss geführt werden bevor man jemanden krankheitsbedingt kündigen kann in solch einem Fall.
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#6
Rimski Mitglied
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@Torina Nun ja, es ist zunächst kein verpflichtendes BEM es wurde mir auf freiwilliger Basis angeboten
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#7
Schlaflose Mitglied
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Zitat von Rimski:
Ehrlich gesagt, habe Sorgen das die mich kicken wollen - weil schwieriger Mitarbeiter?!
Im Öffentlichen Dienst ist das nicht so einfach. Aber du solltest die Angebote zur Verbesserung deiner Lage annehmen.
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x 1#8
Torina Mitglied
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Zitat von Rimski:
Nun ja, es ist zunächst kein verpflichtendes BEM es wurde mir auf freiwilliger Basis angeboten
es ist nur für den Arbeitgeber verpflichtend es anzubieten. Für den Arbeitnehmer ist es immer freiwillig. Nimmst du es nicht an und es kommt zu einer krankheitsbedingten Kündigung, spielt das dem Arbeitgeber jedoch in die Karten bei solch einem Unterfangen.
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#9
Rimski Mitglied
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@Torina Komisch warum wurde es mir mündlich als "Freiwilliges" Angebot angeboten wenn ich doch gar nicht die 42 Tage voll habe?
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#10
Torina Mitglied
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@Rimski
Zitat von Rimski:
In Summe vielleicht 30 Tage
+ Wochenende = 42 Tage
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#11
Rimski Mitglied
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@Torina Habe das mal zusammengerechnet
OK, Korrektur 37 Tage zum Krankheitsbild nach unserem Leitfaden durch 7 teilen.
" Alle Zeiten der Arbeitsunfähigkeit werden zusammengerechnet und durch sieben geteilt (1 Woche = 7 Tage). Die Sechswochenfrist ist erfüllt, wenn am Ende eine „6“ oder eine höhere Zahl steht"
37 / 7 = 5,28
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#12
Torina Mitglied
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hast du das Kalenderjahr dafür verwendet? Es wird ein zusammenhängendes Jahr für die Berechnung herangezogen. Heißt, wenn das mit den Krankheitstagen zum Beispiel am 11. März 25 begonnen hat, werden die Krankheitstage bis zum 10. März 26 zusammengezählt.
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#13
Rimski Mitglied
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@Torina Ja, das ganze bezieht sich auf ein Kalenderjahr.
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#14
Rimski Mitglied
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Die wollen mich loswerden : D
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#15
Greta__ Mitglied
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Zitat von Rimski:
Die wollen mich loswerden : D
Warum rufst du beim BEM-Team nicht an und fragst nach warum sie dich eingeladen haben? Dann weißt du es doch und musst nicht spekulieren.
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#16
Rimski Mitglied
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@Greta__ Ich habe gleich ein Gespräch mit einer Dame aus der Personalabteilung.
Wie gesagt ich habe keine Einladung bekommen, es wurde mir von meinen Vorgesetzten empfohlen.
Aber wie gesagt, die Zahlen zeigen auch das ich die 42 Tage noch nicht voll habe.
Das mit dem Loswerden meine ich erst, mein Vorgesetzter wünsche sich einen "Pflegeleichteren MA" denn scheint er in mir nicht zu sehen.
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#17
Greta__ Mitglied
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Zitat von Rimski:
@Greta__ Ich habe gleich ein Gespräch mit einer Dame aus der Personalabteilung. Wie gesagt ich habe keine Einladung bekommen, es wurde mir von ...
Na was die wünschen... Leider haben Vorgesetzte nicht immer Ahnung wann ein BEM-Gespräch geführt wird.
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#18
Rimski Mitglied
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Die Personaldame meinte ich solle bei einem dritten Gespräch den Personalrat einschalten, der soll dabei sein.
Ein offizielles BEM initalisiert Sie nicht, da Sie nicht die Krankentage hat, die dafür notwendig sind.