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Hallo zusammen,

ich informiere mich zur Zeit, über viele Dinge am informieren. Zum Glück habe ich eine
nette Psychologin an der Hand, die mit mir einiges aufarbeitet.
Kennt sich jemand mit Pflegegraden aus? Kann eine Person (erwachsen)
auch einen Pflegegrad bei Angststörung bzw Panikattacken beantragen.
Da ich zur Zeit etwas zu sehr in meiner Angst gefangen bin und durcheinander, hoffe ich
auf diesem Wege, etwas zu erfahren.

Viele Grüße

06.10.2021 10:35 • 09.12.2021 #1


8 Antworten ↓

tiggili
Nein

06.10.2021 11:06 • #2



Angststörung/Panikattacken und Pflegegrad

x 3


Kennst du dich nicht damit aus?
Oder kann man keinen beantragen.
Nur Nein, finde ich etwas unhöfflich

06.10.2021 11:17 • x 1 #3


tiggili
Ja, war ein bisschen knapp.
Doch ich kenne mich damit aus, sonst hätte ich ja nicht geantwortet.
Bei ganz schweren psychischen Problemen kann es Pflegegrad1 geben, da hast du aber keine Hilfe, die ins Haus kommt, nur Beratung.
Kannst dich ja mal an den psychosozialen Dienst wenden.

06.10.2021 11:40 • x 1 #4


Zitat von tiggili:
Ja, war ein bisschen knapp. Doch ich kenne mich damit aus, sonst hätte ich ja nicht geantwortet. Bei ganz schweren psychischen Problemen kann es ...

Das ist schlicht und ergreifend falsch. Die Einstufung in einen Pflegegrad ist etwas komplexer als nur bei ganz schweren psychischen Problemen Pflegegrad 1. Im Endeffekt hängt die Einstufung vom personellen Hilfebedarf ab. Liegen z.B. regelmäßig psychische Problemlagen wie Panikattacken oder Wahnvorstellungen vor, die jemand nicht ohne personelle Hilfe bewältigen kann, kann das m.E. auch Auswirkungen auf andere pflegerelevante Bereiche haben, was auch durchaus zu höheren Pflegegraden führen kann. Und abgesehen davon: Jeder hat das Recht, einen Antrag zu stellen.

08.12.2021 23:13 • x 1 #5


Zitat von crazymic:
Das ist schlicht und ergreifend falsch. Die Einstufung in einen Pflegegrad ist etwas komplexer als nur bei ganz schweren psychischen Problemen Pflegegrad 1. Im Endeffekt hängt die Einstufung vom personellen Hilfebedarf ab. Liegen z.B. regelmäßig psychische Problemlagen wie Panikattacken oder ...

Bist du dir sicher?

08.12.2021 23:34 • #6


@Donna78 Ja, ich bin mir ganz sicher. Wie gesagt, es gibt mehrere Faktoren, die eine Rolle spielen. Aber einen Antrag stellen kannst du immer. Du kannst dich auch gerne z.B. auf folgender Seite informieren: https://www.pflege-durch-angehoerige.de...rankungen/

Außerdem kannst du dich auch vor Antragstellung bei deiner Pflegekasse oder deinem regionalen Pflegestützpunkt informieren.

09.12.2021 12:40 • x 1 #7


tiggili
Sie hatte ausdrücklich nur nach Angststörungen gefragt, das reicht nicht.
Wo sollen die Minuten aus dem pflegerischen Bereich herkommen?
Betreutes Wohnen ist da was ganz anderes und das sicher möglich

09.12.2021 16:36 • #8


Zitat von tiggili:
Sie hatte ausdrücklich nur nach Angststörungen gefragt, das reicht nicht. Wo sollen die Minuten aus dem pflegerischen Bereich herkommen? Betreutes ...

Es gibt seit 2017 keine Minuten mehr bei der Pflegegradbemessung. Bis Ende 2016 hättest du Recht gehabt. Aber seither wird der Grad der Pflegebedürftigkeit anhand verschiedener Module und Kriterien festgelegt. Insbesondere Module 3 (aber ggf. auch 2,5 und 6) sind bei Angststörungen interessant.
Hier kannst du gerne nachlesen:
https://www.bundesgesundheitsministeriu...grade.html

09.12.2021 18:28 • x 1 #9




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