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TheNiceLife
Hallo zusammen. Ich habe mich schon oft mit dem Thema pupillendifferenz beschäftigt aus Angst vor Krankheiten die das Gehirn betreffen.
Früher hab ich mir das mal eingebildet das ich eine hätte doch da war nix.
Gestern hab ich in den Spiegel geschaut und plötzlich war eine Pupille um einiges größer als die andere und hat nichts wirklich so reagiert, erst nach ein paar Sekunden. Seit dem seh ich immer wenn ich in den Spiegel schaue das die Linke größer ist.
Ich hab mir in der letzten Zeit einmal den Kopf angeschlagen und danach wurde ein ct gemacht und da war alles gut.
So dann kam aber dazu dass ich die Tage vor gestern Kopfschmerzen hatte und mir schwindelig war, hab das natürlich auf die Psyche geschoben, da die Kopfschmerzen sich wie Verspannung anfühlen und der Schwindel laut Symptomen ein psychogener ist.
Bin dann heute in der früh aber zu meinem Psychiater gefahren, der auch mein Neurologe ist. Er hat dann meine Augen angeschaut und meinte, dass da kein Unterschied wäre.
Hat dann ein eeg machen lassen zur Beruhigung, da er sagte das man da eine Veränderung sehen müsste zum letzten wenn irgendwas passiert wäre im Kopf. War alles gut. Hab ihn aber darauf angesprochen das ich gerne ein MRT hätte und er sagte das wie zur Beruhigung eins machen könnte, auch wenn es unnötig wäre.
Den MRT Termin hab ich jetzt aber erst in 16 Tagen und das macht mich fertig da ich so Angst habe.
Ich habe Angst dass mir bis dahin irgendwas passiert. Das ich ein anorysma habe (im letzten MRT vor 4 Jahren, sah man keins) und das platzt bis dahin oder was weis ich. Aufjjedenfall hab ich große Angst.
Und mir kommt es auch so vor, dass der Unterschied der Pupillen immer größer wird
Bin jetzt natürlich so oft vor dem Spiegel und leichte mir in die Augen um den pupillenreflex zu kontrollieren. Ich hab sogar schon meine Oma gestern gefragt, ob sie eine Unterschied sehen würde. Sie sagte das die gleich sind.
Glaubt ihr dass ich mir das alles nur einbilde ? Oder kann das durch die Angst kommen ?
Ich freue mich über Antworten .

31.05.2017 20:37 • 23.02.2021 #1


11 Antworten ↓

la2la2
Hey,
Pupillendifferenzen, die nur kurzzeitig auftreten sind eigentlich harmlos, sofern keine zusätzlich Symptome, wie Taubheit, etc. dazukommen.
Zitat:
Ich hab mir in der letzten Zeit einmal den Kopf angeschlagen und danach wurde ein ct gemacht und da war alles gut.

Tumore, Blutungen und Co. sieht man meist auch im CT. Die 16 Tage wird also nix passieren.

31.05.2017 22:38 • #2



Pupillendifferenz, was kann es sein

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guteFee
Mache mal einen Test vor dem Spiegel.
Leuchte mal mit der Taschenlampe in deine Augen und schaue mal ob die Pupillen reagieren.
Im Normalfall ziehen die sich zusammen.
Wenn die nicht reagieren könnte das "Adie Syndrom"vorliegen und das ist nicht weiter tragisch. Habe ich auch, deswegen weiß ich das.

Allerdings hätte es bei dir dein Neurologe dann schon erkennen müssen.

Wenn es das nicht ist, muss es trotzdem noch lange nichts schlimmes sein.

Je mehr man auf " Etwas" seine Aufmerksamkeit lenkt, des so präsenter wird Es!

Alles wird gut

01.06.2017 00:25 • #3


Hallo Mir erging es genauso, habe Monate lang geglaubt da einen Unterschied zu sehen und wenn ich heute noch in den Spiegel gucke um danach zu suchen, meine ich immer es zu sehen. Es ist ein rein psychisches Problem, dass mit der Angst zusammen hängt. Ist nicht meine erste körperliche Veränderung gewesen, die ausschließlich aufgrund meiner Angst da war. Dein Kopf ist kerngesund. Gruß, Jenni

01.06.2017 01:20 • x 1 #4


kopfloseshuhn
Erstmal ganz praktische Frage: Kommt das Licht bei deiner Betrachtung vielleicht ein kleines bisschen von der Seite?
Das könnte schon die Lösung des Rätsels sein.

Ansonsten würde ich mir an deiner Stelle nciht zu viel Sorgen machen.
Die Pupillen werden vom vegetativen Nervensystem gesteuert und auch bei Angst und Panik kann eine (auch einseitige) Pupillenerweiterung passieren.
Da dein CT in Ordnung war (und da würde man alles relevante schon sehen) gibt es für mich kein Grund zu sagen, dass da irgendwas schlimmes vorliegen könnte.

Aneurysmen wachsen in der Regel sehr langsam.
Ich habe eine gendefekt der aich auch auf die Gefäße auswirken kann und Aneurysmenmachen kann. Und selbst mit dem Defket bin ich in einem Rhythmus von drei Jahren Kontrolle.
Klar, bin ich oft auch unruhig deswegen und frage mich und frage mich. Aber mein Kardiologe sagt immer das reicht und so schnell wachsen Aneurysmen nicht, dass sie einem um die Ohren fliegen.-
Die 16 Tage sollten also eher auch kein Problem darstellen

Die dauernde Angst kann das also auch machen und mit dem andauernd nachgucken müssen kann ich zwar verstehen, macht dich aber nur noch verrückter und ängstlicher.

Liebe Grüße vom Huhn

01.06.2017 07:01 • x 1 #5


TheNiceLife
Ja das Licht kommt einbisschen seitlich, aber heute in der früh, war wieder alles normal. Da kam mir dann sogar die andere Pupille größer vor. Ich mach mir jetzt einfach keine Sorgen mehr. Die letzten Male waren beide Pupillen gleich. Kommt warscheinlich durch den Lichteinfall im Bad am Abend wenn es dunkel ist, das eine dann größer ist. Ich mach mir jetzt mal keine Sorgen und warte das MRT ab.
Danke für eure Antworten :-*

01.06.2017 09:30 • #6


07.02.2021 18:38 • #7


Was würdest du mir raten, wenn ich dir erzählen würde, dass ich seit 7 Jahren einen böse aussehenden Leberfleck hätte, der vor 7 Jahren als unproblematisch diagnostiziert wurde, seit dem jährlich vom Hautarzt angeschaut wurde und sich seit dem nicht verändert hat. Mein Vater hat exakt den gleichen seit 40 Jahren. Nun bekomme ich aber Angst, dass doch was Ernsthaftes sein könnte...?

Ich würde dir raten: lass es nochmal überprüfen, aber mach dir keine zu großen Sorgen, da du es schon so lange hast, es schonmal als unproblematisch beurteilt wurde, keine neurologischen Symptome dazu gekommen sind und es ja auch familiär vorkommt.

07.02.2021 19:24 • #8


Heute beim Neurologen gewesen. Es wurden Hirnströme gemessen und nochmal alle Test gemacht. Ja eine Pupille reagiert etwas verzögert auf Licht aber das soll wohl auch vorkommen.
Laut dem Neurologen wäre alles in Ordnung.
Aus neurologischer Sicht ist eine weitere Abklärung nicht nötig. Ich könnte eine MRT zur eigenen Beruhigung machen lassen aber habe darauf jetzt erstmal verzichtet.
Jetzt im Nachhinein bin ich doch wieder was verunsichert und weiß es nicht genau?!

08.02.2021 13:04 • #9


Nachdem es mir keine Ruhe gelassen hat, habe ich mir noch nachträglich eine Überweisung zum MRT geben lassen. In 2 Wochen weiß ich dann endlich ob was in meinem Kopf ist oder nicht.
Die Sorge bleibt aber bestehen.

09.02.2021 21:55 • #10


Gestern MRT gehabt. Heute habe ich dann den Befund bekommen und mit meinem Neurologen besprochen. Kein Tumor und auch keine Entzündung. Die Anisokorie ist wohl einfach physiologisch.
Ich bin definitiv erleichtert

Vor 2 Stunden • #11


Das freut mich! Danke, dass du nochmal ein Update gegeben hast! Dann genieß dein Leben

Vor 1 Stunde • x 1 #12



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