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Vielen Dank für diesen Thread - ich kann meine ganzen Erscheinungen vor den Augen nun endlich als "nicht einzigartig" bezeichnen - und auch mit der permanenten Angst scheine ich nicht alleine zu sein, welche mit den Seh-Phänomen einhergeht.
Nach den neuesten Scherzen meiner Augen (oder meiner Psyche) sah ich vorhin für einige Zeit immer wieder einen kleinen blauen Punkt, der kurz aufleuchtete und wieder verschwand (nicht pulsanhängig).
Daneben habe ich so einiges schon beim Augenarzt angesprochen, das MRT war unauffällig und es ist bekannt, dass ich Migräne mit Aura habe.
Doch leider können viele Sachen nicht erklärt werden.
Die Augenärzte wirken genervt, schließlich sei alles OK mit den Augen.
Als ich dann ein zweites Mal zum Neurologen überwiesen wurde, schaute er erst gar nicht nach der Augenmigräne (seitliche Blitze am Augenrand) oder untersuchte sie...
Und ich erzählte, dass ich nach dem Wechsel vom Hellen ins Dunkle immer geblendet bin, sehe kleine schwarze Flecken, die erst nach Sekunden oder vielen Minuten (Manchmal erst Tagen) verschwinden (kennt das jemand?).
Ihr glaubt, das wurde hinterfragt vom Neurologen?
Nein, es gab direkt Antidepressiva, damit ich nicht mehr darauf achte.
Hmmm, ich undankbare Patientin habe auf die Einnahme verzichtet

Mit allgemeinen Ängsten habe ich in meinem Leben dank Therapien gelernt, umzugehen.
Aber wie ZUR HÖLLE soll man denn KEINE Angst haben, wenn man Sachen sieht, die andere nicht wahrnehmen?!

Ich will doch nur eine Erklärung

Oder einen Tipp, wie man damit gut leben kann? Wie gehen sorglose, ganz angstfreien Menschen mit sowas um?
Bemerken die sowas erst gar nicht?
Herzlichen Dank fürs Lesen und Euch allen starke Nerven bei allem, was Euch Sorgen macht....