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Susi_

Susi_
Mitglied

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Hallo! Ich bin 41 und habe extreme angst vor krankheiten, aktuell vor einem lymphom. Ich habe gestern einen lymphknoten am
Hals getastet und war direkt beim arzt. Der hat mich nicht ernst genommen (war eine vertretung, hausärztin im urlaub). Blut wurde angenommen das wäre ok meint er.
Gestern abend dann überkam es mich und ich habe überall getastet und dann an der leiste einen kleinen lymphknoten entdeckt. Er ist klein (weniger als 1 cm) aber total hart und das macht mir extreme angst. Inzwischen tut er auch leicht weh beim drücken. Ich muss etwas in die leiste reindrücken, wenn ich „einfach so“ drüber streiche fühle ich ihn nicht. Er lässt sich auch nicht verschieben. Ich bin total panisch heute erneut zum arzt. Erst wollte er mich direkt ins krankenhaus überweisen aber nach dem ultraschall meinte er, ich soll halt montags zur hausärztin. Als ich fragte, ob er im schall was gesehen hat, meinte er nur „nix bestimmtes“. Ich bin total fertig, sehr viel am weinen, kann mich kaum um meine kleine tochter kümmern. Bitte helft mir, ein paar nette worte oder beruhigende berichte würden mir gut tun. Danke euch

12.05.2026 #1


17 Antworten ↓

D
Wahrscheinlich tut er leicht weh, da du viel dran rumdrückst, Lymphknoten sind sehr empfindlich.
Ich hatte das auch mal, ich hab da rumgedrückt, wie ein Verrückter, irgendwann wurden die dann auch größer.

Man hat auch oft Lymphknoten, die immer tastbar sind und bleiben. Bei einem Lymphom werden das auch ganz schöne Eier, das merkst du

#2


A


Angst vor Lymphom

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P
Hier die gewünschte Beruhigung: Symptome für deine befürchtete Erkrankung sind nicht ein, zwei vereinzelte Lymphknoten, sondern " viele, schmerzlose, tastbare Lymphknotenschwellungen am Hals, in den Achseln oder der Leiste. Häufige Symptome sind zudem eine ausgeprägte Leistungsminderung, Nachtschweiß, Fieber und ungewollter Gewichtsverlust."

Deine wahre Erkrankung wird vom Psychiater, Psychotherapeut und in erster Linie dir selbst therapiert.
Bitte geh das effizient an, vor allem für deine kleine Tochter.

x 4 #3


Phaedra
Inwiefern hat der Arzt Dich nicht ernst genommen? Er hat Dich doch untersucht - was hättest Du Dir denn gewünscht? Das hier
Zitat:
Ich bin total fertig, sehr viel am weinen, kann mich kaum um meine kleine tochter kümmern.

finde ich hingegen recht bedenklich. Wenn Du Dich so sehr in was mehr oder weniger grundloses reinsteigerst sodaß Dein Kind drunter leidet, dann liegt da einiges im Argen. Schau bitte, daß es der Kleinen gut geht. Vielleicht kannst Du vorübergehend eine Oma, falls vorhanden, einschalten.

x 4 #4


CosmicPancake
Ich kann mich nur anschließen. Du musst die Hypochondrie behandeln. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass einige Dinge essentiell sind:
Keine Selbstuntersuchung
Kein recherchieren von Krankheiten
Keine Arztbesuche solange nicht für Außenstehende ersichtliche medizinische Notfälle vorliegen

Ohne das und gute therapeutische Begleitung wird's nicht gehen.

x 1 #5


Susi_
@Phaedra ich kümmere mich um sie, ich meine damit eher das ich nicht ständig mit ihr spielen kann usw und halt viel am handy bin… bitte verurteilt mich nicht

#6


Susi_
@Pauline333 danke. Ich bin bereits in therapeutischer behandlung. Ich kümmere mich natürlich um sie, das habe ich vielleicht ein wenig übertrieben dargestellt.

Ich denke mir grad immer, was wenn das lymphom gerade „entsteht“ und ich deswegen sonst keine symtome hätte?

Kann ein lymphknoten auch „einfach so“ hart und nicht verschienlich sein? Weisst du das? Danke

#7


Phaedra
Dann wärst Du vermutlich die erste Person auf der Welt, die ein Lymphom identifiziert noch bevor es Symptome hervorrufen konnte. Lymphknotenkrebs ist eine systemische Erkrankung, die Abläufe im Körper gehen Hand in Hand. Hör auf, auf dem Knoten rumzudrücken, es ist überhaupt kein Wunder daß der inzwischen berührungsempfindlich ist. Und leg Dein Handy weg - Du konstruierst Dir was zusammen was keinerlei realen Hintergrund hat und nur für Dich und Deine Angst im Moment plausibel klingt.

x 1 #8


Susi_
@Daniel0306 hattest du auch einen harten lymphknoten, das macht mir eben so angst. Er ist echt sehr hart und wie „festgewachsen“.

#9


P
Zitat von Susi_:
Ich denke mir grad immer, was wenn das lymphom gerade „entsteht“ und ich deswegen sonst keine symtome hätte?

Das ist Bestandteil deiner Störung und diese Gedanken dienen essenziell deren Erhalt. Jeder Mensch kann in jeder Sekunde eine potentiell tödliche Erkrankung entwickeln, die er erst später durch entsprechende Symptome bemerkt.
Es macht aber in keinster Weise Sinn, darüber nachzudenken. Handele erst, wenn wirkliche, ernst zu nehmende Symptome auftreten und tue bis dahin möglichst viel zur Prävention. Von Vorsorgeuntersuchungen bis zur gesunden Lebensweise. Mehr kannst du nicht tun.

Zitat von Susi_:
Kann ein lymphknoten auch „einfach so“ hart und nicht verschienlich sein? Weisst du das? Danke

Auch das fragt deine Angst. In dem du Beruhigung im Außen suchst, verhinderst du, dass du selbst diese Fähigkeit wieder erlangst. Du machst dich selbst anhängig von anderen und lernst, dass du nicht auf dich vertrauen kannst.

Natürlich kann das sein, warum denn nicht? So eine kleine Körperveränderung ist doch nur zusammen mit ernst zunehmenden Symptomen bedeutungsvoll.

x 2 #10


CosmicPancake
Zitat von Susi_:
@Daniel0306 hattest du auch einen harten lymphknoten, das macht mir eben so angst. Er ist echt sehr hart und wie „festgewachsen“.

Du musst jetzt aufhören, Dich mit dem Lymphknoten zu befassen. Du warst beim Arzt und hast die Bestätigung bekommen, dass alles tutti ist. Hast Du einen Partner?

#11


Susi_
@CosmicPancake ja hab ich, aber der versteht das alles leider gar nicht 😬

#12


CosmicPancake
Zitat von Susi_:
@CosmicPancake ja hab ich, aber der versteht das alles leider gar nicht 😬

Das kann man als Außenstehender auch nicht verstehen, zumal Du vermutlich wöchentlich bis täglich die Krankheiten wechselst.
Lass Dir von Deinen Mann eine Kindersicherung auf allen Geräten einrichten, die Du zum Benutzen des Internets und/oder KI Assistenten verwenden kannst. Zugriff nur in seiner Anwesenheit und nicht mehr für den Zweck der Recherche von Erkrankungen.

#13


D
Zitat von Susi_:
hattest du auch einen harten lymphknoten, das macht mir eben so angst. Er ist echt sehr hart und wie „festgewachsen“.

Ich hab rechts am Hals einen, der ist immer hart und tastbar, kann schon mal vorkommen.

x 1 #14


NeonPixie
Zitat von Susi_:
Hallo! Ich bin 41 und habe extreme angst vor krankheiten, aktuell vor einem lymphom. Ich habe gestern einen lymphknoten am Hals getastet und war ...

Die anderen haben das medizinische gut abgedeckt. Ultraschall ohne auffälligen Befund, Blut okay, und ein einzelner kleiner Lymphknoten unter 1cm der erst durch Drücken schmerzt ist sehr weit von einem Lymphom entfernt.

der Mechanismus den du gerade beschreibst (tasten, drücken, wieder tasten) ist Teil der Störung und hält die Angst aktiv. Jedes Abtasten ist eine kurzfristige Beruhigung die langfristig die Angst verstärkt, weil das Gehirn lernt dass das Tasten nötig ist um sicher zu sein.

Bitte sprich das konkret in der nächsten Therapiestunde an. Das ist genau der Punkt wo KVT ansetzt.

#15


Susi_
@CosmicPancake
Das finde ich nun doch ein wenig übertrieben. Ich bin eine erwachsene Frau. Mir auch zu unterstellen das ich täglich meine Krankheiten wechsle, ist nicht ok. Du kennst mich nicht… ich weiß, dass ich ein Problem mit Krankheitsangst habe und arbeite an mir mit meiner Therapeutin. Solche Worte brauche ein Mensch in meinrr Lage nicht..: 🙁

#16


Susi_
@NeonPixie danke für deine nette Antwort. Ich werde eas auf jeden fall ansprechen. Danke dir

#17

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CosmicPancake
@Susi_ Been there, done that. Glaube mir, das sind genau die Worte die Du brauchst und das hat nichts damit zu tun ob jemand Erwachsen ist oder nicht. Was Du nicht brauchst sind Leute, die sehr Ernst auf jeden neuen (oder wiederkehrenden) Krankheitsverdacht reagieren, weil das wie Wasser auf die Mühlen der Angst wirkt.

#18


A


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