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@1RosaRot1 Bzgl. Deiner Nebel-/Drucksymptome würde ich mal ganz unabhängig zum psychosomatischen Bezug bei einem guten (!) Chiropraktiker vorstellig werden.
Dann zur Angstakzeptanz:Da Angst ja "lediglich" ein Geistes
zustand ist, kann m. E. "die Angst an sich" und "der Umstand, dass ich Angst habe" nicht getrennt und somit auch nicht separiert voneinander akzeptiert werden.
Es ist ja im Grunde gar nicht so, dass "ich" Angst "habe" (auch wenn man es umgangssprachlich so ausdrückt), sondern Angst
findet einfach
statt. Das "Ich" und das "Haben" sind sprachliche (und gedankliche!) Beimischungen, die eine "persönliche Komponente" der Angst hervorbringen. Durch diese ver
meinende Beimengung wird eine Angriffsfläche erzeugt, wo eigentlich keine sein müsste.
Über Angstgefühle und ihr Wesen (Begleiter von Gedanken):Wenn Du nirgends einen begründeten Anlass für Angst findest, solltest Du ihr nicht weiter Beachtung schenken.Gefühle werden bei den meisten Denkvorgängen "miterzeugt", sie sind somit Bestandteile des Denkens. Trotzdem sind sie meist irrational.
Wenn man sich dieser Tatsache nicht bewusst ist, nimmt der Anteil der Gefühle beim Wahrnehmungsvorgang u. U. einen überrelativ großen Raum ein. In der Folge führt dieses Ungleichverhältnis dazu, dass der "Sch.w.a.n.z. mit dem Hund wackelt": Die Gefühle bestimmen die Wahrnehmung und steuern somit die Gedanken.
Um das bildhafter zu verstehen, kannst Du dir ein Kreisdiagramm aufzeichnen. Das kleine Küchenstück stellt normalerweise den Gefühlsanteil dar. Bei Dominanz der Gefühle ist es genau umgekehrt.Der Weg zurück zum richtigen "Kuchenverhältnis" führt über eine bewusste Umerziehung des Geistes. Zuerst guckst Du, ob bei anderen Wahrnehmungen auch die selben Gefühle (hier: Angst) mitschwingen. Mache Dir eine Notiz über sämtliche dergestaltigen Denkvorgänge und prüfe, in wieweit die Ängste da begründet (berechtigt!) waren.
Je öfter Du die Unangemessenheit der Ängste beim jeweiligen Thema erkennst umso schwächer wird die Angst insgesamt.
Du tust Dich leichter, wenn Du Angst als sozusagen "
ungerichtete Emotion" verstehst:
Angst hat keinen echten Bezug, sondern sie ist einfach nur ein Begleitaspekt unserer Wahrnehmung. Letztendlich ist sie "neutral". Ich glaube, diese Einsicht ist in Deinem Fall sehr wichtig.