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T

tuti
Gast

Hallöchen,

Also ich wollte mal euch fragen welche Symptome ihr habt wenn es um euer Herz geh und wie fühlt ihr euch nach einer Pa? Habt ihr auch sym. die den ganzen Tag analten? Wenn ja welche?


Bin bei mir bissi verunsichert

01.05.2012 #1


41 Antworten ↓
HeikoEN

HeikoEN
Mitglied

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51
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Zitat von Bird:
Das verstehe ich nicht - was wäre der schlechte Ausgang?

Der schlechte Ausgang wäre, dass man den Menschen verloren hätte und ihm nicht mehr zeigen könnte, dass auch vermeintliche Katastrophen zum Leben gehören und genau in der Annahme dieser die Veränderung geschieht.

Zitat von Bird:
Auch ging es hier glaube ich nicht primär ums Springen lernen, sondern darum zu zeigen, dass vermeintliche Katastrophen im Grunde nichts anderes als ein ganz normales Leben sind.

Nunja, ob das in einer plakativen Weise geschehen muss wie hier, darüber mag jeder selber entscheiden. Und die vermeintlichen Katastrophen sind nunmal abhängig von der Bewertung und genau da haben aber ein Großteil der Leute ein Problem mit. Von daher macht es wenig Sinn, nach meiner Meinung, den Betroffenen auch noch vor Augen zu führen, wie "blind" sie denn sind und nicht begreifen, dass das dazugehört. Im Rahmen einer KV wird genau das gemacht, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied, der hier irgendwie fehlte, es kommen ein paar Sätze dazu, wie die Zusammenhänge sind. Daher Eingangs zu diesem Thema meine Empfehlung eine Therapie zu machen.

Zitat von Bird:
Es ist auf jeden Fall für jeden hilfreich die Erfahrungen anderer zu schätzen u. a. weil man auch aus Erfahrungen anderer lernen kann.

Bird, darum ist man hier, oder?

Zitat von Bird:
Es gibt nicht nur die Welt der Ängste vor einer Krankheit, sondern es gibt auch die Welt der Krankheit selbst, und diejenigen, die in dieser Welt eingeschlossen sind, unterscheiden sich nicht von mir und nicht von dir und nicht von einem Phobiker, und doch müssen sie einfach durch.

Ach, wie man das Kind nun nennt, sei dahingestellt. Es ist eher eine Frage, wie das Individuum auf äußere Einflüße, zu denen auch die genannten Katastrophenszenarien gehören, reagiert und das wiederum ist individuell beeinflussbar, z.B. durch Suggestion und Annahme, durch Bewertung usw.

Zitat von Bird:
Eine Sichtänderung kann es also auch aus dem Gefühl der Zusammengehörigkeit ergeben und aus dem Bemühen heraus aus einer Illusion der eigenen Isolation auszubrechen.

Ganz ehrlich, ich habe bei der Vielzahl der Betroffenen mit Angst nicht den Eindruck, dass sie sich einer Illusion hingeben. Nicht einmal ansatzweise. Und natürlich wissen wir, dass zuerst der Gedanke kommt und dann das Gefühl, also ggf. die Angst. Der Gedanke aber wiederum hängt in der Bewertung...

Zitat von Bird:
Ein Beispiel dazu: man ist direkt mit jemandem konfrontiert, der gerade einen epileptischen Anfall hat - was ist der erste Gedanke? Doch sicher nicht die Angst davor gerade jetzt auch einen solchen Krampf zu bekommen, sondern man wird versuchen zu helfen. Und das ist das, was die Isolation der Angst aufheben kann.

Für einen Sozialphobiker wäre das toll, wenn es so wäre, weil er seinen ersten Gedanken gar nicht mitbekommt und bei ihm die erste Frage lautet, ob er etwas falsch macht, wenn er versucht zu helfen mit dem Endresultat, dass der Krampfende ggf. noch größeren Schaden nimmt.
Du wirst IHN nicht zu etwas bewegen, nur weil Du von drohenden Katastrophen erzählst, die das Leben so mit sich bringt. Von daher macht es wenig Sinn überhaupt davon zu sprechen. Die individuelle Ausprägung der Bewertung und das, was jemand für schlimm hält, ist zu verschieden.
Den Phobiker musst Du erstmal in die Lage bringen, dass er das wahrnimmt und aus der Fehlleitung der Synapsenstruktur herauskommt...

Ich denke aber, dass das in eine Diskussion führt, die in die unterschiedliche Auffassung von dem führt, was uns hier alle beschäftigt. Nicht das man dadurch nicht wachsen könnte, wie Du es so schön beschrieben hast, aber ggf. führt das zu weit...

30.04.2012 07:52 • #30


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Welche Herzsymptome habt ihr?

x 3


B

Bird
Gast

Zitat von HeikoEN:
Nunja, ob das in einer plakativen Weise geschehen muss wie hier, darüber mag jeder selber entscheiden. Und die vermeintlichen Katastrophen sind nunmal abhängig von der Bewertung und genau da haben aber ein Großteil der Leute ein Problem mit.

Dabei vergisst du, dass auch die plakative Weise eine Bewertung ist. Es wurde Sachverhalt geschildert - mehr nicht. Ein Mensch ohne Phobie nimm diesen zur Kenntnis, ein Mensch mit Phobie sieht darin einen Angriff auf seine Befindlichkeit - so verstehe ich dich. Warum? Kommen denn in so einem Fall zwangsläufig paranoide Züge dazu? Daran muss man nicht unbedingt glauben.

Zitat von HeikoEN:
Von daher macht es wenig Sinn, nach meiner Meinung, den Betroffenen auch noch vor Augen zu führen, wie "blind" sie denn sind und nicht begreifen, dass das dazugehört.

Auch das ist deine subjektive Deutung der Texte. Die Annahme es wurde jemand angegriffen und als blind daher gestellt.

Zitat von HeikoEN:
Zitat von Bird:
Es ist auf jeden Fall für jeden hilfreich die Erfahrungen anderer zu schätzen u. a. weil man auch aus Erfahrungen anderer lernen kann.

Bird, darum ist man hier, oder?

Sicher, dann können wir uns auch die RTL-News-Witze sparen.

Zitat von HeikoEN:
Zitat von Bird:
Eine Sichtänderung kann es also auch aus dem Gefühl der Zusammengehörigkeit ergeben und aus dem Bemühen heraus aus einer Illusion der eigenen Isolation auszubrechen.

Ganz ehrlich, ich habe bei der Vielzahl der Betroffenen mit Angst nicht den Eindruck, dass sie sich einer Illusion hingeben. Nicht einmal ansatzweise.

Also meinst du sie wären tatsächlich isoliert? Dann könnten wir die Definitionen der Neurose von Freud ebenso wie von Adler einfach weg lassen. Die Betroffenen haben Recht - es ist einfach so. Vielleicht sollten dann Psychiater Therapieplätze belegen..?

Zitat von HeikoEN:
Zitat von Bird:
Ein Beispiel dazu: man ist direkt mit jemandem konfrontiert, der gerade einen epileptischen Anfall hat - was ist der erste Gedanke? Doch sicher nicht die Angst davor gerade jetzt auch einen solchen Krampf zu bekommen, sondern man wird versuchen zu helfen. Und das ist das, was die Isolation der Angst aufheben kann.

Für einen Sozialphobiker wäre das toll, wenn es so wäre, weil er seinen ersten Gedanken gar nicht mitbekommt und bei ihm die erste Frage lautet, ob er etwas falsch macht

Na ja, mit der Sozialphobie beschäftigen wir uns hier nicht, sondern mit der Angst vor dem Herzinfarkt bzw. vor dem eigenen Tod... und deshalb habe ich das Beispiel angeführt. Für einen Sozialphobiker würde ich das auch als eine lehrreiche Erfahrung ansehen, vorausgesetzt es sind tatsächlich auch andere anwesend, die erste Hilfe leisten können. Ein Sozialphobiker könnte sich in dem Fall davon überzeugen, dass nicht nur er, sondern auch andere mal etwas gründlich 'falsch machen', nämlich dass sie krank werden und auf Hilfe anderer angewiesen sind...

Zitat:
Du wirst IHN nicht zu etwas bewegen, nur weil Du von drohenden Katastrophen erzählst, die das Leben so mit sich bringt. Von daher macht es wenig Sinn überhaupt davon zu sprechen.

Aus meiner Sicht hat niemand gedroht und niemand etwas bewegen wollen. Bei solchen Interpretationen sollte man doch eventuell darüber nachsinnen, ob die Idee der Vermeidung überhaupt einen Sinn macht. Weil die Interpretation und die Idee m. E. einen Gedankenkreis bilden.

LG Bird

01.05.2012 00:44 • #31


Zum Beitrag im Thema ↓


HeikoEN
Welche Symptome hast Du denn konrekt?

Ich denke, körperliche Symptome sind so verschieden wie die Menschen.

Von daher wäre es besser, wenn Du von deinen berichtest und wir ggf. dazu Stellung nehmen.

Die Palette an Symptomen ist fast unendlich und natürlich abhängig vom Grad der Erkrankung bzw. auch Begleiterkrankungen zur Angst.

Dein Herz macht Dir Probleme?

Hast Du es schon medizinisch abklären lassen? EKG? Ultraschall?

#2


T
Hi Danke für deine Antwort


Habe einfach so Angst davor das ich doch krank bin es wure aber nie was am Herz gefunden

Sym. Herzrasen und stolperer

#3


HeikoEN
Genau, zum Arzt rennen und EKG schreiben ist keine dauerhafte Lösung.

Eine Herzphobie bekommt man aber sehr gut mit einer Verhaltenstherapie in den Griff.

Schonmal darüber nachgedacht?

Ich hatte ähnliches, war insg. kardiologisch stationär 2x, intensivmedizinisch 2x und bei 6 unterschiedlichen Kardiologen und sicher 15x in der Notaufnahme damals...immer wegen des Herzens. Nunja. Als Privatpatient war ich gern genommener Gast bei den Jungs. Immer kräftig das ganze Programm dann abgefeiert, dabei war schon nach der 1. Diagnostik klar, ich bin KERNGESUND.

Die Abstände der Arztbesuche wurden auch immer kürzer! Zu anfangs reichte der Befund des Arztes noch ein paar Wochen aus um mich zu beruhigen. Am Ende stand ich alle 2-3 Tage auf der Matte. Weil die Symptome sind ja da

Was eine Zeit....mein Gott.

Von daher kann ich es gut nachfühlen bei Dir.

Und daher auch mein Rat, mach eine Therapie! Selbst in einer Kurztherapie, vielleicht ca. 10 Stunden, erreichst Du eine Symptomverbesserung um 100%. Ganz sicher, weil das, was in einer Verhaltenstherapie Dir beigebracht wird, sowas von logisch ist und für jeden nachvollziehbar, dass Du dich sofort wiedererkennst mit Deinem Verhalten. Und das Entscheidende, es wird Dir beigebracht, wie Du genau da rauskommst und nicht den ganzen Tag lang Symptome hast oder ggf. zum Arzt rennst mit EKG.

#4


C
Na ja..., therapeutisch kann sich das dann aber auch nur auf eine Änderung der Sichtweisen abzielen. Denn im Endeffekt kann man das was passieren kann, nicht schönreden.

Ich kenne selbst 2 Fälle, da waren die Leute auch mehrfach zu Untersuchungen und trotzdem hatte einer dann sogar 1 Woche nach der letzten Untersuchung einen Herzinfarkt. Und vor paar Monaten hatte ich im Umfeld einen Fall, der rannte innerhalb von 2 Wochen mehrfach zu Ärzten, sogar Notarzt war dabei. Immer alles ok. Er hatte immer komische Schmerzen in der Brust. Nach 2 Wochen ging er nachts ins Krankenhaus und da war es dann eine akuter Herzinfarkt.

Und es gibt immer wieder Fälle von plötzlichem Herztot, allein in Deutschland angeblich über 200.000 Leute im Jahr. Auch Kinder. Und da hatte viele nichts, keine Hinweise, keine Beschwerden, keine Herzfehler.

Und so weiter...

Es geht aber darum, wie man mit all diesen Dingen umgeht. Ob man sich nun ständig damit befasst, auf Zwischenfälle wartet. Welche Einstellung man zum Tot hat, der ja immer mehr zum Tabuthema wurde. Ganz früher war das mal anders, da starben die Leute in den Familien etc., heute wird alles weggeschoben. Der Tot gehört aber zum Leben, wie Geburten, Hochzeiten, Kinder bekommen. Das ist so.

Ich kann noch 50 Jahre leben. Ich kann aber auch morgen mit meinem Hund laufen, die rennt über die Straße, ich unachtsam hinterher und werde vom Bus vernascht. Ende. Oder ich bekomme in 8 Jahren oder so Bauchspeicheldrüsenkrebs, 5 Monate nach der Diagnose in der Urne. Oder in 2 Monaten Herzinfarkt, Schlaganfall oder was auch immer. Gabi Köster ist auch nur wenig älter als ich.

Das kann alles passieren. Aber ich befasse mich damit quasi nicht mehr. Wie es kommt, so kommt es. Alles Schicksal.

#5


HeikoEN
Ja nee, is klar.

Eigentlich kann "tuti" direkt in die Kiste steigen, denn auch mit 'ner Grippe kannze unter die Straßenbahn kommen...

#6


C
Es geht nicht darum, was man womit kann. Sondern darum, ob man sich nun ständig mit solchen Sachen befassen muss.

#7


HeikoEN
Zitat von crazy030:
Es geht nicht darum, was man womit kann. Sondern darum, ob man sich nun ständig mit solchen Sachen befassen muss.


Jaja, aber genau DAS ist sein ursächliches Problem und ich halte es für wenig hilfreich ihm als Phobiker zu erzählen, WAS alles passieren kann.
Was hat er davon?
Ich denke, diese Lebensweisheit kennt er auch schon alle, denn JEDER kennt den Bekannten, der wiederum einen Bekannten kennt, der trotz Untersuchung 'nen Tag später einen Beinbruch hatte. Und trotz regelmäßiger Wartung in der Autowerkstatt, ist mein Mercedes nur einen Tag nach der letzten 30.000er Inspektion, auf der Autobahn verreckt.

Aber es geht nicht darum, WAS alles passieren kann, sondern darum, was ER als Betroffener tun kann.

Trotz Therapie hängen hier auch Dutzende Leute herum, die sich nicht besser fühlen...

Zitat von crazy030:
Na ja..., therapeutisch kann sich das dann aber auch nur auf eine Änderung der Sichtweisen abzielen.


Ja, man nennt das kognitive Verhaltenstherapie und "Sichtweisen" heissen dort Bewertungen.

#8


T
Danke HeikoEN

War echt bissi Down nach der Nachricht vom crazy030

#9


C
Blödsinn!

Das sind aber nun mal die Tatsachen. Ich hatte schon genug mit Therapie, Psychologen und Psychiatern zu tun, da macht auch keiner Kuschelzoo.

Was soll man denn den Leuten und sich hier erzählen, es kann nie was passieren? Sorry, aber das ist schräg.

Allein in den letzten 5 Jahren gab es in meinem Wohngebiet 3 mir bekannte Morde, ein Nachbar starb mit Anfang 40 an Herzinfarkt, ein anderer direkt neben mir erhängte sich mit Mitte 40 und ein paar Etagen über mir (ich bin im 7. Stock) sprang eine Frau aus dem Fenster, wohl auch noch recht jung. Meine Zahnärztin starb mit Ende 40 an Bauchspeicheldrüsenkrebs, im August sah sie noch in meinem Mund, im Oktober stand nur noch eine Kerze zum Andenken an sie in der Gemeinschafts-Praxis. Und noch mehr...

Und wenn mir jemand vor 5 Jahren gesagt hätte, ich hab mal irgendwann Dauerkopfschmerzen (seit nun 3 Jahren konstant ohne Unterbrechung), ein halbes Dutzend psychiatrische Diagnosen, in kurzer Zeit mehrfach Krankenhaus, psychiatrische Tagesklinik etc., Schwerbehindertenausweis in der Tasche und und und, den hätte ich für bekloppt erklärt. Vor 6/7 Jahren bin ich noch jedes Wochenende in Clubs/Disco gepilgert und hatte NIE was, außer vielleicht in 20 Jahren mal 3 Erkältungen.

DAS ist doch das Leben!

#10


HeikoEN
Zitat von crazy030:
Das sind aber nun mal die Tatsachen. Ich hatte schon genug mit Therapie, Psychologen und Psychiatern zu tun, da macht auch keiner Kuschelzoo.


Aha und damit hast Du Heimvorteil, oder was?

Zitat von crazy030:
Was soll man denn den Leuten und sich hier erzählen, es kann nie was passieren? Sorry, aber das ist schräg.


Nun, es zieht nunmal jeder das heraus, was er gerne möchte.

Zitat von crazy030:
Allein in den letzten 5 Jahren gab es in meinem Wohngebiet 3 mir bekannte Morde, ein Nachbar starb mit Anfang 40 an Herzinfarkt, ein anderer direkt neben mir erhängte sich mit Mitte 40 und ein paar Etagen über mir (ich bin im 7. Stock) sprang eine Frau aus dem Fenster, wohl auch noch recht jung. Meine Zahnärztin starb mit Ende 40 an Bauchspeicheldrüsenkrebs, im August sah sie noch in meinem Mund, im Oktober stand nur noch eine Kerze zum Andenken an sie in der Gemeinschafts-Praxis. Und noch mehr...

Und wenn mir jemand vor 5 Jahren gesagt hätte, ich hab mal irgendwann Dauerkopfschmerzen (seit nun 3 Jahren konstant ohne Unterbrechung), ein halbes Dutzend psychiatrische Diagnosen, in kurzer Zeit mehrfach Krankenhaus, psychiatrische Tagesklinik etc., Schwerbehindertenausweis in der Tasche und und und, den hätte ich für bekloppt erklärt. Vor 6/7 Jahren bin ich noch jedes Wochenende in Clubs/Disco gepilgert und hatte NIE was, außer vielleicht in 20 Jahren mal 3 Erkältungen.


Sorry, aber Deine Geschichten haben nunmal so gar nichts damit zu tun, warum der Fragende sich hier an das Forum meldete. Und wenn Du Fan von RTL-News bist, völlig ok, sei Dir gegönnt, aber geht es hier darum, Horrorszenarien auszudenken? Darin sind andere wahrscheinlich noch besser und die Frage stellt sich, welchen Nutzen es bringt? Wenn Du nach dieser Prämisse lebst, auch ok, aber was bringt es "tuti", sich das zu ziehen?

#11


C
HeikoEN

Ziemlich dummes Geschwätz, was Du hier von Dir gibst und ziemlich überheblich!

Ich muss Dich enttäuschen, denn nichts davon ist in irgendeiner Art ausgedacht und auch wenn das sicher eine Seltenheit ist, ich sehe nie RTL und hab auch sonst kein Interesse an irgendwelchen TV Sendungen, wo es gern um Horror Berichte geht.

Natürlich haben meine Geschichten etwas damit zu tun, sie spiegeln die Realität wieder.

Wenn ich mir aber z.B. Textpassagen von Dir ansehe, wie:

Zitat:
Und daher auch mein Rat, mach eine Therapie! Selbst in einer Kurztherapie, vielleicht ca. 10 Stunden, erreichst Du eine Symptomverbesserung um 100%.

dann kann ich mir aber nur an den Kopf fassen!

Kurztherapie 10 Stunden? Was soll das sein? Und auch der Rest ist mehr als fern jeder Realität. Kaum einer erreicht eine Symptomverbesserung nach 10 Stunden oder überhaupt nach einer 1 Therapie. Bei vielen Leuten dauert es Jahre.

Ich frage mich wirklich, in welchem Film Du lebst...

Aber ok..., so überhebliche Typen wie Du gehen mir letztlich am A... vorbei.

#12


HeikoEN
Zitat von crazy030:
Ziemlich dummes Geschwätz, was Du hier von Dir gibst und ziemlich überheblich!


Ideale Voraussetzungen für eine Diskussion


Zitat von crazy030:
Natürlich haben meine Geschichten etwas damit zu tun, sie spiegeln die Realität wieder.


Nein nein, nicht DIE Realität, sondern DEINE Realität. DAS ist ein Unterschied.

Zitat von crazy030:
Kurztherapie 10 Stunden? Was soll das sein?

Eine Kurzzeittherapie ist, wie der Name schon sagt, ein von der Schulmedizin verwendete Therapie, die zeitlich begrenzt ist. Normalerweise bestimmen Therapeut und Klient, wann eine Therapie zu Ende ist, was u.a. auch bei der Kurzzeittherapie der Fall ist.
Aber sie bringt bei eindeutig definierten Therapiezielen, ggf. einen Erfolg. Ich verfahre gewöhnlich nach der Prämisse, den Google anzuwerfen, wenn mir etwas fremd ist. Du scheinbar nicht?

Zitat von crazy030:
Aber ok..., so überhebliche Typen wie Du gehen mir letztlich am A... vorbei.


Ja nee is klar. Danke für Deine hilfreichen Beiträge insb. an "tuti" und vor allem, auch wenn ich Dich damit intellektuell wieder überfordern sollte, dieser doch durchaus fundierten und völlig adäquaten Abschlußmeinung.

Da spricht so der ganze Frust. Aber gegen wen richtet der sich nur...?

#13


C
Zitat:
Nein nein, nicht DIE Realität, sondern DEINE Realität. DAS ist ein Unterschied.


Ja, die ist aber nun mal so. Und was soll das dann aus Deiner Sicht bedeuten? Das ein Mensch keine Todesfälle im Umfeld hat, keinen Unfall haben kann? Und so weiter.

Du hast scheinbar nicht begriffen, warum ich das alles genau so geschrieben hatte. Lieber bewertest Du dann Dinge aus dem Leben eines Users als gefrustet, wenn er darüber ein Wort verliert.

Das zeigt dann letztlich genau Dein intellektuelles Niveau. Und dann Leute genau an dem Punkt anzugreifen macht es nicht besser.

Aber ok..., texte mal weiter hier mit Deiner scheinbar weltfremden rosaroten Brille.

Meine letzte Therapeutin hatte mir übrigens auch mehrere Storrys erzählt, z.B. das ein Patient , den sie schon länger wegen Panik in Behandlung hat, dann wirklich einen Herzinfarkt hatte, eine andere Patientin einen Schlaganfall. Genau die Sachen, vor denen sie immer Angst hatten. Und beide waren unter 40.
Wahrscheinlich war diese Psychologin (Dr.) in Deinen Augen aber auch intellektuell etwas unterbelichtet und sah zu viel RTL News. Oder?

Zum Thema: Mit einer Problematik wie Herzphobie sollte man nicht noch andere Leute nach Symptomen fragen und sich an dem Thema aufreiben. Punkt.

#14


HeikoEN
Zitat von crazy030:
Zum Thema: Mit einer Problematik wie Herzphobie sollte man nicht noch andere Leute nach Symptomen fragen und sich an dem Thema aufreiben. Punkt.

Möchtest Du tuti jetzt noch einen Vorwurf daraus machen, dass er überhaupt hier einmal nachgefragt hat?

Sagenhaft, wirklich.

Kann es sein, dass genau das Sinn des Forums ist?

Und nochmal, jeder zieht sich hier das heraus, was er möchte, oder?

#15


C
Zitat:
Kann es sein, dass genau das Sinn des Forums ist?
Der Sinn des Forums? Sicher, das er der ist, den Du denkst?

#16


HeikoEN
Zitat von crazy030:
Zitat:
Kann es sein, dass genau das Sinn des Forums ist?
Der Sinn des Forums? Sicher, das er der ist, den Du denkst?


Der Nickname ist Programm irgendwie...

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

B
Die Vorstellung in einer Welt zu leben, die es nicht gibt und die Unfähigkeit die Diskrepanz zwischen dem, was man gerne hätte und dem, was tatsächlich geschieht zu ertragen, ist der maßgebende Grund für das Entstehen von Neurosen und Depressionen. So, warum wollen wir uns weiter hinein reiten lassen. Davon profitiert ganz allein das Gesundheitssystem. Ich weiß nicht, wer hier dazu gehört, aber es klingt sehr danach, dass es in dieser Diskussion einen solchen Zusammenhang gibt.

Ich erlebe schon seit Jahren ähnliches wie Crazy, junge Menschen sterben durch Suizid oder verunglücken tödlich, ältere Menschen sterben, manche werden behindert, manche verlieren durch Therapien ihren Verstand. Das alles ist sehr traurig, jedoch kann man diesen Menschen dafür dankbar sein, dass sie uns von unserem selbstgebauten Sockel herunter holen, dass sie uns zeigen, was alles Gattung Mensch aushalten kann/muss und uns mit unserem verdammten, neurotischen Egoismus nach der Art "mir darf nie etwas passieren - (den anderen schon)" konfrontieren. Ich wünsche jedem, dass er seine Augen offen hält und aus seiner Desillusionierung eine Lehre zieht.

Grüße Bird

#18


HeikoEN
Zitat von Bird:
Das alles ist sehr traurig, jedoch kann man diesen Menschen dafür dankbar sein, dass sie uns von unserem selbstgebauten Sockel herunter holen, dass sie uns zeigen, was alles Gattung Mensch aushalten kann/muss und uns mit unserem verdammten, neurotischen Egoismus nach der Art "mir darf nie etwas passieren - (den anderen schon)" konfrontieren. Ich wünsche jedem, dass er seine Augen offen hält und aus seiner Desillusionierung eine Lehre zieht.


Ok verstanden, jeder hat seine Sicht der Welt, aber ganz ehrlich, liest Du das aus der Eingangsfrage alles heraus?

Es ging um Herzphobie und den prakmatischen Umgang mit ihr.

#19


B
Zitat von HeikoEN:
Es ging um Herzphobie und den prakmatischen Umgang mit ihr.

Genau darauf, unter Berücksichtigung der letzten Beiträge dieses Threads, bezog sich meine Antwort. Jeder kann sich selbst in einem simplen Psychologie-Lexikon davon überzeugen, dass durch Herzneurose die Angst vor dem Tod durch Herzinfarkt bzw. Herzstillstand zum Ausdruck kommt. Niemand fürchtet sich im Ernst davor, dass - unabhängig vom eigenen Überleben - nur das lustige Herz mit der rosaroten Farbe irgendwann irgendwann mal still stehen könnte. Demnach ist ein pragmatischer Umgang mit der Todesangst genau der richtige Umgang mit der Herzneurose.

Meine Ansichten, wie du meinen Text genannt hast, äußere ich in Pluralform, ziele damit auf keine konkrete Personen. Wenn Threaderstellerin Symptome einer Herzneurose erwähnt, ist es m. E. legitim in der allgemeinen Art zu reagieren, wie es in den letzten Beiträgen der Fall gewesen ist.


LG Bird

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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