Zitat von soma89:mich beschäftigt das thema rauchen und angst in letzter zeit sehr.
ich selbst rauche regelmäßig und verhältnismäßig viel, und habe mich nun gefragt ob es denn mit der angst und der panik besser werden würde, wenn ich es bleiben lass.
Geht mir auch so. Man muss da mal ein paar Punkte beleuchten.
Rauchen versetzt den Körper in eine Art Alarmzustand, es kommt zur Adrenalinausschüttung, erhöhter Aufmerksamkeit, Herzschlag und Blutdruck steigen. Klar, so empfindet das nicht jeder Raucher, aber wenn jemand übersensibel ist, dann schon etwas. Seit ich PA hatte merke ich definitiv, wie ich vom Rauchen noch unruhiger werde.
Der andere Punkt ist aber, versuchen aufzuhören kann aber ähnlich wirken, weil das Suchtzentrum im Hirn an Nikotin gewöhnt ist. Der Entzug kann über Wochen zu Unruhe führen, die dann auch zur Angst werden kann. Und sogar zu depressiven Verstimmungen.
Es ist also ein Teufelskreis!
Eine Psychiaterin sagte mir letztes Jahr mal, wenn man psychisch instabil ist, sollte man nicht mit dem Rauchen aufhören, weile es dann noch schlimmer werden kann. Aufhören sollte man, wenn man fit ist. Klingt sicher aus dem Mund einer Ärztin schräg, aber sie wird wissen, was sie sagt.
Ich hab Ende April 14 Tage nicht oder kaum geraucht, war bei meinen Eltern. Gut ging es mir dabei nicht, stand ständig wie unter Strom. Es ist ein Teufelskreis, mit geht es mir nicht gut und ohne auch nicht.