TanjaT
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ich bin neu hier im Forum und wende mich an euch, weil ich seit einiger Zeit mit der Angst vor dem Schlucken (Phagophobie) zu kämpfen habe. Da diese Phobie oft schwer für Außenstehende nachzuvollziehen ist, hoffe ich hier auf Menschen zu treffen, denen es ähnlich geht.
Meine Situation:
Bei mir äußert sich die Angst vor allem dadurch, dass ich bei jeder Mahlzeit das Gefühl habe, mein Schluckreflex würde nicht richtig funktionieren. Sobald ich feste Nahrung im Mund habe, setzt eine Art Panik ein, dass ich mich verschlucken oder gar ersticken könnte. Das führt dazu, dass ich mein Essen extrem lange kauen muss (fast bis es flüssig ist) oder manche Lebensmittel ganz meide.
Symptome, die mich begleiten:
Starke Konzentration auf den Schluckakt, wodurch er sich erst recht „falsch“ anfühlt.
Vermeidung von Essen in der Öffentlichkeit oder in Gesellschaft aus Scham.
Körperliche Begleiterscheinungen wie Herzrasen oder ein Engegefühl im Hals während des Essens.
Obwohl ärztlich alles abgeklärt ist und keine organische Ursache gefunden wurde, fällt es mir schwer, das logisch zu verarbeiten.
Meine Fragen an euch:
Kennt ihr das Gefühl, dass man das Schlucken plötzlich „neu lernen“ muss?
Welche Strategien helfen euch in akuten Angstmomenten beim Essen? (Ich habe von bewusstem Atmen oder kleinen Schlucken gelesen).
Gibt es spezielle Therapien oder Übungen (z.B. Logopädie oder Verhaltenstherapie), die euch langfristig geholfen haben?
Ich freue mich sehr über einen Austausch und Tipps, wie ihr euren Alltag mit der Phagophobie meistert. Es tut schon gut zu wissen, dass man mit dieser Sache nicht allein ist.
Viele Grüße!
• • 03.06.2026 #1