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invisiblemuesli

invisiblemuesli
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Ich schreibe diese Zeilen, weil ich gerade keine Hoffnung mehr sehe, dass mein Leben jemals wieder besser wird. Ich hatte heute wieder eine heftige Panikattacke mit schlimmer Übelkeit und will einfach nur mehr, dass mein Kopf Ruhe gibt. Habe einen kleinen Sohn (3) und einen Großen (14) (die die mich kennen, wissen das schon) und nehme zurzeit wieder die volle Ladung Benzos (Oxazepam 125-150mg) Schaffe es kaum noch irgendwas zu erledigen. Dazu kommt noch, dass mein Freund mit mir komplett überfordert ist. habe leider eine schlimme Traumafolgenstörung, Borderline, Zwangs- Angst und Panikstörung. Ich habe versucht von den Benzos wegzukommen und habe es geschafft von 125 mg auf 100 zu reduzieren. leider erfolglos denn nach der nächsten Attacke nahm ich gleich wieder eine ganze Tablette weil mir übel war (leide auch an Emetophobie). Zurzeit verletze bzw. schneide ich mir fast täglich meinen Unterschenkel auf und bin auch schon ans Handgelenk gegangen. Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter. Rausgehen mag ich nicht, Menschen meide ich so gut es geht. (außer in meinem Job) und ich fühle mich wie gelähmt. Ich finde keine Hoffnung. mache zwar eine Psychotherapie die mir auch hilft, aber ich fürchte dass das zu wenig ist. tut mir leid für den Jammerpost, aber ich bin so ohne Hoffnung dass ich nicht mehr weiterweiß. .

16.03.2026 #1


1 Antwort ↓

Luce1
Ich drueck' Dich erstmal ganz doll .....

Ich habe Depressionen, daher kenne ich dieses ''sich selber fertig machen, nicht genug sein usw).

Ich hab auch monatelang die Wohnung nicht verlassen, Job verloren usw. weil man denkt, jeder sieht einem das an.

Ich habe dann bewusst nur von Tag zu Tag gelebt.

Da Du Dich taeglich schneidest, .... und es jetzt sogar auf's Handgelenk ausgeweitet ist, ich denke, Du brauchst da akut Hilfe, ggfs zu Deinem Hausarzt?

#2





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Dr. Christina Wiesemann
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