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Hamm

Hamm
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Hallo, ich bin neu hier in der Gruppe, weil eine Freundin mir empfohlen hat, mich einfach mal an diese Gruppe zu wenden, weil ich einfach völlig am Ende bin und nicht mehr weiter weiß. Ich nehme jetzt seit 14 Wochen Escitalopram, stehe immer noch stark neben mir, habe starke Stimmungsschwankungen, bin viel am Weinen, habe zwei kleine Kinder und weiß nicht mehr, wie ich den Alltag bewältigen soll. Leider, mein Umfeld kann mir nicht groß helfen, weil ich immer nur zu hören kriege: Stell dich nicht so an, was ist denn los mit dir. Ich gehe arbeiten, habe das Gefühl, dass ich die Arbeit absolut nicht schaffe. Ich komme nach Hause, bin fix und fertig. Ich bin an dem Punkt, wo ich einfach gerne mich manchmal ins Bett legen möchte und einfach nur noch einschlafen möchte, weil ich teilweise so stark neben mir stehe und einfach die Welt einfach nicht mehr wahrnehme und mich einfach nur noch unglücklich in meinem Herzen fühle und nicht mehr weiter weiß.

14.09.2026 #1


6 Antworten ↓

Andrilg
@Hamm ist dein Gefühl denn durch die Einnahme von ESCITALOPRAM generell besser geworden oder hat es keine Wirkung auf deine Situation?

#2


A


Angst vor dem zusammenbrechen

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Hamm
Hi, ich habe das Gefühl, dass es besser wird. Ich muss dazu aber sagen, ich habe acht Jahre lang Citalopram genommen, musste dann umstellen, weil meine schlimmen Panikattacken und Angstzustände und neben sich stehen wieder zurückgekommen sind. Musste umswitchen. Es war sehr schwer und jetzt bin ich bei einem neuen Medikament. Ich habe das Gefühl, es ist Besserung, aber ich habe so viele Tiefpunkte und will einfach teilweise nicht mehr und habe einfach Angst, so stark zu versagen und gerade dieses Nebensichstehen macht mir so zu schaffen.

#3


Hamm
Ich habe einfach das Gefühl, auf der ganzen Bahn zu versagen, niemandem mehr gerecht zu werden. Ich vermisse einfach mein altes Leben, wo ich einfach glücklich war und machen konnte, was ich wollte. Ich nehme an keinen irgendwelchen Veranstaltungen mehr teil. Ich bin teilweise fast nur noch zu Hause, versuche irgendwie zur Arbeit zu kommen und versuche irgendwie mein Leben einigermaßen zu leben, aber es ist einfach nicht mehr lebenswert.

#4


DrSeltsam
Machst Du eine Therapie oder hast Du eine gemacht?

#5


koenig
Zitat von Hamm:
Ich habe einfach das Gefühl, auf der ganzen Bahn zu versagen, niemandem mehr gerecht zu werden

Erstmal wäre es jetzt wichtig, dir selbst gerecht zu werden. Ansonsten gibt es kaum eine Möglichkeit, auch für andere da zu sein.

Bist du in Therapie? Wer hat dir das Medikament verschrieben? Was tust du für dich? Gibt es Menschen, die dich unterstützen können?

#6


Hamm
Ja, ich starte ab Mittwoch bei einer Psychologin. Ich habe zum Glück sehr viel Unterstützung von meinem Mann und meinen Freunden. Trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass ich niemandem zur Last fallen möchte. Gerade deshalb bin ich im Moment einfach sehr traurig und verliere immer wieder meinen Lebensmut. Ich denke dann oft, dass es vielleicht besser wäre, wenn ich einfach nicht mehr da wäre und niemandem mehr zur Last fallen würde.
Das Medikament wurde mir von einem Neurologen in der Notfallpraxis verschrieben, weil ich leider nicht mehr zu meinem bisherigen Neurologen gehen konnte. Dort war ich lange in Behandlung, aber für einen neuen Termin muss ich jetzt leider bis Januar warten. Deshalb war die Behandlung in der Notfallpraxis zunächst eine Übergangslösung. Ich hoffe sehr, dass mir die Psychologin ab Mittwoch helfen kann, mit allem besser umzugehen.

#7






Mira Weyer
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