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30 Jahre generalisierte Angststörung und Hypochondrie. ALLES, wirklich ALLES was Schulmedizin und Psychologie bieten, ausprobiert. Lebe extrem gesund (Ernährung, kein Alk. oder Kaffee,viel Gesundheitssport, Stress meiden, AT usw. usw.

Je älter ich werde, desto mehr und neue Medikamente brauche ich, einfach nur um schlafen zu können, die GAS zu lindern, cholerischen Anfällen vorzubeugen und Folgekrankheiten zu behandeln.

Wo führt das hin ? Was passiert in Zukunft ? Falle ich tot um oder verliere meinen Verstand ? Raste ich aus ?

*ironie an*

Oder zieht es mich auf die dunkle Seite der Macht ?



*ironie aus*

Als junger Mann machte ich Extrem Vollkontakt Kampfsport und damit ging es mir gut, nur geht das jetzt nicht mehr (Bluthochdruck mit Herzschädigungen)

01.05.2012 13:11 • 02.05.2012 #1


Ich kenne hier bei mir ja viele Leute mit Hunden, weil wir und oft treffen und da ist eine Frau dabei, die hat das alles auch schon seit irgendwie 30 Jahren, also seit der frühen Jugend. Ich kann mir das irgendwie schwer vorstellen, weil ich hatte es auch, aber die PA waren nach 1,5 Jahren weg und quasi von allein.

Man verändert doch mit der Zeit die Sichtweisen oder merkt, keine PA bringt einen um. Angst ist auch nicht tödlich, im Normalfall ist sie sogar Lebensretter.

Es muss doch irgendwann mal wenigsten etwas besser werden. Und wenn nicht, dann hab ich doch leichte Zweifel, ob wirklich alles gemacht und versucht wurde und vor allem, ob man seine Sichtweisen mal verändert hat und auch andere Dinge.

Zitat:
Lebe extrem gesund (Ernährung, kein Alk. oder Kaffee,viel Gesundheitssport, Stress meiden, AT usw. usw.


Ja, klingt erstmal gut. Ich empfand das aber damals als Vermeidung, weil ich hatte so Phasen, wo ich meinte, Kaffee ist ganz schlecht und macht Panik und so war es dann auch. Schon der Gedanke an Kaffee machte mir angst. Irgendwann hab ich wieder angefangen und es ging, da wurde nichts besser oder schlechter. Heute trinke ich schon lange wieder 10-12 Tassen am Tag und ich hab null Veränderung. Und nach aktuellem Stand der Forschung ist ja Kaffee nun doch nicht schädlich. Zumindest nicht so, wie man es lange behauptete. Im Gegenteil, es tauchen Erkenntnisse auf, wonach Kaffee auch schützt, z.B. wohl was Alzheimer angeht.

Ebenso dachte ich, viele meiner körperlichen Symptome und damals auch Panikverstärkung kommt vom Rauchen. Ist auch nicht so! Ich rauche seit 7 Monaten nicht (vorher über 25 Jahre und 25-30 am Tag) und mit null Veränderung. Mir geht es nicht besser jetzt.

Man sollte vielleicht auch nicht zu gesund leben und zu viele Sachen vermeiden.

Die Frage wäre noch, bist Du sicher, die Diagnosen stimmen überhaupt? GAS wurde bei mir auch mal gesagt. Das ist aber gekennzeichnet von andauernden Sorgen/Grübeln über alles und jeden. Ständig. Ist das bei Dir so? Bei mir nicht und darum sagte ich damals von mir aus ganz klar zum Doc, dass das nicht sein kann.

Scheinbar grundlose Angst und in den unterschiedlichsten Situationen muss noch lange keine GAS sein. Dazu gehört mehr.

01.05.2012 15:44 • #2



Angst/Stress Zeitbombe ?

x 3


Klar gab es bessere Phasen in Zeiten wo meine Leben glatt lief - beruflich wie privat.

Die Diagnosen waren im dieselben, egal ob vom Hausarzt, Psychiater oder Psychologen.

rezividierende Depressionen und GAS.

02.05.2012 11:30 • #3


Ja, nur hab ich da mit GAS so meine Erfahrungen. Was es ist, steht ja auch hier:

http://www.psychic.de/generalisiert-angststoerung.php

Auszug:

Zitat:
Eine generalisierte Angststörung zeichnet sich durch mehrere Monate anhaltende und übermäßige Sorgen und Befürchtungen aus, die sich um alle Lebensbereiche drehen können.

Mal kreisen die Gedanken der Betroffenen um Krankheiten, das Alter, Sterben oder Unfälle, dann um die Kinder, den Partner oder Alltagsereignisse. Eine Frage, die Betroffenen ständig durch den Kopf geht lautet: Was wäre, wenn ...?

Die ständige Beschäftigung mit den vermeintlichen oder tatsächlichen Gefahren bleibt nicht ohne Auswirkung auf das seelische und vor allem das körperliche Befinden. Dieses wird durch die Sorgen sehr in Mitleidenschaft gezogen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Anspannung, Muskelverspannungen, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit und Nervosität, Ein-, Durchschlaf- und Konzentrationsprobleme. Häufig verspürte Gefühle sind Angst, verrückt zu werden oder durchzudrehen.

Und da hab ich die Erfahrung, auf viele mit der Diagnose GAS trifft es nicht zu. Meist entsteht die Diagnose, weil der Doc keine andere Erklärung hat.

Darum fragte ich ja, ob die Diagnose überhaupt stimmt.

02.05.2012 13:31 • #4


Zitat von crazy030:
Die ständige Beschäftigung mit den vermeintlichen oder tatsächlichen Gefahren bleibt nicht ohne Auswirkung auf das seelische und vor allem das körperliche Befinden. Dieses wird durch die Sorgen sehr in Mitleidenschaft gezogen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Anspannung, Muskelverspannungen, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit und Nervosität, Ein-, Durchschlaf- und Konzentrationsprobleme. Häufig verspürte Gefühle sind Angst, verrückt zu werden oder durchzudrehen.

Und da hab ich die Erfahrung, auf viele mit der Diagnose GAS trifft es nicht zu. Meist entsteht die Diagnose, weil der Doc keine andere Erklärung hat.

Darum fragte ich ja, ob die Diagnose überhaupt stimmt.[/quote]


Tja....hm......bin kein Psychloge/Psychiater. In manchen Medizinformen (z.B. klassiche Homöopathie) stellt man gar keine Diagnosen, sondern behandelt das, die Symtome die/was einen selbst stört. Ein psychisches Problem ist ja erst dann eins wenn man es als solches bei sich selbst so sieht.

02.05.2012 16:51 • #5




Mira Weyer