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Kimi97
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Guten Morgen 
Ich würde mich über Einschätzungen freuen.
Ich bin seit einem Jahr in Behandlung wegen sozialer Angst, aber auch wegen Themen mit meiner Familie (z. B. narzisstische Mutter, Abgrenzung, emotionale Abhängigkeit, Umgang mit chronischer Erkrankung).
Meine Therapeutin hat mir vor einigen Monaten gesagt, dass sie eine Kombi aus Gruppen- und Einzelgesprächen für sinnvoll hält, wegen der sozialen Ängste. Ich hatte zunächst wenig Interesse, habe mich aber darauf eingelassen.
Nun sitzen wir alle zwei Wochen zu mittlerweile 9. in einer Gruppensitzung und versuchen uns irgendwie gegenseitig zu helfen. Es sind aber alle sehr unterschiedlich, was die Themen angeht (Verlust, Adhs, Perfektionismus etc.), aber es ist eine angenehme Runde für mich. Aber keiner erzählt dort wirklich deepe Sachen und Details aus seinem Leben, es bleibt er bei Situationen auf der Arbeit, Alltag etc.
Aber über Details aus meiner Familie, meiner Beziehung und meinem Privatleben kann und möchte ich da nicht so gerne sprechen. Dazu müsste ich sehr weit ausholen und das passt nicht in dieses Format. Das bespreche ich lieber in den Einzelstunden.
Mein Therapeutin hat seit dem zwei mal deutlich gesagt, dass viele ihrer Patient/innen nur noch die Gruppe besuchen und, dass das für mich auch eine Perspektive wäre. Ich müsse lernen, den anderen zu vertrauen und auch mal unangenehmere Details zu meinen Problemen „auspacken“. Gefühle und Reaktionen, die dabei entstehen könne man dann auch dort thematisieren. Ich habe erneut gesagt, dass ich mich unwohl fühle und die Gruppe nicht mit so persönlichen Sachen vollquatschen möchte. Ich weiß auch nicht, wie das ablaufen soll - ich müsste ja sehr viel erzählen, damit andere das einordnen können (z. B. das Verhältnis zu meiner Mutter mit ups und downs).
Mein erster Gedanke war: sie kann in 1,5h 9 Personen abrechnen 💰😄. Sie muss ja nur etwas dabeisitzen…
Zuletzt hat sie wieder davon angefangen, dass es ja eine Option wäre NUR noch die Gruppe zu machen und dass das ja schon unser langfristiger Weg sein sollte. Ich kenne sei seit einem Jahr und unsere Einzeltermine sind mir unglaublich wichtig.
Ich habe dan angefangen zu weinen und sie dachte wohl, weil ich Angst vor Reaktionen in der Gruppe hätte. Aber ich habe geweint, weil sie mich ja irgendwie loswerden will 🥸.
Ist das normal?
Ich würde mich über Einschätzungen freuen.
Ich bin seit einem Jahr in Behandlung wegen sozialer Angst, aber auch wegen Themen mit meiner Familie (z. B. narzisstische Mutter, Abgrenzung, emotionale Abhängigkeit, Umgang mit chronischer Erkrankung).
Meine Therapeutin hat mir vor einigen Monaten gesagt, dass sie eine Kombi aus Gruppen- und Einzelgesprächen für sinnvoll hält, wegen der sozialen Ängste. Ich hatte zunächst wenig Interesse, habe mich aber darauf eingelassen.
Nun sitzen wir alle zwei Wochen zu mittlerweile 9. in einer Gruppensitzung und versuchen uns irgendwie gegenseitig zu helfen. Es sind aber alle sehr unterschiedlich, was die Themen angeht (Verlust, Adhs, Perfektionismus etc.), aber es ist eine angenehme Runde für mich. Aber keiner erzählt dort wirklich deepe Sachen und Details aus seinem Leben, es bleibt er bei Situationen auf der Arbeit, Alltag etc.
Aber über Details aus meiner Familie, meiner Beziehung und meinem Privatleben kann und möchte ich da nicht so gerne sprechen. Dazu müsste ich sehr weit ausholen und das passt nicht in dieses Format. Das bespreche ich lieber in den Einzelstunden.
Mein Therapeutin hat seit dem zwei mal deutlich gesagt, dass viele ihrer Patient/innen nur noch die Gruppe besuchen und, dass das für mich auch eine Perspektive wäre. Ich müsse lernen, den anderen zu vertrauen und auch mal unangenehmere Details zu meinen Problemen „auspacken“. Gefühle und Reaktionen, die dabei entstehen könne man dann auch dort thematisieren. Ich habe erneut gesagt, dass ich mich unwohl fühle und die Gruppe nicht mit so persönlichen Sachen vollquatschen möchte. Ich weiß auch nicht, wie das ablaufen soll - ich müsste ja sehr viel erzählen, damit andere das einordnen können (z. B. das Verhältnis zu meiner Mutter mit ups und downs).
Mein erster Gedanke war: sie kann in 1,5h 9 Personen abrechnen 💰😄. Sie muss ja nur etwas dabeisitzen…
Zuletzt hat sie wieder davon angefangen, dass es ja eine Option wäre NUR noch die Gruppe zu machen und dass das ja schon unser langfristiger Weg sein sollte. Ich kenne sei seit einem Jahr und unsere Einzeltermine sind mir unglaublich wichtig.
Ich habe dan angefangen zu weinen und sie dachte wohl, weil ich Angst vor Reaktionen in der Gruppe hätte. Aber ich habe geweint, weil sie mich ja irgendwie loswerden will 🥸.
Ist das normal?
• • 21.05.2026 #1
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