Pfeil rechts

Hallo !

Also, ich hatte heute meinen ersten Termin bei meinem Facharzt (Psychiater) zu Diagnose und weiteren Therapieabklärung.
Der Arzt kennt mich noch von 2001, und hatte auch noch den Krankenhausbericht von damals.

Meine Diagnose ist jetzt:
Soziale Phobie
Neurotische Zwänge
Starke Depressionen (wegen der langen Zeit die das schon so geht)

Meine Citalopram Dosis hat er von 20mg täglich auf 40mg täglich erhöht. Zusätzlich bleiben die 100mg Opipramol für Nachts.

Eine Gesprächstherapie hällt er zur Zeit für noch nicht sinnvoll, da ich in meinem Zustand (nach so langer Zeit ohne Menschen und nur Depris) noch nicht Therapiefähig bin. Daher erst einmal nur die Medikamente zur Stabilisierung.
Eine Gesprächstherapie soll dann frühestens im Januar/Februar 2009 folgen.

Den nächsten Termin bei ihm habe ich für den 24 November 2008.

Liebe Grüsse,

Helpness

07.11.2008 13:33 • 20.12.2008 #1


Schokokeks
Hey Helpness...

2 Fragen:

1. meinst du wirklich die dosis muss erhöht werden?
2. Bist Du denn selber noch nich bereit für eine Gesprächstherapie??
Ich denke das gerade bei einer Sozial Phobie Übung die beste Methode ist...

Ich nehme wie du weißt aim Mom auch AD, aber nur als Übergangslösung, bis meine Therapie in der Tagesklinik los geht...

07.11.2008 13:49 • #2



Facharzt/Therapie

x 3


Hallo Schokokeks !

Die Dosis kommt mir eigentlich auch ein bischen hoch vor (40mg), aber da ich fast keine Nebenwirkungen hatte, wird das schon in Ordnung sein. Der Arzt hällt es in meinem Zustand für notwendig, umso schneller kann eine Gesprächstherapie erfolgen.
Zur Erklärung:
Ich war die letzten fünf Jahre nicht mehr vor meiner Wohnungstür, nur einmal wöchentlich kurz zum Einkaufen von Lebensmittel. Durch die extremen Depressionen ist eine Gesprächstherapie jetzt noch nicht möglich, und so wie ich mich nach dem Arztbesuch heute fühle, glaube ich ihm das ohne Zweifel.

Liebe Grüsse,

Helpness

07.11.2008 14:00 • #3


Schokokeks
hmm.. ok.. na dann drück ich dir die daumen, das die ad gut anschlagen und du so schnell wie möglich deine therapie anfangen kannst!
du schaffst das
lg keks

07.11.2008 14:42 • #4


Helpness die Grundsteine/ das Fundament sind gelegt ich wünsche mir für dich das du dein Haus des Lebens weiter bauen kannst und du schaffst es auch, ich freue mich für dich herzlichst ,mit.


glg biggi

07.11.2008 14:46 • #5


Danke an Alle !

@Biggi: Hoffentlich wird es kein Kartenhaus

Liebe Grüsse,

Helpness

07.11.2008 16:20 • #6


Nein ich glaube und denke es wird ein Monumentalbau für die Ewigkeit, du setzt dir ein Denkmal damit,



Und wir helfen dir beim Bau,/Erichten

Glg Biggi

07.11.2008 16:49 • #7


Nochmal Danke !

Wir werden das Bauwerk schon wieder gerade gerückt bekommen,
sonst fällt es ja um.

Liebe Grüsse,

Helpness

07.11.2008 17:11 • #8


Ganz dickes knuddel!!
abe rdu hast e sgut hinetr dch gebracht! und das haus, das wird sogar krisen und erdbebensicher

07.11.2008 17:37 • #9


Danke Skipja !

Und er hat mir auch kein Fragebogen mit nach Hause gegeben.

Übrigens:
Ängste und Depressionen über einen längeren Zeitraum, verändern neuronale Verbindungen im Gehirn, so hat er es mir erklärt, daher auch die Medikamente vor der Gesprächstherapie.
Mit positivem Umdenken alleine (es gehört natürlich dazu, und ich denke ja auch schon positiv um ), ist es leider nicht getan. Ein neues "Haus" braucht ein festes und gesundes Fundament (Gehirn?).

Was macht eigentlich dein "Hausbau" ?

Liebe Grüsse,

Helpness

07.11.2008 17:53 • #10


..mein hausbau?...der ist noch in den kinderschuhen...planung?
klingt vernünftig/logisch was dein arzt sagt komsich alles in unserem hirn:(((

07.11.2008 18:00 • #11


Hallo Skipja !

Mein "Hausbau" (Neuanfang) hat gerade erst begonnen. Noch stehe ich alleine auf einer grünen Wiese.


Ja, das Gehirn würde ich gerne manchmal an die Wand werfen (natülich ohne zu sterben).
Ich denke, dir geht es da ähnlich ?

Liebe Grüsse,

Helpness

07.11.2008 18:24 • #12


SEHR OFT sogar

es steht einem doch recht oft im weg und bringt einen zur verzweiflung...muss nun so nen wochenplan erstellen bis nächste woche..hm...überlistung des "hirns"...ahhhjaaaa

07.11.2008 21:02 • #13


Hallo Skipja !

Ich habe auch "Hausaufgaben" bekommen:
Öfter eimal spazieren gehen.
Weniger Kettenrauchen.
Aufschreiben wie es mir geht.

PS Gehirn:
In meiner Jugendzeit habe ich mein Gehirn mit Alk. betäubt. Das war natürlich vollkommener Mist. Seit 1985 trinke ich absolut keinen Alk. mehr, aber ab diesem Zeitpunkt ging eigentlich mein "zuviel Denken" los.

Liebe Grüsse und eine Wunsch-Denkpause,

Helpness

07.11.2008 21:20 • #14


Christina
Zitat von Helpness:
Die Dosis kommt mir eigentlich auch ein bischen hoch vor (40mg), aber da ich fast keine Nebenwirkungen hatte, wird das schon in Ordnung sein. Der Arzt hällt es in meinem Zustand für notwendig, umso schneller kann eine Gesprächstherapie erfolgen.
Da in Deiner Diagnose auch Zwänge vorkommen, könnten allein die schon die höhere Dosis erklären: SSRI sind dagegen oft erst wirklich wirksam, wenn der Dosisspielraum voll ausgereizt wird - wovon Du noch ca. 40 mg weg bist...

Es kann sicher nicht schaden, wenn Du Dich - soweit Depressionen und soziale Phobie es hergeben - schon mal nach einem Therapieplatz umsiehst. Die Wartezeiten können doch beträchtlich sein. Vielleicht kann der Arzt Dir aber auch etwas vermitteln und die Sache dann beschleunigen, wenn Du so weit bist.

Liebe Grüße und alles Gute
Christina

08.11.2008 01:37 • #15


Hallo Christina !

Huch, die Dosierung kann tatsächlich bis 80mg hochgehen ?
Nun, mein Psychiater kennt (aus dem Krankenhausbericht) etwas meine Krankengeschichte seit 2001. Ich vertraue ihm in diese Sache.

Am 24 November habe ich den nächsten Termin, ich werde dann einmal nachfragen wegen der Wartezeit. Er wird mir wahrscheinlich auch einen Tipp geben können.

Vielen Dank für deine informative Antwort,
und auch dir alles Gute und viele liebe Grüsse,

Helpness

08.11.2008 16:25 • #16


...höre das auch immer öfter mit der wartezeit..da scheine cih wohl echt glück gehabt zu haben? würde den arzt auch mal fragen...

lg

09.11.2008 00:05 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Skipja !

Ich muss bei der Auswahl meines Gesprächstherapeuten auch an die Fahrtkosten denken. Hier in meinem Ort gibt es sogar drei Therapeuten. Es sind aber alles Frauen, und ob das bei meiner Problematik gut ist, weiss ich nicht.
Andererseits hatte ich damals im Krankenhaus auch eine Therapeutin für die Einzelgespräche, und es war sehr gut damals, mit der Therapie meine ich natürlich.

Bin auch einmal gespannt, ob ich auch einen Fragebogen bekomme. Nun ja, bei mir wird das Ausfüllen schnell gehen, alles was mit Geld und Liebe zu tun hat, kann ich ungelesen streichen.

Liebe Grüsse,

Helpness

09.11.2008 10:11 • #18


Hmmm aber GERADE dann solltest du dich frühzeitig um die probatorischen std kümmern,denn gerade wenn du nicht so die große auswahl hast kann es unter umständen ja blöd für dich laufen mit der wartezeit...!?

evt jetzt shconmal rumtelefoneiren und prob.std. machen!? hab jetzt auch 30km fahrt zu meiner thera...seufz..

13.11.2008 16:32 • #19


Hallo Skipja !

Ich habe seit einem Jahr kein Auto mehr und "lebe" von HarzIV.
Die Fahrtkosetn müssen sich unbedingt in Grenzen halten oder bezahlt werden.

Am 24. November ist mein nächster Termin, da kläre ich das einmal ab.

Liebe Grüsse,

Helpness

13.11.2008 18:43 • #20



x 4


Pfeil rechts


Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf