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Ich(w/17) würde mich, sobald es geht, voll gerne gegen Covid-19 impfen lassen um endlich wieder ansatzweise normal leben zu können. Allerdings habe ich eine Spritzenphobie und das lässt sich mit "Ablenken währenddessen" nicht abtuen. Besonders weil ich schon durchdrehe, wenn ich die Spritze vom weiten sehe.

Hat jemand Tipps und Ratschläge?

Psychotherapie habe ich schon ausprobiert und die hat mich nicht wirklich ernstgenommen(Musste da auch wegen etwas anderem hin, aber es ging einfach nicht mehr). Das andere was ich weiß wäre eine Hypnosetherapie, diese übernimmt die Krankenkasse aber leider nur in Ausnahmefällen.

Ich bin echt verzweifelt, weil diese Phobie schon seit meiner Kindheit besteht, mich kaum jemand wirklich ernst nimmt und ich dadurch schon ziemliche Probleme bekommen habe.

17.05.2021 22:15 • 10.10.2021 #1


12 Antworten ↓

Safira
Es gäbe die Möglichkeit dir Benzodiazepine verschreiben zu lassen. Die stellen Dich ruhig und sind sehr Angstlösend. Außerdem natürlich eine oder mehrere Vertrauensperson/en mitnehmen und vorher die Stelle, bei der Du geimpft wirst, das Gespräch suchen, damit die sich darauf vorbereiten können.

17.05.2021 22:20 • x 1 #2



Covid-19-Impfung, aber Spritzenphobie

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Wäre es hilfreich, wenn du die Spritze nicht siehst? Du musst ja nicht hinsehen. Ich habe den Einstich wirklich gar nicht gespürt - null.

17.05.2021 22:21 • #3


Safira
Zitat von Natascha40:
Ich habe den Einstich wirklich gar nicht gespürt - null.

Ich auch nicht. Es gab irgendein Spray drauf. Ich habe übrigens eine Medikamenten Phobie und muss kreidebleich gewesen sein.

17.05.2021 22:22 • #4


OBIKO
Mit 17 impfen lassen ? Aber nicht weil Du Angst hast vor ein schweren Verlauf.Ganz ehrlich gesagt wenn ich 17 Jahre alt wäre würde ich mich nicht impfen lassen.

17.05.2021 22:26 • #5


Zitat von OBIKO:
Mit 17 impfen lassen ? Aber nicht weil Du Angst hast vor ein schweren Verlauf.Ganz ehrlich gesagt wenn ich 17 Jahre alt wäre würde ich mich nicht impfen lassen.

Ich hätte mich mit 17 ohne zu zögern impfen lassen.

17.05.2021 22:27 • x 1 #6


Zitat von Safira:
Es gäbe die Möglichkeit dir Benzodiazepine verschreiben zu lassen. Die stellen Dich ruhig und sind sehr Angstlösend. Außerdem natürlich eine ...


Wie und wo kann ich mir die verschreiben lassen?

17.05.2021 22:28 • #7


OBIKO
Frage besser Mal dein Hausarzt wenn er ein guter ist wird er dir die passende Antwort geben.

17.05.2021 22:29 • #8


Zitat von OBIKO:
Mit 17 impfen lassen ? Aber nicht weil Du Angst hast vor ein schweren Verlauf.Ganz ehrlich gesagt wenn ich 17 Jahre alt wäre würde ich mich nicht ...


Durch meine Erkrankung bin ich in meinem Leben schon ziemlich eingeschränkt und das ganze mit Corona macht es schlimmer. Das wäre eine Chance wenigstens etwas weniger eingeschränkt zu sein und würde meiner Psyche auch gut tun. Dazu kommt auch das ich schon irgendwie angst vor einem schweren Verlauf habe, weil ich nicht im Krankenhaus laden will.

17.05.2021 22:33 • x 2 #9


Wovor hast du bei deiner Phobie denn genau Angst? Vor der Spritze an sich, dem Pieks oder ist es, dass dir eine Flüssigkeit in den Körper verabreicht wird? Gegen ersteres kannst du dich desensibilisieren, indem du dich viel mit Spritzen beschäftigst: Bilder, Videos anschauen, wo Spritzen produziert, aufgezogen oder gegeben werden. Dir eine Spritze aus der Apo besorgen und sie viel anschauen, später vielleicht auch in die Hand nehmen, Wasser damit aufziehen und wieder rausspritzen. Alles aber nur soweit du höchstens minimal ängstlich bist. Ziel muss es sein, dass die Spritze als solche als neutral empfunden wird, also keine negativen Gefühle oder höchstens geringe auslöst.

18.05.2021 07:56 • #10


Zitat von OBIKO:
Mit 17 impfen lassen ? Aber nicht weil Du Angst hast vor ein schweren Verlauf.Ganz ehrlich gesagt wenn ich 17 Jahre alt wäre würde ich mich nicht impfen lassen.

Mein Sohn ist 16 und wird am Freitag geimpft. Welchen Grund sollte es geben sich mit 16 NICHT impfen zu lassen?

18.05.2021 08:05 • #11


Ich habe eine starke Nadelphobie, jedoch wollte ich unbedingt die Covid-Impfung (aufgrund meiner Vorerkrankungen war ich allerdings auch Prio 2, also hohes Risiko für schweren Verlauf) und musste mir die Impfung im Impfzentrum geben lassen. Für mich Horror pur, schon beim Hausarzt sind Impfungen sehr schwierig.
Mich muss bzw. musste man für jede Nadelaktion festhalten.

Beim ersten Mal habe ich eine Tavor genommen und meine Freundin kam mit ins Impfzentrum. Die Impfärztin war super, hat meine Phobie ernstgenommen und dann entschieden, mich sofort zu impfen. Meine Freundin hat dann meine Hand gehalten und damit auch meinen Arm ein wenig, damit ich nicht so wegziehe. Die Ärztin hat meinen Arm auch mitfestgehalten und dann sehr schnell die Impfung gegeben. Das ganze ging so schnell, dass mein Gehirn dank Tavor es gar nicht richtig realisieren konnte.

Beim zweiten Termin (nach stationärer Psychotherapie) hatte ich auch beim Aufklärungsgespräch meine Phobie angesprochen. Die Ärztin hat mich auch gleich mit in die Kabine genommen, ich sollte mich hinlegen. Ich habe mich fest zur Wand gedreht. Sie kam dann mit der Spritze rein. Die Spritze selbst habe ich nicht gesehen. Dann hat sie mich mit Fragen abgelenkt und die Spritze war gegeben.

Das schaffst du sicher auch. Entweder es geht dank Freunden bzw. der Ablenkung durch die Ärzte. Da gibt es schon viele Tricks. Wenn das nicht funktioniert, kannst du auch um ein Beruhigungsmittel für diese Situation bitten.

19.06.2021 23:48 • #12


Hallo, unbehandelt bleibt die Phobie. Man sollte eine kognitive Verhaltenstehrapie machen. Man wird über eine Expositionstherapie ganz langsam an die Ansgtsituation herangeführt. Hypnose soll auch helfen.

Gerade eben • #13



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