Also, bei mir war die Kindergarten- und Grundschulzeit noch absolut ok, aber ab der Pubertät wurde es dann... naja. Spätestens ab der 7. Klasse war ich chronischer Außenseiter, so ab der 10. hab ich mich dann damit abgefunden.
Inzwischen schaut es aber ganz gut aus Ich hab mich da wirklich Schritt für Schritt rausgearbeitet, könnte man sagen... aber diese Vorgänge im Alter von 13 - 16, die sind schon brutal. Entweder ziehst du mit oder du wirst knallhart abgestempelt.
Jetzt komme ich mit den allermeisten Menschen gut aus und kann mich, ich nenne es mal, "sozial sicher bewegen", aber ich spüre dennoch, dass ich im Kern anders als die meisten bin, anders als sie erlebe und Dinge nicht mit ihnen besprechen könnte.
Ich glaube aber, dass es tatsächlich so ist, dass manche Menschen eben grunsätzlich "anders" sind als andere. Dummerweise honoriert unsere Gesellschaft trotz dem ganzen Gerede von Individualität die stillen und empfindlichen aber einfach nicht.
Ein Forum, das wirklich eine Offenbarung für mich war und mir sehr weitergeholfen hat, ist
www.empfindsam.de . Es gibt da die Theorie, dass es "hochsensible Persönlichkeiten" gibt. Meiner Meinung nach ist das Ganze zwar noch nicht völlig ausgereift, aber sehr interessant, und hat mir wie gesagt sehr weitergeholfen, vor allem dabei, mich mit meinen "mimosenhaften" Seiten zu akzeptieren und positives daran zu entdecken!
Nach dem, was einige von euch geschrieben haben, glaue ich, dass sie sich da auch wiederfinden könnten.