Zitat von lucy_san:Du darfst keine Angst vor anderen Hunden haben , weil sonst würde sich das auf deinen Hund übertragen
Danke für deine Antwort

Allerdings verwundert mich die Aussage "Du darfst keine Angst haben" mich nun schon zum wiederholten mal bei diesem Thema
Wann hilft es schon sich vor zu nehmen, keine Angst
haben zu dürfen? Bei wem funktioniert das?
Keine Angst
zeigen ist denke ich was, was wir hier vermutlich alle irgendwie können. Also Angst verbergen. Ich hoffe, dass ich das für meinen Hund kann. bzw ich kann es vor Menschen verbergen. Ich weiß nicht, wie gut ich das im Notfall vor einem sehr feinfühligen Tier verbergen kann. Aber diese Situation haben ja dann alle Hundebesitzer. Oder haben Hundebesitzer niemals Angst?
Ich verstehe, dass ich besser keine Angst vor großen, fremden Hunden haben sollte. Kann es aber nur bedingt beeinflussen und üben.
Ich kann allerdings ja auch nur bedingt beeinflussen, wie feinfühlig mein Hund ist und wann er mich durchschaut und wann nicht.
Als wir in der Probe- Welpenstunde waren, waren da auch zwei, die schon mehrere Hunden haben und hatten. Sie gingen (meines Erachtens) ganz toll mit ihren Hunden um, hatten trotzdem auch bezüglich des Welpens und dem Gassi gehen wieder Fragen, die darauf schließen lassen, dass ihnen die Situation neuer, junger Hund und fremde, große Hunde nicht ganz geheuer ist.
Die Trainerin war natürlich gelassen. Hat aber trotzdem wiederholt betont, wie wichtig das ist, auch auf seine eigene, vorsichtige Stimme zu hören. Die vielleicht auch mal übervorsichtig oder ängstlich ist.
Hauptsache man beschützt seinen Hund und er merkt das auch.
Doch jedem Beschützen geht ja eine Situation voraus, in der bei einem die Alarmglocken läuten. Das merkt der Hund ja auch.
Also ist in dem Sinne wohl nicht wichtig, ob man Angst hat oder nicht, sondern wie man sich trotzdem verhält. Wie: Ich habe Angst vor dem Hund dort, aber beschütze meinen trotzdem. Oder ich habe Angst in den Supermarkt zu gehen, gehe aber trotzdem.
Die Angst ist aber doch trotzdem da
