na servus

ob reizdarm, oder sozialphobie, oder hämmorhoiden, oder was weiß ich, habt ihr nicht auch manchmal das gefühl, dass ihr euch das alles nur einbildet und dass der unterschied zur sog. normalität so verschwindend gering ist, dass ihr fast kotzen könntet, weils ja eh nicht weit ist und trotzdem versperrt man sich diesen einen kleinen schritt in ein besseres leben. ich weiß nicht, aber dieses permanente kämpfen mit sich selbst. mir kommt das so vor wie ein riesengroßes feld, auf dem ein kleines winziges hindernis steht, und man könnte einfach drumherum gehen, es gibt genug platz. aber man tut es nicht, man rennt einfach hunderttausendmal gegen dieses kleine hindernis, weil man sich in den kopf gesetzt hat, genau diesen weg zu gehen. und man weiß sogar um diese umstände bescheid. aber ich frag mich dann halt, was mich daran hindert, mir diesen kleinen umweg zu genehmigen. da fällt mir dann aber gar nix mehr dazu ein...

keine ahnung

so long
chrissss

19.12.2002 00:06 • 18.12.2002 #1




Dr. Reinhard Pichler