App im Playstore
Pfeil rechts
29

Idefix13
@Jessi2026

Das tut mir sehr leid, was dir passiert ist.
Und wie schon andere geschrieben haben, ist das , dass einem nicht geglaubt wird, wohl das schlimmere das einen mit der Zeit auch sehr belastet.
Wenn ich weiter Fragen darf, wieso oder warum musst du dich gedulden und darfst dich nicht in professionelle Hände wie eine Therapie begeben.?

Und jetzt bist du wütend auf den Täter, was absolut verständlich ist. Auf die Behörden, weil sie dir nicht gleich beim ersten Mal geglaubt haben.
Du hast jedes Recht wütend zu sein.

Nur leider bringt es dich nicht weiter.

Im Gegensatz zu dir, gab ich mir auch die Schuld, was ein weit verbreitetes Phänomen darstellt. Dass Opfer auch die Schuld bei sich selbst suchen.
Wie konnte ich es zulassen.. Ich hätte mich wehren können / sollen..
Nun bei mir ist das schon sehr sehr lange her und passierte in der Kindheit.
Hab es auch zur Sprache gebracht, habe es versucht, aber mit 3,5 Jahren wollte meine Mutter nichts davon hören. Und ich war ein stilles / schüchternes Kind, also versuchte ich damit klarzukommen und erwähnte es nie mehr.

Im Laufe des Lebens, erkannte ich, dass die Wut und der Hass nichts bringt. Einem selbst bringt er nichts. Er steht dir eigentlich nur im Weg.
Deshalb ist es wichtig sich um das eigene Wohlbefinden zu kümmern, damit man gestärkt und stabil, sich jenen schlimmen Momenten die einen noch lange verfolgen werden, in Gedanken, Träumen oder Flashbacks entgegen treten kann.

Ich wünsche dir alles Gute auf deiner Reise, schnelle und kompetente Hilfe, damit du es verarbeiten kannst und zu einem Abschluss bringen kannst. 🍀🍀🍀

#21


Dunkelbunte
Rein psychologisch ist Wut eine Funktion, um den Schmerz...die Verletzung zu deckeln.

Wenn man die Verletzung, die Trauer, die Anklage des inneren Kindes den ganzen Raum füllen lässt, kann Wut abklingen und die eigentliche Aufarbeitung stattfinden.

Wut ist nicht produktiv, nicht heilend.

Den Schmerz ins Zentrum stellen aber hingegen schon.

#22





App im Playstore