Ich weiss nicht, ob es von der Achsamkeitsübung kommt, oder ob ich das Doxepin zu schnell runter dosiert habe.
Das dürfte weder von dem einem noch von dem anderen sein. Die Symptome, die bei einem zu schnellen runterdosieren von Doxepin kämen, würden genau das Gegenteil sein. Man wäre unruhig, erregt, könnte nicht stillsitzen, noch weniger schlafen usw. Und dass Achtsamkeitsübungen solche körperlichen Folgen hätten, davon habe ich noch nie gehört. Sie sollen zwar der Beruhigung dienen, aber Zerschlagenheit und brennende Augen können sie nicht verursachen. Ich könnte mir nur vorstellen, dass dein Schlaf durch die geringere Doxepindosis oberflächlicher ist als vorher, so dass er nicht erholsam ist.
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#481
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Maja72 Gast
Zitat von Schlaflose:
Das dürfte weder von dem einem noch von dem anderen sein. Die Symptome, die bei einem zu schnellen runterdosieren von Doxepin kämen, würden genau das Gegenteil sein. Man wäre unruhig, erregt, könnte nicht stillsitzen, noch weniger schlafen usw. Und dass Achtsamkeitsübungen solche körperlichen Folgen hätten, davon habe ich noch nie gehört. Sie sollen zwar der Beruhigung dienen, aber Zerschlagenheit und brennende Augen können sie nicht verursachen. Ich könnte mir nur vorstellen, dass dein Schlaf durch die geringere Doxepindosis oberflächlicher ist als vorher, so dass er nicht erholsam ist.
Vielleicht sollte ich wieder rauf dosieren. ich weiss es einfach nicht. Ich wollte aber eigentlich runter von den Medis. Clomipramin hat ja die ersten 8 Jahre nur alles abgedeckelt und mich dann in den Selbstmordversuch getrieben.
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#482
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Angst vor Schizophrenie & Psychose - Erfahrungen
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Schlaflose Mitglied
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Zitat von Maja72:
Clomipramin hat ja die ersten 8 Jahre nur alles abgedeckelt und mich dann in den Selbstmordversuch getrieben.
Ich fürchte nur, wenn du ganz von den Medis runter gehst, könnte das wieder passieren.
Bleib doch erst einmal für ein paar Wochen bei den 37,5mg. Das Gehirn braucht Zeit, um sich auf ein niedrigeres Medikamentenlevel einzustellen. Wenn ich von z.B. 50mg auf 25 runterdosiere, mache ich das über mehrere Wochen hinweg milligrammweise. Ich zerbröckele dafür ein Vierteltablette (25mg) mit dem Messer.
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#483
M
Maja72 Gast
Zitat von Schlaflose:
Ich fürchte nur, wenn du ganz von den Medis runter gehst, könnte das wieder passieren.
Bleib doch erst einmal für ein paar Wochen bei den 37,5mg. Das Gehirn braucht Zeit, um sich auf ein niedrigeres Medikamentenlevel einzustellen. Wenn ich von z.B. 50mg auf 25 runterdosiere, mache ich das über mehrere Wochen hinweg milligrammweise. Ich zerbröckele dafür ein Vierteltablette (25mg) mit dem Messer.
Bis vor 7 Wochen war ich ja ganz ohne Medikamente und hatte sogar einmal für Stunden geschlafen, wollte es aber nicht wahr haben. Denkst Du denn, ich würde wieder besser schlafen, wenn ich rauf dosiere ? Andererseits haben andere es doch auch ohne Medis geschafft und ich hatte ja auch mal eine Leben vor Clomipramin. Und jetzt habe ich wieder mal Pech mit meinem jetzigen Therapeuten. Manchal denke ich, es wäre mir nicht nicht vergönnt eine Therapie zu machen und das ich es aus eigener Kraft schaffen muss. Diese ganzen Symptome können doch entweder nur vom Entzug von Clomipramin sein oder von den vielen Medis u.a. Neuroleptika. Wenn ich wüsste, das sich mein Schlaf mit 37,5mg bessert, wenn ich die Dosis beibehalte. Wie hast Du das nur geschafft mit 125mg ? Ich war völlig neben mir mit der Dosis. Aber ich muss zugeben, das ich besser geschlafen habe mit mehr. Ich hatte einmal 6 Stunden geschlafen da hatte ich morgens und mittags 12,5mg und abends 75mg, war aber fürchterlich benommen am nächsten Tag. Clomipramin ist ja kein sedierendes AD, deswegen kannte ich diese Benommenheit überhaupt nicht.
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#484
Schlaflose Mitglied
40039
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Du musst mit der Dosis selbst herumexperimentieren, es kann dir niemand sagen, ob es mit den 37,5mg besser wird oder mit einer höheren Dosis. Nur darfst du nicht alle paar Tage die Dosis ändern, weil dadurch der Hirnstoffwechsel immer wieder durcheinandergebracht wird. Versuche, eine bestimmte Dosis für ca. 3 Wochen beizubehalten.
Zitat von Maja72:
Wie hast Du das nur geschafft mit 125mg ?
Ich war ja schon durch die 9 Jahre mit 75mg Amitritpylin daran gewöhnt. Ich habe aber auch eine sehr gute Konstitution und vertrage Medikamente allgemein ohne Nebenwirkungen.
Zitat von Maja72:
Und jetzt habe ich wieder mal Pech mit meinem jetzigen Therapeuten.
Wieso?
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#485
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Maja72 Gast
Zitat von Schlaflose:
Du musst mit der Dosis selbst herumexperimentieren, es kann dir niemand sagen, ob es mit den 37,5mg besser wird oder mit einer höheren Dosis. Nur darfst du nicht alle paar Tage die Dosis ändern, weil dadurch der Hirnstoffwechsel immer wieder durcheinandergebracht wird. Versuche, eine bestimmte Dosis für ca. 3 Wochen beizubehalten.
Ich war ja schon durch die 9 Jahre mit 75mg Amitritpylin daran gewöhnt. Ich habe aber auch eine sehr gute Konstitution und vertrage Medikamente allgemein ohne Nebenwirkungen.
Wieso?
Das ist natürlich ein großer Vorteil. Hatte Montag meine Biopsie und heute das Ergebnis erfahren. Eindeutig ZÖLIAKIE. Im oberen Dünndarm Marsh 3c und im unteren Marsh 3b. ich habe meinen Arzt gefragt, ob die Zöliakie die Angststörung und die Schlafprobleme vielleicht begünstigen könnte. Er schliesst es nicht aus. Ich kann es jetzt für mich annehmen und werde eben ab sofort glutenfrei leben. Es gibt Menschen auf der Welt, die am Tag nur eine Handvoll Reis haben. Da werde ich doch wohl schaffen glutenfrei zu leben. Und verhungern muss ich ja nicht. Es gibt genug Lebensmittel, die schon von Natur aus glutenfrei sind, der Rest ist Übung (was das Backen anbelangt ) . Und was meinen Therapeuten anbelangt, er fährt irgendwie keine klare Linie. Er macht mal so und mal so. Er hat keinen richtigen Ansatz, den er verfolgt.
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#486
meryem Mitglied
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Hallo Maja, Habe deinen Beitrag gelesen, der erste ist ja schon etwas her? Geht es Dir noch nicht besser? Ich hatte auch massive Angst vor einer Psychose. Es wurde bei mir schon zum richtigen Zwangsgedanken. Momentan gehts mir ganz gut. Nehme aber auch Medikamente. Gruß Meryem
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#487
M
Maja72 Gast
Zitat von meryem:
Hallo Maja, Habe deinen Beitrag gelesen, der erste ist ja schon etwas her? Geht es Dir noch nicht besser? Ich hatte auch massive Angst vor einer Psychose. Es wurde bei mir schon zum richtigen Zwangsgedanken. Momentan gehts mir ganz gut. Nehme aber auch Medikamente. Gruß Meryem
Hallo meryem, Es geht. Wie geht's Dir? Hattest Du irgendwelche Symptome? Und welches Medikament nimmst Du?
Liebe Grüße Maja
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#488
meryem Mitglied
652
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Hallo Maja, Es geht im Moment. Habe immer mal wieder tiefphasen. Ich nehme Paroxat 20! Und du zur Zeit? Ich habe mir auch alle psychose Symptome eingebildet.
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#489
M
Maja72 Gast
Zitat von meryem:
Hallo Maja, Es geht im Moment. Habe immer mal wieder tiefphasen. Ich nehme Paroxat 20! Und du zur Zeit? Ich habe mir auch alle psychose Symptome eingebildet.
Ich hatte 10 Jahre Clomipramin und jetzt habe Doxepin. Ich hatte 4 Wochen Paroxetin und musste es ausschleichen. Ich hatte es nicht vertragen. Aber Doxepin hilft mir nicht mit meiner Schlafstörung. Aktuell bin ich bei 37,5mg. Ich habe angefangen mit 50mg abends und 12,5mg morgens und mittags. Und abends sollte ich dann Steigern bis auf 125mg. Einmal konnte ich sogar schlafen, als ich morgens und mittags 12,5mg genommen habe und abends 75mg. Ich sollte dann die komplette Dosis abends nehmen, weil ich tagsüber ziemlich benommen war. Aber mit 125mg abends bin ich nicht mehr eingeschlafen und war am nächsten Tag völlig durch. Aber jetzt mit 37,5mg bin ich irgendwie noch müder bis abends dann lässt es nach. Das geht so nicht mehr weiter .
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#490
meryem Mitglied
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Hallo Maja, Das hört sich nicht so gut an. Wie war es heute bei Dir? Bei mir war es heute auch nicht so gut. Hatte wieder Anflüge und dachte wieder daran verrückt zu werden. Leider ist meine Therapeutin krank, sie wird wohl für längere Zeit erstmal ausfallen. Was sagt Deine Familie dazu? Hast Du Kinder? Liebe Grüße
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#491
M
Maja72 Gast
Zitat von meryem:
Hallo Maja, Das hört sich nicht so gut an. Wie war es heute bei Dir? Bei mir war es heute auch nicht so gut. Hatte wieder Anflüge und dachte wieder daran verrückt zu werden. Leider ist meine Therapeutin krank, sie wird wohl für längere Zeit erstmal ausfallen. Was sagt Deine Familie dazu? Hast Du Kinder? Liebe Grüße
Hallo Schätzchen, Es geht, wenn nur nicht immer die Sache mit dem Schlaf wäre. Und dazu kommt noch die Zöliakie. Was machst du jetzt? Du brauchst doch einen Therapeuten. Ich habe zwei Töchter, die sind schon erwachsen, 20 und fast 25 Jahre alt. Hast du Kinder ?
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#492
meryem Mitglied
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Ich muss mal schauen. Wenn sie länger ausfällt werde ich gucken ob ich woanders unterkommen kann. Ich habe drei Kinder. Die sind noch klein. 11,2 , 8 Monate. Also habe immer ordentlich zu tun. Wie ist,es genau mit dem schlaf bei dir?.Hast du aktuell einen Therapeuten+? Einschlafen kann ich ganz gut, werde nur häufig nachts durch den kleinen geweckt.
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#493
I
Isildur Mitglied
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Hey . Mach dir mal nicht einen zu großen Kopf . Ich habe selbst Psychologie studiert und habe ziemlich oft mit solchen Fällen zu tun .
Das was du beschreibst ist ein Zustand den man unter Derealisation kennt . Dabei fühlt der Betroffene sich als nicht wahrgenommen von seiner Umwelt und empfindet auch die Umwelt als fremdartig. Zudem werden andere Menschen oft als Schauspieler Bzw. Fremdartige Wesen mt denen man nicht zu tun haben möchte beschrieben. Oft beschreiben Betroffene auch , das sie sich selbst als nicht geerdet und im eigenen Körper befindent oder fremdgesteuert fühlen.
Viele fangen dann aus Angst an im Internet zu recherchieren und landen bei Psychosen und sonstigem Unsinn .
Mein Tipp an dich : klingt banal aber es ist tatsächlich für viele eine Hilfe : versuche im Alltag mehr und mehr deine Meinung zu sagen . Spontan und nicht groß überlegen wie kommt dein gesprochenes Wort beim gegenüber an. Schau nicht zu sehr nach innen sondern gib deine Gedanken nach außen .
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x 1#494
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estenbol Mitglied
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Hallo liebe Foren Mitglieder, ich hoffe euch allen gehts gut? Wollte mich mal melden, und bischen austauschen, meine ängste kommen und gehen, ich weiss auch das ich mir zusehr angst mache , aber es kommen halt fasen im leben, die einem wieder zur verzweiflung bringen, von daher wollte ich halt um eure hilfe bitten, da es mir schlecht geht, im moment, ich fühle mich letzte zeit sehr depressiv hoffnugsloss, gleichgültig und mir ist alles Lg estenbolegal geworden, bin dauer ängstlich, grüble die ganze zeit über jeden mist, kann mich auf nichts mehr konzentrieren, keine klaren gedanken fassen, isoliere mich oft zuhause, bin voller verzweiflung, das alles macht mir angst, ich schreib das um mit euch zureden und uns gegenseitg aufzumuntern Lg estenbol
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#495
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SOSMARTSODUMB Mitglied
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Mir liegt dasselbe Problem vor! Ist das nicht eine verrückte menschliche Schwäche. Dass man gegenseitig sein Bewusstsein nicht erkennen kann. Jeder denkt, er wäre alleine.
Seit etwa einem Monat mache ich mir ebenfalls Gedanken über den Solipsismus. Es gibt überhaupt keinen Anhaltspunkt dafür! Der Solipsismus ist einfach die Summe aller nicht-nachweisbaren Gegebenheiten von Welt, Menschheit und Bewusstsein, die einem Angst machen können.
Mir hilft daran zu denken, dass - ich ganz viel über Menschen sagen kann und an ihnen feststelle, ohne dass ich ihre Gedanken lesen muss. Ich meine, sie reden ja mit mir. Wären es alles Roboter, frage ich mich, wie das ohne Intelligenz funktionieren sollte. - es vollkommen unmöglich ist, diese Welt komplett zu stützen; mit einem Bewusstsein! Alles Wissen, alle Handlungen, alle Menschen? Das soll alles in ein Bewusstsein passen? - ich kaum glauben kann, dass ich "der Auserwählte bin", um den diese Wirklichkeit aufgebaut wurde. Wieso ich? Und trotzdem bin ich nicht allwissend, verletztlich usw. - es keinen Sinn macht, mich zu täuschen - und zwar so perfekt, durch eine Wirklichkeit, die nur in meinem Kopf existieren soll - und andererseits mich das Gegenteil glauben zu lassen.
Mir fallen noch andere Ungereimtheiten auf, aber vor allem versuche ich das ganze so zu betrachten: Der Solipsismus ist nicht wie Wahrheit. Er macht bloß auf die Unannehmlichkeit aufmerksam, dass ein Bewusstsein ein anderes nicht überblicken kann. Das heißt noch lange nicht, dass nicht ein anderes Bewusstsein dafür spricht. Ich weiß ja auch nicht mit Sicherheit, dass die Decke über mir in den nächsten 5 min einbricht, aber ich kann es annehmen und wie man sieht - in 5 min - es stimmt. Hoffentlich.
Vor allem hilft es mir aber, die Beiträge der anderen zu lesen. Man beginnt dann zu erkennen, dass andere genauso denken und man kann sich leichter den Quatsch vom Solipsismus ausreden!
Eine Bitte! Versucht nicht, die Hilfestellungen, insbesondere meine Argumente, zu widerlegen! Es ist wichtig, dass man an etwas festhalten kann! Dem Solipsismus ist leider kein Argument gefeit. Aber man braucht Ablenkung, damit der Geist von alleine heilt.
PS: Ein wichtiges Argument für mich ist auch, dass mein Geist sich bereits erholt. Das zeigt doch irgendwie die Fehlfunktion namens Solipsismus?
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#496
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agmaster Mitglied
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Verwandtes Thema
Angst vor Schizophrenie und Zwangsgedanken
Mir geht es in letzter Zeit wieder etwas schlechter und wollte einfach mal wissen was ihr davon haltet bzw. ob jemand solche Ängste kennt, in Verbindung mit Zwangsgedanken.
Ich habe riesige Angst davor eine Psychose oder Schizophrenie zu entwickeln und habe bereits schizophrene Gedankengänge. In letzter Zeit habe ich mich extrem mit dieser Krankheit auseinandergesetzt, mich in die verschiedenen Formen dieser Krankheit eingelesen und dadurch sind auch gewisse Zwangsgedanken entstanden. Ich habe zum Beispiel den Zwangsgedanken, dass jemand hinter mir steht, obwohl ich alleine im Raum bin oder das ich auf der Straße verfolgt werde usw. Ich weiß allerdings zu jedem Zeitpunkt, dass das nicht real ist und kann erkennen, was für einen Quatsch ich da gerade denke. Zusätzlich habe ich extrem wirre Gedankengänge, vor allem vor dem einschlafen und nach dem aufwachen. Ständig Ohrwürmer und unkontrollierbare Gedankengänge. Das ich jetzt im Moment nicht psychotisch bin ist mir klar, aber wenn ich mir die Vorsymptome einer Psychose durchlese, dann finde ich mich da in den meisten Punkten wieder. Gedankeninterferenzen und Denkblockaden habe ich auch extrem.
Zu dieser Angst, die mich sehr lähmt kommt eine zweite Angst hinzu, nämlich eines Tages so depressiv zu werden, dass ich mir etwas antun will. Hatte bereits Zwangsgedanken aus dem Fenster zu springen, mich vor den einfahrenden Zug zu werfen. Bitte nicht falsch verstehen, ich will das NICHT! Aber ich bin eben aktuell in einer depressiven Phase und wer garantiert mir, dass diese nicht schlimmer wird und ich eines Tages den Drang verspüre mir etwas anzutun? Ich spiele das dann immer gedanklich durch und kriege eine riesige Angst davor und habe Angst vor meinen eigenen Gedankengängen. Wobei ich insgesamt sagen muss, die depressive Phase hat sich bei mir ziemlich gebessert, deswegen ist diese Angst zur Zeit nicht so akut, wie die eine Psychose zu entwickeln?
Was mich jetzt interessieren würde, ich weiß ja das viele in dem Forum Angst davor haben, psychotisch zu werden, aber habt ihr auch solche Gedankengänge? Die Gedankengänge, dass ich verfolgt werde oder jemand hinter mir steht etc. Meiner Meinung nach kommt das daher, dass ich mich in das Krankheitsbild so sehr eingelesen habe, dass mein Unterbewusstsein genau diese Gedankengänge erzeugt. Ich weiß auch, dass ein Schizophrener Mensch, seinen Gedanken glauben würde und nicht erkennen würde, dass die Gedanken Quatsch sind, trotzdem macht es mir ziemliche Angst.
In therapeutischer Behandlung bin ich, mein Therapeut sagt mir jedes mal ich bin nicht psychotisch, allerdings soll ich mich damit abfinden, dass es für nichts im Leben eine Garantie gibt und es auch sein KANN, dass ich irgendwann psychotisch werde, wie jeder andere Mensch das eben auch werden kann....
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#497
Hotin Mitglied
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Hallo agmaster,
Zitat:
Ich habe riesige Angst davor eine Psychose oder Schizophrenie zu entwickeln und habe bereits schizophrene Gedankengänge.
Deine große Angst davor kann anzeigen, dass Du ein bestimmtes Problem seit längerer Zeit gedanklich nicht gelöst bekommst? Kann das sein? Von welchem Menschen fühlst Du Dich nicht richtig akzeptiert? Oder gibt es da sogar mehrere?
Bernhard
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#498
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Mueller19961 Mitglied
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Verwandtes Thema
Zwangsgedanken/vorstellungen Angst vor schizophrenie
Hi meine Name ist mueller. Nach langem lesen habe ich den entschluss gefasst euch auch mal meine Probleme zu erläutern.
Vorab meine Mutter ist schizophren und ich hatte eine nicht so angenehme Kindheit. Ich hatte zwar einige freunde aber niemand wusste dies, bis vor kurzem.
Vor ca einem jahr ist meine Schwester (21 jahren) aufgrund paar beruflichen misserfolgen sehr komisch geworden. Sie war schon immer bisschen anders sie wollte nicht so viel zeit mit ihren "Freunden" verbringen und die Vorstellung je einen freund zu kriegen fand sie wiederwertig, aber seis drum. Sie hatte letztes Jahr einen streit mit mir, da ich sie angeblich angeschrien habe obwohl ich nur sagte warte kurz ich will das Spiel auf meinen Handy spielen. Sie hat ab dann ca 8 Monaten nicht mit mir geredet. Aufgrund eines kleines zwischenfalls an dem ich mich gar nicht mehr erinnere, weil er wirklich unnötig war. Durfte ich und mein Vater mit dem sie seit ca 3 jahren aufgrund einer Außernandersetzung nicht mehr ins wohnzimmer gehen und ich durfte sogar nicht mit meiner kleinen Schwester reden, da meine große Schwester ihr es verboten hatte und sie sich ein Zimmer teilten. Ich mache meiner kleinen Schwester keinen Vorwurf sie ist 12 und kann sich ihr nicht wirklich wiedersetzen. Meine große schwester war dann vom dezember - März nur noch in ihrem Zimmer. Wenn ich ehrlich war hat mich dies nicht wirklich gestört , da ich wieder mit meiner kleinen Schwester normal reden konnte und wieder ins Wohnzimmer gehen konnte. Ich hatte mich mit meiner sehr guten Freundin in der ich seit langem verliebt bin auf date getroffen, dass nicht sehr positiv gelaufen war. Sie sagte mir das sie mich nur als guten freund sehe und ich nie eine chanze bei ihr hatte. Ich war natürlich sehr tief getroffen und war die nächsten Tage/wochen nicht so gut drauf. Ab März kamm meine große schwester verheult zu mir und sagte sie hätte ihr fernstudium nicht geschafft. Sie hat dann wieder mit mir und meinen Vater geredet. Wir sind dann ganz kurz nach draußen gegangen, mussten aber zurück nach Hause gehen, da sie angst hatte nach draußen zu gehen. Ich hab mich tortzdem von ihr fern gehalten, da ich grad mein Abi mache und genug probleme habe. Sie hat mir dann in Aprill vorgeworfen das ich ihr bewusst aus dem Weg gehe und mir vorwürfe gemacht. Wir haben uns dann gestritten. In den osterferien war ich dann eine Woche bei meinem besten freund, da ich nicht wirklich lust hatte zu hause zu bleiben. Als ich wieder zuhause kamm war ich ziemlich genervt, was man mir jetzt nicht wirklich verübeln sollte. Ich hatte einfach keine lust auf meine Mutter und meine Schwester. Es kamm wieder zu streiterein, wo mein Vater gegenüber mir handgreiflich wurde, als wir dann umgezogen sind (ein Monat später im Mai) hatte ich diverse streits mit meinem Vater. Z.B als ich sagte "ob der fernsehn nach 0.0 uhr bisschen leiser gemacht werden könnte, da ich morgen Schule hätte und früh aufstehen muss (meine große Schwester bleibt ziemlich lang wach und guckt dann bis spät in die Nacht Fernsehn oder hört musik) ist sie ausgerastet. Mein Vater schrieb mir in whats app dann, dass ich probleme kriegen werde deswegen. Am 03 Mai hatte ich dann eine große Ausernandersetzung mit meinen Vater , wo er mich brutal zusammen geschlagen hat. Ich wollte dann ausziehen und meine freunde meinten, dass dies die beste Lösung wäre. Mein Vater kamm gar nicht damit klar. Er meinte er wird mich und die Familie meines bestens freund umbringen ich musste dann eine nacht im obdachlosenheim schlafen . Irgendwie hat sich diese situation dann wieder gelöst und bin wieder eingezogen. Ich hab dies bis heute nicht wirklich verarbeitet. 3 wochen später nach einer nachschreiber Klausur ist es dann passiert. Ich bin irgendwie zu dem schluss gekommen, dass ich schizophren werde. Ab denn zeitpunkt habe ich relativ viel zeit im internet verbracht und geguckt welche Symptome man hat wenn man Schizophren ist und hab diverse online test gemacht. Ich habe meine Sorgen meinem anderen besten Freund und einer sehr guten freundin erzählt. Das reden hat zwar gut getan aber nicht wirklich geholfen als ich dann meinem anderen guten freund erzählt habe das ich denke, dass ich schizophren werde oder angst davor habe, hat er mich nicht ernst genommen und gelacht. Von juni- heute werde ich von zangsvorstellungen geplagt, wo ich meinen freunden wehtuhe, diese vorstellungen machen mich ziemlich fertig. Seit dem tag wo ich gelesen habe dass schizophrene denken andere leute wollen mir was schlechtes denke ich dies auch, obwohl ich weiß das dies ziemlich unlogisch ist, ich habe auch wirre gedanken. Ich habe auch eine leichte sozialphobie entwickelt ich kann zwar ohne probleme mit meinen freunden raus gehen aber allein nach draußen zu gehen ist mir unangenehm. Ich bin auch manchmal plötzlich gereitzt und bin dann von paar Personen genervt, aber dann auch nur für sehr kurze Zeit. Dies kann natürlich daran liegen, dass ich wegen dem Abi und diesen Gedanken sehr gestresst bin.Ich habe extrem Angst Schizophren zu werden und so zu werden wie meine Mutter und meiner Schwester, ich will später einfach nur ein normales Leben führen mit einer normalen Frau und Kindern und einem guten Job. Ich muss aber auch sagen, dass ich schon lange angst habe eine schlimme Krankheit zu kriegen z.b hatte ich mal angst im späteren leben demez zu werden oder krebs zu kriegen, ich gehe auch immer vom Schlimmsten aus, ich hatte dieses jahr eine kapsel in meinen Rücken verklemmt und dachte dann, dass ich ein bandscheibenvorfall habe. Meine drei Freunde meinen dass ich nicht schizophren bin und auch keinem anderen in meiner klasse oder von meinem anderen Freunden ist aufgefallen das ich mich "komisch" verhalte, nur paar Freunden ist aufgefallen,dass ich nicht mehr wirklich lächel. Ich habe letzten Mittwoch bei einem Therapeuten angerufen und bin auf der Warteliste. Dieses Jahr war generell ein sehr schlechtes Jahr für mich ich habe mit dem Problemen auch zwei abfuhren von Frauen gekriegt, die mir wirklich was bedeutet haben. Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich, schreibe auf meinem Handy
Also bei den ganzen Schwierigkeiten und den Streitereien und Konflikten in der Familie wärst du nicht normal, wenn du keine Probleme bekommen würdest. Im Gegenteil: Gerade dass du Probleme entwickelst, zeugt davon, dass du ganz normal reagierst. Kein gesunder Mensch kann das alles einfach so nur "schlucken" und so weiter machen, als sei nichts geschehen.
Das Problem: Das alles musst du noch verarbeiten. Deswegen ist dein Entschluss, eine Psychotherapie zu machen, das Beste, was du für dich machen kannst! Dort kann das alles wieder aufgerollt und durchgearbeitet werden.
Dann müssten auch die Symptome verschwinden. Letztere sind nur Ausdruck davon, dass sehr viel Unverarbeitetes in dir brodelt und nach und nach aufgearbeitet werden will, damit du dich voll deinem eigenen Leben, deinen Interessen und deinen Wünschen widmen kannst.