Hallo erstmal an alle, das ist mein erster Beitrag hier und ich freue mich, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich hoffe, dass ich mich mit anderen austauschen kann, die vielleicht Ähnliches erlebt haben. Ich habe jetzt wirklich ein paar höllische Wochen hinter mir und weiß ehrlich gesagt manchmal nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Nach 13 Jahren mit Venlafaxin 75 mg hatte ich irgendwann das Gefühl, dass es nicht mehr richtig wirkt. Nach langer und verzweifelter Suche habe ich schließlich einen Psychiater gefunden. Er meinte zunächst, ich solle auf 150 mg erhöhen und abwarten. Leider hat das bei mir nichts verbessert. Danach sollte ich Venlafaxin innerhalb eines Monats wieder absetzen. In der letzten Phase mit 37,5 mg sollte ich zusätzlich Agomelatin 25 mg nehmen. Am Anfang ging es damit einigermaßen. Aber dann wurde es wieder schlechter. Ängste und eine immer stärker werdende innere Unruhe haben mich plötzlich den ganzen Tag begleitet. Ich hatte irgendwann das Gefühl, überhaupt nicht mehr zur Ruhe zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt war mein Psychiater im Urlaub, also bin ich wieder zu meiner Hausärztin gegangen. Sie hatte die Idee, das schnelle Absetzen von Venlafaxin mit Fluoxetin 10 mg zu überbrücken. Leider wurde es damit bei mir noch schlimmer. Die innere Unruhe wurde teilweise extrem und ich hatte einen starken Bewegungsdrang. Nach 14 Tagen Fluoxetin wusste ich überhaupt nicht mehr, was jetzt eigentlich passiert und was ich tun soll. Mein bisheriger Psychiater meinte schließlich, ich solle das Fluoxetin einfach wieder absetzen. Ich war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon ziemlich verunsichert und hatte nicht mehr das Gefühl, einen richtigen Plan zu haben. Die Tage waren teilweise nur noch mit Promethazin-Tropfen auszuhalten. Aber auch damit kam ich nicht wirklich weiter. Ich wusste nicht einmal genau, wie oft ich die Tropfen bei starker Unruhe nehmen darf. Ich war inzwischen seit fünf Monaten krankgeschrieben – ursprünglich wegen Burnout und somatischen Beschwerden – und merkte, dass mich die ganze Situation zunehmend an meine Grenzen bringt. Dann hatte ich schließlich Glück und konnte einen anderen Psychiater erreichen. Schon das erste Gespräch hat mir ein Stück weit das Gefühl gegeben, nicht völlig allein mit der Situation zu sein. Er riet mir, das Fluoxetin abzusetzen, ein paar Tage zu warten und anschließend Venlafaxin wieder vorsichtig mit 37,5 mg einzuschleichen. Update: Inzwischen war ich bei dem neuen Psychiater. Er hat mir zunächst Tavor 0,5 mg gegen die starke Unruhe verschrieben. Davon soll ich maximal zwei Tabletten am Tag nehmen und nur bei starken Beschwerden. Mit Venlafaxin bin ich jetzt wieder bei 37,5 mg gestartet. Der erste Tag war bis etwa 11 Uhr noch auszuhalten. Danach wurde die Unruhe stärker. Ich habe dann die Tavor-Tablette geteilt und 0,25 mg genommen. Zunächst wurde mir etwas schwindlig und ich war ziemlich benommen. Danach wurde es aber deutlich ruhiger. Der Bewegungsdrang, der vorher bei etwa 5 von 10 lag, war später praktisch weg. Das Promethazin habe ich inzwischen weggelassen, weil es mir leider kaum geholfen hat. Jetzt hoffe ich einfach, dass mein Körper sich langsam wieder an das Venlafaxin gewöhnt und ich Schritt für Schritt aus diesem Tief herauskomme. Ich möchte mich hier gerne mit anderen austauschen und vielleicht auch meinen weiteren Verlauf berichten. Vielleicht hilft meine Geschichte ja irgendwann auch jemandem, der gerade in einer ähnlichen Situation steckt. Grüße 🖖
du hast geschrieben das das Venlafaxin nicht mehr gewirkt hat und du es deswegen abgesetzt hast. Was waren das für Symptome die gleichen die du jetzt auch hast?
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x 1#2
A
Nach13 Jahren Venlafaxin-abgesetzt und wieder zurück
x 3
ChrisBi Mitglied
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Hi, nein jetzt ist es ein Mischmasch aus dem Absetzen von Venlafaxin und der kurzen Fluoxetin Brücke plus dem Wiedereinstieg mit 37,5 mg. Ich wollte schon öfters das Venlafaxin absetzen, hat aber nie geklappt. Mein Psychiater meinte, dass es mit der Unterstützung von Agomelatin funktioniert….. Leider habe ich die Quittung jetzt bekommen und quäle mich wieder auf die 75mg. Mein neuer Doc will mich erst stabilisieren und dann eventuell mit einer Therapie beginnen Grüße 🖖
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#3
Pyrojay Mitglied
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Hast du beschwerdefrei Momente am Tag? Abends zb. sollte es hoffentlich auch bei dir besser werden.
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x 3#4
ChrisBi Mitglied
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Heute konnte ich die innere Unruhe ohne Tavor aushalten. Ja da stimmt…gegen Abend wird es meistens etwas besser. Ich hatte vor Jahren bei Sertralin ähnliche Symptome und bin dann auf Venlafaxin eingestellt worden. Mich wundert nur, dass ich bei 37,5 mg so heftig reagiere? Das Fluoxetin ist wohl auch noch aktiv ? Werde versuchen so wenig wie möglich die Benzos zu nehmen….
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#5
kadisha Mitglied
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@ChrisBi du hast typische Absetzsymptome…. Leider viel zu schnell abgesetzt.
Du bist jetzt bei 75mg? Wie lange schon? Und wie lange warst du vorher auf 37,5mg?
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x 2#6
ChrisBi Mitglied
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Ich bin erst in der ersten Woche und wenn es mir wieder etwas besser geht, steigere ich auf 75mg. Psychiater möchte so schnell wie möglich wieder auf 75mg…aber mein Körper kämpft ja jetzt schon!
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#7
kadisha Mitglied
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@ChrisBi ja die Ärzte wollen so schnell wie möglich den Patienten eine „ordentliche“ Dosis geben. Aber oft ist die gar nicht nötig. Die volle Wirkung der. 37,5mg sieht man erst nach 6-8 Wochen. Ich würde gar nicht vorher höher gehen. Vielleicht reicht das schon und mehr ist nicht unbedingt besser bei Antidepressiva
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x 2#8
ChrisBi Mitglied
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Sehe ich auch so. Ich muss erstmal meine Nebenwirkungen in den Griff bekommen und dann sieht man weiter. Mein erster Psychiater war völlig desinteressiert und Nummer zwei hat zwar einen Plan, muss aber einfach einsehen, dass ich das Tempo diesmal vorgebe. Das wird mir nicht noch einmal passieren….ADs so schnell abzusetzen! Danke dir kadisha
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x 2#9
Pyrojay Mitglied
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Ich würde das nicht alles auf die Nebenwirkungen schieben. Die meisten Symptome kommen von der Grunderkrankung.
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x 1#10
ChrisBi Mitglied
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Auch eine Möglichkeit…ich warte jetzt noch ne Zeit ab, und schreibe meinen Psychiater eine Mail mit dem aktuellen Stand. Wenn es nicht besser wird, muss ich eh persönlich mit ihm sprechen. Ein Trost ist, dass ich mit dem Agomelatin gut schlafen kann…
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#11
kadisha Mitglied
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Zitat von Pyrojay:
Ich würde das nicht alles auf die Nebenwirkungen schieben. Die meisten Symptome kommen von der Grunderkrankung.
Natürlich kann es vom wieder einschleichen kommen! Und die Symptome davor waren eindeutig Entzugserscheinungen! Hier wurde 13 Jahre ein Ad genommen und quasi von heut auf morgen abgesetzt! Und dann kamen direkt von heute auf morgen Symptome! Besser wurde es erst als wieder mit dem ad angefangen wurde. Wer hier von Rückfall spricht ist einfach blind
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x 4#12
E
Ex-Mitglied Gast
75 mg ist wirklich nicht viel. Wer damit auskommt kann sich glücklich schätzen. 75 mg kenne ich als Erhaltungsdosis, damit nach erfolgreicher Therapie nicht erneut Depressionen auftreten. Erste nennenswerte Wirkung hatte ich mit 150mg. Damit ging es mir sehr lange ganz gut. Venlafaxin gilt vom Hören-Sagen ohnehin, als schwer auszuschleichen. Es haben viele dabei so ihre Probleme und werfen schnell das Handtuch. Anstatt ein anderes AD zu probieren würde ich bei Venlafaxin bleiben und an der Dosierung drehen. Viele nehmen 150, 225 oder mitunter auch 300mg. Je nach Stimmungslage und vor allem je nach Diagnose.
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x 2#13
ChrisBi Mitglied
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Ist auch das Ziel von meinem Arzt. Er will das später höher dosieren…. Ich muss erstmal das hin und her verdauen und mich wieder stabilisieren
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x 2#14
-juli Mitglied
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@kadisha leider sind die meisten Leute nicht so gut über diese Problematik informiert und idR gibt es leider keine Hinweise dazu.
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x 2#15
E
Ex-Mitglied Gast
Dieses hin und her, einschleichen, ausschleichen, anderes Medikament, das dann auch wieder weg. Das kann ja nicht gut gehen. Immerhin ist es ja das Gehirn, dass sich ja darauf einstellen oder umstellen muss! Die meisten Menschen glauben, dass Depression vor allem eine Reaktion auf schwierige Lebensumstände ist. Weniger bekannt ist, wie wichtig die individuelle Veranlagung und Prozesse im Gehirn sind. Viele Betroffene fragen sich, ob Depression eine körperliche oder psychische Erkrankung ist. Die Antwort lautet: beides. Der psychosoziale Anteil und der neurobiologische Anteil.
Etwas zitiertes Fachlatein: Antidepressiva beeinflussen den Stoffwechsel der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin im Gehirn. Die meisten Antidepressiva wirken, indem sie nach Ausschüttung der Botenstoffe ihre Wiederaufnahme in die Speicher der „Senderzelle“ (der präsynaptischen Nervenzelle) verhindern. Dies bezeichnet man auch als „Wiederaufnahmehemmung“. Eine verfrühte oder zu starke Wiederaufnahme in der Senderzelle führt fälschlicherweise zu einer zu geringen Ausschüttung der Botenstoffe. Mittels Wiederaufnahmehemmung wird der sendenden Zelle vorgetäuscht, sie habe noch nicht genügend Botenstoffe produziert. Dadurch wird die Erzeugung nicht vorzeitig beendet. Die Botenstoffe können sich jetzt vielmehr im synaptischen Spalt zwischen den Nervenzellen anreichern und so eine stärkere Wirkung an der „Empfängerzelle“ (der postsynaptischen Nervenzelle) entfalten.
Lange Rede, kurzer Sinn. Man muss schon Geduld haben und leider auch mal so manche Sch.-eiß-Phase aushalten und durchstehen, bis es wieder besser wird.
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x 3#16
ChrisBi Mitglied
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Das stimmt natürlich….Geduld habe ich mittlerweile auch nicht mehr wirklich. Das der Einstieg mit dem Venlafaxin so anstrengend ist, habe ich nicht erwartet.Sorge macht mir das Tavor 0,5mg. Ich nehme immer nur eine halbe Tablette und das auch nicht regelmäßig. Das Promethazin hilft auch, macht aber sehr müde. Einen guten Psychiater zu finden wäre für die Zukunft mein Ziel. Jetzt erstmal durch die Anfangsphase…und dann mal schauen
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x 1#17
scaredKitty Mitglied
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@ChrisBi das tut mir sehr leid was du momentan durchmachen musst. Ich habe vor einigen Jahren versucht Venlafaxin abzusetzen, ich habe es sehr langsam gemacht und es hat auch erst einmal gut geklappt. Nach dem ich jedoch bei 0 mg angekommen war wurde es von Tag zu Tag schlimmer. Heftige Panikattacken, Ängste, Appetitlosigkeit usw. Ich habe also wieder angefangen Venlafaxin einzuschleichen, mit 37,5 mg. Dann ging der Trip jedoch erst richtig los, ich habe eine heftige Erstverschlimmerung bekommen, ich konnte tagelang nicht schlafen, nicht essen, hatte eine kaum auszuhaltende unerträgliche innrer Unruhe, diffuse Angst, ich dachte wahrlich so muss sich die Hölle anfühlen. Meine Psychologin hat mir dann Tavor verschrieben, welches ich genommen habe wenn es kaum auszuhalten war, was ebenfalls ein Fehler war, da ich nicht kontinuierlich mal zur Ruhe kam. Meine Psychologin sagte mir dann das ich Tavor regelmäßig über 2-3 Wochen 3 mal täglich einnehmen soll um aus diesem Zustand rauszukommen und zur Ruhe kommen muss. Das hat mir dann endlich geholfen, es wurde von Tag zu Tag besser, in der Zwischenzeit konnte das Venlafaxin auch langsam wieder greifen. Ich bin praktisch aus der Hölle empor gekrochen und konnte wieder leben. Danach habe ich Tavor schrittweise ausgeschlichen was gut funktioniert hat.
Ich drücke dir die Daumen das es dir baldmöglichst wieder besser geht.🙏🏻❤
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x 1#18
ChrisBi Mitglied
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@scaredKitty Hallo und Danke für deinen Beitrag. So wie du es beschrieben hast, fühle ich mich gerade. Es ist die Hölle und was noch erschwerend hinzukommt, ich hatte vor vielen Jahren einen Alk. Entzug. Jetzt muss ich mit dem Tavor sehr vorsichtig umgehen. Man sagt ja, dass Benzos schnell abhängig machen. Was gibt es denn für Alternativen? Eine Frage noch, wie hast du denn die Venlafaxin dosiert? Ich hab jetzt eine Woche 37,5mg geschafft und mein Arzt will ab morgen auf 75mg steigern. Nochmal muss ich sagen, dass ich sehr dankbar für deinen Beitrag bin! 😇
@ChrisBi sehr gerne, ich kann wirklich so gut verstehen wie du dich aktuell fühlst. Es stimmt das man mit Tavor oder allgemein mit Benzos sehr vorsichtig umgehen muss, wenn man das aber einhält, ist es wirklich eine sehr große Hilfe. Das war es jedenfalls für mich. Ich habe vorher so viele andere Sachen ausprobiert, von Baldrian, über progressive Muskelentspannung zu Meditation. Ich denke das kann man alles machen wenn man einigermaßen stabil ist, dann wird es sicherlich auch helfen mehr Entspannung zu finden, aber in einer solch akuten Phase ist das kaum möglich. Ich habe wie gesagt über 2 oder 3 Wochen 3mal täglich 0,5 mg Tavor eingenommen. Nach einer Woche 37,5 mg Venlafaxin hat meine Psychologin auf 75 mg hochdosiert. Ich wurde dann immer stabiler, es gab teilweise Stunden in denen ich schon fast wieder “normal“ war. Der Vormittag war der schwierigste Part, da morgens sehr viel Cortisol ausgeschüttet wird, war ich am Vormittag immer noch ziemlich unruhig, was sich mit der Zeit auch gelegt hat. Ich bin in dieser Zeit auch sehr viel draußen gewesen, im Wald, am See und habe auch viel auf meinen Körper gehört, wenn ich durch das Tavor mal sehr müde war habe ich mich halt hingelegt und einfach geruht. Nach den 3 Wochen habe ich das Tavor dann ganz langsam schrittweise ausgeglichen.
Vielleicht sprichst du das bei deinem Arzt nochmal an, es ist wichtig das du aus dieser Angstspirale heraus kommst. Wenn man in diesem Zustand das Tavor nur sporadisch einnimmt, wenn es grad ganz schlimm ist, wird der Kreislauf immer nur kurzzeitig unterbrochen, es ist aber wichtig das er für einen längeren Zeitraum unterbrochen wird. Das sind natürlich alles nur Erfahrungen die ich gemacht habe. Du musst zusammen mit deinem Arzt entscheiden was für dich das beste ist.