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J
Hallo zusammen,

meine Medikation ist derzeit nicht gut eingestellt und ich weiß nicht so recht, was ich tun soll.

Ich habe Ängste, Depressionen und zwanghafte Gedanken, die sehr negativ sind.

Morgens nehme ich 150 mg Sertralin und abends 4 mg Risperidon und 200 mg Promethazin.

Wenn ich die Abendmedikation weg lasse, bin ich extrem aufgedreht am nächsten Tag und ich habe zwanghafte Erinnerungen über alles negative, was ich je erlitten habe. Also brauche ich die Abendmedikation, aber es zieht mich runter.

Also ohne Abendmedikation bin ich nicht so depressiv, aber habe die negativen Zwangsgedanken. Ohne bin ich ruhiger und fühle mich wohler, aber bin sehr depressiv.

Was soll ich tun?

Letzten Endes werde ich erst handeln, nach Absprache mit meiner Psychiaterin, aber ich dachte mir, dass ich mir schon einmal Vorschläge sammeln könnte.

Liebe Grüße

10.10.2016 17:51 • 25.05.2020 #1


6 Antworten ↓

fourofour
Hallo Levent,

200mg Prometazin sind sehr sehr viel. Hat der Psychiater dich über die Folgen von 200mg aufgeklärt?

1mg/pro Kg Körpergewicht ist das Limit. Unter stationärer Aufsicht kann diese hohe Dosis auch nur ein paar Tage genommen werden. Der Herzschlag kann verändert werden. Bei einer dauerhaften Dosis in dieser Höhe muss dies mit einem EKG regelmäßig überprüft werden. Gerade in Verbindung mit Risperidon !
So eine hohe Dosis etwas im ambulanten Rahmen halte ich für bedenklich.

200mg legen mich persönlich für =16 Stunden in den Schlaf. Danach bin ich dann völlig daneben.

Risperidon kann Wechselwirkungen mit SSRI's haben und bedarf ebenfalls einer regelmäßigen Überprüfung.

Auf gar keinen Fall deine Medikamente ohne Rücksprache absetzen oder die Dosis verändern.

Wenn Du nur mit diesem bunten Cocktail deine Symptome erträgst, kann ich dir nur ans Herz legen über einen Klinikaufenthalt mit anschließender, ambulanter Therapie nachzudenken.

Bitte tu das.

11.10.2016 07:19 • x 1 #2


A


Medikamenteneinstellung Sertralin/Promethazin

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J
Es geht um Sertralin und die Nebenwirkung der Muskelschwäche. Ich wollte kein neues Thema erstellen, da ich finde, dass es hierzu passt und zusammengefasst werden kann.

Ich nehme 50 mg Sertralin morgen und auch als ich früher andere SSRIs nahm, hatte ich immer das Gefühl, als ob sich meine Muskeln zurückbilden und schwächer und kürzer werden, also nicht nur vom Gefühl her, sondern physisch.

Nun steht unter den Nebenwirkungen bei Sertralin Muskelschwäche. Ist damit gemeint, dass sich die Muskeln schwach anfühlen, also man nur meint weniger Kraft zu haben oder so wie bei mir es zu einer regelrechten physischen Rückbildung, also Verkleinerung und verkürzung der Muskeln kommt?

25.05.2020 15:03 • x 1 #3


O
Unwahrscheinlich.
Das sind deine Gedanken

25.05.2020 18:36 • x 1 #4


J
Okay, aber was ist mit Muskelschwäche als Nebenwirkung gemeint? Dass die sich zurück bilden oder nur dass sie schwach sind?

25.05.2020 18:50 • #5


O
Das du dich einfach nur schwach fühlst.
Du musst Sport macheb um deinen Kreislauf anzukorbeln

25.05.2020 18:53 • x 2 #6


J
Ich werde zur Not noch mein Psychiater fragen, wenn ich wieder bei ihm bin. Ich hoffe, du hast Recht, danke.

25.05.2020 18:56 • x 1 #7





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