Hallo,

ich habe mich im Dezember von meinem Mann getrennt, da er schwer psychisch krank geworden ist und mir die Beziehung psychisch auch seit 1 Jahr massiv zugesetzt hat. Mein Mann war oft sehr aggressiv (in Form von Rumbrüllen und Sachen werfen und einmal hat er mir bei einem solchen Wutausbruch auch körperlich weh getan (zwar nicht mit Absicht, aber es hat mich dennoch bis ins Mark schockiert).
Wir hatten eine recht harmonische Beziehung, bis er seinen psychisch total anstrengenden Job bekommen hat. Dazu muss ich aber sagen, dass mein Noch-Ehemann immer extrem schlecht mit Stress umgehen konnte. Immer schon. Et wurde dann öfter jähzornig.
Jetzt bin ich vor ein paar Wochen aus der ehelichen Wohnung ausgezogen und kürzlich fand noch ein persönliches Gespräch mit meinem Mann und seiner Mutter statt, in dem mich beide ziemlich beleidigt haben. Auslöser für die Beleidigungen war, dass ich Unterhalt von ihm gefordert habe, da ich nur eine halbe Stelle habe, aktuell wegen dem ganzen Psychostress des letzten Jahres krank geschrieben bin (und das wohl auch noch länger, da ich eine Therapie machen soll auf Anraten meines Arztes) und mir ja nach der Trennung auch eine eigene Wohnung suchen muss.
Mich entsetzt es sehr, dass er mir keinen Unterhalt zahlen will, da er mir laut Anwalt zusteht. Wir hatten uns fest vorgenommen, dass wir einen guten Umgang miteinander beibehalten wollen und nach der Unterhaltsforderung sind er und seine Mutter (mit der ich mich immer supergut verstanden und auch angefreundet hatte) wirklich gemein zu mir.
Wie geht ihr damit um, dass eine zum Teil doch ganz schöne Beziehung mit so einer Schlammschlacht endet?
Ich bin ehrlich fassungslos über dieses Verhalten und möchte doch eigentlich nur nach vorne schauen.

Liebe Grüße

18.01.2020 19:55 • 19.01.2020 #1


Hallo!
Warum hast du "nur" eine halbe Stelle?
Ich fände es komisch von meinem psychisch kranken Mann (kann er arbeiten?) Unterhalt zu fordern.

Liebe Grüße

18.01.2020 20:02 • #2



Hallo Knöfte,

Rosenkrieg wegen Trennungsunterhalt

x 3#3


Ich bin damals für die Beziehung mit ihm aus Norddeutschland nach BaWü umgezogen und habe dort eine gut dotierte 50% Stelle gehabt, die ich jetzt leider sowieso aufgeben muss, da ich wieder in den Norden zurück gezogen bin. Da ich keinerlei Sozialleistungen bekomme, solange wir verheiratet sind, bleibt mir leider erstmal nur der Unterhalt bis ich wieder gesund bin. Dann werde ich auch wieder Vollzeit arbeiten.
Und nein, er arbeitet gerade auch nicht, bekommt aber knapp doppelt so viel Krankengeld als ich Gehalt hatte.

18.01.2020 20:06 • #3


Hallo!
Ok, verstehe.
Weißt du ob er verpflichtet ist von seinem Krankengeld Unterhalt zu bezahlen?
Liebe Grüße

18.01.2020 21:21 • #4


Zitat von Knöfte:
Hallo,ich habe mich im Dezember von meinem Mann getrennt, da er schwer psychisch krank geworden ist und mir die Beziehung psychisch auch seit 1 Jahr massiv zugesetzt hat. Mein Mann war oft sehr aggressiv (in Form von Rumbrüllen und Sachen werfen und einmal hat er mir bei einem solchen Wutausbruch auch körperlich weh getan (zwar nicht mit Absicht, aber es hat mich dennoch bis ins Mark schockiert).Wir hatten eine recht harmonische Beziehung, bis er seinen psychisch total anstrengenden Job bekommen hat. Dazu muss ich aber sagen, dass mein Noch-Ehemann immer extrem schlecht mit Stress umgehen konnte. ...


Es ist schade was du Grade erlebst.
Du hast aufjeden Fall das recht auf unterhalt das stimmt.
So wie harmonisch die bez. War ist eine Trennung leider nicht immer rosig und rot es ist eine Phase wo du leider erst durch muss aber lass dir von mir sagen so schwer es auch ist,die Wut und der Zorn vergeht irgendwann.
Wie der Winter endet kommt der Frühling wieder.
Bleibt stark

19.01.2020 19:41 • #5