Hallo, MissErfolg !
ja, nachdem ich mir meine gestrige Mail nochmal durchgelesen habe, ist der Inhalt für einen Fremden auch nicht zu verstehen. Sorry.
Nein eifersüchtig bin ich, so denke ich, nur auf einer gesunden Ebene.
Bisher habe ich mich, so wie er sagt geheimnisvoll verhalten.
Vor Monaten hat er mir bereits das Paßwort zu seinem PC gegeben. Er habe keine Geheimnisse vor mir, so sagt. Er wartete auf mein PC-Paßwort, das er bisher noch nicht erhalten hat. Fühle mich seit letzem WE unter Zugzwang. Muß ihm das Paßwort dann doch blad geben, damit er sieht, das ich Vorschritte mache. In meinem PC sind u.a. Aufzeichnungen, die ich mit einem Tagebuch vergleichen möchte. Die tiefsten Schmerzen, die ich in mir trage, sind darin aufgezeichnet.
Mein, von mir bisher immer normal gehaltenes Verhalten, stört ihn, als das ich mich ihm gegenüber (noch) nicht richtig öffnen kann (nicht sexuell gesehen) - .... ich möchte lernen mich zu öffnen, lernen mein für mich sicherer zu werden.
Ich bin oft in mir so sehr verstrickt. Dadurch bin ich oft verstreut, unkonzentriert, vergesslich und hypersensibel, habe Angst ständig etwas falsch zu machen, zu wenig Selbstbewußtsein, zu hohe Selbstkritik, zu hohe Erwartungen an mich selbst, Wut auf mich selbst -die bis zur Selbstverletzung hin gehen (schon in meiner Kindheit) und Verlustangst das Wiederum mischt sich mit dem daraus entstehenden Verhaltensweisen ... es ist wie ein Teufelskreis.
Ergänzen möchte ich noch, das er seit über zwanzig Jahren AL in einer Fa. ist und voll im NORMALEN LEBEN steht und gut verdient.
Mein Leben hingegen war zuvor sehr bewegt, bin oft umgezogen was so durfte ich lesen von meiner Kindheit her rührt.
Nun gibt er mir wirklich ein Zuhause und ich verhalten mich falsch, damit ich es (für uns/für mich) halten kann....
Über meine tiefst inneren Probleme und Empfindungen zu sprechen, habe ich nicht gerade gelernt, obwohl sich meine Eltern (die geschieden wurden) damit viel Mühe gegeben haben. Oft habe ich schon Ansätze gemacht, doch meist schlucke ich die Worte wieder herunter, aus Angst es gibt wieder Krach, den ich als Krach empfinde - mein Freund nur als Diskussion.
Mein Vater hatte mich als Kind mißbraucht, dadurch lernte ich das Schweigen wie ein indisches Grab! Doch mit dem Thema bin ich inzwischen - E N D L I C H - fertig (hat über zehn J. gedauert) Dank meinem Freund. Doch die Symptome, die daraus resultierten, , sind geblieben (s.o.).
Vor kurzem ging es um Geld, was ich zu Lebzeiten immer nur sehr knapp besessen habe. Da kam das Thema Vertrauen auf. Ich wäre geizig, sagt er. Ich habe es immer als sparsam betrachtet ...
Mein Schweigen muß mein Freund als Mißtrauen empfangen - wie sonst.
Doch es fällt mir so unendlich schwer den Anfang zu finden, damit er mich ansatzweise versteht, denn wenn ich versuche zu reden, kommt oft Kauderwelsch bei raus,weil ich voller Angst stecke.
Ich bin dazu in der Lage, die Liebe, die ich für ihn in mir trage, sie ihm auch zu zeigen. Daran mangelt es nicht. Vieles, was er bisher durch mich erfahren durfte, kannte er nicht, aber es tut ihm gut, das spüre ich.
Viele Jahre zuvor war ich schon bei verschiedenen (immer umzugbedingt) Psychotherapeuten. Mein Tiefstes wurde dabei nur ansatzweise touchiert.
Immer bin ich geflüchtet, so scheint mir ... wie ein wildes Tier.
Aber ich will nicht mehr flüchten !
Ich möchte bei diesem Mann bleiben und mein Leben mal leben lernen. , Er hat zu mir gesagt: Ich helfe Dir dabei, das auch du sorgenfrei das Leben leben lernst . Viel hat er mir schon beigebracht.
Tut mir leid, wenn ich Dir jetzt einen halben Roman erzählt habe ... doch die Tasten schrieben von selbst.
[/b]