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Mylenix
Ich führe mein Gedichtebuch in diesem Thread nun fort. Ich setze ein paar meiner neusten und besten Gedichte hier hinein.
Viel Spaß beim lesen!

Kommentare nur über PNs bitte.






Auf die Reise in die geheimnisse der Nacht

Wo See und Mond sich begegnen
Mein Boot durch tausend Stürme
durch die alten Schilfe
Will's küssen, will's berühren
Was verbirgt diese Nacht vor mir?
Wo kein Licht und kein Geräusch
Das Auge nicht mehr glänzt
Geister und Dämonen
verloren.

Warum in aller Welt?
finde ich mich stets dort in aller Ruhe?
Frieden tickt die Uhr
Und Dunkelheit gebahr
Mich, das Träumerle
In ewigen Gedanken schwimmend
Auf der Reise in die Geheimnisse der Nacht
Und ich fühl mich so wohl
obwohl.

Der Morgen dämmert bald
Ich bin noch nicht soweit
Noch nicht gefunden wonach ich suche
Aber wonach suche ich eigentlich?
In diesem Wald, die See, der Fluss
zieht es mich an, macht es mir Lust
Wenn alle kinder schlafen
Bin ich alleine mit den Jahren
Immer wieder fortgefahren
Übers Wasser dieser Zeit
Und dort ist sie
die Seeligkeit.

10.08.2019 01:42 • 18.02.2020 x 9 #1


Mylenix
Life illusory expand

Und als ich aus dem Fenster blickte, seh ich meine Tränen regnen
die sonst nie geweint, weil ich es vermeide mich zu begenen
Und als es wieder dunkel war, schreit es aus mir heraus
Nur ohne Ton, so Niemand hört meine Gedanken aus

Oh... Gefühle, was wollt ihr? Was grollt ihr?
So zahlenlos in Massen graut's mir
Sie bilden Gesichter, sie suchen Lichter
Sie erschaffen Worte dunkler Gedichter

Du kannst nicht zu mir, das Kind will allein sein
Dessen Vater Zombie bricht meines Willens ein
Im Kerker galt gefangen meine Fülle
Seltsam lebt sichs nur noch mit Hülle

Zur Selbstverarbeitung Gedichte
Und Interpretation der Geschichte
Steh ich tief in mir drin vor mir selbst
Und mir ist egal was du von mir hälst

All meine Gedanken, all meine ersehnten Welten
Werden schon irgendwann in Wirklichkeit gelten
Ich existiere ewig und ewig meine Träume
trösten mich an jenen Tag wo ich nicht mehr leben mag

Als ein Sonnenkind, weiß ich, dass wir besonders sind
Frieden bringend, um Wärme ringend
Unendlich schön, ihr Herz wird begehrt
Wenn es sich nicht mehr von Dunkelheit nährt

14.08.2019 23:07 • x 5 #2



Hallo Mylenix,

Behind the silent eyes

x 3#3


Mylenix
Digital Dekadenz

Es ist das Zeitalter der Angst
Er geht, sie steht verkrampft
Er ist nicht sehr wortgewand
Er versteht schon, sie ist krank


Es ist das Zeitalter der Einsamkeit
Wo menschenleerer Zeitvertreib
Online und gar Netz weit
Facebook unser Leben schreibt


Wenn twitter mal nicht twittert
Und Instagram nichts weiß
Sucht in dir verbittert
Eine Lösung für die Einsamkeit

Du bist allein in einer Welt
Alle schlagen sich die Köpfe ein
Es sei zwar nur dahingestellt
Doch besser ists allein zu sein

Es ist ein Zeitalter der Egoisten
zwischen denen wir uns misten
Mein Bewustsein ist das wissen
Ich werde euch nicht missen

Wenn ich vergraben in der Decke
An meine Wunden lecke
Frage ich mich, was ist der Sinn?
in einer Welt, in der ich nicht bin

Es ist eine Zeit die niemals endet
Und niemals rechtzeitig vergeht
Die nie abzweigt, niemals wendet
Die zu warten nicht versteht

25.08.2019 23:59 • x 7 #3


Mylenix
Meine Magie

10 Jahre...

Und wieder dasselbe, und wieder derselbe
Immer und überall, bin ich da aber irgendwo auch weg
Nicht da wo ich zu sein schein, nicht da wo ich sein will
Allein und vergessen in aller Einsamkeit

Gerade ist es, als würde ich mich erinnern
Wer ich bin und wo ich hin wollte
Was ich träumte, was ich liebte
Niemand mich doch liebte

Und keiner kann mir dieses Gefühl nehmen
Ich habe das Gefühl ich muss jetzt leben
Ich muss aufstehen und dich begegnen
Wie lang bist du schon hinter mir gewesen?

Ach, da ist doch Jemand hinter diesen Augen
Man kann es kaum glauben, aber ja, ein Kind
Dass mit seinen Tränen unter uns verweilt
Während wir nicht mehr am träumen sind

Ich wusste doch, es wäre nie
Notwendig zu träumen, die Fantasie
All die Bilder und Gedanken
Die sich um mein Dasein ranken

Warum ists, wie es ist?
Das Menschlein, dass den Tag vermisst
vergisst sich selbst in tiefen seiner Psyche
Es wünscht sich nur seine eigene Liebe....

02.10.2019 06:59 • x 2 #4


Mylenix
Die Legende von Mylenix

Wenn über Erden Schatten fällt
leitet Mylenix das Schlachtfeld
Und so oft er auch verlor
Sein Mut erneut gebahr

Das nahste was er liebte
die kleine Lichtgeschmiedete
Singt leise für des größten Kriegers
Der Kämpfer höchster Liga

Unberührbar, müde Augen
von der Annahme seelenlos
unterschätzten ihn Dämonen
Doch in ihn tobt der Sturm

Eine Leidenschaft in Namen des Lebens
In Namen des Friedens wird mich nichts aufhalten
Und nur ein trüber Blick von mir genügt
Um Leben zu nehmen und zu erschaffen

Denn wenn sie jeden Morgen
Ihr Licht in meine Seele führt
Weiß ich wofür zu kämpfen
Und auch mir entrinnt ein lächeln

14.11.2019 04:13 • x 3 #5


Mylenix
Unbegrabener

Geister Geister, was ist heute für ein Tag?
Die Sonne scheint wenn ich doch ewig schlafen mag
Wenn ich schweige erhebt sich im Brunnen eine Gestalt
Sie singt und holt mir.., sie holt mir Frieden sobald

Und dann weiß ich dass du einsam bist
Das Herz in deiner Brust bewahrt
Ein lächeln, dass den Schmerz vergisst
Wenn deine stillste Stunde naht

Geister Geister, was ist heut für ein tag?
An dem ich mich jetzt schon wieder hinleg und vergrab
Wie jeder Andere, eine unnötige Schande
Ein belangloser Alltag, stets mit mir rum trag

Müde auserwählt, schmier ich mir ein Brot
Vom Leben fasziniert, von Gestalten irritiert
Die um mich kreisen, sie können mich nicht leiden
Mache das Licht aus, was für ein Irrenhaus

Und dann weiß ich dass du einsam bist
Das Herz in deiner brust bewahrt
Ein lächeln, dass den Schmerz vergisst
Wenn deine letzte Stunde naht

Klingt ja schaurig, schön und traurig
Ziemlich lässig und unzuverrlässig
Komm ich zu spät zu meinem Leben
Ich habe dir nichts mehr zu geben

07.01.2020 17:20 • x 2 #6


Mylenix
Sonnenmord

Ich komme nie aus der Welt, wenn es dunkel wird hinaus
Selbst meine Seele zieht vorübergehend aus
Da draußen ist Krieg, die foltern mein Herz
gestorben meine Freunde, kein Scherz

Und dann ziehen meine Gedanken langsam fort
Mein Atem wird schwach, Zeit für Selbstmord
Begraben unter der schweren Last der Welt
noch beim ersten Date, mich zu sehr verstellt

Und wenn ich ja sage, meine ich wirklich nein
Wie kann ein Mensch so widersprüchlich sein?
Da draußen ist Krieg und ich sitze und schreib
Das Fliehen schieb ich auf Morgen und bleib

Setz dich und steh nie wieder auf
Fange an zu schreien und lauf
Greif die letzten Sonnenstrahlen
Leg den Kaffee in die Schalen
Und freue dich aufs neue Morgen
fühle dich bei ihr geborgen
Und dann geh zum Fluss allein
nimm den letzten Schluck vom Wein

07.01.2020 18:46 • x 1 #7


Mylenix
Keinsamkeit

Wenn ich dich liebe bist du gar so unerträglich seelig
Wenn ich dich liebe bist du weich und zärtlich, klein auf ewig
Wenn ich dich liebe bist du schön und still, ohne Wort dich hören will
Wenn ich dich liebe bist du schon verschwunden, Salz den Wunden

Wen ich liebe, liebt die Sonne zwei mal
Wen ich liebe, fliegt mit mir ins Weltall
Wen ich liebe, wird nicht für immer bleiben
Wen ich liebe, werd ich nur vertreiben

Wenn ich dich liebe bist du Sternegreifend
Wenn ich dich liebe gehts schon bald zuend
Wenn ich dich liebe, lieb ich nur den Gedanke
Wenn ich dich liebe, meine Selbstliebe schwanke

Wen ich liebe, liebt der Mond zwei mal
Wen ich liebe, liebt noch mehr zurück
Wen ich liebe, ward nie geliebt, nicht einmal
wen ich liebe, lernt so Stück für Stück

14.01.2020 18:07 • x 3 #8


Mylenix
Nachtleben

Am Gebirge huscht die Mondfee
Gefühlslos wie noch nie
Am Ende ihrer Schritte ist kein Licht
Und der Nebel zieht hier dicht

Im Nachschleier, erdrückend fühlend, bückend
Schrie sie himmelwärst gepeinigt
virtuell muss ich sein, so rührend
Und mit dem Licht des Mond's vereinigt

Nun flieg dem Unlicht fort
Nicht der Mond, nicht dein Ort
Du gehörst der Sonneblume
Die Nacht ist nur dein Eigentume

Bring den Menschen deine Liebe
Der Mond ist dir nur Trost
Wer nichts bewirkt, der nicht siege
Auch kein Glücklichsein verlost

18.02.2020 02:37 • x 3 #9