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Kagu

Kagu
Mitglied

Beiträge:
41
Themen:
6
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23
Mitglied seit:
Hallo zusammen,

Ich weiss nicht, ob das hier die richtige Stelle ist, aber es hat halt auch mit Alleinsein zu tun.
Ich wohne allein und ich denke, dass viele meiner Probleme und Ängste auch daher kommen.
Wohnt jemand von euch in einer Wohngemeinschaft? Speziell einer Alters-WG, z.B. 50+?
Und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Ich bin einfach mal neugierig was für Reaktionen kommen. Vielleicht ergibt sich etwas. Einfach mal schauen.
Wie gesagt, wenn ihr Alters-WG-Erfahrung habt, würden mich diese einfach mal interessieren.

07.11.2019 #1


13 Antworten ↓

M
Hallo und guten Abend Kagu,

ich selbst lebe auch schon länger alleine. Ist auch nicht
immer so einfach. Doch ich bin den Tag über sehr ausgefüllt,
so das ich froh bin über die stillen Stunden am Abend.
Aber manchmal fällt mir auch die Decke auf den Kopf.

Ich wünsche Dir aber sehr viel Erfolg bei der Suche nach einer
WG. Ich denke das ist der richtige Schritt für Dich.
Ich für mich könnte mir das nicht vorstellen.

Eventuell kannst Du ja auch mal in einer hiesigen Zeitung
inserieren. Falls sich jemand meldet, kann man sich ja eine
geeignete Wohnung gemeinsam suchen.

Nur solltest Du aufpassen das auch die Chemie stimmt.
Denn mit dieser steht und fällt das Ganze Projekt.
Es soll ja auch etwas längerfristiges sein.

Dir noch einen schönen Abend.
Viele Grüße,
Mari

x 1 #2


A


Wohngemeinschaft - habt ihr Erfahrungen?

x 3


Wolfgang-M8
Guten Abend Kagu, geht es dir darum das allein sein zu ändern oder spürst du in dir einsamkeit?Ich kann dir zu einer wg leider nichts sagen, nur soviel: ängste kannst du leider nicht mit der anwesenheit anderer personen vertreiben, nur verschleiern. ängste sind immer ein ausdruck mangelndem selbstvertrauens. dein vorhaben will gut überlegt sein, schon aus finanziellen gründen.
schönen gruß von mirund bitte nicht falsch verstehen, will dir nicht den mut nehmen.wolfgang

x 1 #3


F
Ich habe finanziell bedingt einige Jahre in einer WG gelebt. Mit ging es in den WGs stets schlechter. Ich fühlte mich nie wohl dort. Dort wird halt auch hinter dem Rücken über andere gesprochen, man hält sich nicht an den Putzplan, es gibt Probleme mit dem Essen im Kühlschrank oder wahtever. Ich konnte nicht mehr *beep* rumlaufen nach dem Duschen. Auch wegen Lärm musste ich aufpassen, wollte mich korrekt verhalten, die anderen dann aber nicht, die machten dann Lärm. Hab Sexgeräusche des Nachbarszimmers gehört. Ich fühlte mich eingeengt und blockiert und ich hatte auch Angst vor den Menschen, dass ich etwas falsch mache. Mir ging es echt nicht gut dort, allein ist viel besser für mich.

x 1 #4


M

Wohngemeinschaft gesucht

Hallo an alle,
Ich bin 49 und habe eine generalisierste Angststörung und deshalb grosse Probleme allein zu leben. Deshalb möchte ich mal fragen, ob es schon WGs mit Angstkranken gibt? Oder ob jemand interessiert wäre an einer WG-Neugründung? Wo wie was habe ich mir auch noch nicht überlegt. Aber ich möchte einfach nicht mehr allein sein? Freue mich auf Antworten. Viele Grüsse, Mykim

#5


Sara80
Nach einer WG für Menschen mit psychischen Problemen habe ich auch schon gesucht. Gibt es vermutlich aber nur in Einrichtungen mit betreuten Wohnen?
Für mich wäre das jedenfalls vorstellbar, wenn jeder noch genügend Privatsphäre hat.

#6


M
Hallo sara80

Genau so sehe ich es auch. Die Einrichtungen sind mir zu streng, ich will mein eigenes Leben.
Wenn du magst schreib mir pn dann koennen wir uns austauschen vielleicht melden sich ja noch mehr. Lg

#7


Butterfly_
Ich wäre generell auch interessiert, könnte allerdings derzeit nicht weit weg umziehen

#8


M
hallo zusammen, könnt ihr mir eine pn schreiben, damit wir ev per whatsapp in kontakt bleiben können?

#9


Sara80
WhatsApp habe ich nicht. Warum geht nicht erstmal hier schreiben?
In welcher Region/ Bundesland könntest du dir vorstellen zu wohnen?

#10


M
hallo
dachte an süddeutschland, da ich in der schweiz wohne. wo lebst du?

#11


Sara80
Habe dir eine pn geschrieben.

#12


C

Therapeutische Wohngemeinschaft / WG - Erfahrungen

Hallo,

ich bin mit leider nicht sicher, ob das hier der Richtige "sub" ist. wenn nicht tut es mit Leid Sad aber es schein mit hier ab passensten. :/
ich werde demnächst wahrscheinlich in eine therapeutischen WG ziehen, da ich es Zuhause nicht mehr aushalte und eher ungern wieder in die Klinik möchte. Gibt es unter euch Leute, welche in einer therapeutischen WG leben und ihre Erfahrungen teilen würden?

Ich habe seit meiner Kindheit Probleme mit SVV, einer schweren Sozialphobie, Depressionen, Ängsten/Panik und einer selbst unsicheren vermeidende Persönlichkeitsstörung, auch wurde bei mir mal Borderline vermutet, aber ich habe noch keine Diagnose und glaube auch selbst nicht so wirklich dran. Ich habe dieses Jahr aufgrund eines beinahe Suizidversuches mein Abi verhauen (ich war danach ~4 Monate in einer Klinik, was mir sehr geholfen hat). Meine Schule war sehr zuvorkommend und hat mir angeboten, das Abi in diesem Jahr nachzuholen, jedoch wurden meine Ängste wieder schlimmer, so, dass ich nicht in der Lage war dem Unterricht zu folgen. Zudem habe ich oft aus "Angst vor der Angst" geschwänzt (ein von meinen Symptomen ist, dass ich mich z.B. übergeben muss). Mein bester Freund ist so etwas wie ein Fels in der Brandung für mich, was mir früher extrem geholfen hat (ich tendiere dazu meine Emotionen in mich rein zu fressen, da ich niemanden mit meinen Problemen belästigen möchte.). Allerdings ist er nach dem Abi für ein Jahr ins Ausland gegangen, was den Kontakt ein wenig schwieriger macht, da er oft Monate lang kein Internet hat (allgemein fällt es mir sehr schwer zu sehen, wie Menschen im meinem Alter Studieren, Zeit mit Freunden verbringen und ihr Leben leben während ich seit Jahren festzustecken scheine). Ich habe gestern wieder angefangen mich selbst zu verletzen (ich war fast ein Jahr "clean"), um auf meine Gefühle klar zu kommen und ich hatte mit eigentlich als Ziel gesetzt, mir ein Cover-Up Tattoo stechen zu lassen, wenn ich ein Jahr ohne auskomme. welp. Ich rutsche im Moment wieder in eine depressive Episode und schaffe es nicht allein, da wieder heraus zu kommen. Auch habe ich wieder starke Suizidgedanken etc. .

Im Moment wohne ich bei meinen Eltern zuhause, für welche meine Situation natürlich auch nicht ganz einfach ist. Es gibt Streits mit meiner Mutter, wenn ich "faul herumliege und nichts mache" Ich habe schon früh gelernt meine Gefühle eher vor ihnen zu verstecken, da ich sie nicht mit meinen Problemen belasten wollte und sie nie sonderlich viel Verständnis gezeigt haben, aber die letzten Jahre wurde das Ganz immer schwieriger. Mein bester Freund hat sich (so hat es sich zumindest für mich angefühlt) immer weiter von mir distanziert, um Zeit mit den "Coolen" in der Klasse/Schule zu verbringen, was für mich, der sich sowieso regelmäßig einredet, dass alle ihn hassen, sehr schwer zu verarbeiten war/ist. Zu dieser Zeit habe ich auch meinen Therapeuten zu dem "aktuellen" gewechselt, bei welchem ich gefühlt seit zwei Jahren auf der Stelle treten. Ich wollte den Therapeuten eigentlich schon zu Beginn wechseln, aber ich hatte zu große Angst meine Eltern zu enttäuschen oder dem Therapeuten meine Meinung zu sagen. Somit gibt es viele Probleme, welche in den Therapie Sitzungen nicht zur Sprache kommen, da ich mich nicht dazu durchringen kann, über "sensiblere" Themen zu sprechen (Mit meiner Therapeutin in der Klinik ging das Ganze immer sehr viel Besser und ich musste mich nicht jedes mal zwingen dorthin zu gehen). Jedenfalls rät er (mein Therapeut) mir, bei meinen Eltern wohnen zu bleiben und mir einen Nebenjob zu suchen. Aber ich glaube nicht, das ich dazu in der Lage bin, wenn ich es nicht einmal hinbekomme aufzustehen oder etwas zu essen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein Umfeld mich nicht ernst nimmt oder das ich es bin, welcher sich zu sehr in seine Gefühle hinein steigert. Ich weiß es nicht, aber ich glaube, dass es mir sehr helfen würde einfach mal aus allem raus zu kommen.

Ich (bzw. mein Vater) hatte die Idee mit der therapeutischen WG, da ich in einer normalen WG oder gar einer Einzelwohnung wahrscheinlich große Schwierigkeiten haben werde, meine Probleme zu kompensieren. Ich mache mir viele Gedanken darüber, ob meine Symptome vielleicht nicht "schlimm genug" sind, ich mich nur anstelle und ggf. einer Person einen Platz weg nehme, die diese Hilfe viel dringender Benötigt als ich es tue.

Oh man, das ist irgendwie ein wenig länger und umfangreicher geworden, als geplant. .Es tut mir Lied, wenn ich euch mit meinen Problemen nerven sollte, ich habe im Grunde niemanden, mit dem ich reden könnte (In der WG wäre ich gezwungen mich mit Menschen zu beschäftigen und würde so vielleicht auch neue Freunde finden. ) und es hilft mit sehr, meinen Krams zu "Papier" zu bringen. naja.

Liebe Grüße,
Cicada

#13


C
Mir ist gerade aufgfallen, dass ich im Grunde die eigentliche Frage ausgelassen habe. Ich glaube im Grunde suche ich nach Bestätigung, denkt ihr die WG wäre eine Lösung? Ich weiß nur, dass ich es daheim nicht mehr aushalte (meine Mutter hat regelmäßig Nervenzusammenbrüche und fängt an mich anzuschreien etc.). Ich hatte ebenfalls überlegt, wieder in eine Klinik zu gehen, aber das wäre nur eine temporäre Lösung

#14


A


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Dr. Reinhard Pichler
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