Hallo miteinander.
Es ist schwer, wenn jemand in einer solchen Situation ist, einen Ausweg zu finden. Das Ganze kommt vielfach schleichend. Auf einmal ist man in der ganzen "Sch..." (Sorry!) drin, und kein Ausweg ist in Sicht, von mitmenschlicher Hilfe mal ganz zu schweigen.
@ Titus:
Es ist ja schon eine Weile her, seitdem Du diesen Beitrag geschrieben hast. Hast Du noch Zugiff, gibt es Neuigkeiten?
@ Capricorn:
Zitat von Capricorn:wie meinst du denn das? Was machst du, dass du die Leute vor den Kopf stößt?
Ich kann mir vorstellen, dass ein Teil Deiner Frage als Antwort in den Fragen von Fenni enthalten ist. (Etwas kompliziert geschrieben, ich weiss.
Zitat von Fenni:hast du eine Idee, woher deine "Unattraktivität" für andere Menschen herkommt? Stösst du sie deiner Meinung nach mehr durch dein Wesen, dein Verhalten oder dein Äusseres ab?
Wenn ein Mensch anders aussieht, denkt, handelt, usw. wird er vielfach als "nicht normal, anders" eingestuft. Ein gutes Beispiel ist sicherlich das Gewicht, zumal ich auch selber mit der ganzen Problematik kämpfe und das ganze auch selber erfahren musste (und muss).
Wenn wir nicht in ein spzielles Bild, in einen Rahmen passen, werden wir für das meiste Umfeld unattraktiv, weil das Äussere viele abschreckt. Viele Leute urteilen, verurteilen und beurteilen einen Menschen einfach nach seinem Äusseren, egal, was er für einen Charakter hat und was die Hintergründe sind, und was auch die ganze Vorgeschichte ist. Und genau fallen viele Menschen leider durchs Raster: Es wird verurteilt, in einen gleichen Topf geworfen, was schlussundendlich dazu führt, dass eienn die Leute abstossend finden.
Und dann kommen natürlich auch solche Sprüche wie: "Reiss dich doch zusammen und nimm ab!", "Selber schuld, wenn du dich nicht in Griff hast!", "Wenn Du genügend Willen und Einsatzstärke hast, findest Du (D)einen Weg und (D)eine Lösung aus diesen Problemen!".
Etwas noch zum letzten Punkt, zum Weg und zur Lösung, aus einem Problem hinauszukommen: Stimmt ja eigentlich auch. Aber was, wenn jemand in einer solchen festgefahrenen Situation steckt, dass man alleine nicht mehr raus kommt? Die "angeblichen" Freunde waren ja nur zu Sonnezeiten da, und das Umfeld reagiert sowieso mit blöden Sprüchen auf die ganze Situation.
Kurzum: Gäbe es mehr Toleranz, Achtung und Respekt gegenüber den Mitmenschen, dem Umfeld, so liessen sich genau so Probleme, wie es Titus beschrieben hat, grössenteils vermeiden, bzw. vermindern. Aber die Intoleranz dervielen treibt die Minderheit ind manchmal fast auswegslose Situationen.....
Ich hoffe, ich habe nicht gerade allzuvielen Bockmist geschrieben...
Alles Gute und viel Kraft, Titus, und natürlich an uns alle!