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ori-vanke-nori
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einsam, wer ist das nicht ?
das kommt glaube ich daher, dass man oder frau in seinen kontakten
zu anspruchsvoll ist.

20.02.2010 #1


89 Antworten ↓
elster

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Ich würde - um die Diskussion auf eine solide Basis zu stellen - mal gerne wissen, welche Defizite du, saidndone, eigentlich hast /hattest ? Hast du
wirklich mal so sehr unter deiner Psyche gelitten, dass du verstehen kannst, wie sehr manche sich hier quälen und teilweise erstarren, so dass es nicht mit einem simplen "nix tun und sich aus Bequemlichkeit hinter imaginären Diagnosen zu verschanzen "abzutun ist ? Wie sehr hast du dich gemartert, welche Qualiät hat dein eigenes Leiden denn überhaupt erreicht? Warst du bloß der schüchterne, picklige Bub, der irgendwann kapiert hat, dass er bloß den Ar. hochkriegen muss und sich ein wenig überwinden muss um dann plötzlich festzustellen, das er ganz einfach war, sich das hübsche Mädchen zu angeln? Und schon war alles überwunden ? Ganz einfach so ? Das ist kein wirklich seelisches Leid, das ist ein simple Pubertätskrise die so ziemlich jeder 13 Jährige so oder ähnlich hinter sich bringt
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass dir diese Form von Erkenntnissen fehlt, die sich eben einstellt, wenn jemand eine wirkliche Wende in seinem Leben durchgemacht hat und sich in einem sehr hartem Kampf seinen tiefsten, innersten Ängsten gestellt hat. Das führt nämlich dazu, dass man nicht einfach läppisch das ernsthaft empfundene seelische Elend anderer Menschen als " Mann, wenn´s dich so nervt dann mach halt was dagegen, hab ich auch gemacht und jetzt bin ich echt ne coole Sau" abtut. Hättest du wirklich derartige Qualen in deinem Leben erlitten wie die meisten hier, würdest du einen Hauch mehr Mitgefühl und Verständnis aufbringen und deutlich weniger pseudowitzig gemeinten Egoismus an den Tag legen ( ohne dir zu nahe treten zu wollen ) Du würdest spüren und differenzieren können, bei wem du mit dieser Art, die du an den Tag legst, punkten kannst und bei wem du verletzend in offenen Wunden schlägst.
Ich vermute mal, du bist noch vielleicht relativ jung oder möglicherweise unerfahren, was die bloße Bandbreite an Ausprägungen menschlichen Daseins angeht. So eine Einstellung revidiert sich mit der Zeit - wenn man mal eine Weile sich im Leben durchschlagen musste - von selber, ich kann verstehen, dass du zur Zeit eben nur auf diese eine Art und Weise sein kannst. Und das für dich auch nichts anderes Sinn macht, du willst ja auch wirklich "helfen" damit, dass du deine direkte, schonungslos offene Sicht der Dinge weitergibts. Aber du hast eben bisher nur diese eine Form von Erfahrung - deine eigene - an der du aber dennoch alle anderen versuchst, zu messen. Das tut man immer und je älter man wird, desto mehr kapiert man, dass es auch andere berechtigte Weltsichten gibt außer der eigenen.
Du kannst nicht allen Ernstes behaupten, dass an Gahams Problemen nichts dran ist. Sicher spielen genetische Faktoren, Stoffwechsel, Ängste Depressionen etc eine Rolle ... es gibt sie und sie sind reale Faktoren, bloß sind es keine, die bei dir greifen. Das macht sie dennoch existent, bloß sind sie es FÜR DICH persönlich eben nicht, oder denkst du, alle hier würden an Hirngespinsten leiden, weil sie keinen Bock hätten, für sich selber die Verantwortung zu übernehmen? So angenehm ist ein Leben mit diesen Defiziten nicht, dass hat nichts mit Faulheit zu tun. Bist du auch jemand, der einem Depressiven vorwerfen würde, dass er bloß träge ist und sich einen Job und ein Mädel suchen soll um seine Welt wieder ins Lot zu bringen? Dann hast du die Essenz dessen, um was es hier geht, nicht verstanden, denn so leicht ist es nicht. Und du hast ein verdammtes Glück, das eben dieser Kelch an dir vorüber ging, glaub mir das mal, ich weiß wie es sein kann, und das es keine Faulheit ist, die mitunter resignieren läßt im Leben. Es war ein verdammt harter Weg für mich, mir trotz allem das zurück geholt zu haben, was mir zusteht um heute glücklich zu sein und daher weiß ich, dass es mitunter auch nicht jeder schaffen kann, meinen Weg zu gehen. Darum fordere ich es auch von niemandem. Du solltest das auch nicht tun.

Gaham, ich weiß, dass es schwer ist, was du gerade - und die Jahre vorher - erlebt hast. Und ich weiß, dass man da raus kommt. Manchen Menschen streckt das Leben mitunter mit einem richtigen Hammerschlag nieder und es scheint nichts schwieriger zu sein, als danach noch mal aufzustehen. Aber es geht und du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr es möglich ist, Veränderungen zu erzielen, wenn man sie haben will und sich mal aus seiner eigenen Verzweifelung aufrafft, um einen Anfang zu machen. Ich kenne Menschen, bei denen es der rein körperliche Aspekt ist. Seit ein paar Jahren arbeite ich in der Schwerstbehindertenpflege, weil ich ganz gerne mal auch die abwegigsten Jobs, die eigentlich keiner haben will, freiwillig annehme, um dabei selber lernen zu können. Ich hab lange Zeit für eine Frau gearbeitet, die mit 16 Jahren eine große Hoffnung im Schwimmsport war und die dabei war, für Olympia zu trainieren. Bis sie einen Unfall hatte beim Turmspringen und plötzlich vom der Mitte des Rückens an komplett gelähmt war. Sollte ein Mensch - ein so junger Mensch - dem von heut auf morgen seine ganze Träume unwiederbringlich genommen worden sind, nicht auf alle Zeiten verzweifeln? Sich vielleicht sogar umbringen? Aber genau das hat sie nicht getan, was sie früher für ihren Traum von Olympia kämpfen ließ, hat sie fortan - nach Jahren tiefster Verzweifelung - benutzt um ihren Traum von einem Leben nach ihren Wünschen zu manifestieren. Und alles, was man sagte von wegen "geht nicht " hat sie ignoriert und gefordert " wenn es so wie ihr es gewöhnlich handhabt, nicht geht, dann macht verdammt noch mal etwas, dass es so gestaltet wird, dass es für mich geht. Ich will es nämlich haben!"
Und sie hat alles bekommen, was sie wollte, ihr Studium ( "geht nicht, Sie sitzen im Rollstuhl, die Uni hat keinen Aufzug "), ihren Führerschein ( "Geht nicht, Sie können doch die Hände nicht bewegen") und letzendlich auch den tollen Mann, den sie immer hatte haben wollen. Und warum hat sie das alles : Weil sie es wollte und es sich vom Schicksal nicht nehmen liess, egal wie verfahren es auch aussah.
Du glaubst gar nicht, Gaham, was du alles erreichen kannst, wenn du mal den einen winzigen Schritt nach vorne macht. Es ist nur der erste, vor dem man Angst haben muss, der Rest wird immer einfacher.
Gruß elster

19.02.2010 14:51 • #79


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Klagelied

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elster

elster
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Psychiater waren für mich immer Menschen, die ich letzendlich für ihre Zuneigung bezahlen muss. Was ihre Zuwendung zu einer rein beruflichen Geschichte macht - die ihre Berechtigung hat - aber wie viel Echtes kommt für dich als leidender Mensch dabei rum? Und damals waren SIE - die Psychiaterin die ich hatte und auch der Therapeut - bloß Leute, die aufgrund der Masse an menschlichem Leid, mit dem sie tagtäglich konfrontiert werden, gar nicht mehr rein instinktiv menschlich auf mich reagieren konnten. Ich war ein Job und ich war ein schwerer Job und es war einfach für sie - als die Sache auf der Kippe stand - zu sagen ."Tja...gehen Sie doch mal in Kur...oder ich...keine Ahnung, ich würdes es ja mal probieren wollen mit Ihnen ( weil die Kasse den Geldbeutel füllt, nicht weil mein Interesse ein menschliches Bedürfnis zu Helfen wäre, nicht mehr jetzt, vielleicht vor 20 Jahren, als ich selber noch Ideale hatte, an die ich glauben konnte, bevor die Welt und die Krankenkasse sie mir nahm) und es mein Job ist, aber ich seh da keine Chance...", weil es für sie immer jemanden gibt, der dann in die Bresche springt um die Verantwortung von ihnen wegzunehmen. Vielleicht kam für mich damals nicht viel bei dieser jahrelangen Psychiaterodysee herum.
Der Punkt ist ganz einfach der, das es bei Angst nur zwei Alternativen geben kann : Nämlich Angriff oder Flucht. Und du, Gaham, bist beim Fluchtausweg angekommen. Ja keine verwirrende Welt an mich ranlassen, ja nichts mehr riskieren, was noch viel mehr in diese schwärende Wunde reinhaut ( und sie tun es immer, ungewollt, indem sie hoffnungslose Diagnosen abliefern ). Und irgendwann ist man dann da angelangt, wo du heute bist, lieber Gaham, egal wie der Weg vorher war. Egal, ob man es jahrelang vergeblich versucht hat, sich Hilfe von IHNEN zu holen oder ob man nur daheim saß und sogar davor zuviel Angst hatte. Letzendlich kommt möglicherweise der Punkt, wo man merkt, man ist nun wirklich mal total alleine. Weil die Welt, die jeden irgendwie mitzieht, es eben genau bei dir nicht schafft und du scheinbar auf ewig den Anschluß verloren haben glaubst. Und genau dann kommt der Punkt, wo man mal rigoros Inventur machen muss : was habe ich eigentlich noch und was könnte ich aus dem kleinen Bisschen rausholen, was ich habe. Gut, es ist nicht viel, es ist nie viel. Außer einer winzigen Kleinigkeit : ich bin noch nicht tot und ich habe ein vage Vorstellung von dem, was mich glücklich machen könnte. Es spricht allerhand dagegen - ich denke es und es hat seine Berechtigung, und SIE - die Ärzte, Therapeuten, Familie - sagen es mir mit ihren Diagnosen und Meinungen sogar Schwarz auf Weiss. Mit mir stimmt etwas nicht und ich weiche von der Norm ab. Aber ich bin ein menschliches Wesen und habe meine Gefühle und Bedürfnisse und auch diese tiefe Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Warum sollte ich sie nicht haben dürfen, bloß an einem Ort, der vielleicht anders ist als der, den die breite Masse aufsucht, um sich dieser Sachen zu bemächtigen. Du mußt diese Bestandsaufnahme ganz allein für dich machen und dir vielleicht aufschreiben, was du für dich an Zielen hast. Was willst du erreichen im Leben? Wie kannst du es erreichen, was wäre der erste Schritt in einen Nebel, den man nicht durchdringen kann, trotz allem, was darin lauert.
Das ist bei allen Menschen der gleiche Ansatz. Bei mir war es ein radikaler Break mit allem, was die Gesellschaft als gut und förderlich ansieht.
Ich war damals gesellschaftlich etabliert, ich war immer schon besonders, ging wegen bestimmter IQ Tests und Prüfungen zur Schule, als anderere Kinder noch spielen dürften. Die Gesellschaft sagte, ich könnte es. Und es war so. Ich war mit 26 Jahren Abteilungsleiterin einer kleinen Firma und hatte ein Haus mit Garten auf dem Land und einen Mann und ein krachneues Auto. Und hat es mich glücklich gemacht? Nein!! Es hat mich in diese Krisen gestürzt, die du nun auch hast. Jahrelang, bis ich so kaputt war, dass ich nicht mal mehr aus dem Haus gehen konnte ohne es zu üben. Jedes Wochenende war schlimm, ich mußte an jedem Montag neu "üben" wie man es fertigbringen kann, weiter als bis zur Mülltonne zu gehen. Aber ich habe es gemacht. Weil ich ahnte, dass noch etwas in mir ist, dass leben will. Und in letzer Konsequenz habe ich das gesellschaftlich Unmögliche getan und alles hingeschmissen, alles ...Job, Haus, toller Mann... und bin damals mit einem glücklosen Rockmusiker durchgebrannt, der sich mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen hat. Es war zumindest sozial ein krasser Einbruch, den ich auch gerne in Kauf nahm ( bis auf die Putzfrau.. au Mann , ich vermisse dich so sehr, liebste Hermine ehrlich ich bin so unfähig und mein ganzer Krempel hier schreit nach dir...rette mich, verdammt nochmal....yeahhh... ) aber das Beste, was ich jemals für mich hätte tun könne. Weil es "ich " war und nicht was die Welt mir aufdrücken wollte.
Und genauso musst du beginnen, herauszufinden, was dein echtes Ich ist.
Es annehmen und dann mal überlegen, wie du dahin kommen könntest, es zu werden. Es gibt sicher Psychologen, die auch ins Haus kommen.
Wie sieht es in deinem Leben mit Freunden und Familie aus? Gibt es vielleicht eine Bezugperson für dich in deinem konkreten Unfeld? Was meinen deine Eltern denn zu deinem Zustand? ( Eltern können eine Plage sein.. aber dennoch..)Gibt es einen Halt den du haben kannst in deine Lage? Ich weiß, dass es nicht so leicht vorran geht, wenn die Summe der Erlebnisse um dich herum dich erstarren lässt. Und ie Leichtigkeit, mit dr andere es Tag für Tag meistern.
Lg Elster

19.02.2010 18:34 • #81


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R
Gilt zumindest für die Frauen.

#2


S
Zitat von ori vanke nori:
einsam, wer ist das nicht ?
das kommt glaube ich daher, dass man oder frau in seinen kontakten
zu anspruchsvoll ist.

Das hat zwei Seiten.

#3


G
Hallo zusammen,




ich empfinde, es genau so, daß das alles für beide Geschlechter gilt.

Aber man sollte sich deswegen nicht gleich selbst anfangen zu kasteien, weil man davon aus geht, : Das man angeblich zu Anspruchsvoll wäre, oder das man seine Einstellung ändern sollte. :
( Leicht gesagt, aber leider sehr schwehr getan )

Ganz so einfach, sieht das für einen Sozial Phobieker, oder für einen
Ävpsler, in der sehr harten Realität seines da seins, ja wohl nun nicht gerade aus.
Weil letzten endes, mehrere Faktoren, einen nicht ganz unerheblichen Teil, mit dazu beitragen.

1. Schlechte Erfahrungen

2. Stoffwechsel

3. Genetik

4. Hypersensiebelilität / Vulneralabilität

Diese möglichen, und auch sehr individuellen Parameter, machen diese
verfluchte Geschichte, nun nicht gerade einfacher.

#4


R
Hm es kann beide Geschlechter betreffen, aber "zu anspruchsvoll" sind in der Regel eher Frauen, zumindest nachdem was ich so sehe. Männer sind eher zu wenig anspruchsvoll.

#5


G
Hallo zusammen,




eine Frau will, wenn das Klischee stimmen sollte, meist einen
Mann, der 2 Meter groß ist, Muskeln hat, Waschbrettbauch und einen sehr breiten Rücken.
Also einen Gorilla, von Mann.
Wärend wir Männer eher eine Frau wollen, ( Klischee )
die schöne Beine, und einen wohl geformten Po Po, noch dazu hat.
Sie sollte lange schwarze oder blonde Haare haben.
Sie sollte dann aber bitte heut zu Tage, auch noch Kampfsport
beherschen. ( Powerfrau )
Aber solche Bedingungen, sind nun wirklich, nicht immer individuell
machbar.




LG Gahan

#6


S
Und die Fachleute sagen, dass (fast) genau das Gegenteil erfolgreich in der Beziehung ist.

Man kennt den Begriff der "kleinen Perversion", wie zum Beispiel die Form der Nasenflügel, die eine Beziehung lange oder für immer halten lässt.

Auch am Sprichwort 'Eine schöne Frau gehört einem niemals alleine' ist was dran und Umfragen (nicht die geschönten) zeigen, dass Männer trotzdem die nette liebe Frau bevorzugen und Frauen den verständnisvollen Mann, der auch mal seine Krallen zeigen kann (obwohl er sich dabei idiotisch fühlt und es auch entsprechend aussieht) und der vor der Sportschau lümmelt und sich mit den Jahren einen Bauch anfuttert.

#7


G
Hallo zusammen,




das wage ich aber zu bestreiten, in der Sendung Quarx und Co,
hatten Experten, verschiedene Frauen auf der Straße willkürlich ausgesucht, die dann verschiedene Männerbilder auswerten sollten.
Dabei hatte es sich heraus gestellt, daß die meisten Frauen, auf den
Macho Typ mit Muskeln standen.
Das hat damit zu tun, das unbewusst nur der stärkste, und durchsetzungsfähigste und der gesündeste Mann, es würdig war seine Gene weiter geben zu dürfen.
Also ist doch da etwas dran, und daß ist nun einmal das Resultat dieses
Experimentes gewesen.
Ich bin leider kein Wissenschaftler, aber das im TV waren welche.



LG Gahan

#8


W
Hallo,

die Umfrage in der Sendung war doch sicherlich nur um den äußeren, ersten Eindruck? Klar sieht Mann/Frau erst das Äußere. Das "Schöne" ist schön anzusehen. Aber, wer nicht oberflächlich der lässt sich nicht blenden und schaut darauf wie der Charakter ist. Es kommt doch auf die Chemie an, ob es passt. Wem das nicht interessiert, der ist oberflächlich, ist aber auch ok, wer so leben kann.

Aber sind es nicht ein geringer Teil der Frauen , die einen Macho bevorzugen? Sind diese Frauen denn dann auch zufrieden?
Auch einige Männer schauen nur auf das Äußere, ja mit was "Schönen" kann man sich auch schmücken.

Aber auch "Schöne" Menschen können einen guten Charakter haben und sind nicht oberflächlich.

#9


S
Wenn eine Kamera dabei ist und besonders wenn es um delikate Themen geht, dann kommt ungefähr das Gegenteil raus, was jemand denkt.

Es wird auch auch umgefragt, dass Pärchen fast täglich Sex haben und in Wirklichkeit sind es im Durchschnitt nur alle zwei, eher drei Wochen. (Wobei natürlich auch berücksichtigt werden muss, welche Zeitschrift diese Befragung bezahlt und über die Forumulierung der Fragestellung kann man fast jede Antwort von einem Passanten rausbekommen. Siehe auch Alfonsé, der Franzose mit seinem Langhaarmikrofon.)

#10


G
Hallo White-Angel,




mit dem was Du geschrieben hast, gehe ich mit Dir in den Konsens.
Nun kann ich leider aber auch nicht gerade, solch eine Thematik ganz genau beurteilen, aber eins wird auf jeden Fall immer mit dazu gehören.
Der Charakter, die Harmonie, die Liebe, und die gleiche Wellenlänge.
Mehr kann ich aber auch nicht dazu beitragen.
Der Rest hängt dann lediglich, noch von der Erfahrung ab.




LG Gahan

#11


W
Hallo,

ich finde für eine Partnerschaft ist Liebe, Respekt, Ehrlichkeit und Reden können sehr wichtig. Ich glaube nicht, dass man pauschal sagen kann, Männer und Frauen sind wählerischer. Kommt individuell drauf an. Aber die heutige Zeit und auch Werbung und Medien macht viel kaputt. Es erden doch meist die Schönheitsideale gezeigt, Bilder werden bearbeitet. jeder sollte fit und sportlich sein. Sieht denn Heidi Klum oder Jane Fonda mit ihrem Alter so gut aus? Warum kann sie so gut aussehen, weil sie stundenlang in der Maske sitzt, weil die Bidler bearbeitet werden. Ist das das reale Leben. Das reale Leben ist hart. Das ist keine Glanz- und Gltterwelt. Auch das Internet trägt viel bei zu vereinsamen. Man geht nicht mehr so raus, muß man ja auch nicht. Im Netz findet man einen Partner, kann sich den sogar noch auswählen und wenn man einsam ist, dann findet ma jemanden zum Kommunizieren. Das ist aber nicht alles real, so kommt man wieder in seine Einsamkeit.

Ich habe das Problem, ich bin einsam, obwohl ich Freunde habe. Ich fühle mich auch in einer Beziehung einsam. Das finde ich auch schrecklich.


@Gahan

Gahan, von Dave Gahan? Depeche Mode?


LG von White-Angel

#12


R
Die traurige Wahrheit ist doch, dass viele Frauen lieber mit ziemlich aggressiven / starken Typen gehen, die kaum Rücksicht auf sie nehmen. Die lassen sich dann betrügen und schlagen und verlassen die Männer dann nicht mit der Begründung "Ich liebe ihn doch".

Mir ziemlich egal was irgendwelche Reportagen dazu sagen, man sieht es doch am besten im realen Leben.

Ich muss mir nur mal meinen Kumpel vom Studium ansehen. Er ist total lieb, ehrlich, treu. Er sieht Frauen als etwas sehr Wertvolles an und trägt sie auf Samthandschuhen. Er hätte gerne mal eine Freundin. Er ist aber noch Jungfrau.

Dann schau ich mir so einen Typen an, der sich mal an mich rangemacht hat (er ist bi). Er hat die ganzen tollen Flirt Regeln drauf, hält sich streng daran und hat meistens mehr als 3 Freundinnen gleichzeitig (die natürlich nichts voneinander wissen) und er bekommt locker jeden Tag Sex.

Viele Frauen sagen sie hätten lieber einen netten Freund. Der Rücksicht auf sie nimmt, immer ehrlich ist, etc.
Die Realität sieht leider ganz anders aus.
In der Realität können sich besagte nette Typen andauernd anhören "Du bist voll lieb und eigentlich auch mein Typ, aber ich liebe dich leider nicht.", während die Typen, die die ganzen Flirttricks drauf haben (d.h. man muss auch viel lügen), soviel Sex bekommen wie sie wollen.

Und dann beschweren sich die Frauen und fragen, wieso die Männer alle solche Ar. sind. Ganz einfach, weil ihr die Männer dazu bringt sich so zu verhalten.


Aber hat das überhaupt mit dem ursprünglichen Thema zu tun?

#13


W
Hallo Ray-...

in weiter Hinsicht hat es schon was mit dem Thema zu tun. Nette liebe Menschen sind einsam, weil sie "zu nett" sind und somit keinen Partner finden, der solch jemand nettes möchte. Ich bin selbst so ein "netter" Mensch, der alles für andere macht auch fürd en Partner. ich glaube damit kommen auch einige nicht zurecht.
Und ich muß mich wirklich outen und dir somit auch recht geben, ich ziehe magisch solche komischen Typen an. Ich brauche etwas Reibung in der Partnerschaft. Muß mich auch zoffen können, aber im inneren möchte ich lieber was nettes. Das hat aber damit zu tun, dass ich nichts gutes für mich gewohnt bin. Um so bescheidener ich mich fühle in einer Partnerschaft, um so mehr kämpfe ich darum. Wenn jemand nettes da ist, dann muß ich ja nicht kämpfen.

"Und dann beschweren sich die Frauen und fragen, wieso die Männer alle solche A.... sind. Ganz einfach, weil ihr die Männer dazu bringt sich so zu verhalten. ", damit stimme ich dir nicht überein. Ein Mensch kann sich nicht von einen netten Typ in ein A... verändern, damit ist er auch nicht glücklich. Wer ein A... ist, der wird es auch schon immer so gewesen sein.

#14


G
Hallo White-Angel,




Du hast ja wie die Loneygirl, eine sehr nette, offene, und ehrliche Art
zu schreiben, und Dich auch aus zu drücken.
Du kommst sehr sympathisch rüber.
Das ist schon eine sehr gut Grundbasis.
Also bei mir ist das fast genau so wie bei Dir, daß ich bis auf eine
Person die ich kenne, mich sehr tief in mir drinne einsam, und auch unverstanden fühle.
Ich habe deswegen im Internet sehr viel recherchiert, und bin dann
zu dem Entschluß gekommen, daß das wohl sehr wahrscheinlich,
mit dem Asperger Symdrom bei mir zu tun hat.
Obwohl ich aber kein reiner Autist bin, bin ich aber ein Mensch mit autistischen zügen.
Dazu gesellt sich dann auch noch die ÄVPS mit hinzu.
Das alles macht es dann aber auch nicht so ganz viel einfacher.




LG Gahan

#15


R
Zitat:
Ein Mensch kann sich nicht von einen netten Typ in ein A... verändern, damit ist er auch nicht glücklich. Wer ein A... ist, der wird es auch schon immer so gewesen sein.

So simpel ist es nicht. Ein netter Mensch hat es schwierig sich wie ein A... zu verhalten, aber er kann es lernen. Ich bin auch ein netter Mensch, ich habe mich aber auch mal so verstellt und mich an die Flirtregeln gehalten und siehe an, schon waren welche in mich verliebt. Aber es hat sich irgendwie nicht so angefühlt, als würden sie mich lieben. Mir kam es so vor als würden sie nur diese blöden Flirtregeln lieben, deswegen hab ich aufgehört damit und war wieder so wie ich normalerweise bin und was ist passiert? Sie meinten "Du bist doch total verändert" und haben den Kontakt abgebrochen. Naja aber möglich ist Änderung auf jeden Fall.

Außerdem ist das ganze schon von der Evolution und den Instinkten her bedingt. Männer wollen Sex mit Frauen, also passen sie ihr Verhalten so an, wie sie am häufigsten Sex bekommen. Ganz unterbewusst. Würden Frauen immer nur mit netten Männer schlafen und niemals mit 'aggressiveren', wären auch deutlich weniger Männer aggressiv und würden sich viel häufiger nett geben.

#16


W
Hallo Gahan, ich weiss nicht ob es was mit dem Asperger syndrom zu hat, dass du dich einsam fühlst. Ich könnte es mir vorstellen. Ich bin selbst auch nicht dahinter gestiegen, warum ich mich einsam fühle. Komme wahrscheinlich mit meinen Gefühlen nicht zurecht. Ich werde von meinen Gefühlen überwältigt.
Bist du in einer Beziehung und fühlst du dich da auch einsam?

Hallo Rya...,

siehst du, du hast auch gegen deine Natur, dich den Flirtregeln(was sind das eigentlich für welche)unterworfen und warst dann unzufrieden, weil du nicht so sein willst. Also doch kein A...! Ich sag mal, wir haben alle negative Erfahrungen gemacht, ihr mit Frauen und ich mit Männern. Hier geben wir uns gegenseitig die Schuld, na klasse. Vielleicht ziehen wir ganz anders die "Falschen" an, weil wir alle unser psy Päckchen zu tragen haben. Warum wollen Männer(unzuverlässliche, Lügner, Machos) sowas wie mich? Bin ich zu naiv(glaub ich weniger)? Die die nix taugen sind charmant und Frauenversteher, aber die Netten trauen sich nicht. Dann sollen doch mal die ehrlichen und netten auch die netten Frauen ansprechen.

Ray, fühlst du dich einsam?

LG Anne

#17

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G
Hallo Rya.Reisender,




mir ist da ein Vergleich eingefallen, bei den Gorillas im Urwald, kann immer nur der Silberrücken sex haben, der am stärksten ist und am auftrupfesten ist.
Dieser Silberücken ist dann aber auch der Anführer des Familienclans.
Anders ist das aber, bei den Bornnobo Affen.
Diese Affenart zieht es vor, sex für den Streßabbau zu nutzen, um damit wieder den sozialen Frieden her zu stellen.
Bei den Schimpansen, ist das dann wiederum anders.
Darum könnte das dann wohl doch, mit in diese Richtung tendieren,
das wir von den Affen, noch so einige genetische Merkmale in uns haben.



Darum hat der 2 Meter Machomann mit Muskeln, eher auf dem ersten Blick die besseren Karten.
Was aber dann danach kommt,........? ? ?...........



LG Gahan

#18


G
Hallo Withe-Angel,



ich komme ganz genau so wie Du mit meinen Gefühlen nicht klar, und
das mit diesem sich Einsam fühlen, ist schon sehr hart.
Aber das könnte möglicherweise eine, Stoffwechsel, Hormonmäßige, Antwort darauf geben.
Ich habe keine Beziehung, und ich habe leider auch noch niemals eine Beziehung gehabt.




LG Gahan

#19


S
Zitat von Gahan:
Weil letzten endes, mehrere Faktoren, einen nicht ganz unerheblichen Teil, mit dazu beitragen.

1. Schlechte Erfahrungen

2. Stoffwechsel

3. Genetik

4. Hypersensiebelilität / Vulneralabilität

Diese möglichen, und auch sehr individuellen Parameter, machen diese
verfluchte Geschichte, nun nicht gerade einfacher.

5. Wohnort

Kennst Du Otto?

[Ich meine: Frauen mögen Humor. Vielleicht *musst* Du (Taschentraualtar) und das erschreckt sowohl Dich als auch die anderen.]

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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