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Mylenix
Ich habe mein Leben liegen lassen und lebe sehr abgeschottet ein dummes kleines tristes dasein.
Ich fühle mich schwach und mein Feuer ist längst erloschen. Wenn ich morgens aus einem Traum aufwache, indem alles anders war, und ich nun wieder dieselbe Öde Umgebung wahrnehme, könnte ich nur noch kotzen, ich weiß, dass sich jetzt wie jeden Tag wieder dasselbe abspielen wird, wo ist meine Willenskraft hin? Wo ist mein Mut und meine Leidenschaft hin? Mein Ehrgeiz und meine Lebhaftigkeit? Ich weiß nicht wie lang das noch gehen soll, es dreht sich ständig nur im Kreis, ich bin manchmal traurig wenn ich mich wieder frage, willst du ewig so weitermachen? Einige kennen mich hier ja und wissen über meines Leides, aber was bringt mir weiterer virtueller Trost, weiteres Geschreibe und nichts Geschehen? Ich möchte gern Dinge erleben und nicht nur auf meine Tastatur hauen, blöderweise ist es genau das was ich den ganzen Tag mache. Bedürftnisse verkümmern und der Körper besteht nur noch aus Staub, zu schwach und zu tode betrübt, aller Glaube verloren, einfach keine Lust mehr, ich warte nur noch bis ich verwirke, und bis dahin sorg ich dafür, dass ich nichts mehr mitkriege. ich habe Niemanden was zu erzählen, ich wünschte ich könnte wenigstens Jemanden etwas schreiben, aber es gibt bei mir nichts neues Tag für Tag, ich weiß nicht wovon ich berichten soll, wer möchte schon Kontakt mit einer solch verlorenen Seele? Wenn ich sehe wie Andere leben, so voll drin im Leben, mit all ihren Abenteuerlichen Dingen, die es zu entdecken gilt, mit all der Energie und Liebe, so wie Freundschaft, hoch und tiefs, Menschen und Tiere hautnah. Aber ich bin einfach einsam und gänzlich unsichtbar für die Welt, versteckt im Schatten.
Und ich schreibe einfach hier, weil mir gerade danach ist, ohne irgendeine Erwartung.
Aber dennoch bedanke ich mich wenn mich Jemand ließt und wahrnimmt.
Ich wäre eigentlich eine Bereicherung für diese Welt.

03.05.2020 23:18 • 11.05.2020 x 13 #1


34 Antworten ↓

Darcyless
Danke für deine berührenden Worte. Du bist nicht allein im Schatten. Ich lebe auch so wie du... Und so viele andere Menschen auch, die irgendwie ihren Platz auf der Welt nicht so recht finden konnten.
Ich glaube da "draußen" ist vieles mehr Schein als Sein. Die perfekte Instagram-Welt geht mir schon lange am A*** vorbei.
Aber Menschen zum Kaffee trinken und quatschen haben, so wie früher zuhause... Ein paar liebe Menschen mit denen man seinen vollkommen langweiligen eintönigen Alltag teilen kann. Das wünsche ich mir auch von ganzem Herzen.
Zitat von Mylenix:
Ich wäre eigentlich eine Bereicherung für diese Welt.

Das bist du, denn ich habe mich heute besch**** und einsam und verkümmert gefühlt wie an so vielen Tagen. Und deinen Text zu lesen hat mir grade klar gemacht dass wir nicht allein damit sind. Danke!

04.05.2020 09:29 • x 4 #2


soleil
Deine Worte haben mich auch sehr berührt. Ich nehme dich wahr und andere hier auch.
Ich weiss, das ist kein Ersatz für das richtige Leben. So viele sind einsam, traurig und sie haben bis auf virtuelle Kontakte niemanden.
Ich möchte ein Gedicht von Hermann Hesse aus dem Jahre 1905 da lassen, denn ich finde in ihm steckt so viel Wahrheit.

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, Im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

04.05.2020 09:47 • x 8 #3


Mylenix
Danke sehr.
Das Gedicht gefällt mir gut.
Erinnert mich auch ein wenig an meine eigenen Gedichte.
Ich hatte sogar eines wo auch von einem "Nebel" die rede war.

04.05.2020 10:45 • x 2 #4


Minime
Huhu,

ein wirklich trauriger, berührender Text. Ich würde dir auch gern etwas Tröstliches dalassen, bin aber mies in sowas...also habe ich mich beim Nachdenken durch dein Fotoalbum geklickt, Hoffe das war oki. Deine Bilder gefallen mir, du hast ein wirklich schönes Album. Ich glaube du hast eine Menge zu erzählen, wahrgenommen wirst du hier auf jeden Fall.

LG
Minime

04.05.2020 13:53 • #5


survivor3
Zitat:
..ein dummes kleines tristes dasein...


Ich glaube dir,dass du das so siehst/dich so fuehlst.
Aber dein Dasein ist weder "dumm" noch "klein".
Es ist genauso wertvoll,wie jedes andere Leben...

04.05.2020 13:56 • x 1 #6


Mylenix
@Minime
Hallo, vielen Dank. Schön, dass dir die Bilder gefallen. Von meiner Seelenwelt hab ich tatsächlich mehr zu erzählen als von meinem äußeren leben.

Zitat von survivor3:
Ich glaube dir,dass du das so siehst/dich so fuehlst.
Aber dein Dasein ist weder "dumm" noch "klein".
Es ist genauso wertvoll,wie jedes andere Leben...


Hallo survi
Du bist lieb. Danke sehr, ich versuche es mir vor Augen zu halten.
Ich fragte mich nur was es bringt wertvoll zu sein, wenn ich mich eh nur vor der Welt verstecke...

04.05.2020 15:57 • #7


Darcyless
Zitat von Mylenix:
Ich fragte mich nur was es bringt wertvoll zu sein, wenn ich mich eh nur vor der Welt verstecke...

Kenn ich so gut...

04.05.2020 16:33 • #8


survivor3
Zitat:
Hallo survi
Du bist lieb. Danke sehr, ich versuche es mir vor Augen zu halten.
Ich fragte mich nur was es bringt wertvoll zu sein, wenn ich mich eh nur vor der Welt verstecke...


Hallo Mylenix,

es ist fast unmoeglich, jemand anderem den eigenen Wert nahe zu bringen/glaubhaft zu machen ,wenn er sich selbst fuer
weniger wert haelt.
Ich schluepfe ja immer mal wieder in die Rolle der "grossen Schwester" und als diese sage ich dir, dass du gut schreiben kannst und Dinge ausdruecken kannst.
Evtl wuerde ein (online) Kurs in kreativem Schreiben,Stil,etc gar keine schlechte Idee sein.
Ueberleg es dir mal...
Als grosse Schwester erlaube ich mir auch Folgendes: Der kleine Bruder erscheint manchmal etwas traege und in seinem Dichter-/ und Denkertum versunken^^..

04.05.2020 17:33 • x 1 #9


Tautropfen
Lieber @Mylenix

wenn ein 20 Euro Schein zerknüllt, dreckig und am Boden ist, so hat er immer noch den gleichen Wert.

So ist das auch manchmal mit uns. Aber trotzdem besitzen wir noch Wert.

Und du bist genauso ein wertvoller Mensch.
Du hast etwas zu geben, und nicht nur deine Lyrik, mit sehr schönen Bildern darin.

Ja, ich kenne das, zu Hause zu sein, und kein "spannendes" Leben zu haben.
Doch ich hoffe, dass auch du daran glauben kannst, dass es Menschen gibt, die dich so annehmen wie du bist. Alles was dich ausmacht. Und ich denke, dass es mehr ist, als manche andere Menschen haben.

04.05.2020 18:02 • x 4 #10


Mylenix
Ich halt mich selbst gar nicht für wertlos, aber mein Leben halte ich für wertlos, so wie es gerade existiert, beziehungsweise nicht vorhanden ist. Natürlich gibt es Menschen die mich so nehmen wie ich bin, ich habe ein paar wenige, dennoch bin ich meistens allein zuhause und weiß nichts mit mir anzufangen. Außerdem fehlt mir auch wieder sehr das zwischenmenschliche zum Anderen Geschlecht.

04.05.2020 19:21 • #11


Darcyless
ich finde mich sehr in deinen texten wieder und es geht mir genauso.
es ist einfach eine tiefe unzufriedenheit mit dem lifestyle, dem zuhause-rum-hängen und nich raus kommen, dem "nicht-leben", das leben nur im TV mitbekommen. man ist eingesperrt in der wohnung obwohl man sich selbst einsperrt, aber da draußen gibt es keinen ort an den man gehen möchte. so geht es mir zumindest.
ich denke an die "alten zeiten" in denen ich mehr draußen als drinnen war, in denen ich erfahrungen gemacht und dinge erlebt habe, auch große enttäuschungen, aber ich habe gelebt & geliebt.
heute sitze ich nur noch rum wie ein rentner der aufs altenheim wartet. und das obwohl ich grade mal 26 bin.
ich weiß auch keinen ausweg, mir fehlen die richtigen menschen und ein job bei dem ich vor die tür muss.

LG darcy (die heute keine lust auf groß- kleinschreibung hat)

05.05.2020 08:17 • #12


Minime
Dass du dich selbst wertvoll findest ist doch schon mal sehr positiv. War das schon immer so, oder musstest du das erst langsam erarbeiten und erkennen? Sowas kann ja echt ein langer, steiniger Weg sein.

Ich finde mich ein klein wenig wieder bei der Suche nach dem Ort wo man hingehört. Wobei Ort keine geografische Bedeutung hat in diesem Zusammenhang. Das Gefühl irgendwo zu Hause zu sein und hinzugehören. Aber irgendwie scheint es immer nicht passen zu wollen.

Den Wunsch nach einer Partnerin kann ich gut verstehen. Das tut mir sehr leid, dass du dich einsam fühlst. Ich glaube ohne meinen Mann würde ich auch einfach nur noch existieren, so irgendwie.

LG
Minime

05.05.2020 10:16 • #13


Mylenix
@Darcyless

Danke für deinen Beitrag.
Das ist paradox oder? Man wünscht sich gerne ein normales und erfülltes, lebendiges Leben, aber man ist der Gefangene der eigenen Psyche und man lebt ein dasein, welches man nie haben wollte. Mit den Jahren der tausenden von Fehlschlägen, erhofft man sich nichts mehr, es fühlt sich an als sei der Zug abgefahren, ich kann nicht mehr einfach das alles nachholen was an mir vorbei ging in den letzten 30 Jahren.
Aber ja, bei uns ist es wohl dasselbe, nur dass ich mein Männerding mache (zocken) statt vorn Tv zu sitzen, dort findet mein Hirn seine Erfolgserlebnisse und seine Dauerbeschäftigung, das Voranschreiten und immer besser werden, was nirgendwo so gut gegeben ist wie im Spiel, das reizt mich noch ein wenig, obwohl selbst das sich nicht mehr so gut anfühlt wie früher, da es nunmal einfach eine Gewohnheit geworden ist.
Ich hoffe stark irgendwann geschieht noch ein Wunder für uns.

@Minime

Ich habe mich sehr viel beschäftigt mit der menschlichen Psyche und habe herausgefunden wie das Verhältniss nun wirklich zu mir selber ist, viel nachdenken und sein eigenes Denken verstehen. Sich selber hassen oder abwerten würde einem nicht weiterhelfen, man tut nur das was man für richtig hält, jeder will nur sein eigenes wohl, wenn man sich dann mit sich selber genug beschäftigt beginnt man immer mehr zu verstehen warum man handelt wie man handelt und warum man die gleichen Fehler immer wieder macht.

05.05.2020 11:22 • x 1 #14


Darcyless
Zitat von Mylenix:
Das ist paradox oder? Man wünscht sich gerne ein normales und erfülltes, lebendiges Leben, aber man ist der Gefangene der eigenen Psyche und man lebt ein dasein, welches man nie haben wollte. Mit den Jahren der tausenden von Fehlschlägen, erhofft man sich nichts mehr

besser könnte ich es nicht formulieren, lieber Mylenix. du bist definitiv nicht allein damit.
ich weiß einfach ganz genau was du meinst.
ich frage mich so oft, wie es in meinem leben so weit kommen konnte.
als kind und jugendliche hatte ich so viele ambitionen und träume für meine zukunft.
ich habe nach gefühlten 100 fehlschlägen einen beruf gefunden, den ich liebe.
ich dachte ich würde für immer einsam bleiben.... nun lebe ich in einer wohnung mit meinem freund.
ich dachte ich würde nie meine angst besiegen, die mich letztes jahr in die klapse gebracht hat... nun bin ich langsam wieder arbeitsfähig, kann langsam wieder an "normale" dinge denken.
und je einfacher es wird, nicht mehr im teufelssog der angst zu stecken - je einfacher es wird, wieder "normal" zu sein - desto heftig prasselt die realität auf mich ein.
die realität, dass ich den ganzen tag einsam bin, keine familie habe, keine freunde, allein in einer fremden stadt, alles was ich habe ist meine arbeit - ich, der pc, die kunden und der tv.
ich will leben, ein haus bauen, eine familie gründen... stattdessen vegetiere ich auf dem sofa vor mich hin.
woran liegt es, dass mir die energie zum leben fehlt? dass ich es kaum schaffe, die kraft zum einkaufen oder duschen aufzubringen?
ich verstehe nicht was in meinem leben so schief gelaufen ist.
ich weiß nicht was passieren muss damit ich endlich anfange zu leben.
hast du eine ahnung woran es bei dir liegt?

ich weiß nicht, auf wunder hoffe ich nicht mehr... für mich ist es schon ein riesen geschenk dass ich hier im forum leute habe denen es ähnlich geht.
LG Darcy

05.05.2020 11:31 • x 1 #15


Minime
@Mylenix : wahre Worte. Im Grunde ist mir auch klar, warum ich die gleichen Fehler immer wieder mache. Leider bin ich immer schneller damit in alte Muster zu verfallen, als richtig gründlich nachzudenken.

@Darcyless : kann es sein, dass bei der fehlenden Kraft auch ein großer Teil Erschöpfung dabei ist? So eine Angsterkrankung ist kein Spaziergang, auch nicht wenn man jung ist. Das bringt einen schon an seine Grenzen. Da ist es mit etwas ausruhen nicht getan. Das erste Jahr nach der Angst bin ich auf den Zahnfleisch gegangen, sozusagen. Du hast da eine riesige Anstrengung hinter dich gebracht.

LG
Minime

05.05.2020 12:02 • x 1 #16


Hoffnungsblick
Hallo Mylenix,

danke für deinen Beitrag.

Dein Text berührt mich, weil du schreiben und genau beobachten kannst. Du kannst deine Gefühle in treffende Worte fassen.

Das Leben ist hart und weich.
Wenn wir unseren Gewohnheiten nachgeben (weich), haben sie uns im Griff (hart).

Verzeih dass meine Antwort hier manchmal knallhart ist.
Meine Beobachtung ist, dass, wenn ich mir selbst gegenüber manchmal zu nachgiebig bin, das Leben mit Härte antwortet. Es strebt eben immer nach Ausgleich zwischen Yin und Yang.

Leider gibt es offenbar kein Recht auf das, was man als gelingendes Leben bezeichnen kann. Leider kommt keiner, der uns rettet. Höchstens du selbst.

Nicht alles kann man selbst steuern. Aber Vieles.

Deiner Sehnsucht nach wahrem Abenteuer könntest du doch nachgeben.
Vielleicht den Rucksack packen zu einer mehrtägigen Bergwanderung.

Den Menschen dienen, statt zu viel um dich selbst zu kreisen. Dein Text zeigt doch, dass du dich selbst schon gut genug kennst.
Dem virtuellen Spiel die Zähne zeigen und stattdessen voll aufgehen in einer sinnvollen Tätigkeit für andere, systematisch und geplant.

Nicht jeder hat ein reiches Außenleben. Manche haben dagegen ein reiches Innenleben. Wie survivor schon gesagt hat: Du hast Talent zu schreiben. Wie du hier an den Reaktionen anderer ersehen kannst, kannst du damit auch den Menschen dienen.

Schreiben zu können hat seinen Preis. Den hast du auch bezahlt.
Schmerz ist einer der besten Lehrmeister.

Du be- und verurteilst dich schonungslos. Dabei bist du ein feinsinniger und talentierter Mensch. Deine Beobachtungsgabe dir selbst gegenüber zeigt, dass du zu dir und deinem Leiden in Distanz gehen kannst. Dadurch bist du auch deinen negativen Tendenzen nicht voll ausgeliefert.
Humor ist auch etwas, das ich dir zutraue.

Greif nach den Sternen und pflanze Bäume.

05.05.2020 14:31 • x 1 #17


Mylenix
Huhu. Danke für eure lieben Beiträge.

Ich hab schon einige zusammenhänge in meiner Jugend, den Familienleben und Umfeld entdeckt, die mich heute zu dieser Lebensweise führen, manchmal packt mich auch immer mal wieder die starke Motivation und Energie jetzt anzufangen, aber halten tut sie nie lange genug, oder ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll wie kriege ich es dauerhaft zurück und was mache ich dann als erstes? Natürlich gibt es viel zu tun auf dieser Welt und sie bietet tausende von Möglichkeiten, aber ich kann mich einfach für nichts lang genug begeistern, diese Grundfreude an Dingen die mich doch eigentlich interessieren ging verloren, ich fühle einfach nichts, oder es fühlt sch irgendwie einsam an, egal was ich mache und tue, ich werde immer nichts fühlen und deswegen wieder zurück in meiner Tristesse fallen, ich habe das Gefühl als müsste ich als aller erstes etwas in meinem Inneren verändern. Es ist nichts so wie früher, in der Kindheit, und schon in der Jugend merkte ich, dass ich irgendwie mehr und mehr mich abseits bewege, ich war nie so im Leben drin und hatte die Freunde, den Mut auf Menschen zuzugehen, in einer Gemeinschaft präsent zu sein. Ich war immer so der komische und alleinstehende und hatte eher Angst vor Kontakt.
Die Dinge haben sich zwar geändert, aber ich denke es ist einfach zu spät geworden, die Gelegenheiten sind nicht mehr da... Ich habe nur noch selten einen Menschen um mich herum.

@Hoffnungsblick
Die Versuche sich selbst zu retten sind ja da, nur sie gelingen nie dauerhaft.
Tatsächlich hab ich auch einen ausgeprägten Sinn für Humor.
Aber du hast recht, ich bin ein intelligenter und begabter Mensch, deswegen ist es ja so schade, dass ich selbst der einzig reale bin der das mitbekommt.

05.05.2020 17:01 • #18


Sonnenfussel
Guten Morgen
In vielem, was ihr geschrieben habt finde Ich mich wieder.
Ich hatte so viele Pläne, Träume und Möglichkeiten im Leben.......nichts davon habe Ich umsetzen können. Ich bin nie allein - aber einsam. In den letzten Jahren mußte Ich nach und nach alles aufgeben, was mich ausgemacht hat.....eigentlich bin Ich verschwunden. Der *Nebel* hat mich völlig verschlungen......
Ich habe ewig damit verbracht, einen Weg raus zu finden.....vieleicht brauche Ich ja jemanden, der rein kommt?
Der WElt entgeht was ohne mich.....

06.05.2020 05:59 • #19


Darcyless
Zitat von Mylenix:
ich habe das Gefühl als müsste ich als aller erstes etwas in meinem Inneren verändern. Es ist nichts so wie früher, in der Kindheit, und schon in der Jugend merkte ich, dass ich irgendwie mehr und mehr mich abseits bewege, ich war nie so im Leben drin und hatte die Freunde, den Mut auf Menschen zuzugehen, in einer Gemeinschaft präsent zu sein. Ich war immer so der komische und alleinstehende und hatte eher Angst vor Kontakt.

meine jugend war auch nicht so wie die der anderen. mir ging es so wie du beschreibst, ich konnte auch nie so diese lebensfreude entwickeln wie andere jugendliche, ich war immer bedrückt, beschwert, gehemmt etc.
ich sehe die ursachen dafür in meiner von gewalt und vernachlässigung geprägten kindheit.
könnten die ursachen bei dir auch dort liegen, oder hattest du eine gute kindheit?

06.05.2020 08:10 • #20




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