-juli
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Ich habe Endometriose (bisher aber noch nicht per Bauchspiegelung gesichert) und habe keine der vorhandenen Hormontherapien vertragen und sie haben die Beschwerden auch nie in den Griff bekommen, deshalb warte ich jetzt auf einen Termin in einer Fachambulanz, der erst Anfang des nächsten Jahres ansteht, um die Herde via Bauchspiegelung zu entfernen zu lassen. (Bitte keine Tipps im Bezug auf Hormontherapien bzw. keine negativen Kommentare zur Bauchspiegelung, habe vorher alles andere probiert.)
Bei dem Termin handelt es sich erstmal nur um ein Vorgespräch, bis zu den weiteren Schritten vergeht noch mehr Zeit.
Meine Symptomatik hat sich seit Anfang September stark verschlechtert und ich finde derzeit leider keine Gyn-Anbindung, wo ich mich gehört fühle, weil alle Praxen in meiner Region komplett überlaufen sind und man keine neuen Termine mehr in den Spezialpraxen bekommt. Im weiteren Umfeld ist momentan auch eher schwierig, aber ich bin dran und schaue weiter.
Ich habe eine gute Schmerztherapie und realisiere gleichzeitig immer noch nicht, dass ich mein Medi nehmen „darf“, wenn’s mir nicht gut geht, weil mir so lange meine Beschwerden (Unterleibsschmerzen bis zur Ohnmacht oder bis zum Erbrechen, wenn ich keine geeignete Schmerztherapie habe, freiverkäufliche Schmerzmittel helfen nicht), abgesprochen wurden. Betrifft die Zeit vor, während der Periode und auch den Eisprung. Manchmal auch unabhängig davon.
Ich habe Angst, dass ich mich so an den Termin im Fachzentrum klammere und dann wieder nicht gehört werde und gleichzeitig bin ich nicht alleine damit, habe meine Begleitpersonen und kleine Dinge, die mir an schlechten Tagen helfen. Gleichzeitig muss ich mich momentan oft ausruhen und fühle mich verloren, weil ich momentan super viel von zu Hause aus arbeiten muss, während meine Freunde die Doppelbelastung, bestehend aus dem Studium und der Arbeit, packen und fühle mich schlecht dabei, mich mit denen über meine “Wehwechen“ auszutauschen.
Allerdings ist es momentan auch nicht repräsentativ, da ich die letzte Hormontherapie erst vor kurzem abgesetzt habe, da die Nebenwirkungen (Bluthochdruck, Panikattacken dadurch und viele körperliche Beschwerden) den fehlenden Nutzen überwogen haben und das noch nicht mein natürlicher Zyklus ist, es sich also noch etwas bessern kann und wird. Ich kann momentan leider noch nicht einschätzen, wann ich dann meine erste Periode bekomme und es sollte eigentlich bald so weit sein und danach geht’s mir erstmal meist für zwei Wochen gut. Normalerweise passe ich meine Termine dann daran an, Aber das funktioniert im Moment noch nicht so gut, weil ich den Rhythmus noch nicht erahnen kann. Während der ersten zwei Tage meiner Periode bin ich auf eine Krankschreibung angewiesen. Wenn ich das alles lieber in Kaufe nehme, sollte offensichtlich sein, dass die hormonellen Eingriffe für mich sehr negativ waren.
Ich habe Bedenken, den Anschluss in diesem Semester auf sozialer Ebene zu verlieren und grundsätzlich möchte ich gerne abwenden, in eine depressive Episode zu rutschen, weil ich in der Vergangenheit schon mal zwei hatte. Therapie habe ich zum Glück parallel und wir reden auch darüber.
Sind hier andere User, die auch schon ähnliche Probleme hatten? Habe ihr ein paar Tipps für euch gefunden, die ihr weitergeben würdet?
Ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende (:
• • 03.10.2026 #1