Hallo liebe Forum Mitglieder Da bei mir der Verdacht auf RA besteht und ich auf einen stationären Aufenthalt in einer Rheumaklinik warte, möchte ich euch gerne um eure Erfahrungen bitten. Ich würde mir einen Austausch wünschen, bei dem man sich gegenseitig Hilfestellung leisten kann. Oder auch einfach nur um das Leid zu teilen
• • 04.01.2026#1
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E
Elemente Mitglied
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So viel ich von Personen weiss die diese Autoimmunerkrankung haben ist es ein ausprobieren von Medikamenten, da sie unterschiedlich gut anschlagen und da zu kommt noch die Erträglichkeit, das kann sich auch immer wieder mit den Jahren verändern, das Ziel ist den Knorpelabbau zu verhindern, ein regelmässige Überprüfung der Organe und Blutbild wird auch immer wieder angeordnet. Aber über Stationäre Aufenthalt weiss ich nicht bescheid, doch da geht es wahrscheinlich wie man am Besten mit der Situation umgehen kann und schmerz Linderung und Bewegung.
Ich finde es klingt sehr gut und hoffe du kannst da von profitieren
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#2
A
Rheumatoide Arthritis Erfahrungen
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Nina2212 Mitglied
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Zitat von Elemente:
So viel ich von Personen weiss die diese Autoimmunerkrankung haben ist es ein ausprobieren von Medikamenten, da sie unterschiedlich gut anschlagen ...
Ich soll stationär gehen weil ich keine gesicherte Diagnose habe. In so einer Klinik werden alle möglichen Tests und Untersuchungen gemacht und herauszufinden was es genau ist, gibt ja sehr viele Arten von Rheuma...
Aber das was du schreibst habe ich auch gelesen, ausprobieren. Cortison und MTX zum Anfang. MTX vertragen viele nicht, die Leberwerte steigen extrem und die Nieten sind gefährdet. Ist aber das billigste deshalb fangen alle damit an. Wenn das nicht klappt kommt eventuell ein Biologika, Immunsupressiva die auch alle unterschiedlich wirken. Da gibt es tatsächlich extrem viele und das ausprobieren beginnt. Und auch das Leiden unter NW und allem schade das es nicht ein wirksames gibt für Alle. Es wird sicher ein Kampf werden...
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Elemente Mitglied
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@Nina2212
Ich nehme mal an sie haben deinen Rheumawert getestet und deine Werte sind zu hoch ausgefallen und nun versuchen sie heraus zu finden welche Art von Rheuma du hast und wie weit du bereits Schaden genommen hast und somit sehen sie auch welche Medikamenten sie dir zu beginn der Behandlung geben sollen.
Ich kann dir nur eins sagen, du wirst dich daran gewöhnen und lernen damit zu leben, du wirst mit Symptomen zu kämpfen haben und mit neuen Anpassungen seitens den Medikamenten und ja sie können zum Teil Hart sein, doch du wirst trotzdem dein Leben so gut es geht normal weiter leben können, weil es auch Zeiten gibt, wo es bessere und längere Zeitabschnitte gibt die fast normal ablaufen, auch über mehrere Jahren hinweg bis neue Anpassungen notwendig werden, am Anfang wird es viel Geduld benötigen, aber wie gesagt es kommen auch andere Zeiten wo dein Körper gut eingestellt ist.
Es ist keine leichte Erkrankung das ist nun mal so und die Schübe sind auch nicht klein zu reden, ich glaube es ist nun wichtig dass du diese Schritte für dich geht und auch dass du eine Diagnose bekommst.
Schau auch auf deine Ernährung wenn dir das leicht fällt es gibt Lebensmittel die sollte man wenig da von essen oder vermeiden. Lebensmittel können bei Rheumapatienten auch Entzündungen auslösen und schau unbedingt auf ein gesundes Darmmikrobiom, den viele Erkrankungen entstehen weil das Darmmikrobiom beschädigt ist, auch bei Rheuma ist das ein grosses Thema und kann dir helfen, das bekommst du über die richtige Ernährung zusammen.
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Nina2212 Mitglied
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Zitat von Elemente:
@Nina2212 Ich nehme mal an sie haben deinen Rheumawert getestet und deine Werte sind zu hoch ausgefallen und nun versuchen sie heraus zu finden ...
Ich vermute das ich Rheuma habe bereits seit Monaten aber die Ärzte nehmen es nicht ernst genug. Zu Beginn waren meine Blutwerte minimal erhöht, also RF ANA und die BSG war extrem hoch bei 70. CCP, HLA-B27 und so spezifische Werte waren aber negativ. Vermutlich muss ein neues Test gemacht werden... Habe mich mit Ernährung und dem Darm auseinander gesetzt da ich vermute der Stein kam ins Rollen als ich ein starkes Antibiotikum genommen habe. Das hat meinen Darm komplett zerschossen ️ vermutlich ist es da gekippt durch das kranke Darmmikrobiom.
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E
Elemente Mitglied
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Der HAL-B27 scheint doch ein Anzeichen zu sein und wenn du Rheumatische Beschwerden hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch.
Wichtig ist dass auch geschaut wird ob bereits Knorpelabbau stattgefunden hat und oft sind ja auch noch die Hände betroffen, ich nehme an sie machen bei dir ein CT oder EMR und noch weitere Abklärungen.
Ich hatte leider auch schon Darm Probleme wegen Antibiotika, sechs Monate hat das angedauert, ich wurde nicht mal darauf hingewiesen wie wichtig es ist ab einem Zeitpunkt darauf zu achten diese Darmbakterien oder Kulturen mit der Nahrung oder Zusatzstoffe aufzunehmen.
Der HAL-B27 scheint doch ein Anzeichen zu sein und wenn du Rheumatische Beschwerden hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Wichtig ist dass ...
Ja der Wert war bei mir negativ. Aber das heißt dennoch nicht das man es bekommen kann leider.
Ich glaube Röntgen der Hände würde schon ausreichen für eine erste Diagnose. Ultraschall und Co. auch.
Mir wurde gesagt in der Apotheke ich soll sofort während der Behandlung OmniBiotic zusätzlich einnehmen und dennoch. 3 Monate nur Durchfall, keine Appetit mehr und wirklich Schwierigkeiten. Da ist einiges geschehen. Vermutlich ist da auch mein Immunsystem gekippt. Wer weiß das schon. Und das alles nur wegen diesem sch. Helicobacter.