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Monchichi90

Monchichi90
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Hallo,
ich brauche etwas Austausch und evtl. finden sich auch Leidensgenossen oder jemand den es ähnlich geht.

Ich versuche mich kurz zu fassen. lachen
Alles begann letztes Jahr Anfang Oktober. Ich hatte plötzlich eine Enge im Hals, ein wenig Husten und das Atmen fühlte sich eingeschränkt an. Asthmaspray bekommen - danach kam ein Globusgefühl. Ich hatte immer wieder ein leichtes Krankheitsgefühl, was wieder verschwand nach paar Stunden/Minuten.
Lungenfacharzt alles ok - evtl. stiller Reflux. PPI -> nichts genützt. Ernährung umgestellt keine deutliche Besserung - aus irgendwelchen Gründen habe ich mich dann so auf die Ernährung fixiert, dass ich das Gefühl hatte ich vertrage nichts mehr. Irgendwann kamen dann Nackenverspannungen dazu, Halsschmerzen regelmäßig und das Krankheitsgefühl wurde häufiger und ich bekam abends immer ein Kopfbrennen und war einfach müde. Augen fingen an zu brennen. Ich habe dies wieso auch immer auf die Ernährung geschoben, dass ich dies oder jenes an dem Tag gegessen habe und das dann die Symptome paar stunden später ausgelöst hat.(Dachte an Allergie, Unverträglichkeit usw.) Habe irgendwann nur noch schonkost gegessen weil ich mich nicht mehr getraut habe normal zu essen, habe eine Angst vor dem Essen entwickelt. Ich bekam Kopfschmerzen, Brennen im/ausen am Kopf, Nackensteifheit, Brennen in der Brust, meine Bronchien waren gereizt, ständig Nasennebenhöhlenschwellungen. Das Grippegefühl wurde stärker, es wurde quasi alles immer Schlimmer trotz ernährung. Druck in den Ohren, Druck im Kopf dass ich kaum liegen konnte/Kann. Ein Rauschen in den Ohren stellte sich ein. Egal was ich gegessen eingenommen habe, mein Kopf/Hals alles brannte sofort als hätte ich wirklich eine Allergie gegen alles. Der Schlaf wurde grotten Schlecht. Beim Sprechen fühlte ich mich sofort total krank, sprechen war nur noch anstregend. Hausarzt hat soweit alles abgeklärt, Herz war okay ich war bei einigen Ärzten. Ich bekam dann auf Verdacht Antibiotka vom Hausarzt und es eskalierte danach richtig. Ich bekam Blut im Stuhl, fühlte mich nur noch Grippig und schwach und hatte ständig diesen Druck/Brennen im Schädel. Es war furchtbar, sodass ich für 4 Monate zu meiner Mama gezogen bin. Aufgrund des Blutes erhielt ich eine Darmspiegelung - Verdacht auf Chronische Darmentzündung (Proktitis Ulcerosa). 3 Monate Kortison bekommen, nur noch Schonkost gegessen (Hatte aber nie Probleme mit dem Magen oder Durchfall) und die Behandlung durchgelitten. Das Blut war kurzeitig weg, mein Befinden wurde aber am Ende (Auch stress mit Mama) schlechter und ich fuhr wieder heim. Die Behandlung bei Gastro 1. war also erledigt, Blutwerte passten.
Daheim habe ich dann irgendwie angefangen wieder normale Sachen zu essen, bzw. langsam einzuschleichen, meine ganzen Symptome zu ignorieren und mich einfach etwas abzulenken(Garten, Hausartbeit). Physio/Osteo hat das Brennen und den Nacken verbessert. ich dehne und massiere nun täglich selbst. Das hat ernorm geholfen.
Nach 4 HNO die nichts gesehen haben und ich immer noch, eine belegte Stimme, Halsweh habe bin ich zum Phoniater. Der dann festgestellt hat, dass meine Stimmbänder nicht schließen. Wie die Behandlung da aussieht weiß ich nicht, da er meinte er kann jetzt nicht Tinnitus und Stimmbänder an einem Brückentag lösen.
Vor einer Woche bekam ich wieder Blut im Stuhl, war jetzt bei einem Neuen Gastro in meiner Stadt und dieser hat nun erst in 3 Wochen Zeit für eine Proktoskopie. Er ist Spezialist für chronische Darmentzündungen und meinte er geht überhaupt nicht davon aus, dass das bei mir diese Chronische Entzündung ist und meine Symptome (Krankheitsgefühl) auch nicht von einer 2cm langen Entzündung im Enddarm kommen würden. Evtl. bluten ledliglich Hämeroiden oder es wäre höchstens eine milde Proktitis, da meine Entzündungswerte Im Stuhl sehr niedrig sind und auf keine Entzündung hinweisen und er kann nicht nachvollziehen, wieso Kortison über Wochen in mich reingepumpt wurde. Naja, mal sehen was bei der Proktoskopie raus kommt, Blut wurde heute abgenommen.

Es wurde jetzt doch länger als gedacht, ich habe aber das Gefühl, mein Körper spielt mittlerweile total verrückt. Sobald ich stress habe, weine wegen der ganzen Tortour die letzten Monate etc. geht mein Nacken zu, mein Kopf brennt. Morgens fühle ich mich wie überfahren und das Krankheitsgefühl kommt immer wieder. Beim Sprechen zieht auch mein gesamter Nacken und es brennt in der Brust, wahrsch. wegen den Stimmbändern aber ich fühle mich dann direkt Grippig. Was ja an sich kein "normales" Symptom von zwei fehlfunktionierenden Stimmbändern ist.
Kann es sein, dass viele meiner Symptome auch Hausgemacht sind, weil ich mich da so reingesteigert habe? Anfangs haben mich die Ärzte auch nicht ernst genommen und ich war total überfordert weil ich dachte ich komme da nie raus und bekomme keine Hilfe. Ich bin ständig am Symptom checken. Das Grippegefühl kommt und geht. Es ist alles etwas besser geworden, weil ich jetzt zumindest 2 Organische Ursachen habe aber das erklärt wohl nicht alles an meinen Zustand. Vor allem der Tinnitus, der kommt ja sicher vom Stress. traurig
Ich hab das Gefühl ich hab mein System selbst so hochgefahren wegen der Panik Anfangs und ihn wegen allem auf "Gefahr" programmiert. Ich mache auch Entspannungsübungen und versuche Stress zu meiden, was aktuell wegen den organischen Sachen schwierig ist. Arzttermine triggern mich auch extrem. Schlafen geht teils nur mit Schlaftabletten weil mein Körper auch nicht durchschläft. traurig

Hatte jemand schonmal was ähnliches? Oder hat jemand einen Tipp wie ich zumindest die Psyche wieder beruhigen kann, hier ist sicherlich auch ein psychischer Anteil dabei. Hab auch div. AD bekommen, leider eskaliert mein System damit noch mehr...fühle mich damit richtig schlecht. Hab das Gefühl alles was grad in mein Nervensystem eingreift, machts nur noch schlimmer. Vielleicht hat jemand als Außenstehender auch irgendwie einen Tipp.

Danke fürs Durchlesen. 🤝

24.05.2026 #1


13 Antworten ↓

Nick21
Zitat von Monchichi90:
Hallo, ich brauche etwas Austausch und evtl. finden sich auch Leidensgenossen oder jemand den es ähnlich geht. Ich versuche mich kurz zu fassen. lachen ...

Hallo Monchichi,
da hast du ja einiges durch.

Ich kann dir eig. (da ich deine Symptome selber nie hatte) 2 Dinge raten:

1.probiere mal Probiotika ggf. hatt das Antibiotika deine Darmflora entgültig aus dem Gleichgewicht gebracht.

2.Nervensystem regulieren so schwer wie es für dich im Moment auch ist. Es gibt unzählige Übungen.

x 1 #2


A


Grippegefühl u andere Symptome,Körper/Psyche spielt verrückt

x 3


Monchichi90
@Nick21 Danke für deine Nachricht.
Ja, leider...dieses Grippegefühl macht mich halt echt kirre vor allem weil ich nicht lang sprechen kann. Das zieht mich sozial total aus dem Leben traurig
Darmaufbau mache ich schon seit paar Wochen, meine es hilft aber da ich so viel parallel versuche weiß man es nicht genau zwinkern

Nervensystem regulieren funktioniert nur so semigut zwinkern aber ich geb mir Mühe.

x 2 #3


Nick21
Zitat von Monchichi90:
@Nick21 Danke für deine Nachricht. Ja, leider...dieses Grippegefühl macht mich halt echt kirre vor allem weil ich nicht lang sprechen kann. Das ...

Hat eigentlich schonmal jemand geschaut ob du ggf. eine Takayasu-Arteriitis oder Aitoimunerkrankung hast?

Das würde zumindest einen großen Teil deiner Symptome erklären.

Denke mal zusätzlich hat das Antibiotika noch den Magen-Darm Trakt ordentlich durcheinnandergebracht.

Da ich allerdings kein Arzt bin und auch keine medizinische Ausbildung genossen habe würde ich dich bitten meine Vermutung trotzdem mit Vorsicht zu genießen und ggf. nochmal mit deinem behandelnden Arzt zu sprechen.

x 1 #4


Monchichi90
@Nick21 Ich denke mein Hausarzt hat in diese Richtung - also Blutwerte oberflächlich abgefragt bzw. autoimmun. Also die gängigen wie Hashimoto etc. aber kannte das tatsächlich nicht. zwinkern Und bei mir wird es ja zum Teil durch Physio/Oesteo besser. Denke meine HWS spielt da auch ne Rolle iwie.

Ja das Antibiotika war leider der Todesschuss für mein System dann. traurig


Aber danke dir lachen lachen

x 2 #5


A
Ich kenne diese Symptome leider selber alle genau. Hat immer mit starken Magenproblemen und Übelkeit angefangen, und auch das Atemproblem mit Globusgefühl kenne ich leider bestens. Grippegefühl und Druck in den Ohren auch. Habe über die Jahre immer wieder Ärzte aufgesucht und wurde gegen Reflux behandelt, da laut einigen Befunden von vor zehn Jahren das ein Auslöser scheinbar für meine Atemprobleme usw war. Diese ganzen Symptome waren dann eine Zeit lang weg. Sind aber leider wieder zurückgekommen. Diesmal waren alle Befunde, beim wem auch immer ich war, negativ und unauffällig. Medikamente haben auch gar nix geholfen. Mir geht es besser, seit ich akzeptiert habe, dass es von der Psyche kommt und ich nehme auch Antidepressiva. Ich hoffe damit irgendwann wieder beschwerdefrei zu sein. Ich mache sehr viel an Sport, selbst mit den Grippegefühlen. Mir geht es danach immer besser. Abends geht es mir generell immer besser. Ich versuche zudem, Stress nicht so sehr an mich heranzulassen, da ich schon jemand bin, der sich über alles tausendfach Gedanken macht und zu Herzen nimmt. Eskaliert ist es letztes Jahr mit einer dermaßenen Erschöpfung, dass gar nichts mehr ging. Erst dann habe ich wirklich den Psychologen aufgesucht. Hätte ich besser mal früher gemacht.

x 1 #6


Tobbi
Das mit dem Grippegefühl hatte ich vor einiger Zeit auch.

Bei mir wusste man damals auch nicht genau, woher es kam. Stress wurde mal erwähnt, eventuell auch zu wenig Schlaf …

x 2 #7


-juli
@Monchichi90 ob man nach einer längeren Zeit Cortison überhaupt etwas feststellen kann, ist nun eine Frage. Aber wenn die Symptome unter Corti besser wurden, waren es damals höchstwahrscheinlich keine Hämorrhoiden, die das Blut verursachten, sonst hättte es nichts gebracht. Grade CED sind in ihrer Diagnostik etwas tricky und ich habe selbst schon manch Experten erlebt, der Äußerungen getroffen hat, die am Ende nicht zutreffend waren. Ist denn sicher, dass es eine Cu ubd kein MC ist? Ich möchte dir jetzt keinen Floh ins Ohr setzen, aber idR wirkt Cortison nicht bei Hämorrhoiden, da müssten andere Dinge her. Aber der Arzt hat insoweit recht, dass es bei einer milden Entzündung leichtere Mittel gegeben hätte. Da würde ich mich an deiner Stelle mit der Symptomatik und einem objektiven Befund aus einer Darmspieglung nicht vorschnell abwimmeln lassen. Selbst, wenn es am Ende keine CED wäre, müsste jemand mit dir bis zur entgültigen Sicherheit den Verlauf beobachten und was soll es denn sonst sein, wenn bakterielle Ursachen damals ausgeschlossen werden? Ein Reizdarm reagiert nicht auf Cortison. Höchstens auf einen Placebo-Effekt, aber da wären beim Corti die Nebenwirkungen vermutlich größer. Außerdem dürfte bei einem Reizdarm keine Entzündung vorliegen und das Therapieansprechen damals ist schon recht eindeutig gewesen. Für Fragen rund um die CED gibt es eigene Foren.

Zu den anderen Beschwerden kann ich nicht so viel sagen, aber es könnte schon sein, dass sie auch belastungsbedingt sind. Bessern sie sich denn, wenn du zur Ruhe kommst? Es klingt so, als wäre dein Körper grundsätzlich überlastet und da könnte es hilfreich sein, dir dahingehend Unterstützung zu suchen. Ich kenne das Globusgefühl selbst aus einer sehr belastenden Zeit in meinem Leben. Es ging weg, als ich den Auslöser fand und einen anderen Weg ging.

Ich glaube nicht, dass du dir das einbildest. Selbst, wenn es keine organische Ursache geben sollte, sind deine Symptome real für dich und du solltest dementsprechend schauen, was dir helfen könnte. Es wird nur schwierig für Ärzte, Symptome ohne organischen Befund zu objektiveren. Hast du einen Therapieplatz?

#8


Monchichi90
@Angst_90 hi, ja bei mir stand auch mal stiller reflux im Raum, hab hier auch ewig PPI genommen die aber nichts außer noch trockenen Hals und Halsweh gemacht haben. Der Phoniater hat eben letzte Woche gesagt, dass da kein stiller reflux ist...sehe wohl alles gut aus außer dass die Stimmlippen nicht schließen 🙈

Aber es freut mich, dass es dir mittlerweile etwas besser geht. Das ist eig. Auch mein Ziel, es einfach zu akzeptieren. Was davon jetzt psychisch ist und was nicht Werd ich wahrscheinlich eh nie erfahren. Hab auch keine Kraft mehr ständig zu Ärzten zu rennen., einen Psychologen finde ich leider nicht. Hatte bereits 4 Gespräche und entweder sie waren nicht passend (von deren Seite) oder hatten keinen Platz. Und nach den Wochen voller Gespräche die mich total ausgelaugt haben, hab ich es jetzt erstmal gelassen.
Danke für deine Erfahrungen 🙏🏽 ich hoffe es geht bei dir Irgendwann wieder weg. 😊

#9


Monchichi90
@Tobbi wie lange ging das bei dir? 🙈 Hast du irgendwas gemacht damit es besser wird?

x 1 #10


Monchichi90
@-juli hi, ich muss sagen das Blut wurde erst weniger trotz erster Therapie mit "Rektalschaum kortison" als ich angefangen habe den Stuhl weich zu halten...dann habe ich das Orale Kortison bekommen (mir ging's richtig mies damit, außer dass das Krankheitsgefühl Iwan weg war) der Arzt meint halt, dadurch dass der Calprotectinwert aktuell sehr niedrig ist, kommt das ganze nicht von einer Entzündung. Ich hatte/habw auch nie Durchfall. Er denkt nicht dass ich eine CU habe - Morbus Crohn stand hier nie im Raum. Es sind nur 2 cm im Enddarm. Aber ja, Termin zur Proktoskopie steht und hier wird weiter Geschaut was los ist. Die Blutwerte waren jetzt auch wieder in Ordnung.
Hab jetzt nächste Woche auch einen Termin bei einem Kieferorthopäden um mal CMD abzuchecken.

Nein, habe keinen Therapeuten..Ich finde keinen, hab's versucht wochenlang. Und die Suche und der Stress macht es nur schlimmer. Ich möchte zumindest erstmal den Darm abklären, so hab ich zu viele Baustellen und weiß gar nicht was von was kommt, was hilft etc. Ich denke die Angst um meinen Darm, laugt mich auch aus jeden Tag dreht sich gefühlt nur im meine Symptome. traurig

Das lustige ist, das Globusgefühl und die Atemprobleme sind weg, dafür überwiegen nun die Belastungsintoleranz beim Sprechen und meine schlimmen Nackenschmerzen und das Krankheitsgefühl zwischendrin. Es schwankt auch gefühlt täglich.

Danke für deinen Beitrag 😊

x 1 #11


-juli
@Monchichi90 ah, okay. Das sind nochmal wichtige Ergänzungen. Denn dann könnten es wirklich evtl. eine kleine Fissur oder doch Hämorrhoiden gewesen sein. Ich hatte das so gelesen, es hätte das Cortison hauptsächlich geholfen. Orales Cortison macht leider keinen Spaß, das stimmt und wenn man sehr anfällig ist oder die rektale Anwendung sehr lange durchführt, kann das auch schon Nebenwirkungen machen...

Wenn du ansonsten nie Beschwerden in Richtung CED hattest, außer das Blut, ist es vermutlich schwierig. Aber bei so wenig Entzündung müsste es vermutlich auch nicht zwangsläufig zu Durchfällen kommen. Aber das ist halt Stochern in der Dunkelheit und die Termine werden sicher mehr Klarheit bringen. Mich wundert es nur, warum man die eventuelle Cu nicht mit Mesalazin (gibt es auch als Zäpfchen/Einläufe) versucht hat, zu behandeln. Das ist hier oft der Goldstandard und oft mit deutlich weniger Nebenwirkungen verbunden.

Ich verstehe, dass die Suche ermüdend ist. Allerdings braucht es leider oft sogar Monate, bis man eine Person findet oder zumindest mal auf ein paar Wartelisten steht. Ich kann auch nachvollziehen, dass du dir Sorgen machst. Allerdings wird da ja bald geschaut, ob alles gut ist und inwieweit das Krankheitsgefühl da überhaupt eine Rolle spielen könnte. Es gibt ja auch viele weitere Faktoren, die so was auslösen können. Ich möchte deine Symptome auch nicht runterspielen, nicht falsch verstehen, aber selbst für den Fall, dass bei der Untersuchung eine Entzündung gesehen wird, bekommt man das oft gut in den Griff. Wichtig ist, dass du das Gefühl hast, in guten Händen zu sein. Im Rahmen einer Therapie könntest du auch lernen, einen guten Umgang mit einen Symptomen und Ängsten zu finden. Das kann sehr hilfreich sein, egal woher das letztendlich kommt.

Hast du dich schon mal über ME/CFS informiert? Belastungsintoleranz und Krankheitsgefühl könnte auch da auftreten, aber diese Erkrankung hat so viele Symptome. Falls du nicht das Gefühl hast, dass es rein seelisch bedingt ist oder du feststellen solltest, dass es sich nach einiger Zeit nicht bessert, könnte das Thema vielleicht mal abgeklärt werden. Insbesondere, wenn sich die Symptome z. B. nach Belastungen verstärken. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du Antworten und die Unterstützung, die du brauchst, findest.

x 1 #12


Tobbi
Zitat von Monchichi90:
@Tobbi wie lange ging das bei dir? 🙈 Hast du irgendwas gemacht damit es besser wird?

Ich hatte das mehrere Jahre gehabt. Immer so ab Herbst und das ging dann so bis März/April. Bei mir wurde nichts gefunden. Ich habe es heute auch ab und zu noch. Habe halt den Stress reduziert, auch wenn es sich nicht immer vermeiden lässt. Letztes Jahr im Sommer hatte ich es und dann war ich im Urlaub, da war alles weg.

x 4 #13


A
@Monchichi90 Ich finde das Globusgefühl mit Atemproblemen immer am lästigsten. Bei den Grippesymptomen ist es zwar in der Arbeit sehr anstrengend, aber da bin ich sicher, dass die sich zum Abend hin legen. Irgendwie gibt es Situationen wo mir das eine Symptom lieber ist, dann das andere. Ich hoffe für uns alle, dass wir darüber irgendwann nicht mehr nachdenken müssen. Mein Psychologe meinte halt sinngemäß: Ich habe diese Probleme so lange bereits, das geht nicht von heute auf morgen weg. Ich kann dir sowieso nur empfehlen, schnellstmöglich jemanden zu finden, der dir da auf psychischer Ebene hilft. Ich habe früher immer alles angezweifelt, wenn es hieß es sei von der Psyche. Btw. Blut im Stuhl kam bei mir, zwar ganz selten, aber auch vor. Hat mir auch Gedanken bereitet, aber von der Symptomatik her war mir das eher egal.

#14


A


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