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Jesale

Jesale
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Leute heute ist so ein Tag wo ich echt depressiv bin… ich hab seit ca 4 Jahren eine Angststörung mit Panikattacken ich war auf einem echt guten Weg konnte sogar wieder alleine raus… und dann der Rückfall. Alles auf 0 und von vorne sich durchs Leben kämpfen… ich weiß langsam nicht mehr weiter… ich will mein altes Leben zurück, reisen , fliegen alleine raus gehen so wie früher als wäre alles normal ohne herzrasen und Gedankenkarussell… langsam denk ich ich muss für immer so leben und es wird nie wieder besser… wie gehts euch? Wie sind eure Erfahrungen? Wird es jemals besser? Darf man irgendwann wieder glücklich sein? Kann man das Leben wieder irgendwann normal leben?

15.06.2023 x 2 #1


139 Antworten ↓
JenniferB1611

JenniferB1611
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Es kann ja verschiedene Ansichten und Meinungen geben. Da gibt es doch kein „richtig" oder „falsch", finde ich zumindest. Er mag mit dem einen Präparat gute Erfahrungen gemacht haben und das ist doch voll okay. Andere Leute können sich diesbezüglich doch auch informieren dann und selbst entscheiden, ob das was für sie ist oder nicht. Für mich hört sich das Präparat auch recht „gut" an, ich persönlich würde es aber auch nicht nehmen, weil ich nicht weiß, wie es sich mit meinem Escitalopram und Pregabalin verträgt.
Einen Punkt von dir, Ex-Mitglied, möchte ich aber noch aufgreifen hier.

Zitat:
Hinzu kommt das die Psychiatrie selten im Stande ist ab Stunde 1 der Therapie das richtige Medikament zu verschreiben. Was zusätzlich für den hilfesuchenden Patienten Verunsicherung bedeutet. So nach den Motto bin ich Therapieresistent und wirkt kein Mittel und muss ich für immer so bleiben zwinkern Das ist bei den Seriösen Heilpraktiker mit den Grünen Daumen anders. Die machen eine Neurostressanneliese und geben für die entsprechende Dysbalance das richtige Mittel. Die raten nicht! Die Psychiatrie rät! Denn die machen keine Neurostressanneliese zwinkern


Genau diese Erfahrung habe ich eben auch gemacht, seit ich damals, Ende 2011, mein erstes AD bekommen habe. Ja, ich war damals sehr froh, dass mir ein Hausarzt Opipramol in einer meiner sehr schlimmen Phasen verschrieben hat. Ja, mir hat das damals wirklich den A**** gerettet, aber, dann bin ich zu einer Neurologin, weil man mir das empfohlen hatte (man würde eher einen Termin dort bekommen, als bei einem Therapeuten oder eben Psychiater, was dann auch so war) und was hat sie gemacht? Ich wurde umgestellt auf ein anderen Medikament, ich glaube Citalopram, dann nach einigen Wochen, als ich trotzdem noch Ängste, Panikattacken und Wirr Warr im Kopf hatte, auf Sertralin plus Mirtazapin... dann in einer psychosomatischen Klinik gewesen. Auf meinen Wunsch hin Mirtazapin abgesetzt, wollte die Therapeutin dort nicht, ich habe mich durchgesetzt. Nach der Klinik wieder ambulant bei der Therapeutin gewesen, wieder vom Setralin weg, hin zu Escitalopram. Wurde auf 20mg hochgesetzt nach und nach. Das war aber, so im Nachhinein betrachtet, zu viel für mich. Ich habe die Unruhe, Ängste und Panik teilweise fast nicht mehr ausgehalten. Anfang 2015 in die Psychiatrie mit der Dosierung. Zack, von einem auf den anderen Tag Escitalopram weg, Venlafaxin eingeschlichen, um die Nebenwirkungen davon „abzufangen" und aufgrund meiner Verfassung für einige Tage mehrmals am Tag Tavor bekommen. Damit ich auf dem Entlassbericht stehen habe „Tavor 0mg" , wurde es mir recht schnell runterdosiert, zu schnell, ich kam gar nicht mehr klar. Atosil als Bedarfsmedi bekommen. Das hat mich zu einem Zombie werden lassen, ich konnte gar nicht mehr denken. Hatte es nur zwei Mal genommen, danach nie wieder. Aus der Psychiatrie raus, gemerkt, Venlafaxin alleine macht mich auch nicht „ziemlich okay", Pregabalin dazu. Absetzversuch 2016, total schiefgegangen. Pregabalin wieder eindosiert, Venlafaxin wollte ich nicht wieder dazu, weil das vom Einschleichen her und Absetzen einfach furchtbar war. Wieder zu meiner Psychiaterin. Die will mir unbedingt Elontril „auf's Auge drücken" . Elontril. Hat ein Freund von mir gegen seine schwersten Depressionen bekommen, weil er gar keinen Antrieb mehr hatte. Ich hingegen habe aber als „Hauptproblem" eine fast ständige Unruhe und Nervosität mit vielen Ängsten und auch Panikattacken. Habe das Elontril mitgenommen, nicht probiert. Die Packung nach einigen Wochen wieder meiner Psychiaterin gebracht. Opipramol wollte sie mir nicht verschreiben, da sie meinte, das hätten sie in einer Klinik, in der sie mal gearbeitet hatte, immer den ganzen alten Leuten gegeben. Sie würde nicht so viel davon halten. Also doch wieder Escitalopram dazu, dieses Mal 10mg. Ich wollte auf keinen Fall wieder auf 20mg. hoch. Seit Monaten möchte meine Psychiaterin aber, dass ich damit hoch gehe, weil es mir halt immer wieder ziemlich mies geht. Okay, habe mich nun in meiner Not nun doch dazu entschlossen, hochzugehen, aber eben auf 15mg., nicht 20mg. Das ist meine aktuelle Dosierung. 15mg. Escitalopram, 300mg. Pregabalin. Beim Pregabalin habe ich nach all den Jahren der Einnahme wohl bereits eine Toleranz entwickelt. Ich könnte damit hochgehen, aber meine Psychiaterin möchte das nicht, ich eigentlich ebenso wenig.
SORRY FÜR DEN MEGA LANGEN TEXT! Was ich aber eigentlich damit sagen möchte: Ja, mir wird auch bei meiner Hausärztin immer mal wieder Blut abgenommen, so die „Standardwerte" werden da überprüft, was ja ansich okay ist. Ebenso gehe ich alle paar Monate zum EKG, auch gut. Aber nie, in all den Jahren meiner doch recht langen Krankheitsgeschichte ist auch nur ein Arzt mal darauf gekommen, z.B. meine Hormone checken zu lassen, ebenso wie mal einige Vitamine/ Mineralstoffe im Blut messen zu lassen, um mal einen groben Anhaltspunkt zu haben. Vitamin D, B, Eisen, Selen und was weiß ich was noch, das lasse ich immer mal wieder checken über das Labor der Hausärztin, alles natürlich dann auf Selbstzahler- Basis. Ich wurde all die Jahre von der einen Neurologin damals, sowie eigentlich auch von der Psychiaterin nie mal darauf angesprochen, dass es vielleicht ja doch auch irgendein Mangel bei mir sein könnte, der zu meiner Unruhe usw. führt. NIE! Ich habe dann auch letztes Jahr mal meine jetzige Heilpraktikerin aufgesucht, der ich sehr vertraue, weil sie einen viel ganzheitlicheren Blick auf meinen Körper und meine Psyche hat. Bei ihr habe ich dann einen Darm- sowie Hormoncheck durchführen lassen und ja, da ist eben nunmal auch was im Ungleichgewicht bei mir. Und eben, wir du sagst (um hier mal ein Ende zu finden zwinkern ) , so ist es bei mir leider auch gewesen. Von den Ärzten hat in all den Jahren nie auch nur einer mal die Idee gehabt oder mich darauf angesprochen, dass ich mal eine Neuro-Stress-Analyse durchführen lassen sollte.
Es ist doch so, dass die dann recht schnell Medikamente verschreiben (was mir ja teilweise ja auch schon geholfen hat, wirklich), aber: Mir fehlt da mittlerweile, wo ich mich selbst auch nach und nach immer mehr selbst informiert und recherchiert habe, einfach der ganzheitlichere Blick. Und als Patient sitzt du dann da und glaubst vielleicht auch eher dem „Experten" und willst nicht ein Patient sein, der nicht „mitmacht". Ich finde das teilweise echt schwierig und grenzwertig. Muss ich wirklich jetzt so mal sagen.
Was ich nun heute Morgen gemacht habe? Ich habe mich bei meiner Heilpraktikerin gemeldet, die den Hormoncheck bei mir durchgeführt hatte im Dezember und werde mir wieder einen Termin ausmachen, um das weitere Vorgehen mit ihr zu besprechen. Ich habe da einfach mehr Vertrauen mittlerweile, als zu so manchen Ärzten...
Nur mal so meine Erfahrung. Nur mal das dazu.
Liebe Grüße an euch alle.

15.06.2023 12:03 • x 4 #127


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A


Ich kann dass alles nicht mehr

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I

-IchBins-
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@Jesale
Ja, ist denn die Verhaltenstherapie auch für dich persönlich die richtige Form?
Aus meiner Erfahrung heraus hatte ich mehrere und es wurde nicht besser, weil es für mich die falsche Form war, was sich aber leider erst im Nachhinein herausstellte.
Ich denke, dass manche immer wieder in Therapien landen, weil sie nicht gut genug oder falsch behandelt werden. Behandelt werden ist vielleicht auch das falsche Wort. Vielleicht einfach mal hinterfragen?
Es ist wirklich wichtig, dass man selbst einiges ausprobiert, welcher Weg dann der richtige ist, kannst nur du selbst empfinden und nachspüren. Bei manchen dauert es länger (bei mir drei Jahre), bei manchen geht es schneller.
Ich glaube aber auch - was ich jetzt wieder aus meiner eigenen Erfahrung heraus schreibe - ist, dass es länger dauert, um langfristig gut damit leben zu können oder gar "geheilt" zu sein.
Vielleicht hilft es dir, dem Grundproblem auf die Spur zu gelangen und dann hättest du einen Ansatz, woran du kontinuierlich arbeiten könntest. Von allein wird es nicht besser, das ist leider so.
Zitat von Abri:
Traumatherapie mit einer Psychologin machen. Ich weiß nicht ob das teilweise auch Tiefenpsychologie heißt oder dasselbe ist.

Ich hatte im Februar ein Gespräch bei einem Therapeuten, der tiefenpschologische fundierte Therapie anbot, war aber nicht das richtige, er meinte, ich solle eine Trauma-Therapie machen, also ist das wahrscheinlich ein Unterschied.
Es gibt halt mehrere Formen und oft - meiner Erfahrung nach - wird man in eine Verhaltenstherapie geschickt, aber damit ist die Ursache nicht behoben und kann immer wieder zu sogenannten Rückfällen führen oder man fühlt sich danach sogar noch schlechter, was bei mir der Fall war.
Das muss aber nicht bei anderen so sein.

Ich denke, dass die wenigsten guten Therapeuten genau mal hinterfragen oder nachfragen, so dass man gleich zu Anfang sagen kann, dass man vielleicht hier falsch ist und man eher diese oder jene Therapieform empfehlen würde. Da werden Stunden abgerissen (ich war zuletzt 3 Jahre umsonst in einer Verhaltenstherapie), weil es nicht besser wurde. Heute weiß ich, warum. Das nur als Info aus meiner Erfahrung heraus.

14.06.2023 09:16 • x 4 #8


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Vendetta1981
Ich kann zu allem nur ja sagen. Man kann es. Allerdings ist es immer damit verbunden, dass man anfängt sein Verhalten, seine Sicht und seinen Alltag zu verändern. Solange man in seiner gewohnten Bahn bleibt, ändert sich auch nichts, denn von alleine wird es nicht besser. Man muss diese Veränderungen antriggern.

x 5 #2


Abri
Guten Morgen!
Mir ging es vor 3 Jahren sehr schlecht mit Panikattacken und Angststörung. Habe vor einem Jahr eine psychosomatische Reha gemacht und bin seit 1,5 Jahren bei einer Psychologin. Es geht mir normal gut würde ich sagen. Ab und zumal kleine Symptome noch, aber nichts dramatisches. Einige andere Menschen um mich herum haben das jetzt auch. Deshalb bin ich hier im Forum spontan gelandet.

Ja, man kann wieder glücklich sein. Aber tun muss man was dafür wie schon in der Antwort vor mir geschrieben wurde.
Es gibt auch online Therapien wie z.b. Invirto. Habe ich auch gemacht zuerst, weil keiner Zeit hatte für mich.
Du wirst deinen Weg finden, aber ohne Hilfe geht meistens nicht.
Lg

x 1 #3


Jesale
@Abri Danke für die Antwort, ich war in Therapie und habe gestern dass Go bekommen mit der Verhaltenstherapie erneut zu starten… ich gehe auch in den meisten Situationen in die Konfrontation und stelle mich den meisten Sachen trotz Angst… icu hoffe es wird wirklich endlich wieder besser… es lief so unglaublich gut und dieser Rückfall hat mir echt den Boden unten den Füßen gerissen…

x 1 #4


Jesale
@Vendetta1981 danke für deine Antwort dies gibt mir Hoffnung… Ich war in einer Verhaltenstherapie und gehe jetzt erneut dahin ab Ende Juni…

#5


Abri
Verhaltenstherapie ist gut, wenn das aber nicht reicht, muss man tiefer gehen also Traumatherapie mit einer Psychologin machen. Ich weiß nicht ob das teilweise auch Tiefenpsychologie heißt oder dasselbe ist.
Ich bin morgen wieder bei meiner Psychologin, ich könnte sie fragen.
Lg

x 2 #6


mkaufmann
Hallo,
ich habe das gleiche im Moment. Kurz gesagt ich hatte einen Rückfall und so schlimm wie jetzt war es noch nie. Nur sehr mühsam schaffe ich es aus dem Haus überhaupt. Einen Therapieplatz bekomme ich erst im Dezember und zur Klink schaffe ich es nicht mehr. Aktuell habe ich mich bei velibra.com angemeldet, da man hier auch Online sein Rezept besorgen kann. Zu invirto.de wollte ich zuerst, jedoch ist hier die Anmeldung ohne Rezept vom Arzt vor Ort etwas komplizierter. Tja, um da wieder raus zu kommen hilft nur üben, üben und nochmals üben in Situationen vor denen man Angst hat. Ich finde es klappt am besten erst zu zweit und dann alleine zum Verfestigen. Leider muss ich alles alleine trainieren, was im Moment nicht so gut funktioniert.

x 2 #7


I
@Jesale
Ja, ist denn die Verhaltenstherapie auch für dich persönlich die richtige Form?
Aus meiner Erfahrung heraus hatte ich mehrere und es wurde nicht besser, weil es für mich die falsche Form war, was sich aber leider erst im Nachhinein herausstellte.
Ich denke, dass manche immer wieder in Therapien landen, weil sie nicht gut genug oder falsch behandelt werden. Behandelt werden ist vielleicht auch das falsche Wort. Vielleicht einfach mal hinterfragen?
Es ist wirklich wichtig, dass man selbst einiges ausprobiert, welcher Weg dann der richtige ist, kannst nur du selbst empfinden und nachspüren. Bei manchen dauert es länger (bei mir drei Jahre), bei manchen geht es schneller.
Ich glaube aber auch - was ich jetzt wieder aus meiner eigenen Erfahrung heraus schreibe - ist, dass es länger dauert, um langfristig gut damit leben zu können oder gar "geheilt" zu sein.
Vielleicht hilft es dir, dem Grundproblem auf die Spur zu gelangen und dann hättest du einen Ansatz, woran du kontinuierlich arbeiten könntest. Von allein wird es nicht besser, das ist leider so.
Zitat von Abri:
Traumatherapie mit einer Psychologin machen. Ich weiß nicht ob das teilweise auch Tiefenpsychologie heißt oder dasselbe ist.

Ich hatte im Februar ein Gespräch bei einem Therapeuten, der tiefenpschologische fundierte Therapie anbot, war aber nicht das richtige, er meinte, ich solle eine Trauma-Therapie machen, also ist das wahrscheinlich ein Unterschied.
Es gibt halt mehrere Formen und oft - meiner Erfahrung nach - wird man in eine Verhaltenstherapie geschickt, aber damit ist die Ursache nicht behoben und kann immer wieder zu sogenannten Rückfällen führen oder man fühlt sich danach sogar noch schlechter, was bei mir der Fall war.
Das muss aber nicht bei anderen so sein.

Ich denke, dass die wenigsten guten Therapeuten genau mal hinterfragen oder nachfragen, so dass man gleich zu Anfang sagen kann, dass man vielleicht hier falsch ist und man eher diese oder jene Therapieform empfehlen würde. Da werden Stunden abgerissen (ich war zuletzt 3 Jahre umsonst in einer Verhaltenstherapie), weil es nicht besser wurde. Heute weiß ich, warum. Das nur als Info aus meiner Erfahrung heraus.

x 4 #8


E
Was hast du denn im Detail für Symptome und nach welchen Körperlichen Ursachen wurde denn schon gesucht?

x 1 #9


Jesale
@Ex-Mitglied Ich habe während einem sehr turbulenten Flug die erste Panik Attacke gehabt nach diesem Erlebnis wurden die Panikattacken dann immer öfter und dazu kam dann die Angststörung. Ich hab seit dem vor gefühlt allem Angst. Aufzüge, alleine sein, sich von zuhause entfernen, nicht schnell genug Hilfe zu bekommen etc. Also quasi dass volle Programm. Wenn ich mich zb von zuhause entferne suche ich erst mal nach einem Fluchtweg, während der Auto fahrt zb seitenstreifen, im Laden den Notausgang. Stau ist auch so ne Sache… Dass größte Probleme ist „ alleine sein“ egal ob zuhause oder alleine raus gehen… und die Angst verrückt zu werden ist ganz groß… irgendwann die Kontrolle zu verlieren und mich nicht mehr im Griff zu haben. Angst gewisse Dinge nicht mehr zu schaffen wie zb sich um die Kindern zu kümmern etc… die Angststörung ist eher mit starken Gedanken, Unwohlsein und Nervosität verbunden. Panikattacken habe ich seltener und dann natürlich mit herzrasen, keine Luft kriegen Beine zittern… Nach Ursachen wurde nicht wirklich gesucht… EKG und normales Blutbild… ich war halbes Jahr in der Verhaltenstherapie was ich jetzt aber nicht wirklich als mega hilfreich empfand und andere „Therapien“ kenne ich nicht wirklich…

#10


Jesale
@-IchBins- Danke für die Antwort. Ich kenne eigentlich nur die verhaltenstherpie… aber auch da weiß ich nicht ob dies die richtige Lösung ist da es eher nur redet ist anstatt wirklich handeln… ich weiß auch nicht ob es produktiv ist regelmäßig darüber zu reden und die Sachen immer wieder „ ins Gehirn „ zu rufen…. Ich denke mein Problem ist dass ich seit der Kindheit absolut kein Selbstbewusstsein habe… die ganze Angst und Panik Geschichte begann nach einem sehr turbulenten Flug wo ich die erste Panik Attacken hatte… das war dass erste mal in meinem Leben wo ich bewusst gemerkt habe dass ich keine Kontrolle über das Geschehene habe… und nichts tun konnte da der Pilot ja quasi „ die ganze Kontrolle „ hatte… Und daher ist denke ich mein größtes Problem: die Kontrolle zu verlieren ( verrückt zu werden) oder abzugeben… ( fliegen) Ich gehe auch bewusst raus ( aber nicht alleine) und gehe in die Konfrontation da ich merke dass es mir so wieder mein normales Leben zurück gibt

x 1 #11


Jesale
@Vendetta1981 Wie genau soll ich dies tun? Also ich versuche mich so gut es geht den Dingen zu stellen alleine traue ich mich aber noch nicht…. Ich verlasse aber trotzdem mit Personen dass Haus fahre Auto gehe einkaufen schwimmen etc… eine gewisse Nervosität ist dennoch ständig mein Begleiter… das Gedankenkarussell

x 1 #12


E
Deswegen schieb ich mir bei Überseeflüge immer Diazepam rein Smile

Gegen die generalisierte Angststörung kann man Picamilon probieren. Damit sollten auch deine Panikattacken weniger werden.

Wenn du möchtest kannst du dir mal die Punkte aufschreiben bei denen du dich unwohl fühlst und kannst mal recherchieren ob deine Ängste überhaupt eine Berechtigung haben -> Chatgpt, Google, Youtube.
Ich hab inzwischen so viel über Krankheiten gelesen und gesehen das ich nicht mehr vom Stuhl kippe. Die Wahrscheinlichkeiten sind mehr als gering das XYZ passiert weil es dafür keine Gründe gibt.
Passieren kann dir grundsätzlich recht wenig. Hilfe ist immer ein paar Meter von dir entfernt. Und die wollen auch das es dir gut geht. Entsprechend werden die Leute im Falle eines Falles sich um dich kümmern.

x 1 #13


Jesale
@mkaufmann Ja es ist tatsächlich ein Kampf jeden Tag… man muss sich da wirklich raus kämpfen aber nach so einem Rückfall denkt man sich halt für was hab ich gekämpft wenn es jetzt wieder von vorne anfängt dass nimmt einem einfach die Motivation und Lebensfreude… weil man sich ja wirklich zurück ins Leben kämpft und dass kostet unheimlich viel Kraft…. Wie findest du die Seite was genau ist dies?

#14


Jesale
@Ex-Mitglied ich habe zb auch immer eine Tavor dabei die ich aber bis heute nie gebraucht habe… ja mein größtes Problem ist wirklich dass ich kein Selbstvertrauen habe und ich deswegen auch Angst habe die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden… ist dann die einzige Lösung Selbstvertrauen zu gewinnen? Puh dass ist gar nicht so einfach….. dabei würde ich so gerne wieder fliegen etc…

#15


E
Das Flugzeug ist statistisch gesehen das sicherste Verkerhsmittel zwinkern
Ich mach nächstes Jahr nach Asien, kommst einfach mit Smile Du darfst auch meine Hand quetschen und dich an mich kuscheln im Fliegzeug Smile

Selbstvertrauen bekommt man wenn man Dinge meistert. Suche dir neue erfüllbare Aufgaben und gewinne dadurch neue Fertigkeiten die dir damit Selbstvertrauen geben. Neue coole Leute zum Beispiel im Sportverein können dabei auch helfen.

x 1 #16


Jesale
@Ex-Mitglied wow Asien ist ja der Wahnsinn! Wie gerne würde ich Asien auch mal sehen. Ich freue mich unglaublich für dich und wünsche dir ganz viel Spaß! Ja, Dinge meistern klingt logisch… ich denke ich hab da noch einen mega Weg vor mir…. Selbstbewusstsein aufbauen ist gar nicht so einfach…

#17

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E
Selbstvertrauen braucht Zeit.

Asien ist ok. Lohnt sich mehr als hier da quasi gleich teuer. Allerdings erlebt man dort völlig andere Dinge als rund um von Deutschland. Deutscher Urlaub lohnt finanziell nicht.

x 1 #18


P
Zitat von Jesale:
Leute heute ist so ein Tag wo ich echt depressiv bin… ich hab seit ca 4 Jahren eine Angststörung mit Panikattacken ich war auf einem echt guten ...


Vielleicht hilft es dir, in deinem Chat von letztem Jahr nochmal zu stöberm, da hast du schon gute Tipps bekommen:
agoraphobie-panikattacken-f4/alleine-raus-gehen-t112809.html

Ich finde, in Anbetracht der Schwere und Dauer deiner Problematik in Verbindung mit der Tatsache, dass du Kinder hast, solltest du dir schnell kompetente Hilfe suchen und versuchen, so schnell wie möglich aus diesem Verhalten rauszukommen.
Evtl Stationär gehen, Medikamente (SSRI) ausprobieren und wenn du stabiler bist, ganz intensiv Therapie machen.

x 1 #19


Jesale
@Pauline333 Es wird trotzdem besser aber schleppend ich denke in der letzten Therapie dass es einfach nicht dass richtige wahr… Ich denke Mann muss eventuell seine Denkweise einfach enorm ändern und dazu sein handeln…: es war ja besser ich hab eine Zeitlang wieder normal gelebt bis der Rückfall jetzt vor 2 Monaten kam..: ich bin normal alleine raus gegangen, in Läden alleine, in den Urlaub gefahren alles war bis aufs fliegen wieder normal…. Deswegen ärgert mich dieser Rückfall so sehr… und Medikamente und stationär kommen für mich absolut nicht in frage da ich bei Medikamenten denke es keine Heilung ist sondern einfach eine Unterdrückung… ich bin 26 ein ganzes Leben Medikamente ist unvorstellbar… und stationär weiß ich nicht wohin den mit den Kindern? Ich denke dass ich diesen Kampf einfach weiter führen muss und vielleicht eine andere Möglichkeit finden muss als verhaltenstherpaie, Hypnose soll gut sein oder eine Traumatherapie

x 1 #20


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Dr. Christina Wiesemann
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