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Derjensrgl

Derjensrgl
Mitglied

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Hallo .
Ich leide seit 12 Jahren unter Angststörung .
Vor 10 Jahren Tagesklinik als nicht therapierbar entlassen .
Ich habe mit meinen panikattacken gelebt und viel Zuflucht im Alk. gesucht .
Ich hatte vor zwei Jahren mal selbst gesagt es reicht jetzt und den Alk. ( B.) an den Nagel gehangen,um auch selber zu sehen ob ich noch ohne konnte.
Ich habe 1,5 Jahre nichts getrunken und kam damit auch klar nur fingen meine panikattacken an mehr zu werden und ich ein richtigen druck im kopf zu haben .
Ich bin zu meinen Hausarzt gegangen, habe ihn erklärt das ich viel Stress habe und kaum Schlaf finde .
Er hat mir 15mg mirtazapin verschrieben was ich immer vorm Schlafen nehmen sollte .
Ich war total begeistert ,der Druck im Kopf war weg und ich hatte ein Gefühl was ich kaum noch kannte .
Ich konnte wieder Freunde besuchen fahren oder einfach zur Ostsee oder autotreffen ,einfach leben .
Es ging mir super und ich fing wieder an mit trinken !
Es war anfangs auch überhaupt kein Problem, bis ich auf einmal Hangxiety bekommen habe ,was bis zu 3-5 Tage angehalten hatte .
Die Probleme nahmen dadurch wieder zu .
Ich war dann vor einer Woche so clever und habe meine mirtazapin dosis selbstständig erhöht auf 30mg ,was ich im Nachhinein bereue da nach den 4 Tag ich mich fühlte wie zermascht und ich selbst zu Hause auf der Couch panik bekommen habe .
Ich bin jetzt seit 2 Tagen wieder 15mg und hoffe es Pegelt sich langsam wieder ein .
Ich habe mit mein Hausarzt gesprochen und mir eine Überweisung geholt aber mein damaliger Psychiater hat keine Termine frei .

Ich suche hier Austausch und Ratschläge.
Beste Grüße

10.05.2026 x 3 #1


16 Antworten ↓

NeonPixie
Zitat von Derjensrgl:
Hallo . Ich leide seit 12 Jahren unter Angststörung . Vor 10 Jahren Tagesklinik als nicht therapierbar entlassen . Ich habe mit meinen panikattacken gelebt und viel Zuflucht im Alk. gesucht . Ich hatte vor zwei Jahren mal selbst gesagt es reicht jetzt und den Alk. ( B.) an den Nagel gehangen,um auch selber zu ...


Hey!

Dass der alte Psychiater keine Termine hat ist frustrierend aber lösbar. Dein Hausarzt kann eine offene Überweisung ausstellen und du kannst mehrere Psychiater gleichzeitig anschreiben.

1,5 Jahre nüchtern sind super!

Alk. und Mirtazapin interagieren, und der Rebound nach Alk. verstärkt die Angst erheblich. Das ist eine bekannte Schleife.15 mg ist wohl bei Mirtazapin tatsächlich oft die wirksamere Dosis für Schlaf und Angst. Ich möchte auch davon abraten, allein etwas an der Dosis zu ändern oder es mit unverträglichen Stoffen einzunehmen. Gut möglich, dass die Hangxiety daherkommt.

x 2 #2


A


Bin neu Hier

x 3


Derjensrgl
Hab mich immer wenn ich B. getrunken hatte gut gefühlt und ich dachte ich muss mal schauen ob es noch ohne geht.
Ist denn mirtazapin das richtige bei panikattacken ?

#3


Derjensrgl
Hat jemand Erfahrung mit Hypnose?

#4


Abendschein
Zitat von Derjensrgl:
Hallo . Ich leide seit 12 Jahren unter Angststörung . Vor 10 Jahren Tagesklinik als nicht therapierbar entlassen . Ich habe mit meinen panikattacken gelebt und viel Zuflucht im Alk. gesucht . Ich hatte vor zwei Jahren mal selbst gesagt es reicht jetzt und den Alk. ( B.) an den Nagel gehangen,um auch selber zu ...

Ersteinmal herzlich Willkommen bei uns und schön das Du da bist. zwinkern

Ich leide auch unter Ängsten und das schon fast ein Leben lang. Tabletten und Alk. sind keine gute Kombination.
Nicht zu Therapieren, warum das denn nicht? Mir hat die Therapie geholfen, ich weiß jetzt, das sich die Ängste in meinem Kopf abspielen. Das was Du oder ich denken, das geschieht. Magst da mal ein bißchen mehr erzählen?

x 2 #5


Derjensrgl
Zitat von Abendschein:
Ersteinmal herzlich Willkommen bei uns und schön das Du da bist. zwinkern Ich leide auch unter Ängsten und das schon fast ein Leben lang. Tabletten und ...

Es fing damals von ein Tag auf den anderen an das ich körperliche Probleme bekam ,Kopfschmerzen, Herzrasen, Schweiß und Schwindel. Ich hatte damals viele Ärzte abgeklappert und niemand konnte mir weiterhelfen .
Der letzte Arzt hat mich zum Psychologen geschickt .Beim vorsprechen hat er mir eine ganze tüte voll mit medis gegeben und nichts weiter zu gesagt .
Ich kann nicht mal sagen was es alles war .Ich hatte die Tabletten null vertragen ,konnte kein Licht ,keine erek. nur noch ein gefühl von ferngesteuert sein .
Ich hatte es schnell sein gelassen sie zu nehmen und habe mir ein Platz in der tagesklinik besorgt .
Der Aufenthalt war in der Zeit nicht schlecht um mal etwas zu entschleunigen .Die Therapeuten meinten immer es liegt irgendwie an meiner Kindheit, diese war aber ganz normal .
Am Ende wurde ich als nicht therapierbar entlassen ( 10 Wochen).
Ich lebte halt einfach weiter ,sehr eingeschränkt ...kein Urlaub, keine Veranstaltung, selbst Geburtstage in der Familie waren schwierig für mich.

Aber sobald ich ein B. getrunken hatte war alles super ,offen lustig und ich konnte unbeschwert machen was ich wollte .
Da ich nur mit Alk. mich gut gefühlt hatte ,hat es natürlich zu genommen bis ich die reißleine gezogen habe .

Habe mir eine Therapeutin gesucht ,bei der ich drei Sitzungen hatte ,diese meinte zu mir das ich keine Probleme mit Depressionen habe und sie sich nicht erklären kann warum dieses damals so ausgelegt worden ist .

x 1 #6


Greta__
Moin.
Tabletten und Alk., keine gute Lösung. Antidepressiva ohne Rücksprache mit dem Arzt erhöhen, auch keine gute Lösung.

Versuch eine Überweisung mit Code zu bekommen, dann kannst du über die 116117 zeitnah einen Termin bekommen.

Therapie wird nicht so schnell klappen, aber versuch auch da nach einem Platz zu suchen.

x 2 #7


Abendschein
Wir verbieten uns das selber, ich habe auch gedacht, wenn ich das oder das nicht tue, dann habe ich die Angst nicht, aber das ist ein Trugschluss. Die Angst ist da ob so oder so und ein B. wird auch nicht schaden, trotz Medikamente.

Ich habe auch keine Medikamente genommen, aber eine oder mehrere Therapien haben mir geholfen, mich zu spiegeln. Die Angst ist nicht eigenständig, sie ist abhängig von mir und ich nicht von ihr. Ich habe ein Gehirn, die Angst nicht, also hat sie sich nach mir zu richten. Ich würde Dir sagen, das Du ruhig nochmal eine Therapie machen sollst.

Was meinst Du?

x 2 #8


Laurentius85
Zitat von Derjensrgl:
Hallo . Ich leide seit 12 Jahren unter Angststörung . Vor 10 Jahren Tagesklinik als nicht therapierbar entlassen . Ich habe mit meinen panikattacken ...

Hallo Jens,

auch von mir ein herzliches Willkommen.

Ich würde mal sagen, nichts auf diese Aussagen von Therapeuten geben. Von wegen nicht therapierfähig oder austherapiert.

Das entscheidest du und nicht der Therapeutin oder Therapeut, dass du auch nur bei kleinen Schritten für dich selber Erfolge verbuchst. Ich feiere gerade, dass ich meine Zähne geputzt habe. Ich habe drei Säcke Pfand zusammen gesammelt. Das hat fünf Stunden gedauert mit meiner Zwangserkrankung, aber ich habe mich überwunden und es durchgezogen.

Ich habe sonst Depressionen und Persönlichkeitsstörungen. Mit der Medikation bei Panikattacken kenne ich mich nicht aus. Ich glaube ich bekam ein einziges Mirtazapin.

Ich weiß nicht, ob es bei dir eine Institutsambulanz gibt. Ich habe dort eine Psychiater für die Medikation und einer Therapeutin für unterstützende Gespräche. Das ist aber keine richtige Therapie. Es gibt verschiedene Institutsambulanzen bei meiner Klinik. Ich bin in der Allgemeinpsychiatrie. So ein Angebot sollte es bei deiner Klinik im Einzugsgebiet geben.

Ich weiß nicht wie sozial die Praxis eingestellt ist um Notfälle zu behandeln. Dann müsstest du eine längere Zeit warten.

Hier mal ein KI Auszug:
Wenn jemand nach Alk. Angst, Panik oder starke Unruhe bekommt, gibt es leider keinen Trick, der das zuverlässig „ausschaltet“. Aber es gibt Dinge, die entweder Risiko senken oder akute Symptome abfangen können.
Ich trenne das mal sinnvoll:
---
🧠 1) Beste und sicherste Lösung
👉 Alk. reduzieren oder weglassen
Gerade wenn schon einmal:
Panik
starke Angst
Herzrasen
Kontrollverlust
aufgetreten ist, ist das ein ziemlich klares Signal:
> Dein Nervensystem verträgt Alk. schlecht.
Das ist keine Charakterfrage, sondern eine Reaktion des Körpers.
---
🛡 2) Wenn man trotzdem etwas trinkt (Risikoreduktion)
Das verhindert es nicht sicher, kann es aber oft mildern:
langsam trinken (keine schnellen Mengen)
genug essen vorher (Blutzucker stabilisiert sich)
zwischendurch Wasser trinken
nicht auf leeren Stresszustand trinken (schon angespannt = höheres Risiko)
nicht mischen (keine Energy Drinks etc.)
eher kleine Menge statt „viel auf einmal“
---
🧘 3) Wenn Angst schon beginnt (akut)
Dann geht es nur noch um Beruhigung des Nervensystems:
langsames Ausatmen (z. B. 4 Sekunden ein, 6–8 aus)
kaltes Wasser im Gesicht / Hände kühlen
hinsetzen, Reize reduzieren
sich innerlich sagen: „Das ist Alk., das geht vorbei“
nicht weiter trinken
---
🧩 4) Warum das passiert (wichtig zum Verstehen)
Alk.:
beruhigt kurz
danach kommt ein „Gegen-Übererregungszustand“ im Gehirn
Das kann sich anfühlen wie:
echte Angst
Panik
Kontrollverlust
👉 obwohl es biologisch eine Nachwirkung ist, kein „echtes Problem im Außen“
---
5) Wenn das öfter passiert
Dann ist wichtig:
das ist ein Warnsignal, kein Zufall
wiederholtes „trotzdem trinken“ verstärkt das oft
bei starker Angst kann es sinnvoll sein, ganz darauf zu verzichten
---
🧭 Kurz gesagt
sicher verhindern lässt es sich nicht
am zuverlässigsten hilft: weniger oder kein Alk.
wenn es passiert: beruhigen, nicht steigern
---

Schau dir unbedingt mal die 4-7-8 Atemübung an. Aber ich glaube, dass du dich da schon auskennst.

Liebe Grüße aus Hannover
Lars

x 1 #9


Laurentius85
@Derjensrgl

Da fällt mir ein, dass du natürlich außerhalb der Praxenzeiten, den Bereitschaftsdienst mit der 116 117 erreichen kannst. Vielleicht kann man wegen der starken Abhängigkeit mit Schlafmitteln eine kurze Zeit etwas anderes verschrieben bekommen. Der Bereitschaftsdienst kann ja auch zur Not etwas verabreichen, aber ist natürlich die Problematik mit dem Alk.. Ob einer gewissen Zeit nicht mehr zu trinken bringt ja auch nichts. Ich meine, dass die Leber auch länger zum Abbau braucht.

#10


Laurentius85
@Abendschein

Ich kann dir leider keine PN mehr senden.

Du warst glaube ich vorher bei mir. 😊

Ich hoffe, dass war nicht missverständlich.

#11


Laurentius85
Zitat von Abendschein:
Ich habe auch keine Medikamente genommen, aber eine oder mehrere Therapien haben mir geholfen, mich zu spiegeln. Die Angst ist nicht eigenständig, sie ist abhängig von mir und ich nicht von ihr. Ich habe ein Gehirn, die Angst nicht, also hat sie sich nach mir zu richten. Ich würde Dir sagen, das Du ruhig nochmal eine Therapie machen sollst.

Ich empfehle euch bei YouTube Simon Josef Eckert. Vielleicht hilft einem von euch sein psychologisch fundierten Wissen.

#12


Abendschein
Zitat von Laurentius85:
@Abendschein Ich kann dir leider keine PN mehr senden. Du warst glaube ich vorher bei mir. 😊 Ich hoffe, dass war nicht ...

Du hast mir einen Gruß übermittelt und ich war freundlich und habe Dir auch einen Gruß geschrieben

#13


P
@Derjensrgl
Hallo
Ich hatte früher Mirtazapin, das ist nur zur Beruhigung und schlaffördernd.
ich wurde, dadurch müde, und bin im Sitzen fast eingeschlafen.

#14


Abendschein
Zitat von Laurentius85:
Ich empfehle euch bei YouTube Simon Josef Eckert. Vielleicht hilft einem von euch sein psychologisch fundierten Wissen.

Naja das Wissen hilft Dir ?

#15


Derjensrgl
@Powergirl0000
Die Probleme habe ich nicht .
Ich frage mich nur ob es Sinn macht weiter die Tabletten zu nehmen ,wenn ich trotzdem panikattacken bekomme .

#16


John-Doe2
@Derjensrgl , ich persönlich halte nichts von Dauermedikation , ist aber natürlich jeden selbst überlassen.
Ich habe von meinen Hausarzt "Atarax" verschrieben bekommen,als Notfallmedikament
Das löst Ängste und beruhigt den Körper.

#17


A


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