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D
Hallo zusammen,

heute ist es wieder extrem schlimm, habe den ganzen Tag Angst das ich mir was an tun könnte. Wobei das totaler Schwachsinn ist weil ich absolut niemals Selbstmord begehen würde. Es ist eben nur die Angst davor, dass was passieren könnte. Kann das auch nicht so richtig beschreiben.

Können Sie mir einen Ratschlag geben, habe schon überlegt mich Not einweisen zu lassen, aber mein Psychiater meint dort werde ich nur mit Hilfe von Medikamenten ruhig gestellt. Damit ist mir ja dann auch nicht geholfen....

01.08.2011 15:35 • 22.08.2011 #1


L
Hmmm ,also ich finde es jetzt nicht wirklich schlimm,wenn du deine Zwangsgedanken durch Medis ruhig stellst.Das ist jetzt keine Aufforderung dazu sich nicht mehr zu bemühen. Aber ich lese ja nun mal deine anderen Themen,die sich immer wieder auf die Angst beziehen, sich selbst,oder anderen etwas anzutun.Es wäre für dich vielleicht hilfreich Abstand zu gewinnen. Und da du es allein nicht schaffst,wäre eine Medikation meiner Meinung nach erstmal ein vorläufiger Ausweg. Nicht für immer. Aber einfach mal eine Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. Und sich von diesem quälenden Gedankenkreislauf zu lösen.Allerdings in Kombination mit der Therapie. Langsames steigern der Medis und ein absetzen derselbigen,wenn du eine Besserung spürst.Allerdings alles unter Aufsicht. Ist aber nur meine Meinung dazu.
LG Lynn

01.08.2011 16:06 • #2


A


Zwangsgedanken.Angst sich was an zu tun.

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P
Hallo,

wenn Du meinst, dass Du Dich in der Psychiatrie sicherer fühlst, wäre das natürlich eine Lösung. Auch wenn man dort primär auf medikamentöse Behandlung - aber nicht nur - setzt, müsstest Du gegen Deinen Willen gar nichts nehmen. Allerdings kann ich nicht beurteilen, ob es wirklich nötig ist, vielleicht hast Du Notfallmedikamente, die Du jetzt nehmen könntest. Das kann sehr gut helfen, diesen Gedankenkreislauf mal zu durchbrechen.

Grüße

pc

01.08.2011 16:09 • #3


M
Hallo delpiero,

ich kenne diese Gedanken sehr gut, suche dann immer Leute um mich rum, dann fühle ich mich sicherer.

Habe mir auch andere Sachen angewöhnt um das besser zu machen allerdings sind diese wieder einschränkend und helfen mir, muss bei dir nicht so sein.

Hast du einen Therapeuten? Musst das mit einem Fachmann besprechen.

Psychiatrie nur im Notfall.

02.08.2011 01:16 • #4


H
Hallo,

ich kann das alles sehr gut nachvollziehen, da ich das auch schon oft
hatte.
Das kann ein Normaldenkender halt nur schwer verstehen, aber es ist einfach
schrecklich zu denken man könnte sich etwas antun oder man hätte sich schon
was angetan.

Mir ist aber bis jetzt noch absolut nichts passiert was ich jemals (über 10 Jahre solche Ängste) gedacht habe.

Mit der Psychatrie denke ich sehr ähnlich wie dein Psychiater, und ich bin auch der Meinung,
dass einem nicht unbedingt geholfen ist, nur mit Medikamenten vollgepumpt zu werden.
Ich denke das ist nur was für den absoluten Notfall.

Aber wenn der Leidensdruck bei dir wirklich groß ist, dann könntest du dir überlegen,
zu einem Psychiater/Neurologen zu gehen (bist ja schon oder ?) und evt. Mediamente zu nehmen.
Auch kannst du dich nach einer Psychotherapie umschauen.

Gruß Houff

22.08.2011 16:52 • #5