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Ich schreibe jetzt auch noch mal meine Gedanken zum Tod.
Dieses endgültige "aus" scheint erträglicher, wenn man älter ist. Man wird abgeklärter. Wichtig, das Leben auch zufrieden gelebt zu haben, bzw. zu leben.
Ich habe auch nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Und es bringt auch nichts, vor einer unumstößliche Tatsache Angst zu haben, die definitiv eintreten wird. Das Leben endet mit dem Tod.
Auch tröstet mich der Gedanke, dass ich durch meine Kinder ein kleines Stückchen
"Unsterblichkeit" erlangt habe.
Die Angst vor dem Tod beinhaltet eigentlich mehr die Bewertung der Gedanken:
Die Angst vor Schmerzen, Sorge um die Hinterbliebenen, das große Unbekannte, sich abfinden mit dem vermeintlichen Nichts, und was ich erkannt habe, die letzte Reise treten wir ganz alleine an.
Und mit diesem "alleine" habe ich mich auseinander gesetzt. Ich hatte keine krankheitsängste, sondern wirkliche Todesängste. Und die hatte ich auch alleine. Keiner hat mir diese Qualen abgenommen.
Und wenn man wirklich glaubt, das letzte Stündlein wäre gekommen, ergibt man sich.
Ich denke auch nicht, dass hinter der Angst, die tatsächliche Angst vor dem Tod steht.
Sondern mehr eine insgesamte Hilflosigkeit, die aber mit dem Leben zu tun hat.