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Soulclaw90

Soulclaw90
Mitglied

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Hallo an alle,

aktuell geht es mir psychisch immer schlechter, meine Gedanken werden immer finsterer. Ich überlege nächste Woche auf eine Psychosomatische Station zu gehen in unserem Krankenhaus hier.
Ich komme inzwischen in meinen Alltag alleine kaum zurecht mehr, starre löcher in die Luft und kann mich z nichts mehr aufraffen. dadurch bin ich so stark isoliert und mir geht es dabei einfach besch.
Ich habe aber auch Angst in die Klinik wieder zu gehen, da die Phobie eben auch Angst vor Mitmenschen erzeugt, Angst das es zu sehr dort Käseglocke ist und ich danach wieder zurück in ein Loch falle. Ich war dieses Jahr Januar bis März schon in der Tagesklinik und genau danach kam das Loch.
Aber ich schaffe es auch aktuell nicht mich selber aus diesen Finsteren Loch rauszuziehen. im Moment überlege ich hin und her (würde erst nächste Woche gehen da über die Feiertage eh in der Klinik nicht viel passiert). Auch habe ich Angst das ich mit meiner Zeit tagsüber dort nichts anzufangen weiß und genauso dort rumgammel, und dann noch ein Zimmer teilen ist der Vorstellung totaler Horror.
Es ist ein hin und her schwanken momentan bei mir.

12.05.2026 x 1 #1


7 Antworten ↓

E
Darf ich fragen warum nach der Klinik wieder ein Loch kam? Wie war es in der Zeit als du in der Tagesklinik warst, ging es dir sonst gut oder ging es dir dort immer besser, oder hatte es kaum geholfen und dann kam gleich wieder ein Loch?

x 2 #2


A


Klinikentscheidung ja oder nein

x 3


Greta__
Hast du die Möglichkeit wieder in die Tagesklinik zu gehen? Hast du dort mal angerufen und nachgefragt?

Bist du krank geschrieben oder warst du arbeiten nach der Tagesklinik? Ich war letztes Jahr in einer Tagesklinik und danach sind einige in eine Art Tagesaufenthalt (weiß nicht wie das heißt) gegangen, damit sie nicht in so ein Loch fallen. Da könntest du den sozialpsychiatrischen Dienst kontaktieren, falls dir sowas helfen würde.

x 2 #3


Laurentius85
@Soulclaw90

Hallo Soulclaw,

weißt du was eine PHKP oder APP ist?

Beide Begriffe werden glaube ich gleich behandelt. Diese kannst du nach einem Klinikaufenthalt oder auch so über deine Krankenkasse in Anspruch nehmen. Du würdest dann je nach Bedarf mehrere Stunden Unterstützung durch eine Pflegekraft in deinem privaten Umfeld erfahren. Ich weiß nicht wo du derzeit angebunden bist. Du kannst dir einen passenden Pflegedienst suchen und dann bekommst du die Verordnung von deinem behandelnden Psychiater oder Ambulanz. Meine beratende Therapeutin hat sich auch darum gekümmert, ich kann dir jetzt nicht genau die Zuständigkeit benennen.

Du wirst dann mehrere Wochen weiterhin zu Hause unterstützt. Das können auch mehrere Stunden die Woche sein. Ich weiß jetzt nicht, ob die Klinik selber dieses verordnen kann oder dass der eigentliche behandelnde Arzt macht. So hättest du aber eine weitere Stütze. Alternativ kannst du auch die Tagesklinik nutzen und dann blieben, wenn man eine ambulante Therapie findet, nur Alternativen von Selbsthilfegruppen, Tagestreff oder der Besuch der Institutsambulanz. In der Institutsambulanz bekommst du zu einen Psychiater noch eine psychologische Beratung mit einer Therapeutin. Das ist aber keine Psychotherapie!

Aber viele schließt sich wegen deiner Phobie auch aus. Ich würde meinen Aufenthalt eben nicht unter der Käseglocke beschreiben, weil ich auch immense Probleme mit zwischenmenschlichen Kontakten habe. Für mich hat das nichts mit schützender Atmosphäre zu tun und daher verstehe ich auch, dass man selbst in angeblicher Hilfe Atmosphäre schnell wieder ich retraumatisierende Erlebnisse ausgesetzt werden kann. Ich finde es immer schwierig, wenn dann manche von Übungsplätzen sprechen. Ich bräuchte auch erstmal einen persönlichen Schutzraum bis man dann auf der kognitiven Ebene seine Thematiken besprechen kann.

Du warst schon auf einer Tagesklinik, das habe ich jetzt vergessen. Aber danach kannst du auch die weitere Pflege-Unterstützung beanspruchen.

Ich bin auch auf der Warteliste für meine regionale Klinik. Wir brauchen leider sehr viel Glück, auch im passenden Moment der richtigen Ansprechpartner zu finden.

Ich habe auch eine sch. Angst, immer wieder denselben Quark zu hören und wieder meine eigentliche Problematik nicht gesehen wird.

Ich kann dir leider diesbezüglich auch nicht sagen, ob sich dann etwas zum positiven verändert. Das einzige was ich mitgenommen habe ist, dass wir ja nicht wirklich wissen was morgen passiert. Das macht ja die Änsgte aus, dass wir schon wissen, dass ich etwas wiederholen wird.

Was heißt in Therapie noch immer, dass man sich trauen soll neue Erfahrungen zu sammeln. Leider ist es anscheinend immer mit einem Risiko verbunden.

Liebe Grüße aus Hannover 😊
Lars

x 1 #4


Soulclaw90
Zitat von Greta__:
Hast du die Möglichkeit wieder in die Tagesklinik zu gehen? Hast du dort mal angerufen und nachgefragt? Bist du krank geschrieben oder warst du ...

Wartezeit 8-10 Wochen...ich brauche aber jetzt hilfe

x 1 #5


Greta__
Zitat von Soulclaw90:
Wartezeit 8-10 Wochen...ich brauche aber jetzt hilfe

Okay, das ist sehr lang.

Hast du die Möglichkeit den sozialpsychiatrischen Dienst zu kontaktieren? Die haben sehr zeitnah Termine, kommen sogar nachhause und können sehr unterstützen.

Vielleicht wäre das für morgen früh, dort anzurufen?

x 1 #6


Laurentius85
Zitat von Greta__:
Ich war letztes Jahr in einer Tagesklinik und danach sind einige in eine Art Tagesaufenthalt (weiß nicht wie das heißt) gegangen, damit sie nicht in so ein Loch fallen. Da könntest du den sozialpsychiatrischen Dienst kontaktieren, falls dir sowas helfen würde

@Soulclaw90

Ich glaube das habe ich auch geschrieben, bei mir nennen sie das Tagestreff. Aber dieser muss finanziert werden und läuft über die Eingliederungshilfe. Wer zu viel Vermögen hat, muss selber für die Kosten aufkommen. In der Klinik gibt es aber auch Sozialarbeiter, die man diesbezüglich ansprechen kann. In der Institutsambulanz gibt es auch Sozialarbeiter. Ich habe mir aber einen außerhalb der Klinik organisiert, den ich zum Glück ist nicht selbst finanzieren muss.

Ich warte auch schon vier Wochen auf meine stationäre Akutklinik. Mir viele noch die Institutsambulanz ein, aber man kann nur eine psychiatrischen Arzt haben.

Wir verstehen dich, der Druck nimmt gefühlt nicht ab und die Hürden Hilfe zu finden sind durch die Krankheitsbilder immens eingeschränkt.

Darf ich fragen was welcher Region du kommst?

Ich kenne den psychiatrischen Dienst nur in dem Sinne, dass diese nur helfen, wenn keine Alternative vorliegt.

x 1 #7


John-Doe2
@Soulclaw90 , ich weiss das die Entscheidung nicht immer leicht ist , ich kann dir sagen was mir geholfen hat mich zu entscheiden..
Es geht um Leidensdruck , wenn der so stark ist das du nicht mehr klar kommst und die Zeit für einen Aufenthalt da ist , mache es ..egal wie es ausgeht ,zuhause Löcher in die Luft starren ,ist niemals besser als was zu versuchen..

x 1 #8






Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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