Pfeil rechts
11

auf Deutsch: "achtsames Selbstmitgefühl".

https://www.aerzteblatt.de/archiv/17494. u-mir-sein

Es scheint dafür sogar 8-wöchige Kurse zu geben. Mich würde interessieren, ob sich jemand von euch damit näher beschäftigt hat und wie eure Erfahrungen sind.

27.07.2021 00:29 • 27.07.2021 #1


alex128
Finde ich eine sehr gute Idee , wenn dir sowas interessiert würde ich an deiner Stelle sowas machen. Mir hat persönlich Meditation auch sehr viel geholfen , Meditationskurse , Guided Meditations , Self Affirmations wie eben wie dieses im Artikel .

Ich würde sowas an deiner Stelle mal ausprobieren

27.07.2021 00:47 • x 1 #2



Habt ihr Erfahrungen mit "mindful Self-Compassion" gemacht?

x 3


Zitat von alex128:
Finde ich eine sehr gute Idee , wenn dir sowas interessiert würde ich an deiner Stelle sowas machen. Mir hat persönlich Meditation auch sehr viel geholfen , Meditationskurse , Guided Meditations , Self Affirmations wie eben wie dieses im Artikel . Ich würde sowas an deiner Stelle mal ausprobieren

Mein Psychotherapeut (CBT) ist jetzt im Urlaub, aber bei der letzten Sitzung vor dem Urlaub bekam ich als "Hausaufgabe" mich in eben jenes Thema näher einzulesen... war auch das erste mal, dass ich das hörte. Wobei mir ähnliche Konzepte wie ACT zumindest vom Hörensagen her bekannt waren...

Das Thema Meditation möchte ich demnächst auch angehen, nachdem ich autogenes Training jetzt halbwegs drauf habe

27.07.2021 00:52 • x 1 #3


Mir reicht die Überschrift, um zu wissen, dass das nichts für mich ist.

27.07.2021 00:54 • x 1 #4


alex128
Zitat von Natascha40:
Mir reicht die Überschrift, um zu wissen, dass das nichts für mich ist.


Warum nicht ? Gibts da etwas in dir drinnen dass Sowas wie Meditation sofort abblockt ? Würde mich nur interessieren

27.07.2021 00:56 • x 1 #5


Zitat von alex128:
Warum nicht ? Gibts da etwas in dir drinnen dass Sowas wie Meditation sofort abblockt ? Würde mich nur interessieren

Ich würde zwar nicht meditieren, finde den Begriff "Meditation" an sich aber nicht abschreckend. "Achtsames Selbstmitgefühl" klingt mir zu abgehoben. Immerhin dürfte es unachtsames Selbstmitgefühl nicht geben.

Und auch wenn es in dem Artikel dementiert wird - ich finde es kommt Selbstmitleid ziemlich nahe.

27.07.2021 01:02 • x 2 #6


alex128
Zitat von Natascha40:
Ich würde zwar nicht meditieren, finde den Begriff "Meditation" an sich aber nicht abschreckend. "Achtsames Selbstmitgefühl" ...


Man kanns ja nennen wie man mag , ich find an Meditation toll dass man keiner Religion angehören muss und es keine Sekte oder so ist . Kann man jeden Tag machen . Kostet nichts , gibts viele Videos dazu auf YouTube kostenlos .

Ich höre sehr gerne Meditationsmusik an .

Kann dem Themenersteller das Buch " Das Weise Herz " von Jack Kornfield empfehlen . Goldwert.

27.07.2021 01:04 • x 1 #7


Hallo,
so einen Kurs habe ich noch nicht gemacht aber schon darüber gelesen, gehört in Podcasts, Videos. Geht ja eigentlich Hand in Hand mit Selbstliebe, Selbstfürsorge usw.
Selbstmitleid ist für mich eindeutig etwas anderes weil ich mich dann ja in die Opferrolle begebe, was man beim Selbstmitgefühl ja nicht macht. Beim Selbstmitleid denken viele es hilft ihnen aber im Endeffekt zieht es einen runter. Aber Selbstmitgefühl baut auf, tröstet, gibt Halt. So wie im Artikel beschrieben, sich selbst wie einen guten Freund behandeln.
Ich versuche das schon öfters umzusetzen. Grundsätzlich gut um sich selbst kümmern (Ernährung, Entspannung, Bewegung) aber eben auch auf gedanklicher Ebene. Wenn alles super läuft geht das natürlich leichter. Aber in schwierigen Lebensphasen oder wenn man meint Fehler gemacht zu haben ist das schon eine Herausforderung. Eben nicht den inneren Kritiker oder Angst ans Steuer zu lassen, sondern sich gut Zureden, sich sagen das es wieder besser wird, man das getan hat was man tun konnte und sich nicht noch zusätzlich fertig machen und auch nicht in Selbstmitleid zerfließen. Und ich denke das macht schon einen ziemlichen Unterschied. Wenn ich mich kritisiere und wenig Mitgefühl mit mir selbst habe geht es immer weiter Abwärts. Wenn man sich eh schon nicht so gut fühlt zieht einen das garantiert noch mehr runter. In der Opferrolle könnte man es sich vielleicht einige Zeit bequem machen aber verändern wird sich auch dann nichts und man fühlt sich traurig, klein, machtlos, so als ob man nichts bewirken kann. Durch Selbstmitgefühl stabilisiert man sich hingegen selbst.

27.07.2021 02:07 • x 4 #8




Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf