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Hallo
ich bin erst seit heute hier angemeldet und habe durch zufall dieses forum hier entdeckt und habe hoffnung das mir jemand helfen kann,
seid ich denken kann habe ich hölliche angst vor Vögel , ich weiß echt nicht mehr weiter vor allem bin ich und mein umfeld der meinung das dies immer schlimmer wird,
bei mir ist es so schlimm, das ich meiden muss draus zu essen, was zu trinken und nicht ohne riesige schlagenlinien zu gehen durch die city laufen kann, sobald sich eines dieser tiere nähert kann ich nicht mehr klar denken, ich stürme zb vom stuhl und laufe weg, ging auch schon so weit das ich mitten in der stadt auch zusammengeklappt bin als ein vogel auf mich zuflog.
es ist für mich kaum noch zu ertragen das ich nicht mehr entspannt vor die tür gehen kann,
ich selbst sage immer das ich (falls es eine derartige therapy gibt)es nicht schaffen werde jemals ohne diese angst zu leben, ich bezweifle das sowas mir helfen kann und denke auch das eine solche therapie man auch selbst zahlen muss, und die sind bestimmt sehr teuer, denn ich hab mir vorgenommen alles zu versuchen um diese angst loszuwerden obwohl ich fast die hoffnung aufgegeben habe, denn mein partner schämt sich mittlerweile schon für mich wenn ich wieder mal panik bekomme und die leute nicht wissen vor was ich davonlaufe
was kann ich tun, normal ist das doch nicht?
weiß nicht mehr weiter
dany

05.04.2009 19:13 • 28.07.2013 #1


hi dany,

normal ist vieles nicht.
ich denke du findest eine gute therapie, vielleicht mit einem modernen ansatz. jedes problem lässt sich lösen.
die angst vor *beep* kann ich persönlich nicht nachvollziehen, aber meine ängste können sicher auch viele nicht nachvollziehen. so hat jeder seins. ist sicher eine schwierige situation. schließlich sind vögel ja sozusagen unberechenbar. man kann schwer was dagegen machen, dass man mal einen oder mehrere trifft. du hast also wirklich schon immer diese angst vor *beep*? und ist es grundsätzlich bei allen so? was verbindest du damit? hast du als kind irgendwelche schlechten erlebnisse mit *beep* gehabt?
worin genau besteht denn dein angst? wie siehst du vögel? wie würdest du sie beschreiben?

liebe grüße
nila

05.04.2009 22:30 • #2



Vogelphobie

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hallo
danke für deine antwort,

ich denke mal das ich nicht die panik vor den vögel selbst habe sondern vor den flügeln,aber 100% ig sicher bin ich mir auch nciht am meisten panik nämlich wenn sie mit den flügel flattern, denn wenn die tiere still da sitzen kann ich in einem abstand dran vorbeilaufen ansonsten nicht,
ich habe diese angst leider gottes schon seit ich denken kann, und ich selbst will es ja ändern aber kann es nicht ,
wenn ich so ein tier sehe empfinde ich riesen panik verbunden mit ekel,
ich selbst weiß das sie keinem was tun und das es lächerlich ist angst zu haben, aber wenn ich wieder in einer solchen situation bin, (was ja öfters vorkommt)leider, ist mir bewusst das diese angst soo tief in mir drin verankert ist,das ich mich nicht überwinden kann. und manchmal schon reflexe habe um die tiere die noch weit entfernt von mir sind zu meiden.
weiß ja auch nicht wie gesagt bin ich mir unsicher ob mich ne therapie weiterbringt ich glaube es eher nicht, weil ich schon mein ganzes leben diese angst habe
liebe grüße

06.04.2009 07:36 • #3


Hallo
versuchs doch mal mit einer Therapie ,zu verlieren hast du doch nichts und vielleicht hilft es dir doch .lg sorpi

06.04.2009 07:41 • #4


hi dany,

kann ich nachvollziehen, dass du nicht an hilfe für dich glaubst. es ist schwierig etwas loszulassen, das einen schon so lange begleitet. ich selber kann mir ein leben ohne angst auch schwer vorstellen.
dennoch glaube ich daran, dass es möglich ist.
ich denke, es gibt sehr unterschiedliche therapeuten und sehr unterschiedliche therapien. die schwierigkeit besteht darin, das passende für sich zu finden. aber geben wird es sicher was für dich und du kannst es natülich wirklich einmal ausprobieren, möglichst nicht mit dem gedanken, dass eine therapie dir nicht helfen kann.
was würde denn passieren, wenn so ein vogel dir wirklich nah käme mit seinen flügeln? hättest du z.b. auch angst vor einem kolibri oder vor einem vogel in einem käfig? und wie ist es mit anderen tieren, die flügel haben?

lg nila

06.04.2009 08:33 • #5


Hi, Dany


Vogelphobien sind häufig Indikatoren (richtiger gesagt Abwehrmechanismen) für eine Angst, die sich tatsächlich auf etwas anderes richtet. Angst vor dem Tod z.B. Wenn ich mich richtig erinnere, spricht man da von einer Verschiebung.

Wenn das alles sehr belastend ist, lohnt sich auf jeden Fall eine Therapie. Die Chancen, das in den Griff zu bekommen, sind relativ gut.


Suma

06.04.2009 09:26 • #6


liebe suesselou05,

du musst diese therapie ganz sicher nicht selbst zahlen. das zahlt die kasse. du hast ja nicht angst wenn du alle paar jahre mal einen kanarienvogel siehst, sondern du bist in deinem alltag eingeschränkt, kannst kaum noch durch die straßen laufen, hast panikattacken usw. - reicht aus damits die kasse zahlt...
du kannst bis zu 5 probatorischen sitzungen (probesitzungen bei einem therapeut nehmen BEVOR du die richtige therapie beantragst. wenn du glück hast reichen die und du bist befreit
eine freundin von mir hatte auch eine vogelphobie. bei ihr hings damit zusammen dass ihr vater als sie klein war, einen wellensittich fast totgequetscht hat (vor ihren augen). evlt. gab es bei dir einen auslöser, der sich immer mehr verselbstständigt hat.
wichtig ist nur, dass du die angst wieder kleiner kriegst.
alles gute
luchs

06.04.2009 11:57 • #7


Hey Leute,

Ich habe auch eine Vogelphobie und ich beschäftige mich schon eine Weile damit, um herauszufinden woher das kommen könnte. Was ich bisher herausgefunden habe ist folgendes:
- meine Ängste beziehen sich primär auf die Körperform und die Flügel eines Vogels, welche ich dermaßen ekeleregend finde dass ich den Gedanken nicht ertrage jemals von einem berührt zu werden.
- die Angst vor der Angst zB in der Stadt, wenn sich eine Situation ergibt in der eine Taube vor mir läuft und ich nicht abschätzen kann wohin sie fliegt wenn mir jemand entgegen kommt.
- daraus resultierend die Angst sich zu blamieren, in dem man sich hektisch bewegt oder sich duckt.

Man sagte mir dass ich früher sogar tote Vögel angefasst habe, und absolut keine Angst vor *beep* und auch keine negativ Erlebnisse hatte. Deshalb ist es mir ein Rätsel woher plötzlich (besser gesagt seit ca. 15 Jahren) diese Phobie kommt.
Ich glaube dass ich mir diese Phobie "angewöhnt" habe, warum weiß ich nicht. Aber ich finde keine andere Erklärung dafür.
Meine Freundin hat ebenfalls diese Phobie, wir haben uns damals sozusagen kennengelernt als ich sie vor einer Ente wegrennen sah.
Die Phobie wurde später dadurch immer schlimmer. Wir beide haben uns gegenseitig komplett verrückt gemacht, bis ich vor kurzem einfach gesagt habe "Ich habe keine Lust mehr". Irgendwie hat es mir persönlich geholfen. Immerhin kann ich nun Tauben verscheuchen und meine Freundin beruhigen indem ich sage "die machen nichts, die laufen nur rum". Sowas hilft tatsächlich, denn die Gefahr dass man von einer Taube berührt wird ist zwar in der heutigen Zeit da, aber es ist unwahrscheinlich. Und immer wenn es eine Situation gibt in der ein Vogel ganz knapp über unseren Köpfen vorbeifliegt sage ich "und hat er uns berührt?...nein. wir leben noch"

20.12.2009 11:50 • #8


Hallo Leute!

Bei mir ist es auch von Kindheit an, und ohne das ich wüßte wieso, eine Feder/Vogelphobie.
Tauben sind das Schlimmste überhaupt. In die Stadt geh ich nur in Begleitung. Duck mich, lauf Slalom. Das Flügelschlagen ist auch für mich ein Horror. Allerdings ist es soweit ausgeprägt, dass ich mich auch vor jeder einzelnen Feder fürchte. Vor Flügelfedern ganz besonders. Ich arbeite als Gärtnerin und treffe jeden Tag auf Federn und tote Vögel. In den Gärten knallen oft Amseln gegen Scheiben und liegen dann versteckt im Gesträuch. Einmal hab ich in eine reingefasst, weil sie von oben nicht zu sehen war. Ich bin rückwärts ins Fenster gesprungen, es hielt, Gott sei Dank. Ein anderes mal zerfetzte Taube auf Rasen. Bin komplett zusammengeklappt, wollte unbedingt über den Rasen und war absolut unfähig auch nur einen Schritt zu machen. Mußte meinen Kunden absagen. Ich bin richitg umgekippt, hab gezittert und geschwitzt, und bin danach ein paar Tage nicht vor die Tür gegangen. Ich hab Angst durch Herbstlaub zu laufen, weil ich die Federn dann nicht sehen kann. Es haben schon alle möglichen Leute versucht mich an Federn zu gewöhnen, aber ich habs nicht ertragen. Ich habe auch viel über Konfrontationstherapie gelesen, allein beim Lesen bekam ich solche Angst, dass ich geheult habe.

Hat hier jemand Erfahrung mit Hypnose?

Ich kann auch abends nur schwer einschlafen, weil mir oft als letztes Bild irgendein toter Vogel erscheint, dann reiß ich die Augen auf und red mir ein, dass ich in meinem Bett sicher bin.
Ich hab auch Angst vor allen anderen *beep*, Raben auf Dächern,usw.
"Die Vögel" kann ich mir noch nicht mal im Vorspann ansehen...
Es gibt nur einen Vogel, den ich in meiner Nähe ertrage: Rotkehlchen!

Als Gärtnerin muß ich mit denen auskommen, da sie absolut furchtlos sind und sich sogar bis auf 10 cm heranwagen, wenns um ihre Chance auf Futter geht. Allerdings bin ich dann in einer Art Starre und absolut bewegungslos. Aber ich rede dann freundlich mit ihnen! Sag ihnen, dass ich für viele kleine Käfer sorge, wenn sie mich bloß nicht anfliegen. Einer setze sich mal auf das Spatenblatt, als ich gerade drauftreten wollte! Muß seltsam ausgesehen haben, wie ich da auf einem Bein stand und den Vogel anflehte sich woanders niederzulassen.

Federn, tote Vögel und Tauben sind mein ganz persönlicher Horror, und Frauen, die meinen mich mit einer Feder streicheln zu wollen....Hab schon heftige Tritte deswegen ausgeteilt und bin panisch aus dem Bett geflohen...

Ich bin jetzt 38 und habe das Gefühl, die Ängste werden immer schlimmer. Deswegen frage ich hier, ob sich jemand mit Hynose auskennt!

Mails bitte an

Liebe Grüße an Alle!

Tamara

07.01.2010 10:02 • #9


Hallo Tamara, dein Beitrag könnte 1:1 von mir geschrieben worden sein. Mir geht es genauso wie dir. Deinen Job könnte ich gar nicht ausführen! Sobald ich irgendwo eine Taube o. ä . sehe oder auch nur das Geräusch der Flügel höre, bekomme ich absolute Panik. Bin fast schon mal auf die Bahngleise gesprungen, weil Tauben unter einem Dach rumgeflattert sind und ich nicht wußte, wohin sie fliegen. Letztes Jahr lag in meinem Garten hinter einem Busch eine tote Amsel. Ich habe Unkraut entfernt und sie fast mit den Fingern berührt, ehe ich sie entdeckt habe. Mich hat es so geekelt und dieses Bild habe ich tagelang nicht aus meinem Kopf bekommen. Wenn ich auf der Straße laufe, gerate ich schon in Panik, wenn Vögel vor mir hin und hertippeln. Federn ekeln mich ebenfalls maßlos. Das Schlimmste ist aber, egal wo ich langlaufe, immer sehen ich irgendwelche toten Vögel oder irgendwelche Überreste von ihnen, die sonst niemanden außer mir auffallen. Erst wenn ich schlagartig stehen bleibe, weil es für mich undenkbar ist, daran vorbeizugehen, merken die anderen, dass ich wieder irgendwas gesehen habe. Manchmal träume ich davon, dass mich irgenwelche Tauben anfliegen, dann wache ich fix und fertig auf. Bin langsam auch total ratlos. Kann mir aber nicht vorstellen, wie so eine Therapie funktionieren soll bzw. irgendwelches Gefieder in meine Nähe zu lassen oder gar anzufassen.

Würde mich freuen, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, wie ich diese Angst in den Griff bekomme!

Danke

23.07.2013 13:55 • #10


Als eine Möglichkeit würde ich auf jeden Fall mal eine Therapie mit EFT, einer Klopfakupressur, versuchen. Mir hat das bei meinen Ängsten schon etwas Erleichterung gebracht und ich habe einiges gelesen, dass diese Technik bei Phobien sehr wirksam sein soll. Einen Versuch auf jeden Fall wert, denn mit den Gedanken über die Ängste kommt man irgendwie nicht weiter.
Aus meiner Sicht würde ich sagen: Du kannst geheilt werden!

28.07.2013 22:56 • #11



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Prof. Dr. Borwin Bandelow