ich leide an starken depresionen und ich weiß nicht mehr weiter!
es ist alles würde jeden tag ein stück von mir sterben, bis ich nur noch körperlich anweswnd bin.
ich hab das Gefühl, das niemand überhaupt merkt das ich exestiere b.z.w merkt, wie ich langsam an allem kaputt gehe.
alle meine Freunde haben sich von mir abgewendet!
Jetzt bin ich wohl alleine.
ich fühle mich, als wäre ich in ein schwarzes loch gefallen und keiner bemerkt es und niemand versucht mich heraus zu ziehen.
und um mich herum ist nebel, durch den weder ich noch andere kommen.
ich will da raus!

09.02.2004 11:46 • 22.02.2004 #1


9 Antworten ↓

Hallo X,

Du musst unbedingt professionele Hilfe haben. Wende dich bitte an einen Arzt deines Vertrauens. Akzeptiere den Zustand und hole dir Hilfe anders geht es nicht. Alleine kommst du dort nicht heraus. Glaub mir es ist so.
Ich wünsche dir alles Gute

Gruss Cindy

09.02.2004 13:51 • #2


Glaub mir, du brauchst Hilfe!
So sah es bei mir vorletzte Woche aus. Ich war am Ende!
Ich habe nur noch geweint und bin in der Wohnung wie eine Gefangene hin und hergelaufen. Dann wäre ich beim Autofahren fast durchgedreht. In genau diesem Zustand fuhr ich zu meinem Hausarzt...
Der erkannte glücklicherweise sofort, dass ich Hilfe brauchte...
Jetzt nehme ich seit fünf Tagen Trevilor. Die Nebenwirkungen sind absolut nicht schön, aber ich hoffe, dass nun bald die Wirkung anfängt.
Wenn du ein Medikament bekommst, hole dir jemanden, der mit dir den nicht so leichten Weg geht. Du brauchst Hilfe, wenn du da durch gehst! Ich habe vier Jahre allein versucht.... es wurde immer schlimmer!

09.02.2004 14:17 • #3


Hallo-
dringend solltest du einen Facharzt aufsuchen oder zumindest deinen Hausarzt.
Zu lange darfst du nicht ohne Hilfe bleiben sonst wird es nur noch schlimmer.
Hab seit jahren Depressionen undnehm auch was ein ca 6 Monate speziell im Winter. Sonst könnte ich nix machen nur im Bett gelegen und geheult.
gruß Angie

09.02.2004 17:10 • #4


ich habe seit einem halben jahr priofesionelle hilfe aber es bringt mich nicht weiter

10.02.2004 15:32 • #5


ich habe irgendwie angst vor Medicamenten, vor den nebenwirkungen und davor abhängig zu werden

10.02.2004 15:35 • #6


Hallo X!

Mein Name ist Melanie und ich kenne das Gefühl bin am Dienstag 18 geworden und durchlebte auch eine ziemlich heftige nervenzereibende Zeit. Ich weiß nicht wann es begonnen hat das ich an Depressionen litt, aber glaube mir ich kenne das Gefühl, was einem noch mehr fertig macht ist die Umgebung die meisten Menschen WOLLEN einen einfach nicht verstehen oder sie sind maßlos überfordert damit!

Heute geht es mir besser, versuch dich auf kleine Dinge zu konzentrieren die dich glücklich machen, denk an Sonnenuntergänge sie sind sooo schön in diesen Momenten versuch abzuschalten und nicht traurig zu werden, denn die Sonne lacht in dein Gesicht - freue dich mit ihr!

P.S.: Alles wird gut, irgendwann, glaub mir! that is a smile only for you!

LG Melanie

21.02.2004 10:49 • #7


Erst mal wünsche ich dir alles gute nachträglich zum geburtstag.
Ich wünschte mir wirklich alles würde besser werden aber ich kann nicht so wirklich daran glauben.
Man fühlt sich einfach so einsam und es ist alls würdest du eine andere sprache sprechen weil dich niemand zu verstehen scheint!
Aber das gefühl kenns du ja mit sicherheit auch.
Was machst du gegen deine Depresionen?

l,g zurück
Anne

21.02.2004 17:05 • #8


Hall x,

lass Dir helfen.

Ich nehme seit ca. 7 Wochen Trevilor retard 75mg. Die anfänglichen Nebenwirkungen, vor allem Übelkeit, verschwanden nach ca. 5 Tagen.
Nach ca. 2-3Wochen setzte bei mir die Wirkung ein und es geht mir extrem besser.
Auch ich wollte nie Antidepressive nehmen wegén der Abhängikeit.
Aber Antidrepessiva sollen nicht abhängig machen, trotzdem müssen sie langsam wieder abgesetzt werden (ausschleichen).

Zusammenfassend kann ich sagen:
schei. auf dei Nebenwirkungen am Anfang, schei. auf das Ausschleichen irgenwann in einem Jahr. Jetzt bin ich aus der Depression und kann handeln, jetzt kann ich mich richtig auf die Therapie einlassen, jetzt kann ich mein Leben wieder meistern, ja ich habe wieder Lebensfreude und es lohnt sich für mich meinem Leben eine Richtung zu geben.
Das gelingt mir aber nicht in einer Depressiven Episode, denn da bin ich völlig Handlungsunfähig, oder hast du jetzt die Kraft zu Handeln?

Ich habe sogar noch eine andere Erfährung die dieser gleicht.
Ich bin auch trockener Alk. (seit 10 Jahren). Solange ich getrunken habe konnte ich meine Probleme nie in den Griff bekommen. Alle Therapienansätze waren verloren weil ich wieder getrunken habe.
Erst als ich den Alk. weglassen konnte, konnte ich auch an mir arbeiten.

Mit Alk. war ich dazu nicht in der Lage. Und genauso ging es mir später mit meiner Depression.

Dank Trevilor geht es mir seit einpaar Woche soweit gut, dass ich wieder handeln und an mir und meinem Leben arbeiten kann. Dafür nehme ich die im Vergleich klitzekleinen Nachteile gerne, sogar sehr gerne in Kauf.
Wir sollten sogar sehr dankbar sein, dasss es soetwas wie Trevilor überhaupt gibt, den wie oft denken wir depresive an Selbstmord?

Ich wünsche dir alles Gute

Gruß und
enjoy your life

21.02.2004 18:41 • #9


Hallo Anne,

Mensch, dein Hilferuf rüttelt mich wieder wach. Mir ging es vor 1 1/2 Jahren genauso. Hatte vorher mit dem Thema noch nie zu tun. Dank meines Hausarztes (der hat die Depression erkannt) habe ich dann den richtigen Schritt gemacht. Ich war 9 Wochen in einer Klinik. War total gut, denn dort sind Leute, die dich verstehen und dir wirklich weiterhelfen. Das Therapieangebot war persönlich auf mich abgestimmt.

Ich habe damals auch gedacht, es ist alles zu Ende und hatte wirklich die schlimmsten Gedanken. Ich würde den Schritt in die Klinik jeder Zeit wieder machen, wenn es mir nochmal schlechter gehen sollte.

Seit dem Aufenthalt nehme ich noch regelmäßig 150 mg Zoloft. Dieses schafft ein gutes Gleichgewicht. Ich habe hin und wieder nochmal eine depressive Verstimmung, dieses ist allerdings überhaupt nicht mehr mit einer Depression zu vergleichen. Die eventuellen Nebenwirkungen eines Antidepressiva lassen auch nach 1-2 Wochen nach und dann setzt die Hauptwirkung ein. Antidepressiva machen auch nicht abhängig, von da her kann man die Sache ganz easy angehen.

Was ich allerdigns noch parallel mache ist eine ambulante Psychotherpie. Diese tut mir ganz gut, und hilft mir meinen richtigen Weg zu gehen.

Ich wünsche Dir alle Gute und hab keine Angst vor professioneller Hilfe; ohne die geht es leider nicht.

Liebe Grüße
Alexandra (Alex)

22.02.2004 19:58 • #10




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