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Aero
Gast

Hallo,
Wer von euch geht zu einer Selbsthilfegruppe?
Was wird da so gemacht?

03.08.2012 #1


HeikoEN
Man tauscht sich aus über seine persönlichen Themen oder Probleme.

Ggf. kann man die anderen Teilnehmer fragen nach eigenen Erfahrungen bzw. Stellung nehmen, wenn ein anderer Teilnehmer etwas über sich berichtet.

Praktisch jede Gruppe bietet an, neue Teilnehmer einfach mal zusehen zu lassen. Man braucht auch nichts zu sagen oder etwas persönliches berichten.

So kann man prüfen, ob das etwas bringt oder nicht.

Warum fragst Du und wo liegen Deine Gedanken dabei? Angst davor hinzugehen?

#2


A


Wer von euch.

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A
Ich möchte dort hin gehen. Hab aber Angst

#3


HeikoEN
Ich bin Teilnehmer einiger Gruppen und kann Dir versichern, dass dort Leute sind, die ebenfalls Angst haben und VOLLSTES Verständnis für Dich und deine Situation aufbringen werden.

Somit riskierst Du nichts, denn aufstehen und einfach gehen, kannst Du JEDERZEIT!

Vielen Betroffenen hilft eine Selbsthilfegruppe, weil alleine der Austausch über die Themen eine Last nimmt und man auf Gleichgesinnte trifft!

Denn wer könnte Dich mehr verstehen als jemand, der selber unter Ängsten leidet?

Wenn es eine etwas größere Gruppe ist, dann gibt es ggf. einen "Beauftragten", der Dich sozusagen einführt bzw. an die Hand nimmt. Das schafft Vertrauen. Nimm einmal Kontakt auf zu der Gruppe.

Woher kommst Du?

#4


A
Ich komme aus Kempten.
Das ist keine reine Angst Gruppe. Da sind depresionen und Trauer mit dabei.

#5


HeikoEN
Ja, das sind die "Feinheiten", die ich für mich in Selbsthilfegruppen auch erkannt habe, dass Angst und Depression gerne in eine Gruppe gepackt werden.

Natürlich gehören beide zusammen, sind aber dennoch völlig unterschiedlich und meine persönliche Erfahrung ist, dass ich als REINER Angsthase, so GAR NICHTS mit Depressionen anfangen kann.

Natürlich gibt es auch Mischformen, sprich Betroffene, die ggf. BEIDES haben.

In mehreren Gruppen hatte ich versucht, die reinen Ängstler herauszuziehen, was aber relativ schwer ist. Die Gründe sind relativ vielfältig, u.a. hat das auch etwas mit der Altersstruktur, dem Stand der Erkrankung usw. zu tun.

Aber dennoch habe ich jede Gruppe als Hilfe gesehen und bin der Überzeugung, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen!

#6


F
Hatte überlegt einer SHG beizutreten.
Nur "müsste" ich dann in 2 oder 3 verschiedene Gruppen und das wird mir zu stressig.

#7


A
Warum musst du dann in mehrere

#8


F
Es gibt normale uns speziellere Angstgruppen.
Da ich aber viele verschiedene Ängste habe, "leicht" menschenscheu bin, mich mit BPS rumquäle und auch gerne in eine Essstörungsgruppe möchte, ist es meiner Meinung nach schwer, sich zu entscheiden, in welcher SHG man am besten aufgehoben ist.

#9


A
A so OK.

#10


HeikoEN
Meine Erfahrung zu mehreren Gruppen ist, dass man relativ schnell merkt, welche der Gruppen es "bringt".

Es gibt einige Faktoren, wie ich oben schon geschrieben hatte, die eine Gruppe ggf. interessant machen. Das geht von der Altersstruktur der Teilnehmer, bis zu einer etwaigen Moderation der Gruppe...

Von daher wäre das kein Grund, es nicht zu versuchen

#11


A
Also nicht zu ner shg gehen?

#12


HeikoEN
Natürlich hingehen!

Meine Erfahrungen wären KEIN Grund für Dich!

Ich finde, nur die eigenen Erfahrungen sind überhaupt der Maßstab, nachdem man entscheiden sollte.

Denn was ich lecker, schön, schnell, toll, gesund finde, muss nicht für Dich gelten, oder?

Von daher, einfach mal hingehen, anschauen, eine Nacht drüber schlafen, Deine Eindrücke hier posten und dann entscheiden...

#13


A
Zitat von HeikoEN:
Natürlich hingehen!

Meine Erfahrungen wären KEIN Grund für Dich!

Ich finde, nur die eigenen Erfahrungen sind überhaupt der Maßstab, nachdem man entscheiden sollte.

Denn was ich lecker, schön, schnell, toll, gesund finde, muss nicht für Dich gelten, oder?

Von daher, einfach mal hingehen, anschauen, eine Nacht drüber schlafen, Deine Eindrücke hier posten und dann entscheiden...


Ok

#14


A


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