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Hi zusammen

Man probiert ja alles aus, wenn man so mit RDS gesegnet ist, nicht? Zurzeit versuch ich grad, mich mehrheitlich basisch zu ernähren, hab ein Buch dazu gelesen und dabei von der F.X. Mayr-Diät gehört. Kennt die jemand und hat sie ausprobiert? Bringt das was?

Grüsse
Kattinka

03.07.2003 14:48 • 19.08.2003 #1


Hi Kattinka,

ich kenne diese Diät. Habe ich früher (vor meinen reizigen Zeiten) ab und zu gemacht. Allerdings meist nur schnell ein paar Tage.

Ich denke aber, dass sie nur guttun kann. Ob`s konkret für unsere Därme oder Mägen was bringt weiss ich nicht. Aber jedenfalls entsäuert sie und entschlackt die Diät, und dass kann uns ja nur gut tun.

Falls Du sie machst, lässt Du uns dann wissen, ob sie Dir gutgetan hat?

Liebe Grüsse
Sabine

04.07.2003 12:37 • #2



F.X. Mayr-Diät

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Hallo,

ich habe sie auch schon gemacht und muß sagen das ich nicht mehr ganz so schlimme RD-Probleme habe und seitdem wieder etwas Obst essen kann. Habe Fructose-Intoleranz und habe einige Zeit gar nichts gegessen was Zucker enthalten hat (die Zeit der Mayr -Kur und dann noch eine ganze Weile nach der Kur.

Die Mayr-Kur habe ich für drei Wochen zu Hause gemacht, nicht nur mit Brötchen sondern die leichte Ableitungsdiät (Kartoffeln, Gemüse, Fisch und Dinkelbrötchen)

Ob jetzt die Mayr-Kur oder er lange Verzicht auf Zucker zur Besserung geführt hat kann ich leider nicht sagen.

Es gibt auch noch bestimmtes Obst was ich meide (z. B. Äpfel), weil ich da 100 % - ig wieder Beschwerden kriege.

Viel Glück
Andrea

04.07.2003 14:07 • #3


Hi zusammen

Ich hab mich in letzter Zeit auch versucht, mehr basisch zu ernähren und merke, dass mir das eigentlich ganz gut tut. Mein Arzt meinte allerdings, ich hätte früher oder später Mangelerscheinungen, wenn ich nun nur noch Gemüse und Obst esse. Bei Äpfeln merke ich einen riesigen Unterschied in der Sorte. Idared-Äpfel vertrage ich sehr gut, die andern eher nicht so. Von dieser F.X. Mayr-Kur hab ich eben gehört, dass sie auch entgiftet und ich hab mir jetzt so überlegt, dass wenn ich dann so schön entgiftet wär, eine Prosymbioflor-Kur nachschieben könnte und's mir dann vielleicht wieder viel, viel besser gehen würde.
Und klar werd ich euch wissen lassen....

Grüsse
Kattinka

04.07.2003 15:46 • #4


Hi Kattinka,

das mit den Idared-Äpfeln finde ich sehr interessant. Habe hier ja schon mal gepostet, dass in irgendeiner Fernsehsendung berichtet wurde, dass rote Äpfel für Allergiker besser verträglich sind als grüne Sorten. Habe es allerdings noch nicht selbst ausprobiert, da ich Äpfel meide.
Aber vielleicht ist ja doch was dran? Oder liegt`s nur an der Sorte?
***grübel*****

Servus
Sabine

05.07.2003 10:13 • #5


Hi Kattinka,

mit der F.X.Mayr-Kur habe ich auch mal 'ne Zeit lang beschäftigt. Habe viel darüber gelesen und auch über Angebote zu stationären Kuren recherchiert, mich dann aber nach langen hin und her für's Fasten entschíeden.
Irgendwo in einem Forum habe mich mal gelesen, dass jemand mit RD die F.X.-May-Kur ambulant durchgeführt hat. Mit kurzfristigem Erfolg, d. h. während der Kur ging es demjenigen sehr gut und das positive Ergebnis hielt auch noch ein paar Wochen an.

Ich glaube auch, dass unsere Krankheit viel mit Übersäuerung und Ablagerung von Stoffwechselendprodukten/Schlacken im Körper zu tun hat. Nach einem 13tägigen reinen Wasser- und Teefasten ging es mir noch zusammen mit einigen anderen positiven Dingen in meinem Leben über ein halbes Jahr sehr gut. Leider ließ sich dieses Ergebnis später nicht wiederholen.

Ich habe auch im Zusammenhang mit basischer Ernährung und Entgiften/Entschlacken mit kineseologisch ausgetesteten Medi auch schon über längere Zeit gute Erfahrungen sammeln können. Allerdings war das leider nie von Dauer, sondern mein Zustand kippte dann irgendwann wieder. Deshalb denke ich mittlerweile, dass in meinem/vielleicht auch in unseren Körpern irgendwas nicht richtig funktioniert, so dass der Stoffwechsel es auf Dauer nicht schafft, die Endprodukte richtig zu verarbeiten, sondern sie im Körper deponiert, so dass es unser Darm dann als weiterer Schwachpunkt ausbaden darf.

Ein Vorteil der F.X.Mayr-Kur ist bestimmt, dass sie ein schonenderer Weg der Entgiftung darstellt, als das reine Wasserfasten. Außerdem lernt man dabei wieder sein Essen gut zu kauen und einzuspeicheln, was glaube ich, kaum noch ein Mensch tut.
Mein Heilp. hat mir mal empfohlen, wenn ich die F.X.Mayr-Kur durchführen möchte, lieber Dinkelsemmeln und Ziegenmilch zu nehmen, als Weizenbrötchen und Kuhmilch. Das ist wohl verträglicher. Für mich kann ich da bei dem Weizen, den ich sowieso meide, voll zustimmen.

Was ich noch empfehlen kann, ist vor und nach der Kur verstärkt Mineralien zuzuführen. Da bei der Entgiftung viel davon gebraucht wird. Ich glaube auch (Fastenerfahrung), dass die Kur, um einen längeren Effekt zu erzielen, mdst. vier bis sechs Wochen durchgeführt werden sollte. Und danach mit dem normalen Essen ganz, ganz sachte anfangen. Bei unseren empfindlichen Eingeweiden ist das ganz wichtig; noch sanfter als das in der Literatur beschrieben wird.

Das mit der Prosymbioflor-Kur ist auch 'ne gute Idee, besonders wenn Du, wie in den Büchern beschrieben, die Einläufe mitmachen willst.

Good Luck!
Cl.

05.07.2003 20:43 • #6


Hi Zmilla
Danke für deinen ausführlichen Beitrag! Ich habe schon mehrfach gehört, dass sich nach einer solchen Kur eine Besserung einstellt. Die letzten Monate habe ich versucht, mich mehrheitlich basisch zu ernähren. Esse ich einen Tag lang nur Salat oder Gemüse, geht's mir besser, aber selbst wenn ich eine ganze Woche nur Grünzeug futtere - ein Teller Spaghetti genügt, um wieder am Anfang zu stehen.

Fasten wäre sicher auch eine tolle Methode - aber da reicht mein Wille nicht aus dazu! Wenn ich Hunger habe und nicht innert kurzer Zeit was zwischen die Zähne kriege, dann bin ich unausstehlich für meine Mitmenschen. Drum doch besser eine andere Entgiftungskur. Aber Einläufe? Hast du das schon gemacht??

Mineralstoffe nehm ich eigentlich schon länger zu mir. Ich habe immer wieder Zink- und Eisenmangel, und deswegen auch schon mehrmals starken Haarausfall gehabt. Ich nehme an, du denkst dabei an so Multivitaminpräparate, oder?

Grüsse
Kattinka

07.07.2003 13:52 • #7


Hi Sabine

Hab gar nicht gewusst, dass grüne Sorten weniger verträglich sein sollen als rote. Bei mir merk ich, dass ich jedenfalls nicht auf die Farbe gehen kann. Letzthin hab ich mal Äpfel gekauft, die waren auch rot, aber eine andere Sorte als Idared und die hab ich nicht so toll vertragen. Bei den grünen Àpfeln - oder sind die jetzt gelb? - vertrage ich die Golden Delicious sehr gut.

Lieber Gruss
Kattinka

07.07.2003 13:55 • #8


Hallo,

was ich zur Kur nicht eingenommen habe waren die Mineralstoffe. Eigentlich soll man Basica dazu einnehmen, ich habe das aber überhaupt nicht vertragen. Wenn während der Kur also immer noch Beschwerden auftreten sollten, solltet ihr überlegen das Basica abzusetzen und zu schauen ob es "ohne" besser wird.

VieleGrüße
Andrea

07.07.2003 15:00 • #9


Hallo Kattinka,

Danke für deinen ausführlichen Beitrag!

Bütte, bütte!

Die letzten Monate habe ich versucht, mich
mehrheitlich basisch zu ernähren. Esse ich einen Tag lang nur
Salat oder Gemüse, geht's mir besser, aber selbst wenn ich eine
ganze Woche nur Grünzeug futtere - ein Teller Spaghetti genügt,
um wieder am Anfang zu stehen.

Das Du Salat so prima verträgst, finde ich merkwürdig. Weil das ganze rohe Grünzeug im Darm eher vergärt als verdaut wird. Für Menschen mit Schwachpunkt Darm ist diese Vergärung eigentlich eine zusätzliche Belastung.
Ich habe das aus eigener Erfahrung gemerkt, Rohkost esse ich sehr wenig und dann nur mittags als Vorspeise. Dann ist das o.k. für mich, aber abends ist Salat zu schwer verdaulich für meinereiner.
Schonend gegartes Gemüse hat halt neben den dann hoffentlich noch vorhandenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auch noch die lieben Ballaststoffe. Und gegartes Gemüse vertrage ich fast immer gut.

Aber in Ernährung muss halt jeder sein’s rausfinden. Der eine verträgt vielleicht alles nur zubereitet nach der Hildegard von Bingen und der andere ist dann der Bircher?-Rohkosttyp.
Aber apropos Spaghetti: Du hast Dich bestimmt schon auf Zöliakie testen lassen, oder?

Fasten wäre sicher auch eine tolle Methode - aber da reicht
mein Wille nicht aus dazu! Wenn ich Hunger habe und nicht
innert kurzer Zeit was zwischen die Zähne kriege,
dann bin ich

Wenn der Darm richtig leer ist, dann hast Du keinen Hunger. Ist echt so! Das „Magenknurren“ und das Hungergefühl kommen von den Leerbewegungen des Darms (hab‘ ich jedenfalls mal gelesen).
Ausreichend trinken, bleibt superwichtig.

unausstehlich für meine Mitmenschen. Drum doch besser eine
andere Entgiftungskur. Aber Einläufe? Hast du das schon
gemacht??

Also wenn fasten, dann richtig. *grins* ... Einläufe haben halt den Vorteil, dass die den hinteren Darmteil richtig durchspülen. Es ist beinahe krass, was nach Tagen ohne festes Essen noch im Darm ist (falls es Dir hier nicht zu eklig wird *grins*). Das hätte ich vorher auch nicht geglaubt. Nachdem ich mich an das Prozedere des Einlaufs gewöhnt hatte, empfand ich des Einlauf jeden zweiten/dritten Tag schon wieder als sehr angenehm, weil reinigend.
Nachteil ist, dass die Darmflora „mitgereinigt“ wird.

Mineralstoffe nehm ich eigentlich schon länger zu mir. Ich habe
immer wieder Zink- und Eisenmangel, und deswegen auch schon
mehrmals starken Haarausfall gehabt. Ich nehme an, du denkst
dabei an so Multivitaminpräparate, oder?

Bei Multivitaminpräparaten wär‘ ich vorsichtig. Es gibt ja verschiedene Minerale und Vitamine, die sich gegenseitig „behindern“, d. h. abschwächen, wenn man sie zum gleichen Zeitpunkt nimmt.

Von meinem Heilp. habe ich gelernt, dass der Körper bei der Aufnahme von Mineralien und Vitaminen (auch bei Medis) sehr ete pete sein kann. Er nimmt nur das auf, was er erkennt und was er gerade braucht und verarbeiten kann. So kann es sein, dass er heute Eisen will, morgen aber Magnesium preferiert. Bei mir ist/war es z. B. so, dass ich ohne Magnesium immer Krämpfe in Darm/Armen und Beinen bekam. Nach einer Zeit von hochdosiertem Magnesiumeinnahme, gingen die Krämpfe aber dann nicht mehr weg. Bis mein Heilpr mir riet (austestete), es mal mit homöopathischen Magnesium zu probieren. Das half dann ganz gut. Momentan kann ich wieder „normales“ Magnesium nehmen. D. h. der Körper erkennt die Information/das Magnesium wieder und kann es resorbieren.

Bei mir hat `ne Zeit lang das kineseologische Austesten durch meinen Heilpr. geholfen. Dadurch habe ich mit der Zeit ein ganz gutes Körpergefühl dafür entwickeln können.

Momentan nehme ich Magnesium, einen kineseologisch ausgetesteten Mineralstoffkomplex mit Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan, Zink, Kupfer aus der Apotheke, Nachtkerzenölkapseln und ab und zu mache ich eine Kur mit B-Vitaminen oder Zink.
Bei den Mineralien soll es auch eine Rolle spielen, aus welchen chemischen Verbindungen die einzelnen Mineralien hergestellt wurden. Da gibt es Unterschiede, wie der Körper sie aufnehmen kann bzw. welche den Körper eher noch belasten, weil sie nicht aufgenommen werden können, sondern abgebaut und ausgeschieden werden müssen.

Grüße zurück
Cl.

09.07.2003 16:05 • #10


Hallo,
hab den Beitrag erst jetzt gelesen, also eine etwas späte Antwort zum Thema Basica. Letztlich habe ich im Reformhaus erfahren, dass im Basica Milchzucker enthalten ist. Damit kann die Unverträglichkeit zusammenhängen. Es gibt andere Mineralpräparate ohne Milchzucker, z.B. Basen-Medical von Flügge.

Viele Grüsse

Anna

19.08.2003 22:40 • #11



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