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Hallo zusammen!

Letztes Jahr wurde bei mir nach einer Magenspiegelung eine akute Gastritis (Magenschleimhautentzündung) festgestellt. Ich bekam Tabletten und machte ne Diät und es wurde einigermaßen besser. Habe aber seitdem immer Probleme mit meinem Magen+Darm.
Hab mich deswegen vor kurzem nochmal einer Magen+Darmspiegelung unterzogen - ohne Befund bzw. Reizmagen/Reizdarmsyndrom.

Hier meine Fragen:

1) Kopfproblem?

Mein Arzt sagt, dass das ganze vom Kopf, also von der Psyche kommt.
Man muß damit lernen umzugehen. Sich keine Gedanken drüber machen
usw. Aber wie soll ich das machen? Alles nur Einbildung wenn mein
Magen+Darm weh tut. Habe auch schon eine Verhaltenstherapie hinter
mir (12 Sitzungen), aber das bringt mir ehrlich gesagt nicht viel.
Der Psychologe meint immer das das ganze Einbildung wäre.
Irgendwie hat er ja Recht, aber es gibt doch viele Leute die einfach
einen empfindlichen Magen/Darm haben. Das kann doch nicht alles
nur vom Kopf gesteuert werden, oder?? Ich merke auch, wenn ich
weggehe und Ablenkung habe, das ich den Schmerz nicht so
wahrnehme. Aber das wäre ja das gleiche wie bei anderen
Beschwerden (Kopfweh..), mit Ablenkung gehen die Schmerzen ins
Unterbewußtsein.
Meiner Meinung nach nehem auch viele Ärzte das ganze nicht Ernst.
Ab zum Psychologe, dann wird das ganze schon besser!

2) Medikamente??

Arzt meinte, man kann beim RM/RD nicht viel machen. Wenn die
Schmerzen stärker sind, kann man Immodium usw. nehmen.
Das letzte Jahr hatte ich immer nur mit dem Magen Probleme,
zur Zeit ist es eher der Darm der Probleme bereitet (Magen ist ok).
Das könnte schon das Kopfproblem beweisen - schwierige Sache.

3) Heilpraktiker??

Auf die Frage, ob ein Besuch bei einem Heilpraktiker Sinn machen würde
meinte er das das ganze eigentlich nicht so Recht was bringen würde.
Der Heilpraktiker beschäftigt sich intensiver mit dem Patienten, aber
solche Heilmittel würden auch nicht so Recht den Durchbruch in Sachen
RM/RD bringen. Höchstens würde der "Placebo-Effekt" eintreten.
Lohnt sich ein Besuch bei einem Heilpraktiker? Was kostet so was pro
Behandlung? Würde das schon gerne ausprobieren!

4) Ernährung+Gewicht

Seit ich ne lange Diät gemacht habe, ist mein Körpergewicht ziemlich
zurück gegangen. Diät mache ich nicht mehr, aber ich meide viele
Speisen wie Süßigkeiten, fette Speisen usw. Ich habe ziemlich
Untergewicht und würde gerne 5-8 kg zunehmen aber mit meiner
Ernährung schaffe ich das nicht. Gibt es sowas wie einen
Ernährungsberater? Habt ihr keine Probleme mit Gewicht usw...?


Hier nochmal meine Symptome:
Übelkeit, Druck (Brenen) im Magen-Darm Bereich, Blähbauch, Völlegefühl, ab und zu Durchfall (aber zum Glück eher selten)...

War jetzt ein bißchen viel auf einmal, aber ich mache mir meine Gedanken drüber, weil ich das ganze jetzt schon seit letzem Jahr habe und versuche damit zu leben. Hoffe ihr könnt mir mit ein paar Anregungen helfen.

Danke für Eure Hilfe im Voraus!!

Stefan

25.07.2003 17:43 • 26.07.2003 #1


Stefan schrieb:

Hallo zusammen!

Hallo Stefan,

Letztes Jahr wurde bei mir nach einer Magenspiegelung eine
akute Gastritis (Magenschleimhautentzündung) festgestellt. Ich
bekam Tabletten und machte ne Diät und es wurde einigermaßen
besser. Habe aber seitdem immer Probleme mit meinem Magen+Darm.
Hab mich deswegen vor kurzem nochmal einer Magen+Darmspiegelung
unterzogen - ohne Befund bzw. Reizmagen/Reizdarmsyndrom.

Hier meine Fragen:

1) Kopfproblem?

Aus meiner Sicht: Nö! Nicht nur! Klar spielt die Psyche bei JEDER Krankheit eine Rolle. Irgendwo las ich mal: "Es gibt keine Krankheiten, der Mensch als Ganzes erkrankt, was alle Aspekte beinhaltet."

Mein Arzt sagt, dass das ganze vom Kopf, also von der
Psyche kommt.

Stimmt -teilweise-, aber auch die Disposition, also die Bereitschaft zu einer Störung muss da sein. Weiter kann auch von den Eltern/Grosseltern was vererbt worden sein.

Man muß damit lernen umzugehen. Sich keine Gedanken drüber
machen
usw.

DER hat gut reden. Wünsch ihm doch nur mal EINEN Tag Deine Beschwerden an den Hals.....Dann würde er sowas NIE wieder sagen!

Aber wie soll ich das machen? Alles nur Einbildung
wenn mein
Magen+Darm weh tut.

Nein, keine Einbildung! Nur weil die Herren Dottores mit dieser speziellen Symptomatik nicht umgehen können, speisen sie uns so ab!

Habe auch schon eine Verhaltenstherapie
hinter
mir (12 Sitzungen), aber das bringt mir ehrlich gesagt
nicht viel.

Meine langjährige Erfahrung hat bestätigt, wenn man nicht fast auf der Stelle das Gefühl von "Heureka" hat - Finger davon. Im günstigsten Falle kostet es "nur" Geld.

Der Psychologe meint immer das das ganze Einbildung wäre.
Irgendwie hat er ja Recht,

Nein! Hat er nicht! Man bildet sich Schmerzen und Symptome nicht einfach ein! Ich kenne Leute, die jahrelang in psychologischer Behandlung waren, wo alles noch schlimmer geworden ist. Sicher gibt es auch viele, denen mit Psychotherapie geholfen werden kann. Dazu gehört nach meiner bisherigen Erkenntnis aber kein Reizdarmpatient. Ich bitte um Berichtigung, falls das evt. doch der Fall sein sollte.....Ist hier jemand? Haaaaloooo?

Ich merke auch, wenn
ich
weggehe und Ablenkung habe, das ich den Schmerz nicht so
wahrnehme. Aber das wäre ja das gleiche wie bei anderen
Beschwerden (Kopfweh..), mit Ablenkung gehen die Schmerzen
ins
Unterbewußtsein.

Ja, da ist was dran. Wenn ein kleines Kind nach einer Verletzung von Mama beruhigt wird, was passiert dann? Meistens lenkt Mama es doch ab, oder?

Meiner Meinung nach nehem auch viele Ärzte das ganze nicht
Ernst.
Ab zum Psychologe, dann wird das ganze schon besser!

Die schicken Dich weiter, weil sie mit ihrem so mühsam erworbenen Latein am Ende sind, und keine Schlappe riskieren wollen. Soll das doch der Kollege übernehmen...

2) Medikamente??

Arzt meinte, man kann beim RM/RD nicht viel machen. Wenn
die
Schmerzen stärker sind, kann man Immodium usw. nehmen.

Aus seiner Sicht stimmt das sogar!

3) Heilpraktiker??

Auf die Frage, ob ein Besuch bei einem Heilpraktiker Sinn
machen würde
meinte er das das ganze eigentlich nicht so Recht was
bringen würde.
Der Heilpraktiker beschäftigt sich intensiver mit dem
Patienten, aber
solche Heilmittel würden auch nicht so Recht den Durchbruch
in Sachen
RM/RD bringen. Höchstens würde der "Placebo-Effekt"
eintreten.
Lohnt sich ein Besuch bei einem Heilpraktiker? Was kostet
so was pro
Behandlung? Würde das schon gerne ausprobieren!

Meine Erfahrungen mit Heilpraktikern:
1. Irisdiagnose und Komplexmittelhomöopathie. War preislich human. Irisdiagnose hat mich schwer beeindruckt! Die Frau hat mir z.B. gesagt, dass mein Blinddarm noch im Körper wäre, dass die Geburt meines Kindes komplikationsreich verlaufen ist usw., ausserdem stellte sie eine Übersäuerung fest. Die anschliessenden Komplexmittel waren, gelinde gesagt, ein Witz! Da alle auf Alk. sind, die man alle 2 Std. einnehmen sollte - kannst Dir ja denken, was dabei rauskam.....Ausser Spesen nichts gewesen!

2. Chinesische Medizin. Akupunktur. Mhhhh, das hatte was. Wenn die Nadeln "drin" waren, brachte das fast sofort Erleichterung. Die Blähungen lösten sich. (Gott sei Dank, dass man dann auf der Liege allein gelassen wurde....) Nur, kaum hatte ich die Praxis verlassen, war alles wie vorher.
Zuhause musste ich dann chin. Tee's zubereiten. Die haben wirklich toll geholfen! Die Verdauung normalisierte sich, Blähungen, Gliederschmerzen, sogar Depressionen liessen nach. Nur - diese Tee's kann man nicht ewig trinken, weil auf Dauer giftig. Und wenn man damit aufhört ist wieder der alte Mist da! Tja? Was tun? Ausserdem hat das Ganze ein Heidengeld gekostet!

4) Ernährung+Gewicht

Seit ich ne lange Diät gemacht habe, ist mein Körpergewicht
ziemlich
zurück gegangen. Diät mache ich nicht mehr, aber ich meide
viele
Speisen wie Süßigkeiten, fette Speisen usw. Ich habe
ziemlich
Untergewicht und würde gerne 5-8 kg zunehmen aber mit
meiner
Ernährung schaffe ich das nicht. Gibt es sowas wie einen
Ernährungsberater? Habt ihr keine Probleme mit Gewicht
usw...?

Doch, ich hatte auch schreckliches Untergewicht. Bei mir konnste die Rippen zählen, anfassen war sowieso nicht, weil, wegen blauer Flecke. *g*
"Diäten" musste sowieso zwangsweise, weil ich einfach fast nichts mehr vertragen habe. Sogar Wasser verursachte Beschwerden!
Heute möchte ich gern mal wieder ein paar Pfunde abnehmen, wegen Sommer und Bikini und so..... Du verstehst?

Hier nochmal meine Symptome:
Übelkeit, Druck (Brenen) im Magen-Darm Bereich, Blähbauch,
Völlegefühl, ab und zu Durchfall (aber zum Glück eher
selten)...

War jetzt ein bißchen viel auf einmal, aber ich mache mir meine
Gedanken drüber, weil ich das ganze jetzt schon seit letzem
Jahr habe und versuche damit zu leben. Hoffe ihr könnt mir mit
ein paar Anregungen helfen.

Na ja, mein persönlicher Durchbruch war die klassische Homöopathie. Viele erleiden damit leider auch Schiffbruch, weil nicht gleich auf Anhieb das passende Mittel gefunden wird, und sie dann denken, paaah eh alles Humbug. Diejenigen aber, die an den/die richtige/n Behandler/in geraten, kommen von dieser Methode nicht mehr los! Garantiert! Ich überlege sogar, ob ich nicht eine Ausbildung mache. Bin über beide Ohren "verknallt" in die Homöopathie, weil sie mir so wunderbar geholfen hat. Noch bin ich nicht über den Berg. Es gibt immer mal wieder Rückschläge. Aber es ist kein Vergleich zu früher!

Danke für Eure Hilfe im Voraus!!

Das, lieber Stefan, war nur mein ganz persönliches Statement. Was Du letztendlich daraus ziehen kannst, ist ganz allein Deine Angelegenheit. Wenn ich Dir dennoch durch meine persönlichen Erfahrungen ein Stückchen weiterhelfen könnte, würde mich das natürlich sehr freuen!

Alles Gute für Dich!
Melli

25.07.2003 21:00 • #2



RD/RM+Heilpraktiker.?

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Hi Stafan,

1) Kopfproblem?

Mein Arzt sagt, dass das ganze vom Kopf, also von der
Psyche kommt. Man muß damit lernen umzugehen. Sich keine Gedanken drüber machen usw.

Dein Arzt macht es sich sehr einfach, wenn organisch nichts zu finden ist, muss es der Kopf sein ... Schulmedizinerlogik ... mein Gastroenterologe hat dazu Gott sei Dank 'ne andere Meinung (sonst würd' ich auch nicht zu ihm gehen, was ich auch nur mache, wenn ich was verschrieben haben will) ... er sagt, dass die Organe zwar o.k. sind, aber das Zusammenspiel der Organe (wann, wieviel) nicht mehr stimmt und dass sich dies in solchen Margen abspielt, dass es die Schulmedizin (noch) nicht messen kann ... Dein Arzt will Dich als schwierigen Fall, der ihm Zeit und Nerven frisst von der Pelle haben und schiebt Dich, weil es das einfachste für ihn ist, zum Psychologen ab.

Ich weiss noch genau, vor ca. 10/12 Jahren hiess es, Magengeschwüre kommen vom Stress und nur vom Stress. Dann oh Wunder wurde der Heliobacter als Ursache von der Schulmedizin entdeckt ... so läuft das Ganze ... für jede Krankheit, Symptom gibt es, meiner Meinung immer körperliche Ursachen, wie es aber auch immer psychische, psychosomatische und geistige Ursachen gibt. Der Mensch besteht auch mehr als seinem Körper und deshalb bedingen sich diese Größen, wie auch an jeder anderen Stelle des Lebens ...

Lass Dich nicht verrückt machen! Suche Deinen Weg zur Gesundheit, vielleicht ist es ein Mix aus Psychologen, Heilpraktiker und Schulmedizin. Wer weiß ... es steht Dir alles offen ... das einzige, was Du tun müsstet, ist anzufangen und dranzubleiben ...


2) Medikamente??

Arzt meinte, man kann beim RM/RD nicht viel machen. Wenn
die
Schmerzen stärker sind, kann man Immodium usw. nehmen.
Das letzte Jahr hatte ich immer nur mit dem Magen

Wenn Du eine Pille suchst, die Du nur zu schlucken brauchst und dann geht es Dir wieder supergut, dann hat Dein Arzt Recht, das wirst Du bei unserem Symptombild nicht finden ... das lässt sich nicht mit 'ner Tablette auf Dauer unterdrücken. Dir stehen aber unendlich viele Möglichkeiten zur Verfügung, die Du einfach auszuprobieren kannst. Das wird Dich Geld und Zeit und Leiden kosten, aber Du hast wenigstens die Chance. Wenn Du hier im Forum herumschnüffelst, dann wirst Du schon einiges finden, dass Du ausprobieren kannst oder such' im WWW ....

3) Heilpraktiker??

Auf die Frage, ob ein Besuch bei einem Heilpraktiker Sinn
machen würde
meinte er das das ganze eigentlich nicht so Recht was
bringen würde.
Der Heilpraktiker beschäftigt sich intensiver mit dem
Patienten, aber
solche Heilmittel würden auch nicht so Recht den Durchbruch
in Sachen
RM/RD bringen. Höchstens würde der "Placebo-Effekt"
eintreten.

Die Schulmedizin und die alternativen Heilmethoden stehen von jeher net so gut zueinander.

Richtig ist, dass die Heilpraktiker sich intensiver mit ihren Patienten beschäftigen und meine Meinung ist, dass dies die Schulmedizin auch tun sollte, denn sehr wichtig bei so einer Krankheit wie der unsrigen ist einfach das Gefühl, Ernst genommen zu werden! Schon das allein hilft mächtig und selbst wenn die unzähligen Besserungen und Heilungen der alternativen Heilmethoden auf dem Placebo-Effekt beruhen würden, ist es doch mehr als die Schulmedizin mit ihrer Apparatumedizin zu Stande bringt und wenn man es nicht selber zahlen müsste, wäre das auch für die Krankenkassen die preisgünstigere Variante.

Ich schreib' Dir mal 'ne Seite rein, die einen umfassenden Überblick über die alternativen Methoden gibt. Allerdings weiss ich bei der Seite nicht, wie seriös sie ist, da ich sie noch nicht viel genutzt habe. Denn leider muss man in Gegenzug zur Schulmedizin die "schwarzen Schafe" selber zahlen.



Meine Erfahrungen in den alternativen Methoden belaufen sich auf:
-Kineseologie: hat mich immer ein Stück weitergebracht, war halt leider nie von Dauer
-reines Tee- und Wasserfasten: mir ging es für ein halbes Jahr wesentlich besser, wenn auch nicht beschwerdefrei. Leider hielt die Wirkung nicht und ließ sich später auch nicht wiederholen
-verschiedene Entgiftungs/Entschlackungskuren mit kineseologisch ausgestesteten Mitteln: half mir immer eine Zeil lang bei den argsten Beschwerden, war aber auch nicht von Dauer
-Vitamine, Mineralstoffe, kineseologisch ausgetestet: hilft mir gegen die bei mir stark auftretenden Mangelerscheinungen
-Leberfreundliche Ernährung: hat mich nicht wesentlich weitergebracht
-Mittlerweile bin ich bei der Homöopathie gelandet und hab' hier ein gutes Gefühl, bin aber auch erst zehn Wochen dabei

Bei den alternaitven Methoden musst Du Geduld mitbringen. Über Nacht wirst Du nicht gesund werden. Wer so etwas versprcht, ist nicht seriös! Mir hat immer sehr geholfen, mich selber mit dem was ich gerade mache zu beschäftigen, d. h. darüber zu lesen, damit ich einschätzen konnte an wen ich da geraten war und ob die Reaktionen auf die Behandlung im Rahmen einer Besserung liegen.

Wichtig ist, dass Du hier jemand erwischst, der Erfahrung hat mit dem was Du hast und der schon sehr lang praktiziert (mdst. 5 Jahr als absolutes Minimum). Denn nicht nur Du brauchst Erfahrung dabei, sondern auch der Behandler. Die Erstanamese sollte 2 Stunden erfordern. Und die besten Behandler bekommst Du, finde ich jedenfalls, durch Leumund. Also am besten rumfragen.

Kosten: also das ist sehr, sehr unterschiedlich, einmal habe ich für Auspendeln 150 DM bezahlt, für eine halbe Stunde, für aber gar nix an Wirkung. Mein Heilpraktiker hat für die Erstanamese vor drei Jahren 110 DM genommen, für jede weitere Behandlung 70 DM/35 EUR (immer 2 Stunden). Meine Homöopathin hat aktuell für die Erstanamese, 2,5 Stunden, 150 EUR genommen und für die Behandlung, 1 Stunde, 50 EUR. Dazu kommen dann nochmal die Kosten für die Medis. Außer das Auspendeln habe ich bisher nix bereut (und das auch nur bedingt, weil die Frau mir ein Bich empfohlen hat aus dem ich Unmengen für mich lernen konnte), auch wenn ich bis dato nicht gesund bin. Aber es mir wesentlich mehr Hilfe gebracht als die Schulmedizin!

4) Ernährung+Gewicht

Seit ich ne lange Diät gemacht habe, ist mein Körpergewicht
ziemlich
zurück gegangen. Diät mache ich nicht mehr, aber ich meide
viele
Speisen wie Süßigkeiten, fette Speisen usw. Ich habe
ziemlich
Untergewicht und würde gerne 5-8 kg zunehmen aber mit
meiner
Ernährung schaffe ich das nicht. Gibt es sowas wie einen
Ernährungsberater? Habt ihr keine Probleme mit Gewicht
usw...?

Eine gute Ernährung kann nie schaden, sondern nur nutzen. Aber ich finde sie muss auch Spass machen, nur Verzicht bringt auf Dauer nix.
Ich musste mir im Laufe meiner über zehnjährigen Erkrankung, das Rauchen, den Kaffee, den Schwarztee, den Alk abgewöhnen. Meide Weizen und Zucker. Fett dosiert im Maßen. Esse keine Fertigprodukte, sondern nur frische Sachen. Meide Lebensmittel mit Zusatzstoffen (Glutamat und andere E, Konservierungsstoffe, Farb- und Geschmacksstoffe).

Jeder Verischt hat mich immer ein Stückerl über Wasser gehalten bis es dann doch wieder schlechter wurde. Ungern verzichten tue ich eigentlich auch nur auf den Zucker ... *schnüff* ...

Und Du wirst lachen, aber bei 1,70 und 53 kg bin ich auch eher überschlank. Aber ich habe auch schon weniger gewogen (min. 47 kg), das konnte ich erst durch's Fasten ändern. Da habe ich nochmal bis auch 46 kg abgenommen und danach 47 kg gewogen. Nach Beenden des fasten habe ich langsam auf 53-55 kg zugenommen.
Fasten wirk ausgleichend, bei dürren Menschen lernt der Körper wieder die Nahrung besser zu verwerten und bei dicken verbrennt der Körper die Schlacken ...

Hier nochmal meine Symptome:
Übelkeit, Druck (Brenen) im Magen-Darm Bereich, Blähbauch,
Völlegefühl, ab und zu Durchfall (aber zum Glück eher
selten)...

Hast Dich Dein Arzt eigentlich mal auf Lactose- bzw. Fructoseintolleranz getestet?

Puh, das war auch ziemlich lang, aber hier regnet es gerade ....

Viele Grüße
Cl.

26.07.2003 10:19 • #3


Danke für die 2 langen Antworten! Ich schaue ja regelmäßig schon hier ins Forum rein, seit gestern gehöre ich jetzt auch offiziell zu den RD-RM geplagten.

Mit Heilpraktiker usw. werde ich mich mal beschäftigen (danke Zmilla für den Link).
Auf Lactose- bzw. Fructoseintolleranz wurde ich nicht getestet, gehe davon aus das alles in Ordnung ist. Weil ich denke, da letztes Jahr eine organische Grunderkrankung (Gastritis) vorlag, alles als eine Folge von dem anzusehen ist. Bei mir kam das ganze vom Stress, hatte ziemlich stressiges Jahr hinter mir. Seit dem spielt mein Magen-Darm System verrückt.


Vielen Dank für Eure Anregungen!!

Stefan

26.07.2003 12:11 • #4