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MichaelXX

MichaelXX
Mitglied

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Hi.
Nach all den höllengeschichten über benzos wollte ich fragen ob jemand vok euch benzos als dauertherapie nimmt OHNE eine toleranz entwickelt zu haben?
Liebe grüsse

08.12.2025 #1


Islandfan
Ja, ich. Seit 2,5 Jahren bin ich bei 0,5 täglich, die noch so gut wirken wie am ersten Tag. Will aber trotzdem weg davon, auch wenn sie gnadenlos gut helfen.

x 1 #2


A


Benzo/langzeit/erfolgsgeschichten!

x 3


MichaelXX
@Islandfan super! 😍

#3


Windy
Zitat von MichaelXX:
höllengeschichten über benzos

Sollte nur für Notfälle genommen werden, man hat es sich sehr schnell angewöhnt und der Entzug ist dann nicht schön.

#4


Islandfan
Es gibt auch Leute, die weniger Probleme haben, sie abzusetzen.
Ich würde es aber keinem als Langzeiteinnahme empfehlen, weil die wenigsten es schaffen, bei einer geringen Dosierung zu bleiben und es ist auch noch nicht genau erforscht, ob es nicht auch Demenz begünstigt. Manche Studien sagen es, wurden aber widerlegt.
Und es kommt auf die Erkrankung an, bei meiner agitierten Depression gibt es nichts, was besser wirkt um diesen Dauerstrom zu unterbinden. Nehme ja noch Mirtazapin, aber das kann man in der Wirkung nicht vergleichen.

x 2 #5


Sonja77
Zitat von MichaelXX:
Hi. Nach all den höllengeschichten über benzos wollte ich fragen ob jemand vok euch benzos als dauertherapie nimmt OHNE eine toleranz entwickelt zu ...

Ja das kann ich von mir sagen ja

Definitiv nehme ich seit einigen Jahren durchgehend benzos jeden Tag als dauermedikation
früher das Tavor und nun seit circa 17 Monaten das Valium
und bis heute musste ich noch nie erhöhen und es geht mir damit gut
ich habe weder eine Toleranz entwickelt noch eine Abhängigkeit bis heute obwohl ich das seit Jahren nehme

gut bei der Abhängigkeit bin ich eher ein Einzelfall also normalerweise entwickelt man eine Abhängigkeit
aber ich entwickle einfach keine Abhängigkeit

x 1 #6


Islandfan
Eine Abhängigkeit erkennt man erst dann, wenn man es weglässt. Nimmt man es täglich, so hat man keine Entzugssymptome.

x 4 #7


MichaelXX
@Islandfan genau. Aber sehr oft ist es halt so dass man keine wirkung mehr hat

#8


W
habe mit Tavor Jahrzehntelange Erfahrung ( siehe Thema mit 78.....)
Anfangs habe ich Tavor - und vieles andere Zeug -(kleinste Dosis) gegen Panikattacken usw. genommen und das je nach Bedarf. Oft z.B. vor wichtigen Terminen usw.
Dann stellten sich funktionelle Herzprobleme (unsolider stressiger Lebenswandel ,Fam.Probleme und mehr) ein und auch da half mir Tavor.
Machmal tagelang täglich (max 1/2 bis 1 mg Schmelztablette, half sofort) dann wieder tagelang bis wochenlang nichts, dann wieder ca. jeden 2. Tag usw.). Kommt doch einiges zusammen.....
Also bis vor einigen Monaten nie regelmäßig über längere Zeit. Abhängigkeit war kein Thema, hatte das sehr gut "im Griff" und auch nie die Dosis steigern wollen/müssen.
Bin wohl auch kein Typ dafür in irgendeine Abhängigkeit zu fallen, sowas gibt es ja.
In 2 Abschlußberichten (Psychosomatische Klinik) wurde eine Dauermedikation von Tavor empfohlen.
Mein ambulanter Psychotherapeut (Neurologe,Psychiater), hat immer gemeint, das wenn man max. 3x die Woche Tavor nimmt, die Gefahr einer Abhängigkeit sehr gering bis ausgeschlossen sei, man muss allerdings konsequent sein und das bin und war ich immer.
Jedoch nehme ich seit längerem wegen Stress mit Krankheiten z.B. abends /zur Nacht regelmäßig 0,5 Tavor und habe seit einigen Wochen auf die Hälfte (schwierig zu teilen) reduziert und habe wohl physische und psychische unangenehme Erscheinungen (Entzugserscheinungen? bin nicht so sicher) und bin darüber wegen meiner ja jahrzehntelanger Erfahrung doch überrascht.
Deshalb denke ich z.Zt. viel darüber nach und lasse mein Leben mit Tavor "revue passieren", was meine z.B. körperlichen Probleme (Herz,Blutdruck usw.) angeht. Offensichtlich ist ein ständiger Wechsel der Dosierung und Zeiträume für den Körper sowie das zentrale Nervensystem nicht förderlich.
Die Entscheidung eine dauerhafte Medikation mit Tavor anzugehen sollte wohl überlegt sein und man muss sich an die Dosierungshöhe konsequent halten und das natürlich mit seinem Arzt absprechen.
Tavor hat m.E. (auch meine eigenen Erfahrungen ) gegenüber allen Depri/Angst-Antidepressivas die wenigsten Nebenwirkung, aber eine mögliche Abhängigkeit ist zu beachten. Wobei die Antidrepessivas ja auch länger ausgeschlichen werden müssen und mit nicht unerheblichen unangenehmen Symptomen einhergehen ( also auch eine gewissen Abhängigkeit gibts auch da).
Evtl. hilft Dir ja mein Beitrag etwas bei Deiner Entscheidung, ich selber werde mit meinen 78 Jahren mit den krankheitsbedingten Baustellen (machen auch psychischen Stress, nicht nur Schmerzen) bei Tavor im bisherigen Rahmen bleiben (wohl dauerhaft).
LG

x 2 #9


Winny-lein
Zitat von MichaelXX:
Hi. Nach all den höllengeschichten über benzos wollte ich fragen ob jemand vok euch benzos als dauertherapie nimmt OHNE eine toleranz entwickelt zu ...

Mir hat nichts geholfen womit ich in mehrfachen Klinikaufenthalten vollgepummpt worden bin.
Habe fast 2 Jahre gebraucht den ganzen Mist abzusetzen, war über 6 Jahre kein Mensch mehr ,mit 0 Lebensqualität.
Seit Mitte 2023 nehme ich 3 x am Tag 0,25 mg Tavor und zum schlafen 12.5 mg Trimipramin und das war es.
Seit dem geht es mir nach und nach besser und ich kann wieder am leben teilnehmen, Sport treiben und nicht nur dahin vegetieren.
War jahrelang nur eine Belastung für meine Familie und bin jetzt wieder eine Stütze und Bereicherung für meine Familie.
Mir ist es auch wurscht ,was hier viele Tavor verteufeln und ihre "Warnungen" aussprechen.
Habe z.b. 400mg Pregabalin abgesetzt und als Schmerzpatient vor 10 Jahren Tilidin und beides war die Hölle, nur schlimmer als Pregabalin kann ich mir keinen Entzug vorstellen, der fast 2 Jahre gedauert hat.
Für mich heißt Tavor=Leben ,denn ohne hatte ich Jahrelang keins mehr.
Heute geh ich einkaufen, machen den Kompletten Haushalt mit Putzen,Kochen,Wäsche usw. + nebenbei viel Sport.....vorher mit 6 Medikamenten, war ich gerade fähig zu Essen ,auf Toilette zu gehen und zu duschen ,mit erheblichen Einschränkungen, das war leben pur und gut für die Pharmaindustrie !
Tavor ist keine Allheilmittel, aber mir hilft es und ich musste es bisher Gott sei Dank nicht erhöhen.
Alles gute dir/euch🍀

x 2 #10


W
@winni-lein

vielen Dank für Deine Offenheit, Hut ab.....
Tavor war für mich auch in all den Jahren oft gefühlt mein Lebensretter.
Alles gute.

LG

x 2 #11


MichaelXX
@Winny-lein sehr schön zu hören! 😍
Bis heute keine toleranz entwickekt?

#12


Winny-lein
Zitat von MichaelXX:
@Winny-lein sehr schön zu hören! 😍 Bis heute keine toleranz entwickekt?

Nein absolut nicht,hol an manchen Tagen sogar nur 2 x 0,25mg.
Merke auch nicht,wenn ich mal 3 Stunden über der Zeit bin und geh auch bewusst morgens ohne Einnahme einkaufen oder Fahrrad fahren.
Mein Arzt sagt auch,bei dieser kleinen Menge, wird auch das Absetzen nicht so dramatisch sein.
Allerdings hat er mir auch empfohlen, es weiter zu nehmen, da ich riesige Fortschritte gemacht habe ,was ohne Tavor unmöglich gewesen wäre.
Bin mir wie ein Versuchskaninchen vorgekommen damals in der Klinik, weil nichts geholfen hat und die mich wirklich vollgepummpt haben ....Zombie sag ich nur 🤢

x 1 #13


MichaelXX
@Winny-lein super! Ich wünsche dir dass es noch lange so weitergeht!

x 1 #14


MichaelXX
Frage: tavor - lorazepam.
Bei uns in österreich gibts heissen die temesta mit der geringsten dosis 1mg. Wie teilst du die denn? 🤔

x 2 #15


Winny-lein
Zitat von MichaelXX:
Frage: tavor - lorazepam. Bei uns in österreich gibts heissen die temesta mit der geringsten dosis 1mg. Wie teilst du die denn? 🤔

Die 1 mg haben eine Kerbe und sind Teilbar.....dann haste 2 x 0,5 und diese kann man problemlos mit einem Tablettenteiler oder per Hand teilen, da nicht so hart.
Hatte mal die blauen 0,5 mg,aber die Sorte konnte man nicht gut Teilen.....
Nimmst du auch Tavor?Wenn ja ,welche Menge?

x 1 #16


R
Zitat von MichaelXX:
Frage: tavor - lorazepam. Bei uns in österreich gibts heissen die temesta mit der geringsten dosis 1mg. Wie teilst du die denn? 🤔

Haben die keine Bruchrille? Ansonsten Tablettenschneider.

Ich hab über Jahre hin und wieder mal von 1 mg Bromazepam ein Viertel genommen und die mit dem Tablettenschneider immer geviertelt.

Temesta hatte ich dann zum Entzug im Krankenhaus bekommen. Die müssten sich leicht teilen lassen.

Übrigens ich war nicht abhängig. Nur weil ich erzählte, hin und wieder Benzodiazepine zu nehmen, noch dazu in niedriger Dosierung, wurde mir eine Abhängigkeiten angedichtet.

Sie haben dann meine angebliche Abhängigkeit mit Temesta über 4 Wochen langsam ausgeschlichen.
Anfangs hab ich nur geschlafen, weil ich so viele Benzodiazepine gar nicht gewohnt war.

Das war schräg.

x 2 #17

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Winny-lein
Zitat von RoseDreams:
Haben die keine Bruchrille? Ansonsten Tablettenschneider. Ich hab über Jahre hin und wieder mal von 1 mg Bromazepam ein Viertel genommen und die mit ...

So ähnlich ist es mir vor ca. 10 Jahren bei meinem Tilidin Entzug gegangen.
Ich war damals Schmerzpatient und die wollten mir partout nicht glauben, dass ich nur 150 mg am Tag brauche und wollten mit 3 mal 100 mg entziehen, aber ich habe das damals nicht zu gelassen.
Wurde dann mit 150 mg langsam runter gefahren, aber die Ärztin hatte mich gefressen. 😉

x 2 #18


MichaelXX
@Winny-lein nein ich nehme bei bedarf baclofen.

x 1 #19


W
Tilidin nehme ich seit über einem Jahr morgens und abends je 50 mg Retard wegen HWS/BWS defektes Kniegelenk.
Komme damit gut klar ohne zu steigern.
Habe nur ab und zu bedenken im Zusammenhang mit Tavor bzgl. Atemaussetzer nachts, aber bei dieser niedrigen Dosis bei beiden Medis, sollte das gehen. Bin leider zwanghafter "Wachzettelleser" der Medis und warte förmlich auf Nebenwirkungen.....

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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