Zitat von kadisha:Ja das wäre im schlimmsten Fall, dass das System paradox reagiert. Du meinst kindling, richtig? Es gibt aber auch viele Fälle, die im Entzug waren und erst durch eine höhere Dosis sich stabilisiert haben, weil der Körper quasi nach dem Stoff geschrien hat. Ebenso gibt es diejenigen, die sich auf einer kleinen ...
Da mußt du die Kristallkugel beferagen:)
Ich persönlich bin der Meinung dass es besser ist sich auf einer niedrigen Dosis zu stabilisieren, das kann durchaus auch Monate dauern.
Bei Höherdosierung kann man sonst nicht mehr unterscheiden was ist Absetzsyndrom und was ist NW durch das neue Eindosieren.
Es gibt durchaus auch Menschen, die das Medikament gar nicht mehr vertragen, das System sozusagen auf: "Gift" geht.
Merkt man bei höherer Dosierung dass es nichts bringt bwz eher noch schlechter wird, hat man keine guten Karten, weil man dann auf einer höheren Dosis festhängt und die an der Backe hat.
Aber das muß jeder für sich entscheiden.
Man weiß mittlerweile schon sehr viel zum Thema Absetzen, wenn man sich dafür interessiert und viel drüber gelesen hat.
Man dosiert eigentlich immer nur eine Winzmenge ein um einen Entzug abzufedern. Das ist der Stoff, der dem System fehlt, und nach dem es lechzt. Bietet man aber eine immer wieder veränderte Menge an, kann sich das Gehirn nicht dauerhaft wieder dran anpassen, und ist in einem ständigem Umbau der Rezeptoren. Logisch betrachtet ist das nichts Gutes.
Man will ja Stabilität reinbringen. Das geht nur mit einer stabilen niedrigen Dosis. Erhöht man immer ist das keine Stabilität.