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kadisha

kadisha
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Hallo zusammen,

bin grade auf folgenden Artikel gestoßen


https://madindeutschland.org/die-falltuer/

Habe nach einem absetzcrash 2mg vor 14 Wochen eindosiert.

Es wurde besser aber immer noch sehr starke Wellen.
Hat jemand von euch Erfahrung damit? Würdet ihr noch mal erhöhen oder weiter abwarten? Escitalopram ist sehr potent im unteren Bereich was die Rezeptorenbelegung sehr stark.

Liebe Grüße

• • 03.09.2026 x 2 #1


38 Antworten ↓

Kruemel_68
@kadisha Was für ein genialer Text! Ich finde, der Autor / die Autorin hat diesen Zustand fantastisch beschrieben. Ich habe es auch schon einmal probiert, aber mir ist es lange nicht so gut gelungen.

Zu Deiner Frage: es kommt darauf an, wo Du hin willst. Wenn Du das Medikament weiter nehmen willst, kannst Du probieren aufzudosieren. Wenn Du es auf lange Sicht absetzen willst, würde ich es nicht erhöhen und abwarten, bis die aktuelle Welle sich gelegt hat.

• x 2 #2


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kadisha
Zitat von Kruemel_68:
@kadisha Was für ein genialer Text! Ich finde, der Autor / die Autorin hat diesen Zustand fantastisch beschrieben. Ich habe es auch schon einmal ...

Ich muss mich auf jeden Fall erst stabilisieren bevor ich noch mal reduziere. Das heißt ich gehe noch mit der Dosis. Aber langsam weil ich total Angst vor einer Verschlechterung habe. Ich hab vor einer Woche auf 2,5mg von 2mg erhöht. Kennst du dich aus wie lange man warten sollten zwischen einem höher dosieren ?

• x 1 #3


Kruemel_68
Zitat von kadisha:
Kennst du dich aus wie lange man warten sollten zwischen einem höher dosieren ?

Mit aufdosieren kenne ich mich leider nicht aus. Beim Ausschleichen reduziert man max 10% der Dosis und wartet dann mindestens 4 Wochen wenn die Symptome sich gelegt haben.

• x 1 #4


Nick21
Zitat von kadisha:
Ich muss mich auf jeden Fall erst stabilisieren bevor ich noch mal reduziere. Das heißt ich gehe noch mit der Dosis. Aber langsam weil ich total ...

Ich bin beim Aufdosieren Tropfen für Tropfen vorgegangen. Hab immer gewartet bis die Unruhe besser wurde. Mal hab ich wöchentlich aufdosiert mal alle 2 Wochen. Bei 5mg hab ich dann pausiert und bin dann mit einem Sprung auf 10mg hoch (jetzt mit Tablette). Das hat für mich gut funktioniert. Muss aber dazu sagen das ich in der Einschleichphase eimal 0,5mg Tavor und ab und zu 25-50mg Opipramol genommen habe wegen Unruhe.

• #5


kadisha
Bin@Nick21 Danke für deine Antwort. Ich schleiche grade auch sehr langsam ein, weil ich Angst habe vor starker Erstverschlechterung. Ich möchte auch erstmal bei 5mg pausieren. Hast du trotz des langsamen aufdosieren bis 5mg dennoch eine Erstverschlechterung gehabt ?
Wie lange warst du auf 5mg und hast du von den 5mg gar keine Verbesserung gespürt?

• #6


L
@kadisha
Bitte mach langsamer!
Dein Gehirnstoffwechsel muß sich doch an jede neue Dosis gewöhnen! Man spricht von ca. 4 Wochen.
An- und Abdosierung muß langsam erfolgen. Ein crash geht in beide Richtungen, kann also sowohl als auch passieren.
War schon ein chrash braucht das Gehirn noch länger.

• x 3 #7


kadisha
Zitat von luciana:
@kadisha Bitte mach langsamer! Dein Gehirnstoffwechsel muß sich doch an jede neue Dosis gewöhnen! Man spricht von ca. 4 Wochen. An- und Abdosierung ...

Hey meine Liebe.
Danke für deine Antwort. Ich hab ja 2mg vor 15 Wochen direkt nach dem Crash eindosiert. Hat nur minimal geholfen. Ich hab dann vor ca 9 Tagen auf 2,5mg hochdosiert und gestern auf 3mg. Meinst du 0,5mg Schritte alle 7 Tage ist noch zu schnell?
Also ich bin nicht direkt auf 5mg.
Ich habe überlegt in diesen Schritten bis auf 5 mg zu gehen und dann mehrere Wochen/Monate zu halten.

• x 1 #8


Nick21
Zitat von kadisha:
Bin@Nick21 Danke für deine Antwort. Ich schleiche grade auch sehr langsam ein, weil ich Angst habe vor starker Erstverschlechterung. Ich möchte ...

Phu hab glaub 6 Wochen bis 5mg gebraucht und hatte halt mega krasse Unruhe was aber bei mir immer in der Einschleichphase kommt. Dann bin ich glaub ungefär 3 Wochen auf 5 geblieben und dann mit einem Sprung hoch auf 10mg.

Die 5mg hab ich schon deutlich gemerkt war aber noch sehr wackelig und hab dann mit meiner Psychiaterin entschieden auf 10mg zu erhöhen.

• x 1 #9


L
Zitat von kadisha:
Hey meine Liebe. Danke für deine Antwort. Ich hab ja 2mg vor 15 Wochen direkt nach dem Crash eindosiert. Hat nur minimal geholfen. Ich hab dann vor ...

Ja, viel zu schnell. Jeder Schritt mehrere Wochen.
Ich würde gar nicht so hoch dosieren, sondern weiter warten und auf dieser Dosis bleiben.
Hab Geduld.

• x 1 #10


kadisha
Zitat von luciana:
Ja, viel zu schnell. Jeder Schritt mehrere Wochen. Ich würde gar nicht so hoch dosieren, sondern weiter warten und auf dieser Dosis bleiben. Hab ...

Wirklich viel zu schnell? Ich hab gedacht das wäre langsam….
ich bin ja schon seit 15 Wochen auf den 2mg gewesen und es hat sich nur minimal was getan. Das kann ja so nicht weitergehen. Daher hab ich gedacht ich muss nun erhöhen bis ich eine etwas vernünftigere Dosis habe, die mich aus dem Crash holt.
ich weiß ja, dass man beim reduzieren mehrere Wochen warten soll. Aber beim eindosieren mit kleinen Erhöhungen auch? Dann bin ich ja ewig im Entzug.
wie würdest du an meiner Stelle vorgehen?

• x 1 #11


kadisha
Zitat von Nick21:
Ich bin beim Aufdosieren Tropfen für Tropfen vorgegangen. Hab immer gewartet bis die Unruhe besser wurde. Mal hab ich wöchentlich aufdosiert mal ...

warum hast du den 5mg nicht einfach mehr Zeit gelassen, 3 Wochen ist ja nicht lange. Das dauert

Hast du den Sprung auf 10mg stark gemerkt ?

• x 1 #12


Greta__
Ich erhöhe auch gerade lt. Plan mit meiner Psychiaterin. Mit Tropfen um jeweils 1. 4 Tage auf Tropfen X, dann 4 Tage auf dem nächsten Tropfen bis ich bei 10 Tropfen bin.

• x 2 #13


kadisha
Zitat von Greta__:
Ich erhöhe auch gerade lt. Plan mit meiner Psychiaterin. Mit Tropfen um jeweils 1. 4 Tage auf Tropfen X, dann 4 Tage auf dem nächsten Tropfen bis ...

Wie geht’s dir damit? Merkst du was?
warst du nicht schon mal auf 10mg ?

• #14


Greta__
Zitat von kadisha:
Wie geht’s dir damit? Merkst du was? warst du nicht schon mal auf 10mg ?

Ewigkeiten her mit 10 mg.

Ich merke was, hält sich aber in Grenzen.

• #15


L
Zitat von kadisha:
Wirklich viel zu schnell? Ich hab gedacht das wäre langsam…. ich bin ja schon seit 15 Wochen auf den 2mg gewesen und es hat sich nur minimal was ...

Nach einem crash dauert es oft Monate bis man sich nur mal auf EINER Dosis stabilisiert. Man sollte da lange nichts an der Dosis ändern.
Weder rauf noch runter. Nur Ruhe ins System bringen.
Jede Dosisänderung ist wieder ein massiver Trigger und Eingriff in den Gehirnstoffwechsel.
Oft verträgt man das Medikament, das man vorher falsch abgesetzt hat gar nicht mehr. Deshalb die vielen Symptome beim Wiedereindosieren.
Es hilft nur nichts zu verändern und Ruhe ins System bringen.MAn glaubt immer es wird besser mit einer höheren Dosis. Stimmt aber nicht.
Nach crash ist Chaos im Gehirnstoffwechsel.

• x 1 #16


Greta__
Zitat von luciana:
Nach einem crash dauert es oft Monate bis man sich nur mal auf EINER Dosis stabilisiert. Man sollte da lange nichts an der Dosis ändern. Weder rauf ...

Das war mir z. B. gar nicht bekannt 🤔

• #17

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kadisha
Zitat von luciana:
Nach einem crash dauert es oft Monate bis man sich nur mal auf EINER Dosis stabilisiert. Man sollte da lange nichts an der Dosis ändern. Weder rauf ...

Ja das wäre im schlimmsten Fall, dass das System paradox reagiert. Du meinst kindling, richtig?
Es gibt aber auch viele Fälle, die im Entzug waren und erst durch eine höhere Dosis sich stabilisiert haben, weil der Körper quasi nach dem Stoff geschrien hat. Ebenso gibt es diejenigen, die sich auf einer kleinen Dosis stabilisieren können.
soweit ich weiß wird nach dem wieder eindosieren langsam gesteigert bis man quasi seinen Sweet Spot findet, der ausreicht um stabil zu werden. Jetzt monatelang im Entzug zustecken mit einer Minidosis und abzuwarten kann doch auch nicht das wahre sein. Niemand weiß wie lange sowas gehen kann. Ist es nicht vernünftiger sich an seine persönliche Stabilisationsdosis ranzutasten? Eben mit kleinen Schritten wie zb 0,5mg ?

• #18


L
Zitat von kadisha:
Ja das wäre im schlimmsten Fall, dass das System paradox reagiert. Du meinst kindling, richtig? Es gibt aber auch viele Fälle, die im Entzug waren und erst durch eine höhere Dosis sich stabilisiert haben, weil der Körper quasi nach dem Stoff geschrien hat. Ebenso gibt es diejenigen, die sich auf einer kleinen ...

Da mußt du die Kristallkugel beferagen:)
Ich persönlich bin der Meinung dass es besser ist sich auf einer niedrigen Dosis zu stabilisieren, das kann durchaus auch Monate dauern.
Bei Höherdosierung kann man sonst nicht mehr unterscheiden was ist Absetzsyndrom und was ist NW durch das neue Eindosieren.
Es gibt durchaus auch Menschen, die das Medikament gar nicht mehr vertragen, das System sozusagen auf: "Gift" geht.
Merkt man bei höherer Dosierung dass es nichts bringt bwz eher noch schlechter wird, hat man keine guten Karten, weil man dann auf einer höheren Dosis festhängt und die an der Backe hat.
Aber das muß jeder für sich entscheiden.
Man weiß mittlerweile schon sehr viel zum Thema Absetzen, wenn man sich dafür interessiert und viel drüber gelesen hat.
Man dosiert eigentlich immer nur eine Winzmenge ein um einen Entzug abzufedern. Das ist der Stoff, der dem System fehlt, und nach dem es lechzt. Bietet man aber eine immer wieder veränderte Menge an, kann sich das Gehirn nicht dauerhaft wieder dran anpassen, und ist in einem ständigem Umbau der Rezeptoren. Logisch betrachtet ist das nichts Gutes.
Man will ja Stabilität reinbringen. Das geht nur mit einer stabilen niedrigen Dosis. Erhöht man immer ist das keine Stabilität.

• #19


Nick21
Zitat von kadisha:
warum hast du den 5mg nicht einfach mehr Zeit gelassen, 3 Wochen ist ja nicht lange. Das dauert Hast du den Sprung auf 10mg stark gemerkt ?

Weil ich jahrelang 10mg Citalopram hatte und nie wirklich stabiel war. Da 10mg Esci ungefähr 20mg Citalopram entsprechen hab ich mich dann mit meiner Ärztin darauf geeinigt das wir die 10mg Esci mal probieren.

• #20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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